• Der vorige Zustand wirkt ganz subjektiv nobler und zurückhaltender. Womöglich wurde hier aber die ursprüngliche Fassung wiederhergestellt?
    Gibt es zum Farbkonzept nähere Informationen?


    Nun, der vorherige Zustand war zugegebenermaßen aber auch relativ düster. Jetzt wirkt die Fassade freundlicher, wobei ich vollkommen d'accord gehe mit der Meinung, dass eine stärkere Akzentuierung/Gliederung fehlt. Mich würde die Farbkonzeption auch interessieren, konnte dazu leider noch nichts im Internet finden. Entweder man orientierte sich an Originalbefunden, oder aber - was ich auch nicht ausschließe - wollten die Jesuiten ein Farbkonzept, das der Nüchternheit und dem 'Spirit', dem sie seit dem 2. Vatikanum verhaftet sind, gerecht wird. In diesem Fall wäre es einmal mehr eine traurige ent-Historisierung im Sinne des sogenannten "Geistes" des 2. Vatikanischen Konzils.

  • Quote

    Mitte Mai ist Termin beim Münchner Amtsgericht, dann soll die Bauruine unter den Hammer kommen, die Auktion soll knapp 10 Millionen Euro in die Kassen spülen.


    Quelle und ganzer Artikel: http://www.laim-online.de/


    hoffentlich unter den Presslufthammer - wie so hat man dieses häßliche Nachkriegsding ned schon längst abgerissen? Bei Gründerzeitbauten wie an der Münchner Freiheit war man da wesentlich unempfindlicher :angry:


    Viele Grüße


    Asgard

  • Quote


    Die Pumucklwerkstatt im Hinterhof der Widenmayerstraße. 2 wird wieder aufgebaut. Im Moment läuft eine Ausschreibung bedeutender Architekten, so hat Andreas Hild der auch das Bauzentrum Messestadt Riem erschuf, den ersten Platz der Ausschreibung belegt. Hild plant einen quadratischen Bau aus Stahl und Beton, welches die Ambivalenz und protoristischen Eigenarten der Pumucklfigur wiederspiegeln soll


    Quelle:TZ


    Wir dürfen uns also auf einen seelenlosen Betonquader anstelle der altehrwürdigen Werkstatt erfreuen :kopfwand:


    Viele Grüße


    Asgard

  • Aber das war mit Abstand der beste Aprilscherz gestern.


    Danke cheers:)


    Man könnt ja mal in der Plauderecke mal ein Thema aufmachen, die "bösesten Aprilscherze" oder so ähnlich, also ich mußt ja zu Weilen auch aufpassen daß ich kein "Aprilaffe" werde :biggrin:


    Aber gut, nun haben wir ja auch dieses Jahr den 1. April unbeschadet überstanden, somit will ich mich mal wieder dem Thema widmen:


    Seit Jahren komme ich am Romanplatz vorbei, ein ehemals (möglicherweise) wunderschönes Gebäude fiel mir auf Grund seines (inzwischen) nichtigen Äußeren nie auf:


    Jugenstilgebäude am Romanplatz


    Der Romanplatz ist inzwischen eh arg greisslich gestaltet, eine umfangreiche Reko der Fassade dieses Hauses würde meines Erachtens nach den Platz ästhetisch aufwerten.



    Viele Grüße


    Asgard

  • Das Architekturbüro Wandel Höfer Lorch / Saarbrücken hat den 1. Preis im Einladungswettbewerb für einen Erweiterungsbau der Verwaltung der Ev. Landeskirche gewonnen.


    http://www.competitionline.com/de/wettbewerbe/66079


    Die Ev. Landeskirche führt zu dem Bau aus: ( in nachstehendem Bericht ab Seite 2)


    http://www.bayern-evangelisch.…t_OKRin_Sichelschmidt.pdf


    Das Bauvorhaben entsteht an der Ecke Karlstrasse - Katharina von Bora Straße in unmittelbarer Nähe der "Lenbachgärten" .


    www.lenbach-gaerten.de


    Die herrlichen Gebäude des Landeskirchenamtes München sind schön auf "wikipedia - Landeskirchenamt München" zu sehen.


