Dresden - die Friedrichstadt

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    Bild: von Miwori


    Was entdecken meine müden Augen - Gerüste an den Wohnhäusern an der Friedrichstraße 57, 59, 61 (vor der Hafenmühle)?


    Da scheint es wohl mit der Sanierung loszugehen!?


    und nochmal Friedrichstraße:


    Nachdem sich die Friedrichstraße 26 und Friedrichstraße 18 bereits in Sanierung befinden.


    ist nun auch das letzte marode Gebäude dort projektiert

    Palasax :: Objekt in Vorbereitung[tt_news]=15&cHash=e6dc16643f70b2c7daa0c3a8f46483d6


    Friedrichstraße 20...dabei wird gleich noch die Lücke (Nr. 22) geschlossen...selbstverständlich achtet der Neubau natürlich wieder in keinster Weise auf die
    Umgebungsbebauung und trübt den schönen Fakt der Sanierung des danebenstehenden Altbaus :augenrollengruen:

    "We live in the dreamtime-Nothing seems to last. Can you really plan a future, when you no longer have a past." Dead Can Dance - Amnesia

  • Was freut ist die baldige Sanierung der Altbauten. Was stört ist das zusätzliche Staffelgeschoss auf dem linken Gründerzeitler. Und was ärgert ist der eigentliche Neubau.
    Aber etwas anderes darf man in Dresden derzeit leider kaum erwarten. Insofern kann man nur hoffen, dass die Fassade zumindest relativ hochwertig wirken wird. Ansonsten ist der Bau von neuem Wohnraum und damit die Stärkung der Friedrichstadt durchaus zu begrüßen.

    Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe

  • Ja, mit diesem geschundenen Stadtteil scheint es nun wirklich aufwärts zu gehen.


    Dazu passend: Mit der Sanierung der Behringstraße 48


    Behringsraße 48 | Aktuelle Angebote | FinanzConsult Immobilien GmbH - Steuern sparen mit Denkmalschutz-Immobilien


    wird das letzte leerstehende und heruntergewirtschaftete Gründerzeithaus in dieser Straße wieder einer Wohnnutzung zugeführt.


    Behringstraße mit Blick zur Altonaer Straße



    Sanierung Behringstraße 48 und 46



    Bilder von mir


    Gruß DV

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    Edited once, last by DarkVision: Bilder hinzugefügt ().

  • Quelle: sz-online:



    Samstag, 6. August 2011
    (Sächsische Zeitung)


    FRIEDRICHSTADT


    Friedrichstädter Erlweinhaus soll saniert werden


    Der Eigentümer hat den Bauantrag gestellt. Die Stadt will die Erhaltung des Denkmals fördern.


    Die Chancen für die Sanierung des Erlweinhauses auf der Löbtauer Straße 2 wachsen. Der Eigentümer hat dafür einen Bauantrag gestellt, teilt
    Abteilungsleiterin Kathrin Kircher vom Stadtplanungsamt mit. Die Arbeiten an dem Baudenkmal können mit Fördermitteln unterstützt werden.
    Das Geld würde zur Verfügung stehen. Geplant ist eine Nutzung für Senioren.


    (...) Engagierte Bürger konnten durch Proteste den Anfang der 1990er-Jahre geplanten Abriss verhindern. (SZ/phi)

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  • Abriss oder kein Abriss: das ist auch hier die Frage!


    Schsische Zeitung [online] - Dresden-West: Historischer Bau soll Einkaufsmeile weichen


    Mit dem Argument, dass an dem Haus seit Jahrzehnten (womöglich seit der Erbauung) nichts mehr getan wurde, hätte man nach 1990 fast die gesamte ehemalige DDR dem Erdboden gleich machen können. Aber jetzt hat Herr Petrasch wenigstens eine ordentliche Heizung und der Nettekoven-Heinz schlaflose Nächte, da er "ernsthaft" über das Schicksal der Nummer 26 nachdenken muss.

