Dresden - die Friedrichstadt

  • Glücklicht kein Grafitti Schmierer in Dresden die frisch sanierten Bauten verschmutzen.....wie immer so häufig in Leipzig und Berlin (beide Grafitti Metropolen).

  • Adlergasse ist recht gut geworden. Etwas scharfkantig und streng in der Formensprache, aber aus bestimmen Perspektiven (2. Bild von oben) eine gute Ergänzung zu den Altbauten.


    Generell ist dieser Stil, trotz der erwähnten Strenge, eigentlich fast elegant. Dadurch dass er nicht versucht, sich in den Vordergrund zu schieben sondern einfach "er selbst" zu sein scheint, ist das Gesamtergebnis sehr viel besser als bei diesen üblichen plumpen "Kontrastierungen" die Vorhandenes nicht ergänzen sondern entfernen wollen und dadurch destruktiv sind. Mein Fazit: Ein Schritt in die richtige Richtung.

    "Die Modernisten sollten sich endlich eingestehen, dass sich die Qualität einer Stadt konventioneller Architektur verdankt" - (H. Kollhoff).

  • Fröblstraße 6


    Erste Bilder und Grundrisse vom neusten Projekt im Viertel an der Fröbelstraße.


    Es entsteht ein Vorderhaus samt Hinterhaus gegenüber der Grundschule. Ähnliche Bauweise wie an der Wölfnitzstraße, vielleicht wieder die Ventar AG



    https://www.immobilienscout24.…9b0&searchType=district#/


    https://www.immovista.de/Expose.77.0.html?&exposenr=7069

    Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

  • Das hellblau finde ich unpassend. Natürlich ist das ganze Gebäude schrecklich, aber das hellblau stört mich hier besonders.

    Hat die Schönheit eine Chance-Dieter Wieland

  • Löbtauer Straße 25 - Fröbelstraße 5 - WiD Projekt


    Mittlerweile ist man im 4.OG angekommen.

    Oberhalb des 1.OGs ist ein Gesims ersichtlich. Vielleicht ist die vereinfachte Visualisierung garnicht mehr aktuell und es wurde noch einmal überarbeitet.


    ein kleiner Schnappschuss aus dem Auto


    Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

  • Sieht bis jetzt OK aus......allerdings zeigt meine Erfahrung, dass Gebäude m.E. oft mit Baugerüsten besser aussehen als hinterher ohne.


    Weil es oft die einzige (unbeabsichtigte) "Fassadengliederung" darstellt. Das mein ich jetzt nicht ironisch sondern ernst.-


    Aber sieht bis jetzt gut aus. Bin gespannt wie es wird.

    "Die Modernisten sollten sich endlich eingestehen, dass sich die Qualität einer Stadt konventioneller Architektur verdankt" - (H. Kollhoff).

  • Löbtauer Straße 25 - Fröbelstraße 5 - WiD Projekt


    Beim Rohbau ist man mittlerweile im Dachgeschoss angekommen.


    Blick aus der Fröbelstraße, recht der DRZ Neubau angeschnitten


    aus der Nähe


    entlang der Löbtauer Straße


    Löbtauer Straße 40


    Gegenüber, neben dem DRZ-Neubau ist nun auch die Fassade des Aldi's fertig. Wie zu erwarten ist der Aufbau nur ein grauer fensterloser Klotz.

    wenigstens kein kompletter Flachbau wie der DM dahinter an der Fröbelstraße.

    Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

  • Bauhofstraße 19


    mittlerweile so gut wie fertig. Finde es ganz gut gelungen.




    Rückseite noch in Arbeit


    Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

  • Friedrichstädter Tor - Weißeritzstraße Ecke Friedrichstraße


    Der erste Teil an der Weißeritzstraße wurde abgerüstet. Schaut doch recht gut aus, mal sehen wie der Rest dann überzeugt.




    Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

  • Rückseite noch in Arbeit


    img_904827jze.jpg

    Die Rückseite gefällt mir nicht - aber gut die sieht ja keiner von vorne.


    Zur Straßenansicht hin, empfinde ich das Gebäude als durchaus gelungen.

    Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.

    Horst Seehofer

  • Die Rückseite ist zu klotzig. Die Vorderseite ist in Ordnung. Sie hätte aber gewonnen, wenn man die alte Technik beherzigt hätte, den Erker über der Garagendurchfahrt durch Eckgesimse zu betonen. Er bräuchte also unten und an den Seiten einen optischen Abschluss.

  • Moin,


    danke für die Fotos. Es ist immer wieder bemerkenswert, was Sprossenfenster für ein Gebäude tun können. Schönes Projekt.

    P.S. Die Kritik zur Tordurchfahrt teile ich aber auch, das wirk unfertig.

  • Die Haustür is der Hammer. Schön.

    Für DD Neubauten schon fast grotesk klassisch GESTALTET. 😍

  • Der Neubau in der Bauhofstrasse ist genial. Praktisch kaum als Neubau zu erkennen, hätte jetzt fast drauf gewettet dass dies ein Altbau sein muss.

    Keine Ahnung wer der Architekt ist, aber der Junge kann was.


    Das Projekt in der Weisseritz finde ich auch sehr gut. Man merkt in Dresden so langsam den Einfluss der Neumarktbauten (Füllbauten) auf das Architekturgeschehen. Das Gebäude an der Stelle die eine Art Knick macht könnte am Neumarkt stehen.


    Bei dem "Tor" bin ich gespannt, ich fürchte állerdings es könnte zu klobig wirken. Ich kapiere nicht, warum bei "modernen" Architekten alles, im Zweifelsfalle sogar ein Tor, ein Kubus sein muss, dazu noch ein überdimensionierter. Ich habe manchmal den Eindruck, bei diesen Herren "Künstlern" ist sogar eine Kugel ein Kubus. O Kubus befiehl, wir folgen......


    Gut, aber ich will das Projekt nicht schlecht reden, finde es eigentlich sehr gut und bis jetzt wirklich gelungen. Aber warten wir mal ab, wie "Tor" aussehen wird.

    "Die Modernisten sollten sich endlich eingestehen, dass sich die Qualität einer Stadt konventioneller Architektur verdankt" - (H. Kollhoff).

  • Na ja. Leider kann ich mit der Bauhofstraße nicht ganz warm werden. Immerhin fügt es sich ganz gut in die Straße ein, und es ist eine klassische Grundidee. Die Gliederung gefällt mir hingegen gar nicht, die ist nicht zuende gedacht: Der Erker wirkt viel zu schwer, unten wie abgeschnitten. Der Durchgang ist nur ein großes Loch. Da hätten Säulen drunter gehört oder ein ordentlicher unterer Abschluss. Das Gesims (eher der Streifen) über dem EG wirkt völlig unmotiviert. Wenn das Haus rechts vom Eingang zuende wäre, ok, aber dass das einfach links gegen den Erker stößt, ist nicht wirklich gelungen. Über dem Eingang hätte es einer senkrechten Gliederung bedurft, überhaupt ist im Gebäude eine 3-teilige Gliederung Erker, Eingang, Fensterfront angelegt, die dann im Detail nicht weiterverfolgt wird.


    Und noch ein Detail bei grundsätzlich richtigem Ansatz: Die Fensterumrahmungen hätten noch stärker reliefiert sein sollen, so wirkt es noch etwas halbherzig (sowas sehe ich auch oft bei Fassadensanierungen in Berlin mit klassischem Ansatz, und da stört es mich genauso.)