• Quote

    ein seelenlosen Glas-Betonding welches sich absolut nicht in das historische Ensemble einzufügen vermag - wäre wünschenswert wenn ich mit dieser Vermutung irren würde.


    Der vorderste Teil bleibt in voller Höhe und somit im Originalzustand stehen, der Mittlere wurde seines Obergeschosses beraubt, und die Scheune als der hinterste Teil des Gebäudes ist, wie bereits erwähnt, bereits Geschichte.
    Jedoch dürfte es keine größeren Um- /Anbauten geben, da der Mittelteil bereits einen neuen Dachstuhl besitzt (hoffentlich kein Notdach)



    Fazit: Schade um den abgerissenen Teil, aber immerhin bleibt die Hälfte erhalten, und bildet auch weiterhin eines der schönsten Gebäude in der Ecke von Trudering.

  • Auch hier wird Waermedaemmung eingebaut. Hoffentlich leidet das Aeussere des Hauses nach Abschluss der Arbeiten nicht allzu sehr darunter.

  • Hallo zusammen,


    ich bin auf der Suche nach einer Abbildung oder Foto des Uhrenturmes des Ehemaligen Verkehrsministeriums in München.
    Das gibt es zwar häufiger, aber nur aus Sicht von Osten her (vom Hauptbahnhof).


    Ich hätte gerne eine Abbildung von Westen her gesehen, aus Sicht des Augustinerkellers.


    Vielleicht hat jemand so etwas oder kennt eine Quelle.


    Vielen Dank,


    Gruß
    Wolfgang


    Als Anlage ein Bild von Osten her, damit klar ist wovon die Rede ist.

  • ...Jetzt hab ich noch eine bessere Abbildung des Uhrenturmes gefunden, aber eben von der falschen Seite her...

  • Auch in der Brienner Strasse wurde/wird fleißig saniert:


    Brienner Strasse 53 : Geschäftshaus, Neurokokofassade, reich stuckiert, um 1890 von Ludwig Herrmann - Sanierung abgeschlossen - toll geworden !


    http://www.mux.de/Muenchner-Bank-Stiglmaierplatz


    Brienner Strasse 5:


    http://www.brienner-quartier.d…ore/bq/bueros/briennerstr


    Brienner Strasse 12: hier gab es wohl Statikprobleme - es bestand Einsturzgefahr - Fassade bleibt vollständig erhalten, Gebäude wird grundsaniert


    Bild: google - bilder - münchen - brienner strasse 12

  • Spannend:


    Gemeinsam mit dem japanischen Architekturbüro Atelier Bow-Wow und in Kooperation mit dem Münchner Büro Huber Rössler plant das Münchner Immobilienunternehmen Südhausbau mit eher unkonventionellen Ansätzen ein Studentenwohnheim an der Brudermühlstraße in München. Baubeginn soll Anfang 2013 sein, Fertigstellung in 2014.


    http://www.muenchenarchitektur…ACTION=aARTICLE&aID=17104

  • Das ist wirklich der Hammer, was da mithilfe fernöstlicher Inspiration auf einmal möglich wird! Das hat sogar Alt-Münchner Anklänge! Warum geht so etwas sonst in Deutschland nicht? Warum verweigern sich Architekten und Investoren sonst impertinent, in ihre Produkte auch nur ein Quäntchen Phantasie zu investieren?

  • Das neue Hotel am Hauptbahnhof ist gegenüber dem Bestandsbau, in meinen Augen, zwar kein Kunstwerk, aber eine klare Verbesserung.


    Das NS-Dokumentationszentrum,... na ja. Die übliche heutige Architektur. Freilich nicht mein Geschmack. Mit weissem Sichtbeton kann ich mich nicht anfreunden. Es ist bereits zu erahnen, wie der Würfel in einigen Jahren aussehen wird. - Durch die Witterung angegammelt. Man hätte sich an das Material der umliegenden Bauten halten sollen. Oder das "Braune Haus" rekonstruieren sollen.


    Die geplanten Studentenwohnungen machen wirklich einen guten Eindruck. Vielleicht etwas zu viele Erker. Doch allemal schöner anzusehen als der NS-Würfel.

  • Heute war dazu auch in der Süddeutschen ein Artikel mit einem Bild dieses Modells, das mir natürlich gleich aufgefallen ist. Auch wenn die Proportionen nicht ganz stimmen und die Anzahl der Erker in der Tat ein wenig hoch zu sein scheint, so dass es dem Gebäude an der nötigen Harmonie mangelt, so ist dieser unkonventionelle Entwurf durch seine Verwendung traditioneller Bauformen wie Erkern, Rundbogenfenstern und Arkadengängen (?) doch wirklich mal eine Bereicherung der belanglosen Masse an minderwertiger neuer Architektur in München. Sind wir mal gespannt wie´s mit diesem Projekt weitergeht.

