Unsere Großstädte > 200 000 Einwohner

  • Naja, die internationale Bekanntheit von Berlin ist schon groß, aber der Stadt fehlt es einfach an Größe in fast jeder Hinsicht. Außerdem hat sie so gut wie nichts Eigenes, das ist Philon und mir vor kurzem mal wieder aufgefallen. Keine eigene Tradition, keine eigene Kultur wie anderswo: es gibt keine eigene Küche (die alleinige Currywurst kann man ja wohl kaum zählen), keine alten Feste, keine Umzüge, keine Bräuche, gar nichts. Der Berliner an sich ist ziemlich ohne Eigenkultur (im Umland sieht's besser aus). Die kauft man sich aus Allerwelt ein und meint dann auch noch, stolz darauf sein zu können. Karneval von Bonner Beamten oder Umzüge exotischer Tänzer, das ist dann sog. Berliner Kultur. Und eigene Wirtschaftskraft haben sie auch nicht: vorzeigbare Firmen und Unternehmer, ja selbst viele der leistungsfähigen Angestellten, sind oft oder meist keine Berliner.

    Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
    Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
    Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.

  • youngwoerth
    Nein - in Freiburg war ich noch nicht (nur in Freiberg, was eine nette Mittelstadt ist :) ) - vom Gefühl her erwarte ich, dass Freiburg recht schön ist - hoffentlich werde ich dann da nicht enttäuscht, weil wenn man mit viel Erwartung rangeht - ist man dann eher kritisch.


    Antiquitus
    Was Berlin betrifft, ich denke schon, dass Berlin einen ganz eigenen Charakter hat - aber natürlich sieht das jeder anders. Ich persönlich kenne 2 Franzosen, die aus Paris stammen und die von Berlin begeistert sind und jetzt dort leben - die haben mir gesagt, dass es einige vor allem junge Leute in Paris gibt, die aus der Romantikmetropole in das beim ersten Eindruck häßliche Berlin ausbrechen.. die französische Gemeinde in Berlin ist sehr groß (denen gefallen dann Dinge an Berlin, die Deutsche oft gar nicht würdigen, die Paris aber eben gerade nciht zu bieten hat). Ich bin öfter im lonely planet forum, da wird Berlin fast immer begeistert geschildert, von Leuten, die nciht aus Deutschland kommen. Italiener zum Beispiel, die ja aus ihrem Heimatland eine Fülle an historisch erhaltenen Städten kennen - sind da bei weiten nicht so kritisch wie viele Deutsche. Bei vielen kommen besonders gut die besuche der Kriegsstätten bzw. der Zeichen der Teilung oder die Szeneviertel an - also gerade auch die Narben der Stadt und die schnelle Veränderungsgeschwindigkeit werden als attraktiv empfunden. Berlin ist übrigens die zweitmeistbesuchte Stadt von Europäern (da sind die Amerikaner und Japaner also nicht mit dabei) in der europäischen Union, also nicht nur bekannt sondern sehr bekannt und beliebbt. Hast du eventulell den Film "Der Himmel über Berlin" gesehen - vielleicht gefällt er dir nicht, aber er zeigt auch viele typisch berlinerische Elemente. Und Berlin fehlt es durchaus nicht an Größe - international betrachtet sind die Berliner Museen durchaus beachtenswert (in diesem Punkt siche rnicht mit Paris und Rom vergleichbar, aber sonst fällt mir schon kaum noch eine Stadt in Europa ein, die da mithalten kann) - aber eines ist wahr - Wirtschaftszentrum ist Berlin sicher nicht in Deutschland - das gefällt mir übrigens an Deutschland, dass es so dezentral ist - und viele kleinere Orte auch besondere Geschichte aufweisen (in dieser Hinsicht ist Deutschland nur mit Italien vergleichbar - die meisten anderen Länder waren deutlich zentraler ausgerichtet)
    Was das besondere betrifft. Was hat den z.B. London an kulinarischen Genüssen zu bieten, was Prag, was Warschau oder die meisten anderen Hauptstädte, da fällt mir eigentlich nur Wien ein. Berlin ist eines der aktuellen Vorreiterstädte für Neues, Berlin ist Experimentierfeld - übrigens wird das auch international so gesehen - ist also nicht dirket meine Meinung.
    Was ist das "keine eigene Tradition, keine eigene Kultur" -wenn man darunter nur die Pflege von von den Vorfahren geehrbten versteht, mag das in Teilbereichen stimmen (obwohel es in anderen Bereichen auch wieder nicht stimmt) - die Kultur von Berlin ist, das es Vorreiter in vielen Dingen ist, dass es in Berlin mehr experimentierwillige Künster gibt - die neues probieren (wobei sicher auch vieles für die Katz ist) - lies doch einfach mal Artikel über Berlin in anderen Sprachen - Berlin hat auf alle Fälle ein ganz eingenes Flair - die Frage ist nur ob dies ein Großteil der Personengruppe, die für traditionellen Städtebau sich einsetzt auch so sieht - aber es gibt auch viele andere Leute - die traditonellen Städtebau nur als eine (sehr wichtige) Option unter vielen sehen.


