Graffiti-Problem

  • Habe durch einen Zufall gerade das Projekt "Hamburg - eine saubere
    Stadt"
    gesehen. Unter diesem Titel gibt es hervorragende Projekte.
    Hier eine Auswahl:




    :daumenoben:

  • eine gute idee - das müsste jetzt noch in so ziemlich allen anderen deutschen städten eingeführt werden! :)



    was mich aber wundert ist, dass esin hamburg diese sog. "dog-stations" erst seit so kurzem gibt - in herne gibt es diese in und an jeden öffentl. grünanlagen. und das schon ziemlich lange!

  • Ich glaube die Zahl der Geistesgestörten nimmt zu!
    Ich habe einen Bericht auf RBB gesehen, der wirklich schockierend war!
    Es war ein Bericht über den Park Sanssoucci und über die Tätigkeiten des Hausmeisters. Nach dem Bericht werden regelmäßig die Schloßfiguren (mit Eisenstangen ?) abgeschlagen oder mit Grafitti beschmiert- die Kosten belaufen sich für Reparaturen auf mehrere 1000 euros in der Woche! Die Zerstorungswut der Chaoten richtet sich demnach nicht mehr nur auf Mülltonnen, Plattenbauten oder Züge sondern verlagert sich zudem auf symbolische (historische) Gebäude (z.B. Reichstag usw.), weil hier höheres Aufsehen zu erreichen ist! :boese: Kurz- der Respekt vefällt!
    In z.B. Italien ist das undenkbar- ich habe zumindest in noch keiner Innenstadt Grafitti gesehen und in Italien werden die ja wohl kaum so schnell wischen können :zwinkern: !
    Naja die Grünen und SPD wollen wohl ihre Klientel verteidigen und blockieren harte Strafen!?? :?

  • ist der park sansscoucci eigentlich nicht abgeschlossen und kameraüberwacht? nachts sollten im ganzen park viel meh r wärter, aufseher und hunde positioniert sein - das muss ein ende nehmen!


    a propos park sansscoucci: was ist mit dem gebäude auf der rückseite des neuen palais? ich habe vor kurzem ein schwarz/weiß bild gesehen, da war ein weiteres gebäude (recht groß sogar) gegenüber des ehrenhofes des neuen palais zu sehen. gibt es das heute noch? wenn nicht: gibt es pläne für einen wiederaufbau?

  • es ist kein problem, in den park sanssouci nachst einzudringen. die kilometerlange umgrenzung ist kaum zu überwachen und auch nicht vollständig. kameras gibt es m.w. nicht. parkwächter wären gut, kosten aber geld, das die spk nicht hat und die stadt nicht gibt.

    Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
    Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
    Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.

  • @Kai


    Meinst du die Communs?



    Die stehen noch und sind meines Wissens inzw. auch restoriert. Sehen aus wie das Palais, (Fake-)Backstein mit Stein abgesetzt.


    Nur die Kollonaden/Arkaden sind leider immer noch in einem desolaten Zustand...



    Ansonsten wüsste ich nicht, welches Gebäude du meinst...


  • nach meinem stand ist nur eine (?) der beiden communs restauriert, der andere und die kollonaden nicht bzw. nur gesichert.

    Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
    Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
    Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.

  • Quote from "Antiquitus"

    nach meinem stand ist nur eine (?) der beiden communs restauriert, der andere und die kollonaden nicht bzw. nur gesichert.


    antiquitus: die suedliche kollonade ist restauriert , die noerdliche (leider) noch nicht.


    dann was graffiti anbelangt: man soll sich die jungs schnappen die das tun und dann einfach ein jahr in einem arbeitslager von morgens frueh bis abens spaet schwer arbeiten lassen ( berg werk vielleicht)??: ich glaube das problem loesst sich dannn von selbst. ( siehe Beispiel Singapore : es gibt da kein Graffiti problem und ueberhaupt sind die stassen sehr sauber das gleichre gilt fuer groessere Teile Kanadas) ich meine man braucht keine psycholoen oder anderes sozial hilfer und sich mit diesen leuten zu unterhalten: dass nutzt nicht: einfach arbeitslager ( kann ja auch fuer 3 monaten, und wenn es noch einmal passiert, eben 6 monaten und immer dass doppelte: ich befuerchte aber dass keiner in west europa so eine entscheiden treffen wird: es ist ja schliesslich ein europaeisches problem, leider.ich hasse diese leute die alles mit absicht zerstoeren moechten einfach, ich kann nichts dafuer :(

  • sicher, abseits von guter erziehung hilft nur harte strafe. ich kenn aus meiner jugend, dass man blödsinn macht, ich weiß aber auch aus meiner jugend, dass man nur lernt, wenn man bestraft wird. arbeitslager lässt das deutsche gesetz im moment leider nicht zu (da gibt es m.w. irgend so einen merkwürdigen paragrafen, dass keiner zur arbeit gezwungen werden kann). aber zumindest härteste arbeitsstunden im sozialen bereich (in berlin gäb's z.b. tonnenweise hundekot zu beseitigen) sollten sich durchsetzen lassen. aber mindestens solange rot-grün herrscht, wird sich an diesem elend nicht ändern.

    Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
    Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
    Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.

  • ja, genau die meinte ich. komisch, ich dachte, dass es diese nicht mehr gebe. erfreulich, dass es sie noch gibt, aber sehr bedauernswert in welchem zustand.


    danke!


    zum thema arbeitslager:
    lehne ich ab, schon allein wegen der deutschen geschichte.
    stattdessen: hohe geldstafen!

  • Quote from "Kai"

    ja, genau die meinte ich. komisch, ich dachte, dass es diese nicht mehr gebe. erfreulich, dass es sie noch gibt, aber sehr bedauernswert in welchem zustand.


    danke!


    zum thema arbeitslager:
    lehne ich ab, schon allein wegen der deutschen geschichte.
    stattdessen: hohe geldstafen!


    Kai


    hör mal:geldstrafen nutzt nichts das sieht mal in holland auch, wie z.b. bei verkehredelikten. nur arbeiten ( und zwar koerperlich) hilft: idee von antiquitus mit hundekoet ist garnicht schlecht: wenn ich mich die strsssen von amsterdam anschaue: furchtbar. :(
    da gibts bestimmt viel arbeit zu tun!!! :gg: aber nochmals: um geld lachen die burschen nur: die glauen das einfach oder bitten ihre eltern um hilfe: also besser arbeiten als bloss zahlen. und natuerlich nicht 100 arbeitsstunden aber mindestens 3 bis 6 monaten einsperren. das hilft!

  • "zum thema arbeitslager:
    lehne ich ab, schon allein wegen der deutschen geschichte. "


    um zu entscheiden, ob es _jetzt_ gut oder schlecht ist, reicht es nicht, zu sehen, ob es irgendwann gut oder schlecht war. mit strafarbeit für sprayer meine ich aber auch keine arbeitslager, sondern wie gesagt, massive arbeitsstunden für die öffenlichkeit. für ein graffito z.b. 100 stunden müll sammeln im park oder auf den straßen. oder die graffiti von anderen entfernen. oder müll in wäldern sammeln oder bäche reinigen oder zigarettenstummel aufsammeln oder kaugummis vom pflaster entfernen. potenzielle tätigkeiten gibt es genug.
    geldstrafen bringen bei kindern/jugendlichen überhaupt nichts. auch einsperren finde ich meist falsch, weil es den steuerzahler viel zu viel geld kostet (ca. 200 euro am tag). überhaupt sollten häftlinge die kosten, die sie verursachen, auch wieder erwirtschaften, ansonsten gitbt es auch noch die alte redensart: wer nicht arbeitet soll auch nicht essen.

    Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
    Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
    Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.

  • Also Arbeitslager ist ein bemerkenswert schlecht gewählter Begriff.
    Gemeinnützige Arbeit oder im Englischen "community work" trifft es wohl eher. Wenn man z.B. an die von Amnesty International geächtete Methode der Isolationshaft denkt, so kann man sich auch vorstellen, daß eine Beschäftigung eine gute Sache sein kann, da sie einem in der Zeit des Freiheitsentzugs eine Funktion gibt. Natürlich muß das nicht auf alle zutreffen.


    Im Übrigen fördert die Benutzung von Begrifflichkeiten wie Arbeitslager -zur Beschreibung eines erwünschten Zustandes- ein Abdriften in themenfremde Politikdiskussionen mit Einladung an fragwürdige Klientel.

  • der begriff "arbeitslager" ist in der tat recht unglücklich. das beispiel "bergwerk", das van dyk gebracht hat, zeigt aber auch, dass er unter jenem etwas anderes versteht als wir. bei nicht-muttersprachlern sollte man da ohnehin etwas nachsicht walten lassen bzw. um einen der lieblingsbegriffe einer meiner professoren zu gebrauchen: man sollte "hermeneutisch wohlgesonnen" sein, d.h. einen text immer so auslegen, dass der verfasser bestmöglich dasteht.

    Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
    Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
    Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.