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  • Die Florana KG beglückt uns, neben den bereits laufenden Projekten an der Haupstrasse beim Goldenen Reiter und auf der Bautzner Str., nun auch mit einem Einkaufszentrum in der Friedrichstadt.

    Unfassbar ist, dass für die Errichtung eines neuen Einkaufszentrums ein derzeit leerstehendes Gründerzeitgebäude abgerissen werden soll. Siehe dazu den SZ Bericht: Schsische Zeitung [online] - Dresden-West: Historischer Bau soll Einkaufsmeile weichen

    Nur damit eine Anlieferung und Parkhauszufahrt entstehen kann soll das Haus Weißeritzstr. 26 abgerissen werden.
    Leerstehendes Haus Weißeritzstraße 26
    Das Einkaufszentrum entsteht an der Ecke zur Friedrichstraße (im Bild also weiter rechts). Dennoch soll dafür nun eines der drei erhaltenen Gründerzeitbauten entfernt werden?

    Wie scheinheilig uns hier angebeliche Notwendigkeiten vorgegaukelt werden zeigt, die Projektbeschreibung auf der Seite des Investors.
    Florana - Grundstcksverwaltungs- und Immobilienverwertungs KG
    Angeblich soll das Bauprojekt dazu beitragen die gründerzeitliche Stadtstruktur wieder zu schliessen bzw. zu ergänzen.(siehe Abschnitt: das Gebäudeensemble)
    Aha! So etwas erreicht man also durch Abriss!!!!????


    :wuetenspringen:

  • Der geplante Bau ist mal wieder nicht zu fassen. Er vereint sämtliche abstrusen Merkmale unserer Zeit: Flachdach, Schwarz-Weiß, versetzte Fensterreihen, Parzellenüberbauung, komplette Austauschbarkeit. Kein einziges Merkmal dieses Baus geht auf den Ort ein, an dem er steht. Der begonnene extreme Missstand an dieser Kreuzung wird munter ausgebaut, irgendeine Art von Fehler-Einsicht in weiter Ferne. Und das alles ausgerechnet am Eingang zur atmosphärischen Friedrichstraße, während die hässliche Schäferstraße nebenan weiter vor sich hingammelt.

    Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
    Jesus ist mein Herr und Retter!

  • Einkaufszentren sind eine soziologische Notwendigkeit. ^^ Seltsamerweise opfert man dafür, wenn auch leerstehende, historische Wohngebäude. Da scheint es mit dem Ansturm von Menschenmassen in diesem Wohnviertel nicht weit her zu sein....

  • Das ist ja einfach nur entsetzlich.


    Ich habe mir eben mal diesen Entwurf angesehen. Diese politisch gewollte Zerstörung eines zumindest ansatzweise noch intakten Viertels ist für das Viertel genau so sinnvoll, wie eine Ladung Tabakrauch für einen Lungenkrebspatienten. Das hat mit Baukunst nichts mehr zu tun, das ist Anti-Kunst und urbaner Terrorismus.


    Ich frage mich auch ernsthaft, ob neben der definitiv zerstörerischen Absicht der FLORANA auch noch geistige Verwirrtheit im Bezug auf die Nutzung besteht? Denn die FLORANA müsste doch eigentlich wissen, dass unzählige Gewerbeflächen leer stehen und man bereits jetzt zu viele Einkaufszentren in Dresden hat. Wer soll denn den ganzen Krempel und Plaste-Unrat kaufen, Herr Nettekoven? Dresden ist keine Stadt mit grosser Kaufkraft, die Dresdner haben einfach das Geld nicht um noch mehr Dinge zu kaufen die sie ohnehin nicht brauchen. Eine Shopping-Mall ist völliger Quatsch, Dresden braucht keine dümmlichen Shopping Malls, Dresden braucht die Wiederherstellung ganzer Plätze und Strassenzüge. "Leute, kauft kauft kauft mehr Quatsch, kauft noch mehr unsinnige Objekte die ihr nicht braucht, veschuldet Euch - dass darüberhinaus das Stadtbild verhässliicht wird, ist modern" - das ist die Botschaft dieses unpassenden FLORANA-Objekts an die Dresdner.


