Im neuen Jahr bittet der Vorstand euch, frühzeitig nach neuen Bauprojektplänen in eurer Stadt Ausschau zu halten. Wo lässt sich durch traditionelle Architektur oder Rekonstruktionen euer Stadtbild verbessern? Teilt uns eure Ideen mit! Je eher wir mit Ideen an die Öffentlichkeit gehen, umso höher sind unsere Chancen, dass die Ideen von den Verantwortlichen ernstgenommen werden!
  • Schön gemacht mit dem Pellerhaus , jetzt machen die Gegner der Rekonstruktion " Nägel mit Köpfen " , und schaffen Vollendete Tatsachen … da muss man doch mal Klat :applaus: chen .

  • "Nägel mit Köpfen" sind gemacht, sobald saniert wird. Bis dahin ist noch einige Zeit und bald ja auch Kommunalwahl. Abwarten ... ;)

  • Das ist ja die Winklerstraße 24. Da hatte ich auch gehofft, daß die IHK das Haus rekonstruiert.
    Aber vielleicht findet sich ja ein wiederaufbauwilliger Käufer. Wird langsam mal Zeit.


    (...) Hier handelt es sich um ein Objekt welches mit viel Hingabe wieder aufgebaut werden müsste, um den Charakter des historischen Hauses wiederzubeleben. (...)

    Die Visualisierung sieht wirklich super aus. Der Wiederaufbau würde Nürnberg sehr gut tun.


    https://media-pics2.immowelt.o…B474AB9B01222FF904D1D.jpg

  • Und wenn es die Altstadtfreunde erwerben, rekonstruieren und dann weiter verwerten (verkaufen/vermieten)? Das sollten sie mal durchrechnen, ob das wirtschaftlich rentabel umsetzbar wäre.

  • Eine Fassadenreko sollte hier Pflicht sein! So wird das von der IHK erst aufwändig neu gestaltete Komplex richtig rund. Schade, dass die IHk das nicht selbst macht, aber anscheinend wird es nicht gebraucht und die Mitglieder sind wohl schon von den Kosten des Neubaus verschreckt. Die Lage, die Adresse ist aber erstklassig! Dass das die Altstadtfreunde machen könnten würde ich auch super finden!

  • Auch ökonomisch wäre das doch interessant, denn man würde durch eine Rekonstruktion faktisch zwei Vollgeschosse durch Aufstockung hinzugewinnen. Somit könnte man das Haus als Bauherr fertigstellen und dann z.B. einzelne Eigentumswohnungen darin verkaufen, um die Baukosten wieder hereinzuholen. Oder man vermietet.

  • Somit könnte man das Haus als Bauherr fertigstellen und dann z.B. einzelne Eigentumswohnungen darin verkaufen, um die Baukosten wieder hereinzuholen. Oder man vermietet.

    So gehen die Altstadtfreunde schon seit Jahrzehnten vor, allerdings mit sehr moderaten Mieten.

  • Auf meine Anfrage, ob sich die Altstadtfreunde den Kauf des Hauses Winklerstraße 24 vorstellen können, hat mir Herr Karl-Heinz Enderle nun geantwortet. Er gab mir die Erlaubnis, seine Aussagen sinngemäß zu veröffentlichen.


    Die Nürnberger Altstadtfreunde sind sehr wohl an einem Kauf interessiert. Nur hat man auch noch das Pilatushaus, um das man sich kümmern möchte. Bei beiden Gebäuden rechnen die Altstadtfreunde mit einer Investitionssumme von jeweils fünf (5) Millionen Euro. Daran sollte man denken. Es ist für den Verein natürlich eine riesige Summe.


    Herr Enderle hat sich noch einmal beim Denkmalschutz erkundigt. Obwohl das Denkmalamt gewöhnlich Rekonstruktionen ablehnt, wäre für das Savoyerkreuz aber eine Außenrekonstruktion vorgesehen. Egal, wer das Haus kauft und wieder aufbaut. Es wird allerdings befürchtet, daß, außer beim Giebel, auch modernere Zutaten und Veränderungen durchaus genehmigt werden. Daher werden die Altstadtfreunde versuchen, sich möglichst in dieser Sache zu engagieren.


    Für die Antwort von Herrn Enderle bin ich sehr dankbar.


    Im letzten Newsletter wird übrigens darum gebeten, über eine Mitgliedschaft bei den Altstadtfreunden nachzudenken. Ab einer jährlichen Spende von 30 Euro, kann man dem Verein beitreten.

  • Ist für so einen einfachen Weißen Kasten überhaupt ein Architektenteam nötig?
    Ein Bauingenieur hätte so einen Kubus auch hinbekommen.

  • Ein Bauingenieur hätte so einen Kubus auch hinbekommen.

    Ein Grundschulkind ebenfalls.


    Als ich die Überschrift gelesen hatte, wusste ich bereits, wie das Konzerthaus aussehen wird. Beim Click auf den Link, wurde ich nicht enttäuscht. Ist das nicht wahnsinnig traurig?


    Müssen das noch phantastische Zeiten gewesen sein, als Architekturwettbewerbe solche Ergebnisse hervorgebracht haben:


    https://upload.wikimedia.org/w…tenlaube_(1885)_b_249.jpg

  • 246 Büros aus aller Welt haben sich am Wettbewerb beteiligt. Das Ergebnis kann nur noch als Realsatire bezeichnet werden. Das sich die Bürger, die bei solchen Abstimmungen nicht berücksichtigt werden, immer mehr von der Moderne abwenden ist dabei nicht verwunderlich.

  • tja, genau diese Gedanke hatte ich auch: kalte, unpersoenliche Arhchitektur fast wie aus der NS Zeit.
    Genau so ein kaltes Gebeaude wie der Kulturpalast in Dresden, und der ist schon mindestens 50 Jahre aelter als dieser ""Entwurf""