Wünschenswerte Rekonstruktionen

  • ...eigentlich sehr schade dass die Städteplaner sich von diesen alten toren nicht haben inspirieren haben lassen!

  • Um mal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen, welche Rekonstruktionen "wünschenswert" wären: wenn ich nur sagen sollte, was ich wünschenswert fände, ohne Rücksicht auf "Machbarkeit", wären es alle im Krieg ausgelöschten Altstädte der deutschen Städte - und zwar Haus für Haus, Erker für Erker, Ornament für Ornament, so wie es in Warschau oder Rothenburg o.d.T geschehen ist.


    Anstatt zu sagen, was ich im einzelnen wünschenswert fände, will ich daher einfach mal alle Altstädte aufzählen, deren Verlust ich für eigentlich nicht hinnehmbar halte und erläutern, was bis zu ihrer Zerstörung an ihnen jeweils so unvergleichlich und großartig war:



    Frankfurt a.M.: die größte zusammenhängende gotische Altstadt Europas, Heimat Goethes - vernichtet im März 1944


    Würzburg: das Kleinod des süddeutschen Barock - vernichtet im März 1945


    Hildesheim und Braunschweig: Fachwerk in Reinkultur - vernichtet im März 1945 und September 1944


    Nürnberg: ein unvergleichliches Ensemble aus Gotik und Renaissance - vernichtet im Januar 1945


    Kassel: die Märchenstadt aus Fachwerkbauten - vernichtet 1943


    Dresden: "Elbflorenz" - vernichtet im Februar 1945


    Mainz: das 2000 Jahre alte "Goldene Mainz" - vernichtet im Februar 1945


    Trier: Deutschlands älteste Stadt - vernichtet im Dezember 1944


    Frankfurt a.O.: bis zur Zerstörung ein zweites Görlitz - niedergebrannt durch sowjetische Truppen nach der Besetzung der Stadt Ende April 1945


    Köln: die uralte Stadt am Rhein - Romanik, Gotik, Barock, Klassizismus, Gründerzeit - vernichtet in hunderten Bomebenangriffen von 1943 bis '45


    Bremen: die nordwestdeutsche Hansestadt par excellence - vernichtet im August 1944


    Hannover: die Residenz der Welfen, Fachwerk pur - vernichtet in mehreren Bomebangriffen von 1943 bis 1945


    Stuttgart und Heilbronn: schwäbische Städte aus dem Bilderbuch - vernichtet im September 1944 und Dezember 1944


    Potsdam: das preußische Versailles - zum Teil vernichtet im April 1945


    und noch so viele andere....



    Am liebsten würde ich, wie gesagt, die Altstädte aller dieser Städte und all derer, die ich noch vergessen habe Haus für Haus wiederaufgebaut sehen!

  • @ Philon: Das zu lesen tat weh - auch wenn ich das meiste schon wusste.


    Nur - eine Rekonstruktion ist bei vielen Stadtbildern nicht unbedingt sinnvoll... in Braunschweig würde ich z.B. niemals die gesamte Altstadt rekonstruieren, weil bei einer Stadt dieser Größe auch Kaufhäuser, Banken etc ihren Sitz haben müssen. Dennoch sollte mehr rekonstruiert werden... die Alte Waage sollten wir als Anstoß, nicht als Krönung sehen.



    Noch ein Vorschlag für eine Reko:


    Aachen, Rathaus:



    http://www.bildindex.de">http://www.bildindex.de


    heutige, verstümmelte Form:



    http://www.oih.rwth-aachen.de">http://www.oih.rwth-aachen.de

    Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
    Karl Kraus (1874-1936)

  • Philon
    Das so versammelt zu sehen, tat wirklich weh - ja, dass sind auch meine Städte, deren Verlust ich für unglaublich tragisch halte.


    Aber ich kann Dir nur zustimmen. Das ist ja gerade das Problem in deutschen Städten: Die vielen kleinen (vermeintlich unbedeutenden) Füllbauten fehlen. Ob es in Köln die grossen Kirchen sind, in Würzburg die Residenz, in Hildesheim das Knochenhaueramtshaus oder in Frankfurt der Römer (letztere jüngeren Datums):


    Immer beschränkte man sich beim Wiederaufbau auf die repräsentativsten, stadtgeschichtlich bedeutendsten Gebäude. War diese Vorgehensweise direkt nach dem WW2 noch adäquat und nachvollziehbar, denn mit irgendetwas musste man ja anfangen, so ist man in den darauffolgenden Jahrzehnten irgendwie steckengeblieben.


    Die Ergebnisse sieht man heute: Stumpfe, isolierte (manchmal traurige) Reste als Bestandteil ehemals großartiger Stadtbilder inmitten gesichtsloser 60er/70er Jahre Türme.
    Man kann die z. T. grandiosen Stadtbilder nur noch erahnen.

