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München

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    • Wikos wrote:

      Die meisten aus der Denkmalliste gestrichenen Gebäude dürften hier zu finden sein: de.wikipedia.org/wiki/Liste_de…%C3%A4ler_in_M%C3%BCnchen
      Beispiel Hans-Sachs-Straße 1 commons.wikimedia.org/wiki/Fil…C3%9Fe_1_M%C3%BCnchen.jpg
      u.a. wegen vereinfachter Fassade. Den fehlenden Stuck könnte man u.U. wieder aufbringen.
      Das ist ja das Perfide: irgendjemand schafft heimlich Tatsachen, indem er Teile eines denkmalgeschützten Hauses verändert und dann kommt irgendwann das Denkmalschutzamt und hebt den Denkmalschutz gleich ganz auf, weil das Haus ja "kaum mehr denkmalwürdige Substanz aufweist". Damit wird die Schutzfunktion, die ja die eigentliche Aufgabe des Denkmalschutzes wäre, ad absurdum geführt und abrisswillige Besitzer geradezu animiert, den Denkmalschutz auf diese Art zu unterlaufen... logischer und besser wäre es, die Besitzer anzuhalten, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen, anstatt sich auf einen reinen Substanzfetischismus zurückzuziehen.
      Bzgl. einiger aus der Denkmalschutzliste gestrichener Gebäude besteht immerhin noch Ensembleschutz, aber ob der viel bewirkt, sei dahin gestellt...

      Einen besonders kuriosen, ja geradezu lächerlichen Fall stellt das Haus Kardinal-Faulhaber-Straße 6 dar: es wurde ebenfalls aus der Denkmalschutzliste gestrichen mit dem Argument, es sei "aufgestockt und innen stark erneuert". Nun ist dieses Haus ursprünglich mal ein barockes Adelspalais gewesen (ein kleines und bescheidenes zwar, aber immerhin) und war um 1720 durch den Umbau von zwei vorher an dieser Stelle befindlichen Bürgerhäusern entstanden. Es wurde Palais Spreti genannt, da es zeitweise dem italienisch-bayrischen Adelsgeschlecht von Spreti gehörte. Das Haus hatte ursprünglich nur zwei Obergeschoße, wurde aber nach einem Besitzerwechsel nach 1863 um ein weiteres Geschoss aufgestockt.
      Hier eine Ansicht von ca. 1910 (Haus ganz links): stadtarchiv.muenchen.de/scopeQ…D=331037&DEID=10&SQNZNR=1
      Man sieht deutlich, dass die Aufstockung zu diesem Zeitpunkt bereits erfolgt war. Nach schweren Beschädigungen im 2. Weltkrieg baute man das Haus zumindest äußerlich mehr oder weniger wieder so auf, wie es vor dem Krieg ausgesehen hatte, innen gestaltete man es neu. Auf dieser Grundlage wurde es in den 70ern, nach Einführung der Denkmalschutzgesetze, unter Denkmalschutz gestellt. Von der originalen Barockausstattung war schon lange vor der Zerstörung nichts mehr da gewesen, weil das Haus ab 1916 von einer Bank genutzt wurde (Teile der Originalausstattung befinden sich im Bayerischen Nationalmuseum). Das Innere hatte also auch zum Zeitpunkt der Unter-Denkmalschutz-Stellung schon keinen historischen Wert mehr, es war ja auch, wie oben geschrieben, nach den Kriegszerstörungen neu gebaut worden. Nach einer weiteren Renovierung vor vielleicht 10-15 Jahren, bei der das Innere nochmal komplett neu gestaltet wurde, kam das Denkmalschutzamt schließlich auf die Idee, dass das Haus nicht mehr genügend historische Substanz aufweisen würde, außerdem aufgestockt worden wäre und somit nicht mehr dem Originalzustand entsprechen würde, weswegen es keinen Denkmalschutz mehr verdiene. Dass das Haus bereits im 19. Jahrhundert aufgestockt worden war und mit genau diesem Aussehen auch unter Denkmalschutz gestellt worden war, interessierte anscheinend niemand mehr. Das ist nicht nur ein Schildbürgerstreich, sondern auch eine unglaublich armselige Argumentation! Wenn dieser Verlust an Innensubstanz so wichtig gewesen wäre, hätte man es gleich nicht unter Schutz stellen dürfen und hätte auch viele andere Gebäude, von denen ebenfalls nur die Fassaden übrig geblieben waren (oder sogar rekonstruiert worden sind), niemals unter Denkmalschutz stellen dürfen!