    Berlin ist eine Stadt wo viel passiert und auch in Zukunft viel passieren wird/ oder zumindest kann. Prag zum Beispiel hat da viel weniger Optionen - die können auch immer nur mit der Pflege des Vorhandenem beschäftigt sein.
    Rothenburg an der Tauber mag schön sein- aber dort wird wahrscheinlich nie wieder was geschehen und die bedeutendsten Ereignisse die dort standfinden, werden Feierlichkeiten zum 1000. Jahrestag von ihrendetwas sein- was ich natürlich auf keinen Fall ab lehne - Museumsorte braucht man auch -Görlitz zum Beispiel wird sich sicher auch zu so was entwicklen und das ist nur zu hoffen, dass sowas auch dauerhaft erhalten wird - aber es ist durchaus auch wichtig das es Städte in Deutschland und anderswo gibt - wo auch völlig Neues probiert wird - in Deutschland fallen mir da Berlin und die oben von mir etwas schlecht gemachten Städte in Nordrhein Westphalen ein - während eineige Städte durchaus auch wieder altes Aufbauen können und sollten - sehe ich diese Städte als Städte mit hohem inovativen Veränderungspotential.


    Um mich richtig zu verstehen - ich war am Anfang überhaupt kein Berlin-Fan - die ersten Male die ich dort war fand ich die Stadt auch häßlich - also jeder nach seinem Geschmack - ich und viele andere sind jedenfalls davon überzeugt, dass Berlin in kultureller Hinsicht unter den 5 ersten Städten Europas zu finden ist (ich bin selbst übrigens auch kein love parade oder Christopher Street day- Fan) und keine andere deutsche Stadt in dieser Beziehung mithalten kann - wenn wunderts - bei dem Großenvergleich. Übrigens, wenn ich mal Familie habe würde ich sicher nicht unbedingt in Berlin leben wollen, sondern eine Kleinstadt oder das Dorf vorziehen.

  • Quote

    die Kultur von Berlin ist, das es Vorreiter in vielen Dingen ist, dass es in Berlin mehr experimentierwillige Künster gibt - die neues probieren (wobei sicher auch vieles für die Katz ist)


    Das Problem ist, daß 99% für die Katz ist, gemacht von "experimentierwilligen" schwäbischen, hessischen oder rheinischen Möchtegern-Künstlern.
    Ich wohne direkt in Mitte zwischen dutzenden von Galerien und muß ehrlich sagen, daß ich in den 4 Jahren, die ich nun in Berlin lebe noch in keiner irgendetwas gesehen hätte, was über ein zutiefst provinzielles Niveau hinausgegangen wäre.
    Der ganze Berlin-hype ist nur herbeigeredet, reine Autosuggestion von Berlinern und Berlin-Touristen, die hip und cool sein möchten. Substanz und künstlerische Qualität sind da nicht dahinter. Das meiste, was du hier findest, sind kaum mehr als hilflose, bemitleidenswerte Versuche, die New Yorker Avantgarde der 60'iger und 70'iger Jahre zu kopieren. Sonderlich "experimentierwillig" finde ich das gerade nicht.

