Am 9.November findet unser großes Initiativentreffen in Frankfurt am Main statt. Unter der Rubrik "Aktuelles und Allgemeines" finden Sie alle Informationen vor.

Tübingen (Galerie)

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    • Niederländer wrote:

      Wirklich herausragend, dieser Ansicht.
      Ja. Das ist eine meiner liebsten Stellen in Tübingen. Dort gehe ich immer wieder gerne hoch, obwohl ich dies schon tausend Mal getan habe. Großartig ist auch die Wirkung, wenn man aus der engen Gasse auf den Marktplatz heraustritt. Der Vergleich mit Frankfurt ist auch nicht unverdient. Tübingen zeichnet sich wirklich durch das großstädtische Format vieler seiner Fachwerkbauten aus. Wo sonst sieht man achtgeschossige Fachwerkbürgerhäuser?




      Oder Häuserzeilen wie diese?



      Oder ein solches Ensemble?


    • Tübingen gefällt mir sogar eine Spur besser sogar als Heidelberg, weil ich mich zumindest in Tübingen an keine Bausünde erinnern kann, während ich in Heidelberg leider des öfteren an einer vorbei musste...und muss zu meiner Schande gestehen, dass ich sogar selbt in einer mein Auto parkte, weil es schier unöglich war, in der Altstadt ansonsten irgendwo zu parken.
      „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)








    • Zeno wrote:

      In Schwäbisch Hall gibt es schon auch großartige Fachwerkhäuser.
      An diese Stadt hatte ich auch gedacht. In Esslingen gibt es ebenfalls einige sehr beachtliche Ecken, aber Esslingen ist nicht so steil gelegen wie Tübingen und das nimmt den Ensembles doch einiges von ihrer Wirkung.

      Zeno wrote:

      Heidelberg kann mit Tübingen niemals mithalten. Tübingen ist wesentlich großartiger
      Empfinde ich auch so. Die Heidelberger Altstadt ist größer und das Tübinger Schloss kann mit seinem Kollegen in Heidelberg nicht mithalten. Dafür ist aber Tübingen viel altertümlicher, unebener und verwinkelter und das mag ich. Heidelberg sieht man immer noch die totale Zerstörung an. Tübingen hingegen hat nie eine solche Katastrophe erlebt.
    • Ja das muss man zugeben, auch wenn man geographisch mehr mit Esslingen verbunden ist. Tübingen ist noch pittoresker.
      Ich habe wegen einer persönlichen Leidensgeschichte zwar keine schönen Erinnerungen an die Zeit die ich dort verbrachte, aber vielleicht sollte ich das endlich einmal ablegen und der Stadt eine zweite Chance geben, ihre Schönheit hat es verdient.
      Einen Vorzug hat Esslingen jedoch, es ist nicht so studentisch und touristisch überlaufen und daher u.U. authentischer.
      In dubio pro reko

      The post was edited 5 times, last by Königsbau ().

    • Königsbau wrote:

      Einen Vorzug hat Esslingen jedoch, es ist nicht so studentisch und touristisch überlaufen und daher u.U. authentischer.
      Finde ich eigentlich nicht. Studenten gehören in Tübingen traditionell zum Stadtbild und der Tourismus beschränkt sich bisher überwiegend auf deutsche Tagesgäste, die wenig auffallen. Heidelberg ist da sehr viel touristischer.
    • Wie kommts denn eigentlich, dass in Tübingen so viel Fachwerk verputzt ist?

      Und ist das Sichtfachwerk, das es gibt, so auch historisch gegeben gewesen, hat sich beides stets abgewechselt?
      Eine gute Portion mehr Sichtfachwerk würde das Tübinger Stadtbild mE deutlich interessanter und pittoresker machen. Die ganzen aneinandergereihten Putzfassaden finde ich etwas langweilig.
    • erbse wrote:

      Wie kommts denn eigentlich, dass in Tübingen so viel Fachwerk verputzt ist?

      Und ist das Sichtfachwerk, das es gibt, so auch historisch gegeben gewesen, hat sich beides stets abgewechselt?
      Eine gute Portion mehr Sichtfachwerk würde das Tübinger Stadtbild mE deutlich interessanter und pittoresker machen. Die ganzen aneinandergereihten Putzfassaden finde ich etwas langweilig.
      Meine Familie vom Vater her kommt aus der Oberfalz. Dort gab es seit dem 12ten Jahrhundert das Gesetz des Verputzens.
      Jeder muss Verputzen. Wegen der Feuergefahr. Vieleicht gab es das Gesetz in Tuebigen fuer eine kurze Zeit und danach wurde wider freigelegt?
    • Bohnenstange wrote:

      erbse wrote:

      Wie kommts denn eigentlich, dass in Tübingen so viel Fachwerk verputzt ist?

