• Je mehr Geld in die Stadt gesteckt wird, desto besser. In Zukunft werden nur diejenigen Städte sich behaupten können, die zu teuer sind, als dass sie von Armutszuwanderung betroffen sein könnten.

  • Das Münchner Schwesterprojekt zu S21 der Bahn: Der Wahnsinn regiert! Eine informative Petition:
    https://weact.campact.de/petit…2-20&source=WAnl-17-02-20


    Du übersiehst hier einiges - die Reaktivurung des Ringes wird nicht bezahlt - das könnt die Stadt versuchen alleine zu stemmen. Die 2. Stammstrecke hingegen wird bezahlt - stellt man fest daß sie gar keine Entlastung bringt, wird auch der Ring bezahlt. Der S-Bahn Ring wird kommen, aber keineswegs vor Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke.

    Jeder hat das Recht auf meine Meinung.

  • ich finde es gut, dass solche Bauwerke auch in der heutigen Zeit eine Nutzung finden.
    Gerade die Umnutzung und der Umbau solcher Bunkerbauwerke ist sehr aufwendig.
    Ein Fenster in eine teils meterdicke Stahlbetonwand mit einer Diamantsäge zu schneiden, ist extrem teuer.
    Und ohne Fenster kann man einen Bunker halt nicht nutzen. Außer als Bunker...

  • Und ohne Fenster kann man einen Bunker halt nicht nutzen. Außer als Bunker...

    Was natürlich nicht stimmt. Denn viele Bunker werden zum Beispiel für Probebühnen von Bands genutzt, als Tonstudio, als Lagerräume oder als Archiv.
    Dennoch sind Fenster für eine Nutzung als Wohngebäude notwendig. Mir gefällt das Ergebnis gut, weil sensibel mit dem Gebäude umgegangen wurde.

  • Es stimmt natürlich, daß es auch Gebäudenutzungen gibt, für die man keine Fenster braucht.
    Auch wenn es schöner ist, auch in einer Disco oder in einem Archiv mal das Fenster im Scheißhaus aufmachen zu können und nicht das komplette Gebäude mit einer aufwändigen Be- und Entlüftungsanlage ausstatten zu müssen.
    Wenn man aber gerade in einer Stadt wie München die sanierte Baufläche auch gewinnbringend vermarkten will, dann müssen da eben Büros oder Wohnungen reinpassen.
    Ein Bekannter von mir hat vor ein paar Jahren in Nürnberg einen Luftschutzbunker zu einem Bürohaus für sich umgebaut und der teuerste Posten damals war das Schneiden der Fenster in die Bunkerwände. Hat mehrere zehntausend Mark gekostet. Trotzdem ist die Bude im Inneren noch ziemlich düster...

  • Auch wenn es schöner ist, auch in einer Disco oder in einem Archiv mal das Fenster im Scheißhaus aufmachen zu können und nicht das komplette Gebäude mit einer aufwändigen Be- und Entlüftungsanlage ausstatten zu müssen

    Na dafür würde es auch reichen, die originalen kleinen Blindfenster zu richtigen Fenstern zu machen.

    "Schönheit wird die Welt retten" - Dostojewski

  • ich finde es gut, dass solche Bauwerke auch in der heutigen Zeit eine Nutzung finden.

    Aber müssen sie dann so greisslich verschandelt werden? Ich denke da hätte man mehr draus machen können.

    Jeder hat das Recht auf meine Meinung.

  • Naja, mal Hand auf`s Herz: so ein architektonisches Kleinod ist so ein brachialer Hochbunker nun auch wieder nicht, dass man Tränen darüber vergiessen muss, wenn einer Fenster reinmacht, damit er Tageslicht in seinem Büro bekommt...
    Ein riesiger Stahlbetonklotz mit einer pseudohistorischen Verkleidung.
    Gibt es diese Verkleidungen der Bunker im Stadtgebiet eigentlich nur in München oder auch in anderen deutschen Städten?

  • Auch wenn so unscheinbare Gebäude wie in der Trogerstrasse sicherlich oft weder historisch noch architektonisch einen Denkmalwert haben, finde ich doch, dass sie städtebaulich im Zusammenspiel mit den anderen Bauten der Altstadt den historischen Wert eines Ensembles steigern und ihm Authentizität verleihen.
    Mich macht es immer traurig, wenn ich sehe, dass mit den Jahren still und leise immer mehr dieser einfachen Altstadthäuser verschwinden.


    Ich kann es bis heute der Versicherungskammer Bayern nicht verzeihen, dass sie den Gebäudeblock an der Maximiliansbrücke abgerissen hat, in der sich der Innenhof mit der Schreiner-Werkstatt von Meister Eder und seinem Pumuckl befunden hat!


    Zur Erinnerung vorher:
    http://www.pumucklhomepage.de/view/werkstatt.jpg


    und jetzt in ähnlicher Perspektive:
    http://www.hoerspielhelden.de/…erwerkstatt/Innenhof1.jpg



    Von aussen will ich den hässlichen Waschbetonbau der VKB gar nicht zeigen.


    Eine Schande, eine solche Bausünde an so prominente Stelle mitten zwischen die Altbauten zu klotzen!


    Weiß jemand, wie diese Ecke vor dem Abbruch von der Strassenseite her aussah? Ich finde in meinen Büchern nur ziemlich verschwommene Luftaufnahmen.

  • ... Gebäude wie in der Trogerstrasse ... mit den anderen Bauten der Altstadt ... dieser einfachen Altstadthäuser

    Wir sind uns aber schon einig, dass die Trogerstraße weit außerhalb der Altstadt liegt?

  • Auch wenn so unscheinbare Gebäude wie in der Trogerstrasse ....



    Weiß jemand, wie diese Ecke vor dem Abbruch von der Strassenseite her aussah? Ich finde in meinen Büchern nur ziemlich verschwommene Luftaufnahmen.

    Zunächst die gute Nachricht; die Häuser an der Trogerstraße bleiben stehen - Klinikum "rechts der Isar" hat ihr Bauvorhaben zurückgezogen da die Häuser sich als denkmalwürdig erweisen.


    Von der Werkstatt gibt es aus den 70iger Jahren eine Aufnahme von der (damals noch unbebauten) Sternstraße:
    http://www.pumucklforum.de/ind…ead/4-Werkstatt/?pageNo=3


    Im übrigem sollte ursprünglich der ganze Straßenblock abgerissen werden, ähnlich wie die Bausünde in der Erhardstraße.

    Jeder hat das Recht auf meine Meinung.