Kulturforum Berlin

  • "Eine Schande für Deutschland", "An Degeneration schwer zu überbieten"

    -> Urteile mit vielen Likes über eine der wichtigsten und bedeutendsten Kulturstätten Deutschlands. Fehlt nur noch der "Klassiker"-Dreizeiler-Bot, der seine Bomber losschicken will.


    Ich bin dann Mal nach fast 17 Jahren raus aus diesem Forum. Viel Spaß weiterhin Einigen in ihrer kulturpessimistischen Sarrazin-Bubble.

  • Naja, stolz kann man auf dieses gebaute Forum doch wirklich kaum sein, wenn man auch schon andere Kulturstätten besucht hat. Orientieren muss man sich an den Besten und wie es auch aussehen kann, das sieht man in London, Paris, Wien, Rom, Florenz, Madrid, Dresden (sic!) oder St.Petersburg.

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • "Eine Schande für Deutschland", "An Degeneration schwer zu überbieten"

    -> Urteile mit vielen Likes über eine der wichtigsten und bedeutendsten Kulturstätten Deutschlands. Fehlt nur noch der "Klassiker"-Dreizeiler-Bot, der seine Bomber losschicken will.


    Ich bin dann Mal nach fast 17 Jahren raus aus diesem Forum. Viel Spaß weiterhin Einigen in ihrer kulturpessimistischen Sarrazin-Bubble.

    Angesichts der immer schneller einprasselnden Unzulänglichkeiten in allen Bereichen des Lebens (noch dazu wenn man wie Novaearion anscheinend in Berlin wohnt) habe ich natürlich ein gewisses Verständnis, dass die Sicherungen durchbrennen und man überreagiert.

    Allerdings sei darauf hingewiesen, das dort ausdrücklich "die Hässlichkeit eine Schande für Deutschland [sei]" , was man eigentlich nur unterschreiben kann, gerade und ganz besonders wenn das einer der "wichtigsten und bedeutendsten Kulturstätten Deutschlands" ist. Ein urbaner Unort der aussieht wie ein Nachkriegsplatz mit Verwaltungsbauten wie in Castrop-Rauxel oder Kaiserslautern.

    Die Aussage "An Degeneration schwer zu überbieten" hat bis jetzt außerdem nur zwei Likes.

    Angesichts der 349 Beiträge in siebzehn Jahren wird der Verlust für das Forum allerdings verschmerzbar sein. Schade ist es natürlich trotzdem immer wenn jemand nach so langer Zeit seinen Hut nimmt und die Tür hinter sich zuknallt. Was das ganze mit Sarrazin zu tun hat erschließt sich mir nicht ganz. Hast du überhaupt schon mal ein Buch von ihm gelesen?

  • Im Kulturforum hat bisher nur die Gemäldegalerie etwas Anklang in der breiten Bevölkerung gefunden mit 303.000 Besuchern in 2018, wahrscheinlich weil es eher schwache Konkurrenz in Berlin gibt, aber selbst die Hamburger Bahnhof Kunsthalle überbietet die Gemäldegalerie noch leicht in den Besucherzahlen. Das bedeutende Kunstgewerbemuseum vegetiert mit 65.000 Besucher dahin, der Rest am Kulturforum auf Kreisstadtniveau was Besucher betrifft. Zum Vergleich: das Pergamonmuseum lief vor seiner Teilschließung auf 1,5 Mio. Besucher zu, der Berliner Dom lag bei 1 Mio und des Neue Museum bei 830.000 Besuchern.


    https://www.smb.museum/nachric…-millionen-besucherinnen/

  • Das bedeutende Kunstgewerbemuseum vegetiert mit 65.000 Besucher dahin, der Rest am Kulturforum auf Kreisstadtniveau was Besucher betrifft.