      Und ist das Sichtfachwerk, das es gibt, so auch historisch gegeben gewesen, hat sich beides stets abgewechselt?
      Eine gute Portion mehr Sichtfachwerk würde das Tübinger Stadtbild mE deutlich interessanter und pittoresker machen. Die ganzen aneinandergereihten Putzfassaden finde ich etwas langweilig.
      Meine Familie vom Vater her kommt aus der Oberfalz. Dort gab es seit dem 12ten Jahrhundert das Gesetz des Verputzens.
      Jeder muss Verputzen. Wegen der Feuergefahr. Vieleicht gab es das Gesetz in Tuebigen fuer eine kurze Zeit und danach wurde wider freigelegt?
      Siehe den Beitrag von Riegel und hier eine kurze Zusammenfassung meinerseits:

      Zur Situation in Württemberg, respektive Tübingen lässt sich ab der Mitte des 18. bis Ende des 19.Jh. sagen:

      Sofern es sich nicht ohnehin um rein konstruktives/ schlichtes Fachwerk handelte, das unter Putz lag, wurde durch Brandschutzverordnungen ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts das Verputzen der Fachwerkgebäude
      gefordert.
      Hinzu kam ein gewandelter ästhetischer Anspruch (ärmlicher, "bäuerlicher" Charakter des Fachwerks wurde abgelehnt, Steinhaus-Charakter wurde favorisierst), der auf auf flächig ruhige Fassaden mit regelmäßig angeordneten
      großen Fenstern zielte.


      Jeder, der sich die
      Fähigkeit erhält Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.

      www.archicultura.ch

      The post was edited 1 time, last by zeitlos ().

    • Ich möchte heute mit Euch ein paar aktuelle Bilder von meinem gestrigen Ausflug nach Tübingen teilen. Vorher war ich noch im Kloster Bebenhausen, das werde ich aber in einer separaten Galerie zeigen.

      Tübingen ist eine ausnehmend schöne Stadt, die im Altstadtbereich praktisch komplett erhalten ist: de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCbingen

      Von beinah 90.000 Einwohnern sind gut 30.000 Studenten! Vielleicht mit ein Grund für die recht häufig zu sehenden Schmierereien von Sprayern an einigen Gebäuden . . . leider ein unschönes Merkmal in einer sonst sehr schönen Stadt.

      Habe hier mal meinen Laufweg dokumentiert:



      Los gehts über die Eberhardsbrücke und kurz auf die Platanenallee mit dem bekannten Blick auf die Silhouette am Neckar mit dem bekannten Hölderlinturm und der Stiftskirche im Hintergrund






      Und dann über der Brücke die Neckargasse hinauf Richtung Stiftskirche



      Am oberen Ende mit Blick Richtung Schulberg


      Häuserzeile gegenüber der Stiftskirche




      Die Alte Aula, der erste Universitätsbau in Tübingen von 1547 und ältere Teile sogar von 1477



      Über die Kirchgasse gehts zum Marktplatz



      Blick zurück




      Der Marktplatz mit dem Rathaus und dem charakteristischen Neptunbrunnen














      Marktplatz, Blick in die Haaggasse



      Über das Wenergäßle gehts zur Burgsteige






      Man ist anschmiegsam in Tübingen :D




      Rechts Wenergäßle, Links Burgsteige







      Das untere Schloßtor



      Schloß Hohentübingen



      Schloßhof






      Durch den Schloßhof hindurch und den Grünanlagen gehts über den sogenannten Kapitänsweg wieder hinunter in die Stadt




      Der Kapitänsweg trifft auf die Haaggasse, offen gesagt, gefielen mir die oft zu sehenden pastellfarbigen Häuser ganz gut



      Über Haaggasse und Neugäßle zur Ammergasse, aufgrund des offenen Bächleins waren früher hier die Gerber angesiedelt






      Stadtmuseum in der Kornhausgasse




      Blick die Hirschgasse hinauf



      und hinein in die Collegiumsgasse, das weiße Gebäuder Links ist das Wilhelmsstift, ein Theologenkonvikt der Diözese Rottenburg-Stuttgart



      Das Wilhelmsstift



      Über die Lange Gasse gehts in die Gasse "Beim Nonnenhaus"






      Blick zurück, im Hintergrund die Kirche St. Johannes Evangelist



      Über die Neue Straße kommen wir wieder zur Neckargasse



      Und zurück über die Eberhardsbrücke, ein letzter Blick zur Neckarpartie und Platanenallee

      "Mens agitat molem!" "Der Geist bewegt die Materie!"
    • Luftaufnahmen von Tübingen haben es mir angetan. Ein kommerzieller Anbieter von "stock footage", Framepool, zeigt kostenlos Samples von Drohnenaufnahmen. Die sind trotz reduzierter Auflösung und nervigem Wasserzeichen sehenswert (zumal private Drohnenvideos wegen der verschärften Gesetzeslage anscheinend nicht mehr nachkommen):

      footage.framepool.com/de/searc…n/?keywords=T%C3%BCbingen

      Insbesondere die Aufnahmen der mittleren Neckarfront zwischen Stift und Stiftskirche gefallen mir:

      footage.framepool.com/de/shot/…dach-architektur-altstadt

      footage.framepool.com/de/shot/…ttemberg-dach-architektur

      footage.framepool.com/de/shot/…dach-architektur-altstadt