  • noch ein Nachtrag:
    wir sprechen hier in einigen Posts über die Schönheit Deutscher Städte in unserer Gegenwart und ich vertrete da meist eine recht nüchterne Position.
    Ich finde diese Themen wirklich gut und interessant. Meine Position vertrete ich eigentlich nur, weil ich denke, wir, die wir dreissig/vierzig Jahre nach den Zerstörungen geboren wurden, können uns die SChönheiten gar nicht richtig vorstellen. Ich glaube, in der ganzen Dimension haben wir es immer noch nicht erfasst, was es heute bedeuten würde durch das perfekte Nürnberg vor dem Krieg zu schlendern und den Atem von 600/700 Jahren Stadtleben zu spüren, mit Freunden in einem Cafe an Dresdens Elbe zu sitzen, erschöpft vom Sightseeing durch die unzerstörte Stadt oder Schampus im mondänen Vorkriegs-Berlin zu schlürfen...


    Ich denke, wir haben uns einfach auch ein Stück weit angepasst und das ist ja auch normal, soll keine Kritik an uns sein, nur darlegen, das einige Städte einfach atemberaubend gewesen sein müssen!

  • Am Schlimmsten daran finde ich, dass die Unterschiede zwischen den Städten ebenso nur noch erahnt werden können. Die Unterschiede zwischen dem, was wir Schönheit nennen müssen immens gewesen sein: Der Atem der 2000 Jährigen Geschichte oder die barocke Eleganz -beides wertvoll, geschichtlich und im Sinne der Schönheit -beides vernichtet. Was blieb sind Monumente ohne Stadt. Die Städte an sich sind austauschbar geworden. Der Atem des Alters wurde zum Atem der Moderne.

  • Quote

    Meine Position vertrete ich eigentlich nur, weil ich denke, wir, die wir dreissig/vierzig Jahre nach den Zerstörungen geboren wurden, können uns die SChönheiten gar nicht richtig vorstellen.


    Das einzige, was wir da vorerst machen können, ist uns mit alten Fotos die Unterschiede zu heute bewusst zu machen!


    Wie wäre es die Fotos direkt als Schautafeln direkt an wichtigen Schauplätzen aufzustellen?


    Ich persönlich kenne dies leider nur von Norderney (umso erschreckender die Unterschiede, da die Abrisse erst nach dem Krieg geschahen.).


    Solche Aktionen wären doch auch in Großstädten kostengünstig zu verwirklichen...


    Aber wahrscheinlich spielt die Politik da nicht mit...

  • Deutschland ist an vielen Stellen immer noch atemberaubend schön. Nur vieles wird verschandelt.


    Daher ist es sehr wichtig, dass wir uns schnell zusammenschließen und für unsere Städte kämpfen. Gerade jetzt sind Rekonstruktionen sinnvoll, wo doch viele Nachkriegsbauten fallen.


    Die Sozialwohnungen in FFM's alter Altstadt haben ihre beste Zeit gelebt. Lasst uns für ein Projekt in Stil des Dresdener Neumarkts (nur mit weniger Füllbauten) für eine Altstadtreko zwischen Dom und Römer sorgen so dass Frankfurt zumindest zu einem kleinen Teil wieder zu dem wird was es mal war bevor dort ein riesiger Hotelkomplex gebaut wird und die kleinteilige Altstadt in Vergessenheit gerät.


    Lasst uns für eine Reko des Augusteums und der Paulinerkirche in Leipzig sorgen anstatt wieder eine modernistische Uni-Schandttat zuzulassen. Goethes Uni braucht das, was ihr zusteht!


    Lasst uns jetzt für unsere Städte kämpfen und nicht erst morgen - dann ist es vielleicht schon zu spät.



    BTW: @ Jürgen: Für mich seid ihr mit euren Altstadtfreunden ein großartiges Vorbild

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    Karl Kraus (1874-1936)

  • @ Jürgen, Christian, Booni und Sauerländer:


    Quote

    Das ist ja gerade das Problem in deutschen Städten: Die vielen kleinen (vermeintlich unbedeutenden) Füllbauten fehlen.


    Ja, das ist in der Tat der Punkt: es fehlen genau die scheinbar "unbedeutenden" Bauten, die aber eben unbedeutend nicht sind gerade erst die Atmosphäre, den geschichtlichen Atem einer alteuropäischen Stadt ausmachen. Wie Christian so richtig sagt:


    Quote

    Was blieb sind Monumente ohne Stadt. Die Städte an sich sind austauschbar geworden. Der Atem des Alters wurde zum Atem der Moderne

    .