      Hier ein Bild des heutigen Aussehens, man vergleiche es bitte mit dem Aussehen im historischen Bild oben:

      (Wikipedia Commons, Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported, Autor: AHert)
    • Wenn euch bekannt wird daß Häuser von der Denkmalliste gestrichen wurden, ist es mitunter zielführend beim jeweils zuständigen Bezirksauschuß einen Antrag auf Wiederaufnahme in die Denkmalliste zu stellen.

      Hier die Liste der Münchner Bezirksausschüsse:

      muenchen.de/rathaus/Stadtpolit…BA_Geschaeftsstellen.html
      Mit Ziegelsteinen kann man Fensterscheiben zerstören, mit Glas, Stahl und Beton ganze Städte.
    • Zwei eher globale SZ.Artikel zur Münchner Stadtplanung:


      Die Innenstadt verändert ihr Gesicht (28.12.18)

      Bei manchen Projekten haben die Bauarbeiten schon begonnen, bei anderen gibt es bisher nur Ideen. Ein Überblick über die wichtigsten Vorhaben.


      Stadtplanung
      Wie soll München werden? (27.2.19)

      Bei der "Perspektive München" wollen Bürger und Experten Konzepte für die Entwicklung der Stadt formulieren. Sie wünschen sich vor allem Mut.
    • Soweit ich gesehen habe, steht im Artikel auch gar nichts von einer Bürgerbeteiligung in Sachen Architektur, da scheint es eher um strukturelle Seiten der Stadtplanung zu gehen und wie man das große Wachstum der Stadt in den Griff kriegt. Wenn man wie angedacht die Innenstadt autofreier gestaltet und das Problem der Wohnungsknappheit und -preise löst, sind das doch schon mal positive Ansätze. Eine Bürgerbeteiligung bzgl. Stadtbildgestaltung wäre natürlich eine feine Sache, aber das ist mit Frau Merk schwierig...
    • Bei dem Bahnhof hätte ich nicht gedacht, dass die das Projekt so umsetzen. Dies beinhaltet ja u.a. die Vernichtung aller Überreste des Bürklein-Bahnhof, den Abriss beider gründerzeitlichen Seitengebäude, die jedes für sich schon imposant sind und den sehr gelungenen Starnberger Flügelbahnhof. Und alles für ein unpassendes drittklassiges Flughafenterminal, was schon in wenigen Jahrzehnten absolut unmodisch sein wird.
      Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
      Karl Kraus (1874-1936)
    • Leonhard wrote:

      wie man das große Wachstum der Stadt in den Griff kriegt. Wenn man wie angedacht die Innenstadt autofreier gestaltet und das Problem der Wohnungsknappheit und -preise löst, sind das doch schon mal positive Ansätze.
      Trotz extra ausgeschaltetem Adbocker kann ich Seiten der Süddeutschen erfahrungsgemäß nicht öffnen. Soll ein Problem der Süddeutschen bleiben, hat sie eben einen Seiten-Anklicker weniger... ;)

      Aber, nur mal so zwischendurch: Wachstum, Wohnungsbau und zugleich autofrei klingt wie die Eier legende Wollmilchsau. Es würde nur unter zwei Bedingungen funktionieren:

      1. Massivste Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr. Z.B. Bau weiterer U-Bahn-Tunnelröhren. Bau von weiteren Straßenbahnlinien. Schnellere Taktung der U-Bahnen, Straßenbahnen, Busse. Engmaschige Fahrten rund um die Uhr, also auch nachts. Und zwar auch ins Umland Münchens.

      2. Stark repressive Maßnahmen. Einschränkung der Parkplätze, City-Maut usw. Davon wäre Pendler betroffen, aber auch die neuen Anwohner, die schlicht keinen Parkplatz finden, somit ohne Auto leben müssen.

      Vielleicht geht München diesen Weg. Vielleicht investiert München gerade massiv in den öffentlichen Nahverkehr. Ich bin gespannt. Für den Einzelhandel wird das ingesamt aber nicht einfacher, weil viele Einkaufspendler dann lieber auf die "grüne Wiese" fahren.

      The post was edited 1 time, last by Heimdall ().

    • Heimdall wrote:

      1. Massivste Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr. Z.B. Bau weiterer U-Bahn-Tunnelröhren. Bau von weiteren Straßenbahnlinien. Schnellere Taktung der U-Bahnen, Straßenbahnen, Busse. Engmaschige Fahrten rund um die Uhr, also auch nachts. Und zwar auch ins Umland Münchens.
      (...)

      Vielleicht investiert München gerade massiv in den öffentlichen Nahverkehr. Ich bin gespannt. Für den Einzelhandel wird das ingesamt aber nicht einfacher, weil viele Einkaufspendler dann lieber auf die "grüne Wiese" fahren.
      Schaut man sich die politischen Diskussionen der letzten Jahre an, dann sollte man nicht auf den Ausbau des ÖPNV hoffen. Hier und da wird mal eine Verlängerung, eine neue Tram oder eine neue U-Bahn beschlossen, aber ob das dann auch alles wirklich so kommt, steht auf einem anderen Stern.