  • O.k. das ist natürlich immer auch Ansichtsache - aber in erster Linie geht es hier ja um einen Vergleich deutscher Städte. Mit New York kenne ich mich leider gar nicth aus - schon gar nicht mit den 60er und 70er Jahren.


    Du als Berliner hast da sicher einen tieferen Einblick - aber als (regelmäßiger) Bescuher von Berlin habe ich da einen anderen Eindruck - und habe auch schon in Galerien einiges entdeckt was mir gefallen hat. Übrigens ist vieles was hip sein soll billig - sicher- aber das ist mir in London und Paris nicht anders gegangen- und findest du historischen Karnevall wirklich qualitativ gut. Qualitatives findet man sowieso selten (war aber schon immer so - nur das das andere in Vergessenheit geraten ist). Auch Trashkultur ist irgendwie Kultur auch wenn ich sie nicht so schätze - zum Beispiel Love Parade - das wird jetzt in zig Städten zum Beispiel auch in Belgien den Niederlanden (billig oder noch billiger kopiert) während es in Berlin schon wieder im sterben begriffen ist. Klar kann man sich immer viel selbst einreden -die Frage ist, welche Ansprüche man hat -nenne doch mal ein paar "wirkliche" Kunstzentren Europas, wo aktuell so tolle Dinge passieren.


    Wenn man von qualitatvöller Kunst in Deutschland spricht fällt mir persönlich jetzt zuallererst Leipzig ein. Die Neue Leipziger Schule in der Tradition des DDR-Realismus ist aktuell international der Renner (ob nun künstlich gemacht oder nicht) - mir persönlich gefällt der Stil auch - ich würde aber Leipzig deswegen noch lange nicht als grlößere Weltstadt als Berlin einordnen .

  • Quote

    Der ganze Berlin-hype ist nur herbeigeredet, reine Autosuggestion von Berlinern und Berlin-Touristen, die hip und cool sein möchten.


    Und Berlin in Grund und Boden zu schimpfen ist nach meiner Erfahrung auch ganz typisch für Wahlberliner. Der schlimme Kater nach dem Metropolenrausch :zwinkern:


    Ernsthafter: Ich bin auch eher Berlinkritisch. Aber beispielsweise jugendliche Italiener und Amis sind gerade zu vernarrt in Berlin. Ist doch schön, daß unsere Hauptstadt (fast wie in den 20ern) international so einen Ruf hat! (Über dessen Berechtigung man bestimmt lange streiten kann)

  • Quote

    Und Berlin in Grund und Boden zu schimpfen ist nach meiner Erfahrung auch ganz typisch für Wahlberliner. Der schlimme Kater nach dem Metropolenrausch


    Den Metropolenrausch hatte ich zum Glück nie :zwinkern: . Und Wahlberliner bin ich auch nicht, eher berufsbedingter Zwangsberliner. Wenn ich die Wahl gehabt hätte, wäre ich bestimmt woanders hingegangen.

  • Bremen:


    Ich wohne ca. 50Km südlich von Bremen. Daher komme ich öfters (meist alle 2 Monate) zum einkaufen in diese Stadt.


    Bremen hat wirklich eine schöne Innenstadt. Das Rathaus, der Roland, die Schlachte, der Platz um die Kirche, sowie weitere Häuser in der Innenstadt. Bremen ist keinesfalls meine "Lieblingsstadt". Die Innenstadt ist schön - mehr nicht.


    Wie Friedemann schon gesagt hat, es fehlt an Grün. Wenn man mit der Bahn zum Weser-Stadion fährt, dann kommt man zwar durch Viertel, wo viele alte, erhaltene Häuser stehen, aber man wird kein Baum finden. Trotz dem Alter der Häuser gefallen mir diese schmalen, vll gerade mal 3,5 Meter breiten Häuser nicht. Vieles sieht dreckig und verkommen aus. Es gibt aber auch schöne Hauser...