    Um so weniger ist Novaearions Anspielung auf eine angebliche "kulturpessimistische Sarrazin Bubble" zu verstehen. Wenn diese harten Fakten kein Grund zum Pessimismus sind, was dann? Man muss einfach die Realität zur Kenntnis nehmen: Hier hatten einige modernistische Architekten die Gelegenheit, von der (ehemaligen) Stadtstruktur oder überhaupt irgendeinem Gedanken an Urbanität völlig losgelöst geschmäcklerische Skulpturen ohne visuelle Bezüge zueinander oder zur Stadt hinzustellen. Für viele Besucher (und erst recht Einheimische) ist das einfach nicht attraktiv. Die stimmen dann einfach mit den Füßen ab. Da können die Sammlungen offensichtlich noch so bedeutend und attraktiv sein, die Gebäude von Denkmalschützern und der Architekturavantgarde noch so gelobt werden: es funktionierte bislang nicht.

  • Im Kulturforum hat bisher nur die Gemäldegalerie etwas Anklang in der breiten Bevölkerung gefunden mit 303.000 Besuchern in 2018, wahrscheinlich weil es eher schwache Konkurrenz in Berlin gibt, aber selbst die Hamburger Bahnhof Kunsthalle überbietet die Gemäldegalerie noch leicht in den Besucherzahlen. Das bedeutende Kunstgewerbemuseum vegetiert mit 65.000 Besucher dahin, der Rest am Kulturforum auf Kreisstadtniveau was Besucher betrifft. Zum Vergleich: das Pergamonmuseum lief vor seiner Teilschließung auf 1,5 Mio. Besucher zu, der Berliner Dom lag bei 1 Mio und des Neue Museum bei 830.000 Besuchern.

    Ein letzter Satz dazu - Die Neue Nationalgalerie war seit 2015 geschlossen! Eines der architektonischen Wahrzeichen der Moderne vor Ort, zusammen mit der Philharmonie. Logischerweise fehlen die Besucher und auch die Strahlkraft des Kulturforums hatte seitdem gelitten. Der bereits begonnene Bau des Museums des 20. Jahrhunderts kommt ja jetzt auch noch dazu. Es ist und bleibt eine der wichtigsten Kulturstätten Deutschlands, auch wenn sie "nicht schön" ist.


    Offenbar zählen Philharmonie & die Stabi + Ibero-Amerikanisches Institut dann bei dir auch nicht zur Kultur, denn diese hast du in deiner Aufzählung der Besucher des Kulturforums vergessen. Mit 25 Millionen Werken im Bestand ist die Stabi aber vermutlich auch nur Kreisstadt?


    Und nee, meine Sicherungen sind nicht durchgebrannt und ich lebe in Berlin sehr gerne und sogar halbwegs beschaulich. Irgendwann ist nur das Fass einmal übergelaufen, schließlich haben wir alle nur begrenzt Zeit und dann habe ich keine Lust mehr, mich hin und wieder zu beteiligen, wenn es am Ende eben oftmals nur um die eigene politische Sichtweise oder teilweise auch Agenda geht. Dabei haben hier viele Nutzer richtig was auf dem Kasten, intellektuell und auch vom eigenen Engagement. Umso ärgerlicher, wenn sich Einige nicht annähernd in ihrer Außenwirkung zu reflektieren wissen.

  • Das Kulturforum beherbergt eine der hochkarätigsten Gemäldesammlungen der Welt, von der Gotik bis in die Gegenwart (lediglich das 19. Jh. ist hier nicht vertreten), in einer Liga mit Florenz, London, Paris oder Dresden spielend. Aber der dazu gehörige Rahmen, also die Gebäude, die diese Sammlungen beherbergen ist teilweise wirklich eine Katastrophe. Man schaue sich z.B. den Eingangsbau zur Gemäldegalerie an. Ist das etwa eine würdige Eingangspforte für Dürer, Rembrandt und Botticelli?? Wohl kaum.

