Danzig

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    Die Abstimmung für das Gebäude des Jahres 2018 ist geöffnet! Abstimmungsende ist am 15. November 2018. Bitte gebt bis dahin Eure Stimme ab.

    • Ich habe gerade nicht die Zeit zum selber suchen, doch in diesem polnischen SSC-Projektfaden findest du immer aktuell die meisten Neubaugebiete der Danziger Speicherinsel:

      skyscrapercity.com/showthread.php?t=323725&page=531

      Löbenichter schrieb:

      Mit diesem Bauprojekt wurde bereits, wenn ich mich nicht täusche, vor zwei Jahren begonnen
      Mit den Neubauten ja, mit den Rekonstruktionen daneben mW aber noch nicht!
    • Auch die Danziger Marienkirche hat eine neue Rekonstruktion vorzuweisen: Ein zerstörter Dachreiter wurde an seinem ursprünglichen Platz wieder angebracht. :applaus:

      Post-War Reconstruction of Gdańsk
      In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

      Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.
    • Neu

      Manometer schrieb:

      die Hinterhöfe wurden bewusst nicht Rekonstruiert , ähnlich wie in Warschau zwecks besserer Belüftung und besserer Lichtverhältnisse
      Der Grund war wohl eher das politische und wirtschaftliche System - während in einer Marktwirtschaft die Investoren damit verdienen, die Innenstadt dicht zu bebauen, war das im kommunistischen Polen natürlich nicht der Fall.

      In der Rechtstadt entstanden in erster Linie Wohngebäude für die Werftarbeiter mit subventionierten Mieten, folglich kosteten die Gebäude den Staat viel Geld, das nicht an anderer Stelle durch die Vermietung wieder eingenommen wurde.

      Daher beschränkte man sich im Wesentlichen darauf, die langen großen Gassen im rechten Winkel zur Mottlau wiederherzustellen und beließ es dabei (außer im Umfeld Marienkirche/Rathaus) meist bei einer einzigen Häuserreihe, um das frühere Raumgefühl wiederherzustellen. Entsprechend sind ja auch die meisten Neubauprojekte des früheren Ostblocks ziemlich stark entdichtet, man vergleiche mal das Vorkriegs-Dresden mit der heutigen Bebauung.

      Die Warschauer Altstadt ist wesentlich stärker verdichtet, eine Rekonstruktion von Häuserreihen erfolgte dort aber in den anderen rekonstruierten Bereichen wie Neustadt und Königsweg.
      Denn Kunst ist nichts anderes als Gestaltung mit beliebigem Material. (Kurt Schwitters)