    Herr Nettekoven und seine aggressive FLORANA sollte sich erst mal über eine Stadt informieren, bevor er sich anmaßt dort Stadtplanung zu betreiben. Die FLORANA hat über Stadtplanung nicht die geringsten Kenntnisse, und will aber Stadtplanung betreiben. Hätte die FLORANA sich auch nur ansatzweise informiert über ihr eigenes Bauprojekt, wüsste sie, dass Dresden noch immer weitflächig zerstört ist aufgrund eines gewaltigen Feuersturms im Weltkrieg. Hier kann man nicht einfach drauflosbauen ohne Sinn und Verstand, hier muss man ein Konzept haben. In diesem Florana-Monstrum sehe ich kein Konzept, sondern völlig unüberlegte Fehlplanung. In einer Stadt in der noch ganze Strassenzüge und Plätze auf Wiederaufbau warten, muss man zuerst die Strassen wiederherstellen. Sind die wiederaufgebaut, kann man sich auch über einige zusätzliche Shopping-Zentren unterhalten, obwohl ich zweifele dass Dresden noch mehr Shopping-Malls braucht. Aber ein gewachsenes Europäisches Stadtgefüge durch eine Mischung aus Brachen, Verwahrlosung und völlig planlosen autistischen Kuben zu ersetzen, ist völlig absurd. Da die FLORANA uneinsichtig ist und weiterhin zerstören will, muss sie gestoppt werden.


    Was ich nicht verstehe, ist dass sich fast kein Dresdner offen gegen Baubürgermeister Marx ausspricht, denn dieser ist der Hauptschuldige an der Situation. Marx ist der oberste Leiter der Dresdner Stadtplanung (wobei man eigentlich von "Planung" hier gar nicht mehr sprechen kann), und er ist somit der Hauptverantwortliche.

    "Die Modernisten sollten sich endlich eingestehen, dass sich die Qualität einer Stadt konventioneller Architektur verdankt" - (H. Kollhoff).

    Edited 2 times, last by Petersburg ().

  • Quote

    Zukünftig wird mit dieser zurückhaltenden Architektursprache eine eindeutige und nachhaltige städtebauliche Struktur gewährleistet.


    Selten so gelacht, bekanntermaßen sehen solche Fassaden nach 10 Jahren scheußlicher als scheußlich aus. Jeder Dreck ist in langen braun grünen Streifen sichtbar, ganz zu schweigen von den kurzen Sanierungsperioden solcher Vorhangarchitektur.

  • Ich gebe Dir in der Sache Recht und ich finde FLORANA generell zum Speien, wie auch die Dresdner Stadt(ver)planung. Allerdings wird immer auf die politischen Köpfe a la Marx und vorher Fessenmeyr herumgehackt, wobei die eigentlichen Zerstörer die dahintersitzenden Beamten wie beispielsweise Frau Engel vom Stadtplanungsamt daran Schuld ist, dass Dresden außerhalb des Neumarkts und teilweise auch innerhalb durch Hässlichkeiten und Schandtaten weiter vergewaltigt wird. Diese Frau Engel kommt soviel ich weiß aus Hannover und hat natürlich nur an dieser hässlichen Stadt ihr "geschultes" Auge erhalten. Ein weiters Problem ist auch, dass diese Stadtplanungshexe auch noch in einem der grauslich sanierten Plattenbauten am Neustädter Markt wohnt...es wird auch Zeit, dass die Dresdner Stadträte dies endlich überreissen und auch diese untragbare Verunstaltungskommission für den Neumarkt endlich umbesetzen oder besser gleich abschaffen, damit sie nicht noch mehr Unheil anrichten!