    Am wichtigsten finde ich eigentlich, das den Leuten überhaupt wieder bewußt zu machen. Wie oft erlebe ich es, daß man mir mit einem schlichten Achselzucken - "ist halt so, kann man nichts machen" - anwortet, wenn ich mit Leuten darüber rede. Woher kommt bloß die Abstumpfung der Menschen in diesem Land ?


    Viele halten den Wiederaufbau für abgeschlossen - das ist der Punkt, an dem wir ansetzen müßten: ein Bewußtsein dafür schaffen, daß der Wiederausbau nicht abgeschlossen ist, sondern wie Jürgen sagt "steckengeblieben" ist bei der Rekonstruktion von Einzelmonumenten - statt von Städten selbst.


    Wenn wir dieses Bewußtsein geschaffen haben, dann können wir vielleicht auch eine Stimmung schaffen, die erkennt:
    Der Wiederaufbau ist noch nicht geschafft.
    Wir sind vielleicht steckengeblieben.
    Aber jetzt laßt uns endlich weitermachen!!!
    Wir haben eigentlich gerade erst angefangen.

  • So siehts aus!


    Nebenbei sollten wir auch mal dieses olle Argument entkräftigen:


    "Mal wieder typisch... Deutschland ist hoch verschuldet, die Kassen sind leer und ausgerechnet jetzt pumpt man soo viel Geld in Rekonstruktionen"


    Tja.. meine lieben Leute - das ist schlichtweg falsch.


    Qualitative, handwerkliche Rekonstruktionen bieten eine Vielzahl von Arbeitsplätzen, besonders Schreiner (Fachwerk.. oder heißen die anders?) und Bildhauer/Steinmetze werden wieder auf ihre Kosten kommen. Um umgebende Gebäude, die man nicht durch Rekonstruktionen ersetzen kann anzupassen muss man wieder kreativ werden, das deutsche Kunsthandwerk wird wieder neu aufgelebt.
    Dieses sorgt für mehr Kaufkraft.


    Desweiteren locken schöne Städte durchaus mehr Leute dazu, ihr Geld dort in Cafés oder Geschäften auszugeben, man kann sich viel mehr mit seiner Stadt identifizieren, Reisen innerhalb Deutschlands nehmen vielleicht sogar wieder zu... rausgeworfenes Geld ist es ganz sicher nicht!


    Geld wirft man leichter mir irgendwelchen Kuben zum Fenster raus, die 30 Jahre später wieder ersetzt werden müssen usw.

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    Karl Kraus (1874-1936)

  • Ich hätte übrigens noch was für Leipzig wenn es nicht schon gefordert wurde:



    Augusteum mit Paulinerkirche:


    Neues Theater von Langhans:


    Neues Gewandhaus:


    Diese drei Bauten (okay, die jetzige Oper anstelle des Neuen Theaters sieht für 'nen Nchkriegsbau erträglich aus) und eine etwas andere Platzgestaltung und der Augustusplatz ist wohl so ziemlich der schönste Platz der Stadt...



    Darüber hinaus wäre ich auch hierfür zu haben:


    Altes Theater:

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    Karl Kraus (1874-1936)

  • Ja das wäre für mich auch noch eine wünschenswerte Reko!
    Einfach ein Traumhaftes Gebäude mit seinem Portikus!
    Von der Uni ganz zu schweigen :gg:


    Zum Thema Füllbauten, ist mir gestern etwas an den Kölner Ringen aufgefallen. Der Salierring in Köln ist iegentlich nicht gerade das schönste Stück, sehr strake Kriegszerstörung, die Strassenahn fährt in der mitte hin und her und Bäume gibt es da auch nur zwei oder drei.
    Aus irgendeinem Grund hat die Stadt Köln oder wer auch immer bestimmt fünf Mietshäuser aus den 50er modernisiert und renoviert.
    ich war sehr erstaunt dass durch die nüchternen Farben, wie hellbal, rosa, hellgrün, pastellgelb etc das Bild insgesamt sehr stimmig war!
    Ich muss hinzufügen dass es keine Kuben waren sondern, schlichte Mietshäuser aus der Nachkrigeszeit, diese aber wenigsten hier und da mal einen Erker hatten oder einen schönen Balkon mit einer Mauerwerksbalustrade!


    Was ich damit sagen will, ist dass man nicht alles abreissen muss, was aus den 50er etc stammt. Selbst durch ein paar Handgriffe kann man auch diese Bauten, zwar nicht autenberaubend schön machen, aber zumind ansehnlich, ohne dass sie einem neg. auffallen und ich finde das wäre schon viel Wert!