  • Die Sendlinger Strasse hat sich sehr vorteilhaft entwickelt und verändert:


    1. Das ehemalige AZ Gebäude in der Sendlinger Strasse wurde abgerissen um Raum zu schaffen für das Frontgebäude der neuen Hofstatt. Die links daneben befindlichen alten Gebäude wurden völlig entkernt, die denkmalgeschützten Fassaden blieben erhalten und wurden perfekt wieder instandgesetzt. Die Fassade des ehemaligen SZ Gebäudes wurde ebenfalls wunderschön saniert.



    http://www.abendzeitung-muench…a3-8830-379497b6dada.html


    http://hofstatt.info/hofstatt/identitaet.html


    2. Im Bereich zwischen Färbergraben und Dulfstrasse entstand Münchens neue Fußgängerzone.


    http://www.tz-online.de/aktuel…sgaengerzone-2470878.html


    Film: http://www.myvideo.de/watch/87…enchen_Sendlinger_Strasse


    3. Mitte November 2012 wurde im Bereich der Dulfstrasse noch eine Robinie gepflanzt, als vorläufiger Abschluß der Arbeiten.

  • In der Maxvorstadt hat sich sehr viel getan. hier eine kleine Zusammenfassung:




    Wie schon berichtet, sind die Lenbachgärten mit Charles Hotel seit einiger Zeit fertiggestellt. In diesem Bereich, der früher überwiegend mit fürchterlichen 70er Jahre Gebäuden der TU München bebaut war, bedeutet dies eine enorme Aufwertung.


    vorher: http://www.ar.hm.edu/studienan…gangarchitektur_1.de.html - baulicher Zustand: 3. Bild von oben


    heute:


    http://lenbach-gaerten.de/




    2. An der Kreuzung Dachauer Strasse/Karlstrasse/Augustenstrasse


    So sah es bisher dort aus - der Altbestand wurde leider abgerissen :


    http://www.shortsattack.com/munchen-art-babel/


    Für den Bereich wurde ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben mit folgendem Gewinner:


    http://www.competitionline.com/de/wettbewerbe/71745




    hier direkt vis a vis: das Karlpalais :


    http://www.immobilienscout24.d…132/karl-palais/index.jsp




    3. Ganz in der Nähe - in der Augustenstrasse - entstand (darüber wurde schon berichtet ) die Augustenhöfe - sehr gelungen ! Auch hier eine deutliche Aufwertung im Vergleich zum baulichen Zustand vorher.


    http://www.augustenhoefe.de/home.html

  • Weiß nicht, ob die sehr interessante Bildstrecke zur zweiten Zerstörung Münchens hier schon verlinkt wurde:
    [url=http://www.tz-online.de/nachrichten/muenchen/muenchen-bilder-frueher-heute-geschichte-historie-gebaeude-krieg-zerstoerung-wiederaufbau-bilder-1152431.html?popup=media&firstslide=1[/url]
    Mit Kopfschütteln bestaune ich, was für die in meinen Augen schlimmste Bausünde der Stadt (Kaufhof Marienplatz) niedergerissen worden ist. Und auch sonst wird man nicht enttäuscht...

    Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
    Jesus ist mein Herr und Retter!

  • youngwoerth: ja, die Bildserie war hier irgendwo schon mal verlinkt worden. Die Südseite des Marienplatzes gegenüber vom Rathaus hätte sicherlich eine bessere Architektur verdient, insbesondere da ja durchaus noch Reste des vorherigen Bestandes nach dem Krieg vorhanden waren, wie man sieht. Momentan ist sicherlich keine Verbesserung zu erwarten. Mal schaun was die Zukunft bringt.


    Stephan Riedel: die Augustenhöfe gefallen mir auch sehr und stellen ausnahmsweise mal eine Verbesserung im Vergleich zur vorherigen Bebauung dar.
    Zur Erinnerung für die Ortsunkundige hier noch mal ein Bild der vorherigen Bebauung und ein Bild des aktuellen Zustandes

  • Vielen Dank, Markus! Das ist in der Tat eine aeusserst gelungene Sanierung, die reine Freude. Die wahrscheinlich hinzugefuegten Dachfenster halten sich farblich zurueck, welches sie weniger auffallen laesst. Leider ist die Erdgeschosszone nach meinem Gefuehl nicht 100%ig gelungen, sie setzt sich zu sehr vom oberen Teil des Gebaeudes ab. Trotzdem ein aeusserst begruessenswertes Projekt das landauf, landab viele Nachahmer finden sollte.