      Am Wochenende war ich in Wien. Ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Selbstverständlichkeit in den zentrumsnahen Vororten die Trams kreisen. Probleme mit dem Einzelhandel gibt es dort meinem Eindruck nach auch nicht in den verkehrsberuhigten Nebenstraßen (eben weil die größtenteils per Tram erreichbar sind), sondern an den Ausfallstraßen, die durch den Autoverkehr extrem unattraktiv geworden sind. Würde sich München mehr an Wien orientieren, es wäre viel geholfen.
    • Mal kurz ein anderes Thema und bitte haut mich, wenn es hier schon vorkam (die Suchfunktion hat mir nichts gezeigt): Ist euch bewusst, was mit der großen Kirche St. Lukas in München im Innenraum geschehen soll? Es ist die einzige vollständig erhaltene historistische Kirche in München, bis auf bestimmte Glasfenster ist der Innenraum komplett im Zustand der Erbauung. Jetzt soll tief in die Wirkung dieses Innenraums eingegriffen werden, um einen "Multifunktionsraum" zu erhalten. Dafür wird ein Großteil der Kirchenbänke (mit akuraten Schnitzereien) entfernt, sogar Türen ausgetauscht, große Rampen aufgestellt und allerlei anderes.

      Zur Kirche: de.wikipedia.org/wiki/St._Lukas_(M%C3%BCnchen)
      Zum Wettbewerb für den Umbau: competitionline.com/de/ergebni…n/detail/id/296208/?print


      Ich will nicht ausschließen, dass ein Teil der Umbaumaßnahmen wirkliche Probleme löst und das Gemeindeleben verbessert; der Eingriff in den Kirchrraum als solcher ist jedoch entsetzlich und mir fehlt der mediale, gesellschaftliche Aufschrei. Oder wenigstens eine Informationspolitik der Gemeinde. Die Zeichnungen des Architekturbüros, das den Wettbewerb gewonnen hat und in sehr abstrakten, blassen Farben daherkommt (so viel zur Sensibilität beim Eingriff in den Kirchenraum) spricht für sich.

      Laut Zeitung soll es im August losgehen.
      "Die Qualität städtischen Bauens resultiert aus einer Generationen währenden, kollektiven Leistung." Hans Kollhoff
    • Der massivste Eingriff ist (neben den fremdkörperartigen Akustikpaneelen) wohl der Hinauswurf von ca. 3/4 der historischen Sitzbänke (die anderen Entwürfe sahen gar eine komplette Entfernung des historischen Gestühls vor, Pfui Teufel!).
      Und das von einer Gemeinde, die sich auf ihrer Website folgendermaßen rühmt:
      Das Kircheninnere wird von der reichen bauzeitlichen historistischen Architektur bestimmt, die sich am Übergangsstil von Romanik zur Gotik orientierte. Bemerkenswert ist auch wohlerhaltene Innenausstattung [...]
      Was für ein Jammer. Man möchte meinen, die 70er seien zurück. Dabei haben sich die damaligen Kahlschläge (so zB geschehen und Jahre später mühevoll und nur teilweise revidiert in der benachbarten Kirche St. Anna im Lehel) wenig rentiert, die gewonnene Leere existiert vielmehr als Selbstzweck. Mir ist unverständlich, wie die zuständigen Behörden so etwas anstandslos hinnehmen können.
    • Danke für die Information, das wusste ich nicht! Dieser Umbau ist anscheinend nicht an die große Glocke gehängt worden (hihi ;) ), deswegen hat es wahrscheinlich auch bisher keinen Protest gegeben. Ich verstehe allerdings nicht ganz, was dort genau gemacht werden soll, aus den verfügbaren Informationen werd ich nicht ganz schlau.
      Wenn der erstplatzierte Entwurf von Lederer, Ragnarsdóttir und Oei zur Ausführung kommt, dann sollen als den großen Hauptraum betreffend anscheinend die seitlichen Kirchenbänke entfernt und der darunter liegende Holzboden durch Terrazzo ersetzt werden, im hinteren Bereich eine Holzdecke entfernt und durch Akustikputz ersetzt werden, die zentralen Sitzbänke gekürzt, einzelne Türen ersetzt bzw. "reaktiviert" werden (heißt das, dass an den Stellen bislang geschlossen war?), die alten Seiteneingänge ebenfalls reaktiviert, ein mobiler Altar in die Mitte gestellt, drei Kronleuchter sowie vor allem Akustikpanels in der Vierung aufgehängt werden.
      Pläne hier: competitionline.com/upload/ima…628b63d1d8ab106e3a6_1.jpg
      competitionline.com/upload/ima…0a244e305518ab618bc_1.jpg