  • Hallo Booni,


    die Rekonstruktion von Paulinerkirche und Augusteum ist leider schon gescheitert. Die Stadt Leipzig hat sich vor wenigen Monaten gegen eine Rekonstruktion der Kirche entschieden. Da lief eine regelrechte Kampagne seitens der PDS und mit Hilfe der übriggebliebenen SED-Seilschaften in der Universität und der lokalen Presse. Diejenigen Entwürfe für die Neubebauung des Platzes, die eine Rekonstruktion vorsahen, wurden im Leipziger Stadtrat gar nicht erst diskutiert, sondern von vorneherein aussortiert.
    Zum Teil wurde die Rekonstruktion mit den schwachsinnigsten Argumenten abgelehnt, wie sie so wirklich nur im Osten möglich sind. Ein Depp namens Cornelius Weiss von der SPD, jetzt glaube ich Abgeordneter im sächsischen Landtag, hat z.B. gesagt, ein Wiederaufbau der Kirche bedeute eine Re-Christianisierung Sachsens auf kaltem Wege und müsse daher in jedem Fall verhindert werden.
    Jetzt wird es statt der Paulinerkirche einen dekonstruktivistischen Glas-Splitter geben, der entfernt an die alte Kirche erinnert.

  • Naja.... es wurde gegen eine Rekonstruktion gestimmt aber vielleicht kann man das ganze ja trotzdem noch rauszögern und zum Guten wenden.


    Man müsste nur mal an die Öffentlichkeit gehen... bundesweit!

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    Karl Kraus (1874-1936)

  • Booni:


    Das Problem ist nur, daß die Leute vor Ort in Leipzig so erschöpft und frustriert sind. Ich habe ihnen in einer mail vor einigen Monaten vorgeschlagen, sie sollten, wenn die Stadt unbedingt ihren Glas-Splitter haben möchte, doch einfach Geld von ihren vielen Unterstützern sammeln und die Kirche gegenüber aufbauen. Ich bekam als Antwort so etwas in der Art wie: wir haben den Kampf verloren, wir sind müde, wir sind erschöpft, sie haben uns einfach fertiggemacht, wir können nicht mehr; wir müssen uns jetzt mit dem abfinden, was kommt.


    Ohne einen Rückhalt vor Ort wird aber kaum mehr etwas zu machen sein.


    Was derzeit in Leipzig passiert, ist ohnehin einfach nur noch haarsträubend: flächenhafte Abrisse ganzer Viertel mitten in der Innenstadt, Neubebauung des historischen Marktplatzes mit schalen Neubauten statt der Rekonstruktion des einzigartigen Ensembles aus Renaissance und Barock, das bis 1943 da stand, ein unsäglicher Betonklotz als Museusmneubau direkt gegenüber eines der fantastischsten barocken Straßenzüge, die ich in meinem Leben je gesehen habe. Nein, nein, Leipzig ist das traurigste Kapitel an Stadtzerstörung, das die Republik derzeit zu bieten hat. :kopfschuetteln:


    Und das schlimme ist: die meisten Bürger finden es toll, weil sie glauben, so würden Geld und Arbeitsplätze in die Stadt kommen. Das ist halt das Ergebnis, wenn man das traditionsbewußte, starke Bürgertum auslöscht, wie es die DDR getan hat.

  • Eine positive Sache über das neue "Paulineraula": innerhalb des Gebäudes wollen der Architekt die gotische Architektur der Kirche kopieren. Diese Abbildung ist nicht der abschließende Entwurf - hoffnungsvoll wird es nicht zu viel geändert... :(


  • Henrik:


    schon richtig, die Innenausstattung stellt eine Art Rekonstruktion dar.
    Von außen soll das Teil aber so aussehen:



    Zum Vergleich die Paulinerkirche selbst bis zu ihrer Sprengung 1968 durch Ulbricht:





    Und noch ein Artikel von Dankwart Guratzsch aus der "Welt", der die Hintegründe dieser skandalösen Entscheidung beleuchtet:



    Übrigens könnte man diesen Artikel auch vielleicht in unsere Textsammlung aufnehmen, da er sehr grundsätzliches zum Thema Architektur und Öffentlichkeit sagt.

  • Versteh mich recht, ich würde auch eine Gesamtrekonstruktion der Kirche vorziehen. Aber auf der anderen Seite, wenn man die Gebäudes Geschichte studieren, respektiert die gewählte Lösung auf gewisse Weise die Tradition. Das letzte, sehr schöne Giebel von Rosbach bestand nur in 69 Jahren - es wurde 1899 errichtet. Der vorhergehende, schlichtere Geütebrück-Giebel - ohne das große Fenster - bestand für 63 Jahren, 1836-99:



    Vor 1836:



    Meine Konklusion ist, daß es sehr wichtig ist, wieder einen Giebel am Augustusplatz zu bauen - dieses war einer von Leipzigs Wahrzeichen vom Mittelalter bis 1968. Aber es ist nicht so wichtig, daß das 1899-Giebel wieder kommt. Ich denke, daß eine historische Rekonstruktion des gotischen Kirchenraumes wichtiger ist.