Engelhartstetten - Rekonstruktion des Barockgartens von Schloß Hof

  • Sehr schön, nur die gelbe Farbfassung wäre mir lieber gewesen, aber das ist nicht so wichtig in diesem Fall.

    Hat die Schönheit eine Chance-Dieter Wieland

  • Hallo zusammen,


    Am 18. Mai war es endlich soweit, eine kleiner Urlaub in Baden ermöglichte mir den lange geplanten Besuch von Schloss Hof. Was für ein schöner Tag, 8 Stunden Zeit, diese Traumwelt zu erkunden. Und doch irgendwie zu kurz, ich hatte danach nicht genug. Ein Wiedersehen ist damit bereits beschlossene Sache.


    Ihr kennt ja das Schloss und den Barockgarten bereits durch einige Bilder und aus dem Netz. Deswegen will ich euch versuchen, auch über Details und kleine Szenen die Faszination der Gesamtanlage näher zu bringen.


    Der Besuch war der unangefochtene Höhepunkt dieser Urlaubsreise, die mich nach Baden, Schönbrunn und Wien führte. Eine solche Schloss-Traumwelt habe ich bisher noch nicht erleben dürfen. Hof ist ein wunderbares Gesamtkunstwerk aus Schloss und Barockgarten, aus Orangerie, Meierhof und Nutzgärten. Und um das alles noch zu vervollständigen, bevölkern Nutztiere alter Rassen die Ställe und sorgen sich die Mitarbeiter um jedes noch so kleine Detail.


    Also dann, hier einige erste Bilder...


    Um euch die Zuordnung der Bilder zu erleichtern, hier die Übersicht der Gesamtanlage, die Nummern auf dem Plan werde ich dann bei den Bildern mit angeben:


    Wo fängt man einen solchen Rundgang an? Erstmal, als Einstimmung, der Garten der Orangerie West (16).


    Hier mit Blick auf das Schloss.


    Überall schöne Architektur.


    Eine Tür führt zum Haupttor des Meierhofs (18).



    Gleich gegenüber, das Spiegelbecken (15). Ein wunderbar ruhiger Ort um unter den Bäumen zu sitzen und die Gedanken schweifen zu lassen.



    Fortsetzung folgt....

  • Interessanter Garten. Aus welchem Jahrhundert ist die Orangerie? Sind die Fenster auch aus dieser Zeit? Die sehen sehr ungewöhnlich aus und fallen aus der Formensprache der Gesamtanlage heraus.

  • Hallo Goldstein,


    soweit es mir bekannt ist, stammt die Architektur der Orangerie von 1730. Sie soll eine der größten derartigen in Europa sein. Vielleicht weiß jemand anderes mehr?


    Weiter geht's mit unserem Rundgang, den Meierhof heben wir uns für später auf und wechseln von der westlichen in die östliche Orangerie (17), die noch heute zur Überwinterung der Exotischen Pflanzen genutzt wird. Sogar die aus dem 18. Jahrhundert stammende Heizung wurde zu diesem Zweck revitalisiert.


    Bevor es los geht noch ein Blick in den Garten des Spiegelbeckens, auf die Mittig vor der Front des Meierhofs gelegene Treppe, die den einzigen Zugang zu diesem Garten bildet:


    Zunächst der Garten der östlichen Orangerie gegen das Schloss fotografiert:


    Die Architektur der Orangerie im Detail:



    Das Innere:



    Fantastische Ausblicke:


    Hier lässt es sich wunderbar verweilen:


    Und auch die Arbeit der Gärtner im 18. Jahrhundert findet ihre Würdigung in liebevoll gestalteter Szenerie:


    Fortsetzung folgt.....

  • Interessanter Garten. Aus welchem Jahrhundert ist die Orangerie? Sind die Fenster auch aus dieser Zeit? Die sehen sehr ungewöhnlich aus und fallen aus der Formensprache der Gesamtanlage heraus.

    Beide Orangerien sind ca 10 Jahre alte Rekonstruktionen, die den Stand um Prinz Eugen herum wiedergeben (1729 bis 1730).


    Hier ein paar Bilder wie es vor der Reko der Orangerien aussah:


    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Danke für den Hinweis.

    Gibt es Originalzeichungen / Veduten von der Orangerie?

    Woher ist bekannt, wie diese Fenster ausgesehen haben?

  • Guten Abend,


    Weiter geht der Rundgang, wir verlassen die Gärten der Orangerien und begeben uns in Richtung Schloss.


    Das nördliche, in Richtung Meierhof gelegene Tor zum Ehrenhof:


    Detail des Nordflügels:


    Über das obere Becken des Neptunbrunnens (5) hinweg nach Osten auf das Schloss geblickt:


    Der Arkadenhof (3):


    Vom Parade-Appartement liegt einem dann der gesamte Garten zu Füßen, ganz vorne die Broderien der 3. Terrasse mit dem Ceresbrunnen (6) in der Mitte:


    Ein weiterer Ausblick, leider aufgrund der geschlossenen UV-Schutz-Fenster etwas fahl:


    Da im Schloss ansonsten keine Bilder gemacht werden dürfen, geht es sofort weiter in den Garten, hier der Blick in den Gartensaal:


    Und vom Gartensaal in den Garten,


    Zum heutigen Abschluss ein Detail der Gartenseite:


    Fortsetzung folgt....