Tübingen (Galerie)

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    • Die Ostseite des Schlosses in der noch die Schildmauer der mittelalterlichen Burg steckt.



      Das obere Tor



      Bevor es in den Schloßhof geht, machen wir in einen Abstecher auf die nordöstliche Bastion, von der aus man einen guten Blick auf die Stadt hat.







      Von der Bastion aus kann man auch eine Kuriosität sehen: Im Garten des Roigelhauses steht die (leider unzugängliche) älteste noch bespielbare Kegelbahn Deutschlands, erbaut wohl um 1800.

    • Der Schloßhof. Im Hintergrund der Westflügel. Der Kopf verrät, daß im Schloß das Archäologische Institut und das ziemlich bedeutende archäologische Museum der Universität untergebracht sind. Bei der Generalsanierung des Schloßes in den 80er Jahren konnte man sich nicht einigen, ob die steinernen Erdgeschoße steinsichtig belassen werden sollen (so wie sie die Zeit hinterlassen hatte) oder ob man die aufgemalte Quaderung der Renaissance rekonstruieren soll. Wie man sieht, entschloß man sich zu einem Kompromiß.



      Der Nordflügel.



      Ein schönes Portal führte in den Rittersaal des Nordflügels.



      Der Ostflügel. Durch dieses Tor sind wir gekommen.



      Und schließlich der Südflügel, in dem sie sich die Schloßkapelle und die wenigen, zumindest teilweise erhaltenen Renaissance-Prunkräume befinden (alles normalerweise für Besucher nicht zugänglich).

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    • Bevor wir das Schloß wieder verlassen geht es noch auf die westliche Bastion. Blick zur "Kalten Herberge", die noch mittelalterlichen Ursprungs ist.



      Wieder die Kalte Herberge. Hier sieht man deutlich, daß noch viel mittelalterliche Bausubstanz im Schloß steckt.



      Daneben der südwestliche Rundturm des Schlosses, der "Haspelturm".



      Wir haben das Schloß verlassen. Haspelturm und Kalte Herberge.



      Und last but not least die nordwestliche Bastion des Schloßes.

    • Wir betreten die Altstadt wieder über den Haagtorplatz und durchlaufen die Ammergasse nebst einigen Nebengässchen. Der Verlauf der Ammergasse ist auf dem Plan rot markiert.



      Am Haagtorplatz sind ein Stück Stadtmauer und ein Turmstumpf erhalten.



      Rechts, hinter den Bäumen, geht es in die Haaggasse, die wir schon kennen. Links ist der Anfang der Ammergasse.



      Ein Haus des 16. Jahrhunderts.



      Die Ammergasse. Das beige Haus vorne links noch aus dem 15. Jahrhundert.

    • Die Südseite mit etlichen Bauten, die nach einem kleineren Stadtbrand im Jahre 1771 errichtet wurden.



      Die Nordseite



      In den 80er Jahren wurde die Ammergasse erfolgreich und einigermaßen substanzschonend saniert. Dabei wurde der Ammerkanal wieder freigelegt. Das Wasser und die Brücklein tragen stark zum Charme der Gasse bei.



      Ein Beispiel einer verfehlten Fachwerkfreilegung. Das Haus wurde nach 1771 erbaut und war von Anfang an verputzt.



      Die Nordseite. Vorne ein Haus des 16. Jahrhunderts, anschließend zwei sehr gut angepaßte Häuser aus den frühen 1980er Jahren, für die allerdings ein kleines Haus aus dem 15. Jahrhundert geopfert wurde. Daneben wieder ein Haus des 15. Jahrhunderts.



      Die Südseite gegenüber. Das nette kleine Häuschen vorne ist nicht ganz echt. Das Erdgeschoß ist alt (15. Jahrhundert), das Fachwerk wurde in den 1980er Jahren neu aufgebaut. Die anschließenden Häuser sind meist aus dem 16. Jahrhundert.

    • Genug der Abwege. Wir gehen die Ammergasse weiter und kommen zu einem Platz mit Namen "Krumme Brücke" (die hier über den Ammerkanal führte). Hinten das Türmchen des Spitals.



      Blick nach Nordosten. Rechts das Spital, das ich bei anderer Gelegenheit zeigen werde.



      Blick nach Nordwesten. Links die Einmündung der Ammergasse, durch die wir gekommen sind.