    Links neben dem Hauptgebäude Katharina von Bora Straße 11 steht ein wunderschöner Altbau ( Hausnummer 9 ), der im Zuge der Neubaumaßnahmen ebenfalls umfassend renoviert werden soll, wiederum links davon soll jetzt der prämierte Neubau entstehen.

  • Quote

    Das Architekturbüro Wandel Höfer Lorch / Saarbrücken hat den 1. Preis im Einladungswettbewerb für einen Erweiterungsbau der Verwaltung der Ev. Landeskirche gewonnen.


    http://www.competitionline.com/de/wettbewerbe/66079


    mei, ist des greisslich...warum muß so eine Kiste ausgerechnet in der Innenstadt errichtet werden? In Neuperlach oder Hasenbergl stört es sicher weniger.


    Viele Grüße


    Asgad

  • mei, ist des greisslich...


    in München eigentlich nicht anders zu erwarten... :augenrollen:


    hier noch ein anderes Thema, allgemein zum Wohnungsmarkt:
    http://www.heise.de/tp/artikel/38/38271/1.html


    Quote

    [...]
    Tatsächlich zwingt das rot-grüne München durch einen völlig unregulierten Wohnungsmarkt mit Quadratmetermieten von 13 Euro kalt hunderttausende Niedrigverdiener in weit entfernte Wohnquartiere, von denen sie in abwechselnd unpünktlichen, überfüllten, verdreckten und nicht klimatisierten DB-Regio-Zügen und S-Bahnen auf eigene Kosten nach München fahren müssen, um dort die Renditen und Gewerbesteuereinnahmen zu erwirtschaften, mit denen die rotgrüne Schickeria ihre Kultureinrichtungen und Parks, ihre Halbtagsstellen und ihre, selbstverständlich mietergeschützten 160-Quadratmeter-Altbau-Wohnungen finanziert.
    [...]

  • Endlich mal gute Nachrichten. Ich freue mich schon auf neue Bilder!


    Gibt es Näheres zu dem Haus zu berichten?


  • Gibt es Näheres zu dem Haus zu berichten?


    Das abgerissene Gebäude war ein entstuckter Gründerzeitler mit lieblosen Thermofenstern, und offensichtlich ohne Keller. Die Hofeinfahrt diente als Pumuckldrehort in "Pumuckl und der große Krach"



    Viele Grüße


    Asgard


  • Bei Rauchstr. 11 (eigener Strang) gähnt übrigens nachwievor ein großes Loch...


    Vielleicht hat ja da ein Abrißgegner das Baugrundstück nachhaltig auf lange Zeit (zum Beispiel mit Schweinfurter Grün) vergiftet und auf lange Zeit unbrauchbar gemacht?


    Viele Grüße


    Asgard

  • Einige Seite vorher wurde hier ja bereits auf einen Zeitungsartikel zur erst kürzlich enthüllten restaurierten Fassade von St. Michael verwiesen.


    Vorher:



    Urheber: Luidiger, http://www.wikipedia.de


    Kurz drei Handyphotos von mir hierzu:


    Nachher:





    Die Restaurierung erfolgte wohl nach historischen Befunden, die besonderer Neuerung ist dabei speziell die weiße Fassung der Skulpturen. Ansonsten hat mir die zweistufige Graufassung der vorherigen Fassade auch besser gefallen als die jetzige einfarbige Bemalung.

  • Ach nein, dass würde ich jetzt so nicht sagen. Hätte man Styroporplatten angeklebt und die Sprossenfenster
    durch Plastikfenster ersetzt, dann wäre das zu Tode saniert. An der neuen Farbfassung gefällt mir vorallem, dass die Schriftzüge besser hevorgehoben wurden, das wirkt sehr edel. Allerdings wirkte ansonsten die alte Fassade lebendiger, das muss ich jetzt zugeben. Vielleicht wird ja in ein paar Jahren patina die Optik etwas ergänzen.