    Bereits kurz nach der Wiedervereinigung plädierten viele kluge Köpfe dafür die Gemäldegalerie in einem Neubau gegenüber dem Bodemuseum anzusiedeln. Das wäre der perfekte Standort gewesen. Leider setzte sich dann aber Mitte der 90er Jahre der damalige Generaldirektor Wolf Dieter Dube durch, der die Gemäldegalerie unbedingt am Kulturforum angesiedelt haben wollte.


    Bis auf das alte Munch-Museum in Oslo (in Kürze wird ein Neubau eröffnet) kenne ich keine renommierte Gemäldesammlung die in einem dermaßen dürftigen architektonischen Rahmen untergebracht ist.

    "80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs wiederholen Politiker jedes Jahr die Worte 'Nie wieder'. Und nun sehen wir, dass diese Worte wertlos sind." (Wolodymyr Selenskyj)

  • Das Kulturforum zeigt in geradezu frappierender Weise den eigentlichen Kulturverlust Deutschlands in den zurückliegenden 75 Jahren nach Ende des 2. Weltkrieges. Waren die Fassaden der Gebäude zuvor meist noch dreidimensional mit Ornamenten und Aufwand dahinter, änderte sich das schlagartig. Weiße Wände oder anderweitig einfach gestaltete Fassaden ohne Anspruch an Schönheit. Gebaute Langeweile inmitten von Abriss-Ödnis. Und diese Kritik ist noch steigerungsfähig: Unsensibler Umgang mit bestehenden Gebäuden - die Villa Parey lässt schön grüßen - und Stadtgrundrissen. Der Eingriff der Nazis (Haus des Deutschen Fremdenverkehrs) in die Stadt an dieser Stelle wurde nie wirklich rückgängig gemacht, sondern durch weitere Abrisse noch fortgeschrieben. Heute steht dort die Neue Nationalgalerie. Wollte man also als Stadt der Freien Welt mit dem braunen Erbe brechen, hätte die Reaktion anders aussehen müssen. Ging aber nicht, siehe Autobahnplanung Kreuzberg, Flächenabrisse in Wedding, Flächenabrisse in Kreuzberg. Ganz im Stile eines Albert Speer.


    Doch zurück zu den weltweit so geschätzten Vorzügen der Perle Kulturforum:

    Auch die Inneneinrichtung spricht Bände. Die Philharmonie ist ein dysharmonisches Gebilde mit hässlichem Teppichbelag aus den 60ern. Dieser erinnert farblich an Ausscheidungsprodukte von Vierbeinern und macht den Eindruck, dass er zerfällt.

    Draußen sieht es nicht besser aus. Seit Jahrzehnten schreiben die Zeitungen, dass endlich in dieser Einöde etwas passieren muss:

    https://www.tagesspiegel.de/be…-die-einoede/1585816.html


    Man kann vor der Realität natürlich auch die Augen verschließen und so agieren wie ein trotziges Kind.

    Das zeugt aber auch nicht von Gesprächskultur.

  • Bis auf das alte Munch-Museum in Oslo

    Als ich den Link anklickte, dachte ich erst, dass das ein Fehler sein muss. Vermutlich hat er aus Versehen, eine Ansicht vom Stadtrand Hannovers verlinkt, dachte ich. Dann las ich die Adresse. Mann-o-Mann ist das eine öde Gegend. Ich meine, schön grün und scheinbar ruhig ist es ja, aber architektonisch... :kopfschuetteln:


    Das ist jetzt aber off-topic, sorry.

  • Das Kulturforum ist tatsächlich ein "Unort". Es ist, soweit ich weiß, auch nicht gut besucht, oder? Wenn die Museumsinsel nicht gerade wieder zur Hälfte geschlossen ist wegen Umbauten, zieht diese weit mehr Besucher an. Warum wohl? Sollten sich die Berliner Politiker, die für das Kulturforum in seiner jetzigen Form verantwortlich sind, vielleicht mal Gedanken drüber machen. Aber es ist ja nicht ihr Geld was dabei aus dem Fenster geworfen wird und nicht eingenommen wird.
    Ist halt wahnsinnig schade, denn die Sammlungen der Gemäldegalerie sind doch ein großer Schatz.