    Was ich an Bremen am schlimmsten finde ist der u.a. Bahnhofsvorplatz. Ein sehr schöner Bahnhof mit einem hässlichen Vorplatz wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat. Man wird kein bisschen Grün finden. Eine reine Betonfläche.
    Was die Stadt noch so hässlich wirken lässt sind die Hochstraßen. Eine "möchtegern amerikanisch wirken" Atmosphäre, die in den 60ern geschaffen wurde. Einfach nur hässlich. Ein großes Reiseziel wie Berlin oder Dresden ist die Stadt also keinesfalls. Es lohnt sich warscheinlich eher eine Reise in eine andere Stadt.

  • Hmm... die Hochstraßen habe ich in Bremen noch nicht entdeckt.


    Allerdings finde ich die typischen "Bremer Häuser" aus der Gründerzeit sehr reizvoll, da sie eine Besonderheit im Deutschen Raum bieten. Und das Rathaus sowie die Böttcherstraße sind auch sehenswert.


    Allerdings kann man Bremen in einem Tagesausflug abklappern. Gibt sowieso kein einziges schönes Hotel aus der Kaiserzeit mehr :(

    Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
    Karl Kraus (1874-1936)

  • Mal wieder was zum Gemüter erhitzen: Der aktuelle Falk-Atlas 2007/2008 macht sehenswerte Städte kenntlich, indem er Sterne für sehenswerte Städte und für Sehenswürdigkeiten (die namentlich genannt werden) in einer Stadt vergibt. Je nachdem, wie sehenswert eine Stadt oder eine Sehenswürdigkeit ist, vergibt Falk einen oder zwei Sterne (oder eben überhaupt keine). Zusätzlich sind alle die Städte rot umrahmt, die ein malerisches Stadtbild besitzen (sollen).


    Ob eine solche Kenntlichmachung Sinn macht oder gar repräsentativ ist, sei von mir mal dahingestellt. Ich denke aber, dass sie eine Orientierung für in- und ausländische Touristen sein kann, was die Prioritätenabsteckung anbelangt. Ich werde mal ausgewählte Großstädte nach der Anzahl der Sterne hier auflisten. Die Städte, die ein sehenswertes Stadtbild besitzen sollen, werden von mir rot dargestellt.


    München ist mit sage und schreibe 19 Sternen der Konkurrenz weggelaufen. Danach kommen Dresden und Berlin, jeweils mit 13 und 12 Sternen. Der Rest kann eigentlich einpacken.



    Stadt (Sterne):


    München (19)


    Dresden (13)


    Berlin (12)


    *Stuttgart (10)


    Potsdam (9)


    Leipzig (6)
    Frankfurt am Main (6)
    Essen (6)


    Köln (5)
    Nürnberg (5)
    Halle an der Saale(5)
    Bremen/Bremerhaven (5)
    Hamburg (5)


    Erfurt (4)
    Düsseldorf (4)
    Hannover (4)
    Mainz (4)


    Wiesbaden (3)
    Dortmund (3)


    Lübeck (2)
    Kiel (2)


    Magdeburg (1)
    Mannheim (1)


    Kassel (0)


    Nochmal: Die Angabe der Sterne spiegeln nicht (unbedingt) die Anzahl der Sehenswürdigkeiten wider, die man unbedingt gesehen haben muss. Zusätzlich gibt es oftmals auch noch einen oder zwei Sterne für die Stadt selbst. Man kann natürlich stutzig werden, warum ausgerechnet der Frankfurter Zoo 2 Sterne erhält (rührt wohl noch von Bernhard Grzimeks Zeiten her), während beispielsweise der Mainzer Dom nicht einen einzigen erhält.


    * Bei dem Städtegeflecht um Stuttgart bin ich mir nicht sicher, inwieweit die vergebenen Sterne tatsächlich noch zum Stadtgebiet gehören. Vermutlich einige nicht. Macht aber nix, ich habe sie trotzdem mit dazugezählt (sonst kriege ich wieder Ärger mit Max).