      Der Vorplatz vor einem der Seiteneingänge soll anscheinend auch umgestaltet werden, es sind z.B. so komische Treppenabgänge sichtbar, aber ich kapier das Projekt nicht ganz genau:
      competitionline.com/upload/ima…427d42ec0cc7e91b3cf_1.jpg

      Die anderen Zeichnungen sind total kindisch und nichtssagend; wie man mit so einem Präsentationsmaterial eine Ausschreibung gewinnen kann, ist mir schleierhaft.

      Ansonsten soll die Kirche innen restauriert werden und die restliche Originalausstattung drin bleiben, was ja schon mal etwas beruhigend ist. Die in der Luft hängenden Akustikelemente stelle ich mir aber total schlimm vor (die "Kronleuchter" wahrscheinlich auch...), sowas sollte in einer historischen Kirche tabu sein. Das ganze erweckt den Eindruck, dass die Kirche in Zukunft mehr als "Eventraum" dienen soll - ach ja, ich hab oben vergessen zu schreiben, dass in einem Seitenraum eine "Kitchenette", also eine Miniküche eingebaut werden soll. Als Katholik denke ich mir da schon, dass das mal wieder typisch protestantisch-progressiv ist, wie die mit ihren Kirchen umspringen...
      Eine Sache muss man allerdings zugeben: die Kirche hat eine miserable Akustik, ich war dort schon öfter in Konzerten und es ist wirklich ein einziger Brei. Aber für den Gottesdienst hat es bisher auch immer funktioniert, das ist kein Grund, deswegen Akustiksegel aufzuhängen wie in einem Konzertsaal!

      Ich werde mal versuchen, im Pfarrbüro etwas mehr über den bisher sehr obskuren Umbau herauszufinden.
    • Leonhard wrote:


      Als Katholik denke ich mir da schon, dass das mal wieder typisch protestantisch-progressiv ist, wie die mit ihren Kirchen umspringen...
      Leider ist das ja auch in katholischen Kirchen keine Seltenheit mehr, solche modernistischen Verschlimmbesserungen... Das sowas genemigt wird wundert mich nicht. Soweit ich weiß haben da Kirchen ziemliche Freiheiten wenn es neue "liturgische Bedürfnisse" erfordern :S Man sollte sich ein Beispiel an der Heilig-Kreuz-Kirche nehmen. Die wurde aufwendig saniert und tendenziell eher in Richtung ursprüngliche Architektenintention (lässt man mal die praktischen aber hässlichen Strahler außer Acht) und einige Fehler der vergangenen Jahrzehnte revidiert (auch heute noch eher eine Seltenheit in einer historistischen Kirche).
      Die Moderne verleugnet ihre Herkunft, weil sie fürchtet, die Auseinandersetzung mit ihr könnte sie überfordern - oder ihr gar ihre eigene Banalität vor Augen führen. — Dr. Melanie Möller
    • Anbei ein paar Fotos der wunderschönen, aber zu entfernenden Bänke, sowie der räumlichen Gesamtsituation in St. Lukas:


      Nach dem Plan der Gemeinde werden ersatzlos entfernt: die Bänke auf der linken...
      (man beachte nicht nur die kunstvoll gefertigten Armlehnen, sondern auch den ebenfalls zu entfernenden Holzsockel mit fein gearbeiteten Lüftungsgittern)


      ...sowie auf der rechten Seite der Kirche:


      Hier ein Gesamtraumeindruck der mittleren und (wieso eigentlich??) zur Seite zu kürzenden bzw vor dem Altar ebenfalls großflächig zu entfernenden Bankreihen:



      Diese Kuppel würde durch die Akustikpaneele verhängt:


      Die Balustrade rechts des Altars (links spiegelbildlich ebenso) soll ebenfalls ersatzlos entfernt werden und "runden Stufen" weichen:


      Und abschließend noch ein Schmankerl: der atmosphärische Gegensatz der Original- im Vergleich zu den schmucklosen Nachkriegsfenstern im Altarbereich:

    • MeisterEder wrote:

      Anbei ein paar Fotos der wunderschönen, aber zu entfernenden Bänke, sowie der räumlichen Gesamtsituation in St. Lukas:
      Warum tut man so etwas? Und wer sind die Auftraggeber? Ist hierfür nicht die Erzdiözese München/ Freising zuständig?
      Mit Ziegelsteinen kann man Fensterscheiben zerstören, mit Glas, Stahl und Beton ganze Städte.