  • Quote

    Ein weiters Problem ist auch, dass diese Stadtplanungshexe auch noch in einem der grauslich sanierten Plattenbauten am Neustädter Markt wohnt...


    Die wollte sich eben eine einwandfreie Sicht aufs historische Dresden sichern.... :wink:


    Quote

    Ich gebe Dir in der Sache Recht und ich finde FLORANA generell zum Speien, wie auch die Dresdner Stadt(ver)planung. Allerdings wird immer auf die politischen Köpfe a la Marx und vorher Fessenmeyr herumgehackt, wobei die eigentlichen Zerstörer die dahintersitzenden Beamten wie beispielsweise Frau Engel vom Stadtplanungsamt daran Schuld ist, dass Dresden außerhalb des Neumarkts und teilweise auch innerhalb durch Hässlichkeiten und Schandtaten weiter vergewaltigt wird. Diese Frau Engel kommt soviel ich weiß aus Hannover und hat natürlich nur an dieser hässlichen Stadt ihr "geschultes" Auge erhalten.


    hahaha, die gute Frau Dr. Engel, unsere "Expertin" mit dem "geschulten Auge"...... Damit hast du leider Recht, was diese Unperson betrifft. Ich habe sie mal reden, besser: schwätzen hören. Ein hanebüchenes Geschwätz ohnegleichen, leere Worthülsen und Euphemismen wie wir sie von Cheret, von Döring & Co. kennen.


    Natürlich hat diese Person eine Hauptschuld, nur: der Herr Baubürgermeister Marx steht in der Hierarchie über ihr. Wenn Frau Engel die Hauptschuldige ist - womit du vermutlich durchaus Recht hast - dann hat er ganz einfach seine Angestellten nicht im Griff. Er trägt als oberster Leiter die Verantwortung für das, was seine Angestellten tun.


    Dass sie aus Hannover kommt wusste ich nicht, aber das erklärt ja einiges. Allerdings sind Architekten aus München genau so schlimm, siehe Frauenstrasse-Bunker. Ich fürchte, Architekten sind generell resistent gegen Realität, und bauen ihre Kuben welche sie mit pseudo-intellektuellem Unfug zu legimieren versuchen, gleichgültig aus welcher Stadt sie kommen.


    Wenn die Dame aus Hannover kommt, dann dürfen wir davon ausgehen, dass sie sich dort frühzeitig einen der besten Altbauten zum privaten Residieren gesichert hat - während sie hier in Dresden die selbse Architektur verbissen bekämpft.


    Sicher hast du Recht, diese Frau ist unmöglich, aber letztendlich sind all diejenigen schuldig an der Stadtzerstörung, die im Stadtzerstörungsamt (das ehem. "Stadtplanungsamt") Machtpositionen besetzen. Dazu gehören zweifeslfrei Frau Dr. Engel und Herr Marx. Das Problem ist ebenso, dass "unsichtbare" Machtpositionen ebenso im Stadtzerstörungsamt wirken, nämlich Gruppieren wie die FLORANA. Das sind eigentlich die Haupttäter, die Beamten Marx und Engels (witzige Namens-Kombination übrigens, lach) sind hier nur Marionetten. Das System ist so strukturiert, dass reine Privatpersonen ohne jegliche Kenntnisse in Stadtplanung wie z.b. Tuchhändler Prisco oder kulturlose Personen wie Nettekoven die Stadtplanung bestimmen, obwohl sie als Tuchhändler von Stadtplanung rein gar nichts verstehen. Und genau so sieht deren Planung dann auch aus.


    Würde ich nicht wissen dass diese Planungen tatsächlich Realität und ernstgemeint sind, würde ich das Baugeschehen in Dresden und Figuren wie Marx und Engel für eine hochgroteske Persiflage und Komödie auf RTL halten. Aber leider ist das, was mit der früheren Kulturstadt Nr. 1 in Deutschland geschieht, bitterer Ernst.