    PS: Das kleine Städchen Weimar gehört ja eigentlich nicht in diesen Thread. Ich erwähne aber trotzdem mal, dass Weimar satte 9 Sterne absahnt.

  • War soeben in Potsdam und bin unglaublich erschrocken von der Innenstadt besonders um die Nicolaikirche. Da stehen, abgesehen von einige interessante verloren Gebäuden viele menschenverachtete heruntergekommen Wohnbunker herum.
    Welch ein Wahnsinn herscht hier!!!!!


    Dasselbe Gefühl hatte ich am Alexanderplatz (Ossi-teil) oder die furchtbar öde und hässliche Umgebung nordlich der ehemalige Belle Alliance Platz in ehemaliges West-Berlin.


    Irre ich mich auch das die Ossi's, die sich in dieser furchtbar hässliche heruntergekommene Mühlarchitektur herum bewegen, nur fast graue alte dessillusionierte und resignierte Gesichter haben????
    Am Alex Plattenforts sassen in billige Café's diese miese Figuren herum.
    Brrrrrrr. Grausame Erfahrung.


    Finde das die gegner des Potsdamer und Berliner Schloss jedes Argument gegen Wiederaufbau verspielt haben. Die schreckliche DDR-Bauten sollen so schnell wie möglich von der Erdboden verschwinden. Sonst fliehen alle Touristen (wei ich) so schell wie möglich davon. Ich werde kein Pfennig in von Ossi's oder PDS dominierte Gemeinschaften spendieren.
    Zuerst sollen die doch zugeben das in die DDR nur "Mühl" gebaut wurde und vieles Schönes (fast ganz Dresden, Magdeburg und die Innenstadt von Berlin) von sie abgerissen wurde.
    Wie kann dieses grossen Verlust je noch wettgemacht werden??? Das kostet Milliarden.

  • Quote from "uaoj36"

    Dasselbe Gefühl hatte ich am Alexanderplatz (Ossi-teil)


    Daß das Berolinahaus und das Alexanderhaus denkmalsgeschützte Vorkriegsbauten sind, ist Dir aber bewußt?

  • uaoj36,


    wäre nett, wenn du etwas weniger schimpfen, etwas weniger schlechtreden, etwas weniger beleidigen, etwas weniger radikal sein, etwas weniger schwarzsehen und etwas weniger Satzzeichenwiederholungen verwenden würdest.
    Danke. :)

    Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
    Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
    Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.

  • So sehr uaoj36 auch polarisiert -- Recht hat er nun mal. Ich würde in Dresden genauso denken, wüsste ich nicht, dass es auch hier Menschen gibt, etwa bei der GHND, die sich für schöne Architektur einsetzen.


    --
    Aenos

  • Eehhmm, nur mal so Leute aber das ist alles andere als gut, wenn ihr wirklich so denkt. Solche Vorurteile offen zu leben sind ...



    Ich mein ich will jetzt hier nicht _schon_ wieder (wie auch sonst jedes Jahr seit Wiedervereinigung) mich über Denkweisen ärgern müssen, das lohnt einfach nicht. Entweder ihr kapiert es oder ihr kapiert es nicht. Allein euer Menschenverstand sollte euch zeigen, dass Vorurteile welcher Art auch immer und gegen wen auch immer (vorallem wenn ihr nur Gesichter seht) das Allerletzte sind! Ja es gibt hässliche Ecken. Aber das hat nichts mit dem Begriff "Ossi" zu tun. Diese Gebiete und Flecken gibt es genauso im Westen, in Frankreich, in Portugal, in Amerika (Süd wie Nord), in China, in Russland, in Indien. EINFACH ÜBERALL. Und genauso wenig sind deren Bewohner solcher Häuser desillusioniert.


    Hättest auch mal nach Dortmund fahren können oder Essen oder Hannover. Selbst München hatt streckenweise nur alte und völlig heruntergekommene Platten (die sich in keinster Weise von Ostplatten unterscheiden lassen). Es geht hier auch nicht um Platten, ich mein die gesamte Diskussion wie auch der Beitrag von uaoj36 sind völlig daneben.