    "Eine Schande für Deutschland", "An Degeneration schwer zu überbieten"

    -> Urteile mit vielen Likes über eine der wichtigsten und bedeutendsten Kulturstätten Deutschlands. Fehlt nur noch der "Klassiker"-Dreizeiler-Bot, der seine Bomber losschicken will.


    Ich bin dann Mal nach fast 17 Jahren raus aus diesem Forum. Viel Spaß weiterhin Einigen in ihrer kulturpessimistischen Sarrazin-Bubble.

    Von jemandem der schon fast so lange in diesem Forum ist: Überlegs dir bitte nochmal, okay?
    "Klassiker-Dreizeiler-Bot" triffts aber gut, hehe. ;)

  • Als ich den Link anklickte, dachte ich erst, dass das ein Fehler sein muss. Vermutlich hat er aus Versehen, eine Ansicht vom Stadtrand Hannovers verlinkt, dachte ich. Dann las ich die Adresse. Mann-o-Mann ist das eine öde Gegend. Ich meine, schön grün und scheinbar ruhig ist es ja, aber architektonisch... :kopfschuetteln:


    Das ist jetzt aber off-topic, sorry.

    Das alte Munch Museum war baulich eine Katastrophe und bot viel zu wenig Ausstellungsfläche. Insgesamt eine unwürdige Unterbringung für weltberühmte Bilder wie „Der Schrei“. Mit dem Neubau hat man die Ausstellungsfläche massiv erweitert und das Museum mitten ins Zentrum gebaut, sogar direkt an den Fjord. Die Architektur trifft allerdings nicht meinen Geschmack:

    https://www.visitoslo.com/de/i…hitektur/ausblick/lambda/

    "80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs wiederholen Politiker jedes Jahr die Worte 'Nie wieder'. Und nun sehen wir, dass diese Worte wertlos sind." (Wolodymyr Selenskyj)

  • Die neue Nationalgalerie ist ein Universalbau, indem zufällig ein Museum untergebracht ist. "...Im Jahr 1962 erhielt Ludwig Mies van der Rohe im Alter von 76 Jahren den Auftrag, die Neue Nationalgalerie in Berlin zu errichten. Er griff dabei auf einen eigenen Entwurf von 1957 für das nicht ausgeführte Verwaltungsgebäude des Rumherstellers Bacardi in Santiago de Cuba und auf den ebenfalls eigenen zwischen 1960 und 1963 entwickelten Entwurf des Museums Georg Schäfer in Schweinfurt zurück, der gleichfalls nicht realisiert wurde".

    Der völlig austauschbare und ortsungebundene Bau könnte an jedem Ort der Welt stehen und jegliche Nutzung beherbergen (Speditionshalle, Rathaus, Verwaltungsbau). So verwundert es auch nicht, dass das gerade in Bau befindlich Terminal 3 am Frankfurter Flughafen eine Paraphase auf Rohes Nationalgalerie ist.

    MODERNExit: Mehr Altstadt wagen!

  • Munch Museum... Mit dem Neubau hat man die Ausstellungsfläche massiv erweitert und das Museum mitten ins Zentrum gebaut, sogar direkt an den Fjord.

    off-topic: Die ganze Gegend ist nun wahrlich sehr "klotzig". Norwegen-Romantik kommt da keine auf. Traurig.

  • Trotzdem finde ich wir müssen beim "Kulturforum" differenzieren zwischen architektonischem Ausdruck des Museumsensembles (oder Museums-pas-ensembles) und dessen Inhalt.


    Das Erste ist wirklich unterirdisch, das Zweite hat m.E. durchaus Weltrang.