      An der Ecke zur Ammergasse steht dieses Haus mit historistischem Zierfachwerk. Das Haus stammt aber aus dem 17. Jahrhundert und bemerkenswerter Weise ist auch der Erker im Kern alt (Erker sind in Tübingen eine Seltenheit).



      Die Südseite des Platzes. Links beginnt die Kornhausstraße, durch die unser Weg weiter gehen wird.



      Zum Abschied noch ein Rückblick in die Ammergasse.

    • Von der Krummen Brücke aus gehen wir durch die Kornhausstraße und machen dabei auch einen Abstecher in die Marktgasse. Der Weg ist rot markiert.



      Die nördliche Seite der Kornhausstraße beginnt mit diesem charaktervollen Haus aus dem 15. Jahrhundert.



      Die Seite gegenüber. Das beige Haus in der Bildmitte stammt aus der Zeit um 1600 und besitzt...



      ...eine hübsche Konsolfigur.



      Weiter.

    • Kornhausstraße

      Das zweigeschossige rötlich verputzte Haus wurde vor 1400 errichtet; es wirkt aber ziemlich stark modernisiert.



      Das Haus von Norden von der Rathausgasse aus. Man erkennt noch den altertümlichen Rauchabzug im Dach.



      Blick in die Rathausgasse zum Rückgebäude des Rathauses. Das kleine Häuschen links ist aus dem 15. Jahrhundert.



      Zurück in der Kornhausstraße erreichen wir das namensgebende Kornhaus. Es wurde 1453 erbaut, 1512 um den Querbau (hinten im Bild) erweitert und 1604 aufgestockt. Ab 1985 wurde es restauriert und zum Stadtmuseum umgebaut. Bei der Sanierung wurde die originale Bausubstanz so vollständig wie möglich erhalten und jede Ergänzung deutlich sichtbar gemacht. Das Ergebnis war und ist umstritten.





      Gegenüber (rechts im Bild) mündet die Marktgasse ein, die wir uns als nächstes anschauen.

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    • Die Marktgasse führt von der Kornhausstraße nach Süden und somit den Hügel hinauf zum Marktplatz. Die Bebauung rechts und links stammt aus dem Wiederaufbau nach dem Stadtbrand von 1540.



      Das obere Ende der Marktgasse am Marktplatz; diesen kennen wir schon.



      Wir wenden uns wieder nach Norden und gehen zurück zum Kornhaus, das hinten zu sehen ist.



      Die westliche Seite der Marktgasse mit für Tübinger Verhältnisse ungewöhnlich schmalen Häusern.



      Die Ostseite.



      Wieder beim Kornhaus. Das wars von der hübschen Marktgasse.

    • Ja, und fur Auslander ist Heidelberg deutlich bekannter. Von Altstadt ist Ja Tubingen deutlich gemutlicher. Mehr wie Dinkelsbuhl als eine klassische Deutsche Unistadt. Ich war dreimal da und wurde gerne nochmal hinfahren.

      Danke fur alle deine Schone Bilder -
    • Kornhausstraße

      Zurück aus der Marktgasse, geht es noch ein kurzes Stück durch die Kornhausstraße, dann durch die Hirschgasse in die Collegiumsgasse und schließlich zur Hafengasse. Der Weg ist rot markiert.



      Das östliche Ende der Kornhausstraße. Das beige Haus links ist eines der vielen Tübinger Häuser aus dem 15. Jahrhundert.



      Ein letzter Blick zurück in die Kornhausstraße.



      Die Hirschgasse ist erreicht, die hier einen kleinen namenlosen Platz bildet. Dies ist übrigens die einzige Stelle in der Tübinger Altstadt, die bei einem Luftangriff von einer Bombe getroffen wurde ... und zwar 1916! Es wenig bekannt, aber schon im Ersten Weltkrieg wurden Luftangriffe auf deutsche Städte geflogen. Im Falle Tübingen war es die französische Luftwaffe. 5 Menschen wurden getötet und einige Häuser leicht beschädigt. Bilder der Schäden sieht man hier.



      Am Platz steht dieses ganz altertümliche Haus, das zumindest im Kern aus dem 14. Jahrhundert stammt.

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    • Hirschgasse

      Die nordöstliche Ecke des Platzes. Das große Haus vorne wurde im 18. Jahrhundert errichtet, das Haus daneben im 15. Jahrhundert. In wievielen deutschen Fachwerkstädten steht wie in Tübingen an fast jeder Ecke ein Haus aus dem 15. Jahrhundert?