    Wie alt bist du? Denn allgemein bekannt ist, dass vorallem ältere Menschen gerne ihre alte Welt wie sie sie kannten behalten. So sind viele alte Menschen (>70) immer noch mit Hitler verbunden (wer das leugnet ist Realitätsfremd) oder viele ältere Westdeutsche (wie auch Ostdeutsche) eben immer noch die Mauer im Kopf haben. Aber ich dachte dieses Forum wäre frei von solchen Entgleisungen. Wäre jung!


    Naja, wohl getäuscht.



    Mann mann mann ist dein Beitrag Schrott, das gibt's ja garnicht!

  • Bin ganz Deiner Meinung madmellow, hab es dem Herrn aus Vinkeveen schon einmal versucht zu sagen, dass seine Beiträge nicht gerade konstruktiv sind. Das Problem ist nur: selbst ignorieren hilft nicht...
    Tut mir leid das sagen zu müssen, aber lieber uaoj36 lass Dich bittschön erstmal über Dein Heimatland aus (ich sage nur Den Haag und Rotterdam) bevor Du permanent die Keule schwingst darüber, was in Deutschland nicht alles falsch gelaufen ist. Erstens sind sich dessen alle hier bewusst, zweitens es nervt. Und dass Du jetzt auch noch mit "Ossi" anfängst zeugt nicht gerade von Intelligenz!

  • @Rob


    Naja, Magdeburg finde ich nicht so hübsch. Aber Potsdam finde ich ehrlich sehr schön. Immer noch.
    Potsdam hat sehr viel altes Bausubtanz. Sehr viele schöne Häuser. Nicht nur die Holländische Viertel. Sondern die ganze Viertel zwischen Hegelalle, Charlottenstrasse, Peterskirche und Schoppenhauerstrasse sehr hübsch. Also die Fussergängerzone. Wie unmenchlisch ist folgende Bilder?


    http://www.kulturstadt-potsdam.de/BRB1.jpg\r
    http://www.kulturstadt-potsdam.de/BRB1.jpg


    http://www.asta.uni-potsdam.de/images/artikel/kulturzentrum.jpg\r
    http://www.asta.uni-potsdam.de/images/a ... entrum.jpg


    http://www.arteevita.de/content/kunstpreis/preistraeger/hubertus_von_der_goltz.jpg\r
    http://www.arteevita.de/content/kunstpr ... _goltz.jpg


    http://www-zeus.desy.de/~brownson/data/pics/pics2/potsdam/potsdam_town/potsdam_Nauen_gate.JPG\r
    www-zeus.desy.de/~brownson/data/ ... n_gate.JPG


    Dazu finde ich auch neue Markt ganz schön.
    http://www.potsdam-foto.de/potsdam-neuermarkt-1.htm\r
    http://www.potsdam-foto.de/potsdam-neuermarkt-1.htm
    http://www.potsdam-foto.de/potsdam-neuermarkt-2.htm#Neuer_Markt\r
    http://www.potsdam-foto.de/potsdam-neue ... euer_Markt


    Übrigens werde ich dann auch ein paar Bilder von Groningen hochladen, dass wir auch ein bisschen über die Holländische Wiederaufbauleistung reden kann......

  • Nun, nachdem ich uaoj36s Beitrag kritisiert habe, will ich nur fairerweise ergänzen, dass ich madmellows Replik bzgl. des Anspruchs höchstens minimal darüber ansiedeln würde.
    Vor allem: Ich will hier aber keine Diskussion über die Beiträge anderer, sondern lediglich den Betroffenen (in meiner Funktion als Mod) oben freundlich darauf hinweisen, dass mich etwas stört.
    Wie immer die Anmerkung, dass wenn jemand meint, es gäbe Diskussionsbedarf, kann er das gerne in unserem Keller kundtun - aber nicht hier, in diesem Thema, das damit nichts zu tun (so viel Ordnung muss sein).

    Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
    Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
    Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.