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    Edited 4 times, last by Petersburg ().

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    ...In den kommenden Jahren soll das Areal der ehemaligen Presshefe- und Spirituosenfabrik Bramsch in der Dresdner Friedrichstadt zwischen Magdeburger und Friedrichstraße neu erschlossen werden. Die TLG Immobilien GmbH investiert rund 2,5 Millionen Euro in die Revitalisierung des historischen Geländes, auf dem sich im 18. Jahrhundert die Menagerie Augusts des Starken befand....


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    ...Wie die Firma mitteilte, kann Ende 2012 mit dem Bau begonnen werden...


    Wohnen am Menageriegarten – Immobilienfirma erschließt historisches Areal

  • Es wäre sehr schön, wenn man bei der Restaurierung besonders darauf achtet, das alte Flair einfach zu erneuern und nicht neu zu interpretieren... ich möchte, dass in Friedrichstadt vor allem genau dieses Flair bleibt, dass es so charmant und klassisch, fast literarisch alt macht.

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    An der Friedrichstraße ist ein moderner Neubau geplant. Anwohner lehnen die Architektur ab. Sie passe nicht in ihr Viertel.


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    Das findet auch Ulrike Mendow von der benachbarten Adlergasse. „Es ist schade, dass die Ecke mit so einem Klotz zugeknallt werden soll“, sagt die 42-jährige Bauplanerin. Zwar habe es einen Architekturwettbewerb gegeben. „Das Ergebnis ist aber nicht toll.“ Nur zum gegenüberliegenden B&B-Hotel, das auch sehr schlicht gestaltet sei, passe es gut. Die Friedrichstädterin würde sich wünschen, dass ein kleinteiliger Bau im hinteren Teil des Grundstücks errichtet wird. Dann könnten wenigstens mehr Bäume stehen bleiben.


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    Die Bürgerinitiative will nicht lockerlassen und schon im Bauausschuss Position beziehen. „Ich finde es wichtig, dass wir Bürger ernst genommen werden“, sagt Silke Pohl von der Friedrichstädter Initiative. „Wir wollen eine vernünftige Planung.“ Die 34-jährige Soziologin und ihre Mitstreiter haben bereits 300 Unterschriften gegen das Projekt gesammelt


    Schsische Zeitung [online] - Dresden: Streit um geplantes Einkaufszentrum

  • Hier sind die Messen wohl leider schon gelesen. Viel schlimmer als an den anderen beiden Ecken wird es wohl auch nicht werden. Insofern kann man demonstrieren (was ich tun würde) und am Ende ob der eigenen Ohnmacht und des offensichtlichen Schwachsinns städtischer Entscheidungsträger nur traurig das geneigte Haupt schütteln.
    Wie liegt die Stadt so wüst, wenn sich derartige Armut in den Köpfen der Menschen manifestiert zu haben scheint?!

    Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe

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    „Das können wir nicht mehr umplanen“, zeigt sich der 84-Jährige entschlossen.


    Soll er sein Rentnerdasein genießen.^^ Spaß beiseite, das ist totaler Humbug, warum ein Gebäude für die Anwohner bauen, dass die Anwohner gar nicht wollen. Zumindest nicht in dieser Form?

  • Die Anwohner der Friedrichstadt müssen sich wohl daran gewöhnen müssen das es mit der ruhe in ihrem Stadtteil bald zu Ende ist. Mit dem neu entstehenden Kunstquartier am SZ-Hochhaus und dem Kulturkraftwerks Mitte gleich im direkten Umfeld werden starke Impulse für die Friedrichstadt gesetzt. Das Gebäude ist vielleicht nicht eines der schönsten, aber in seiner Größe und Funktion völlig richtig. Etwas kleiners wäre auch für eine neu entstehende "Mitte" nicht praktikabel oder akzeptabel.