      Die Nordseite mit noch einem stattlichen Haus aus dem 18. Jahrhundert. Rechts mündet die Froschgasse ein.



      Wir wenden uns nach Süden und schauen die Hirschgasse entlang.



      Alles Häuser aus dem 16. Jahrhundert. Im Hintergrund das Calwer Haus an der Kirchgasse. Ein interessanter Blick, weil er zeigt, wie Tübingen aussehen würde, wenn man mehr Fachwerk freilegt hätte.



      Hinten links beginnt die Collegiumsgasse. Das Eckhaus ist bemerkenswert wegen der rekonstruierten Quaderbemalung des 16. Jahrhunderts. Die Schaufenster sind natürlich eine Zumutung, wie man ihr in baden-württembergischen Altstädten leider auf Schritt und Tritt begegnet.

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    • Collegiumsgasse und Collegium illustre (Wilhelmsstift)

      Ein Blick zurück.



      Die Einmündung der Hirschgasse in die Kirchgasse mit dem Calwer Haus. Wir wenden uns aber nach Osten in die Collegiumsgasse.



      Die Collegiumsgasse mit dem ehem. Collegium illustre und einigen besonders stattlichen Fachwerkhäusern des 16. Jahrhunderts.



      Ein Bau des 16. Jahrhunderts, der früher als Oberamt Tübingen diente und 1907 dem Wilhelmsstift angegliedert worden ist.



      1272 wurde an dieser Stelle ein Franziskanerkloster gegründet, das nach der Reformation aufgehoben wurde und 1540 abbrannte. 1588-1592 ließ Herzog Ludwig den heute noch bestehenden vierflügeligen Bau für das Collegium illustre errichten. Dieses war eine Art adeliges Gegenstück zur Universität. Seit 1817 ist im nun so genannten "Wilhelmsstift" die von Ellwangen nach Tübingen verlegte katholisch-theologische Fakultät untergebracht

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    • Collegiumsgasse und Collegium illustre (Wilhelmsstift)

      Der Südflügel an der Collegiumsgasse. Der Baumeister des Collegiums war Georg Beer.



      Der Haupteingang an der Ecke zur Langen Gasse und der Ostflügel. Der Innenhof ist normalerweise nicht zugänglich. Das ist fast ein Glück, denn im Innern verbirgt sich, von außen unsichtbar, ein Betonungetüm aus den 70er Jahren. Bei Bing kann man sich das anschauen.



      Ein Blick zurück zum Anfang der Collegiumsgasse.



      Weiter zum Ende der Collegiumsgasse. Hinten sehen wir schon die Hafengasse.

    • An der Ecke der Langen Gasse zur Hafengasse steht dieses Haus aus dem 15. Jahrhundert.



      Die Nordseite der Hafengasse.



      Die Südseite.



      Eines der höchsten Fachwerkhäuser in Tübingen.



      Die Mensa Prinz Karl. 1492 erbaut als Wohnhaus, später aufgestockt. Hier wohnte Alois Alzheimer als Student, dank (oder trotz?) der nach ihm benannten Krankheit unvergessen. Links (d.h. im Osten) schließt sich das Brandgebiet von 1789 an.



      Die Nordseite im Rückblick. Das rosa Haus aus dem 16. Jahrhundert, das Haus links daneben im Kern aus dem 15. Jahrhundert. Rechts neben dem rosa Haus...



      ...steht der letzte sichtbare, wenn auch mehrfach umgebaute Rest des Nonnenklosters St. Ursula, das bereits 1492 nach Owen verlegt wurde. Einer der sehr wenigen profanen Steinbauten in Tübingen.



      Das wars. Weiter geht es an einem anderen Tag mit der Langen Gasse.

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    • Lange Gasse

      Die Lange Gasse führt vom Holzmarkt nach Norden in das Ammertal hinab. Auf dem Plan ist sie rot markiert.



      Der südliche Anfang der Langen Gasse am Holzmarkt.



      Das weiße Haus in der Bildmitte ist das älteste bisher datierte Bürgerhaus Tübingens von 1362 (d).



      Gegenüber stehen zwei Neubauten.



      Vorne Häuser aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.



      Die Kreuzung mit der Collegiumsgasse (links), bzw. der Hafengasse (rechts.) Das viergeschoßige Haus ist vor 1500 erbaut.

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