  • Man man, hier geht es wieder heiß her... dabei ist doch offensichtlich, dass hier von Weltrang bis Provinzposse alles dabei ist. Dass die Exponate hohen Rang haben, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren und das bestreitet hier doch auch keiner. Und dass die Gebäude ein ziemlicher Gemischtwarenladen sind, ist doch auch klar erkennbar (und auch außerhalb dieses Forums bekannt). Natürlich, wie so oft, wer mit der Moderne gar nichts anfangen kann, wird auch die Philharmonie nicht mögen (welche m.E. tatsächlich ein Gebäude von Weltrang ist), und umgekehrt kenne ich aber auch keinen Anhänger der Moderne, der das Kunstgewerbemuseum gut fände.

  • Nein über die Inhalte muss man wirklich nicht diskutieren. Aber dafür über die Architektur, die diesen Inhalten völlig unangemessen ist.


    Ein Gebäude von Weltrang? Eher etwas trashig...

    Die Philarmonie:

    Berlin_Philharmonie_asv2018-05_img1.jpg?download

    Quelle: A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) - Eigenes Werk


    Der Kammermusiksaal:

    1024px-Philharmonie_Berlin_Kammermusiksaal_2.jpg

    Quelle: wikimedia commons, Manfred Brückels/ CC BY-SA 3.0


    Jemand schlaues hat mal gesagt, modernistische Gebäude funktionieren nur wenn sie von viel Natur umgeben sind. Wenn sie also alleine für sich stehen, dann funktionieren sie (oft, nicht immer) ästhetisch am besten.

    Ich kann zwar tatsächlich mit dem Modernismus überhaupt nichts anfangen, aber gar nicht so weit weg gibt es ein Gebäude das zwar ebenfalls modernistisch ist, aber m.M.n. durchaus einen gewissen ästhetischen Reiz hat (diese Ausstellungsplakat stört den Eindruck jedoch sogleich wieder):

    Die Kongresshalle

    1200px-Kongresshalle%2C_Berlin%2C_1706172218%2C_ako.jpg

    Quelle: wikimedia commons/Ansgar Koreng / CC BY-SA 4.0


    Freilich kann man so keine Stadt gestalten. Das kann nur ganz besonderen Ausnahmefällen als Bauwerken vorbehalten sein , für die man den entsprechenden Raum z.B. in Parks opfern möchte. Beim Kulturforum hat man versucht, möglichst viele dieser mediokren „Skulpturen“ auf einen Platz zu quetschen. Maßstäbe der urbanen Stadtgestaltung galten nichts.

  • Jemand schlaues hat mal gesagt, modernistische Gebäude funktionieren nur wenn sie von viel Natur umgeben sind.


    Oder auch von klassischer, bzw. gründerzeitlicher Architektur, z.B. das KPMG-Gebäude in Leipzig:


    KPMG_Leipzig_Kopie.jpg


    (Quelle: www.denkmalimmobilien-leipzig.net)

    "Wenn wir die ehemalige Schönheit der Stadt mit der heutigen Gemeinheit verrechnen, kommen wir, so die Bilanz, aufs direkteste in den Schwachsinn." (E.H.)

  • Also wer beim Bildvergleich des Anblicks auf die St.-Matthäuskirche keinen krassen Verlust in Bezug auf Ästhetik und harmonische Stadtraumgestaltung erkennen kann, dann weiß ich auch nicht.


    2-formatOriginal.jpg

    (Quelle: tagesspiegel.de)



    heute: google.maps


    Der heutige Anblick ist der eines Unortes, mit Null Aufenthaltsqualität oder anderer städtebaulicher Qualität. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man diese Szenerie auch einem beliebigen Industrie- oder Gewerbegebiet irgendwo in der eurasischen Steppe zuordnen, in welchem mehr als ungelenk eine Kirche platziert wurde

    "Wenn wir die ehemalige Schönheit der Stadt mit der heutigen Gemeinheit verrechnen, kommen wir, so die Bilanz, aufs direkteste in den Schwachsinn." (E.H.)

  • Die alte Bebauung gab es schon Ende der 1930er Jahre nicht mehr - sie wurde bereits im III. Reich beseitigt für die Nord-Süd Achse.