  • habe heute im radio (dlf oder so?) gehört, daß jugendliche in den usa die kriminell werden ins militärlager gesteckt werden! dort lernen sie "disziplin, gehorsam, benehmen und ehrlichkeit" - tja vielleicht doch ein fehler das in deutschland so langsam die wehrpflicht verschwindet! :idee: ! und ein militärlager könnten einige in berlin besonders gut vertragen (http://www.nofitti.de spricht schon von welthauptstadt des grafitti :boese: /// schaut bitte ins gästebuch und ihr wisst womit man es zu tun hat!!!!! )


    p.s. weiß jemand wie es in new york aussieht? dacht immer da wäre die "hölle" los?

  • Quote from "Prokovjev"

    Also Arbeitslager ist ein bemerkenswert schlecht gewählter Begriff.
    Gemeinnützige Arbeit oder im Englischen "community work" trifft es wohl eher. Wenn man z.B. an die von Amnesty International geächtete Methode der Isolationshaft denkt, so kann man sich auch vorstellen, daß eine Beschäftigung eine gute Sache sein kann, da sie einem in der Zeit des Freiheitsentzugs eine Funktion gibt. Natürlich muß das nicht auf alle zutreffen.


    Im Übrigen fördert die Benutzung von Begrifflichkeiten wie Arbeitslager -zur Beschreibung eines erwünschten Zustandes- ein Abdriften in themenfremde Politikdiskussionen mit Einladung an fragwürdige Klientel.

    prokojev:


    ich meine nur mit arbeitslager ein lager oder ein gefaengnis oder knast( what ever) , wo gearbeitet wird und nicht gefaulenzt. also tuechtig gearbeitet: und nein ich bin kein rechst extremer ( wurde in deutschland guido westerwelle,also die fdp -waehlen) und kenne mich in euere sprache ziemlich gut aus: ich weiss worueber ich spreche; uebrigens hat man in holland auch schon ueber arbeitslager fuer jugendliche kriminelle gesprochen: christlich liberale haben diese aussage gemacht vor schon 10 jahren!!! ich weiss natuerlich dass das wort arbeitslager in deutschland ziemlich "gewagt" ist, aber so ist es bestimmt nicht gemeint: ich moechte unsere nachbarn und meine freunde im forum ja nicht beleidingen: es gibt da nur eine ausnahme und die heisst; pds :gg:



    Quote from "Antiquitus"

    der begriff "arbeitslager" ist in der tat recht unglücklich. das beispiel "bergwerk", das van dyk gebracht hat, zeigt aber auch, dass er unter jenem etwas anderes versteht als wir. bei nicht-muttersprachlern sollte man da ohnehin etwas nachsicht walten lassen bzw. um einen der lieblingsbegriffe einer meiner professoren zu gebrauchen: man sollte "hermeneutisch wohlgesonnen" sein, d.h. einen text immer so auslegen, dass der verfasser bestmöglich dasteht.

    antiquitus


    bitte sehen Sie mein bericht an Prokojev. Ich weiss was ein Bergwerk ist ( icht habe in den Harz verschiedene besucht) und eh.. Arbeitslager habe ich bis jetzt wenigstens noch nicht besucht, aber ich kann mich sehr gut vorstellen wie es da zu geht. ( ich nehme an dass es in der DDR schon so etwas gab. aber dann nicht graffiti schmierer sonder fuer Leute, wie wir, die etwa eine andere politische meinung hatten als den genossen in Berlin)
    uebrigens ich verstehe alles was Ihr in Forum schreibt, bitte unterschaetze mich nicht :gg:



    Quote from "hallodabinich"

    habe heute im radio (dlf oder so?) gehört, daß jugendliche in den usa die kriminell werden ins militärlager gesteckt werden! dort lernen sie "disziplin, gehorsam, benehmen und ehrlichkeit" - tja vielleicht doch ein fehler das in deutschland so langsam die wehrpflicht verschwindet! :idee: ! und ein militärlager könnten einige in berlin besonders gut vertragen (http://www.nofitti.de spricht schon von welthauptstadt des grafitti :boese: /// schaut bitte ins gästebuch und ihr wisst womit man es zu tun hat!!!!! )


    p.s. weiß jemand wie es in new york aussieht? dacht immer da wäre die "hölle" los?

    in new york sieht es auch nicht so gut aus (insbesonere der Subway-U Bahn) aber dafuer wird man auch hard bestraft von der Polizei die immer und ueberall in der stadt anwesend ist. ich glaube es gibt das doch allmaehlich etwas mehr""diziplin""unter den buergern. :zwinkern:

  • Wenn ein Sprayer gefasst wird, so muss dieser seinen eigenen Dreck
    wieder entfernen. Wie ist egal - Hauptsache die Schmiererei ist weg.
    Sollte der Schaden am Haus nicht entfernt werden können, so muss
    der Junge dann auch mal seinen Schaden bezahlen oder noch besser:
    abarbeiten ! :grinsenlachen: