Düsseldorf

  • Dass die Scheußlichkeit 3-Scheinben-Haus ein Baudenkmal ist, könnte etwas damit zu tun haben, dass nicht persönliche Geschmacksfragen über Denkmalwert oder -unwert entscheiden.

  • Das glatte Gegenteil ist der Fall- offenbar entscheiden sehr wohl persönliche Geschmacksfragen bzw persönliche ideolog. Ausrichtungen des Entscheidungsträgers über den Denkmalwert.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Na, wenn Du das so genau weißt, dann freue ich mich über die Aufklärung. Die Denkmalpfleger, die ich kenne, arbeiten anders.

  • Kann ein jeder behaupten.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Ich habe in Düsseldorf in einem Appartement in der Stephanienstr.2 genächtigt. Ein seltsam umgebauter Altbau, so äußerlich mit schwarzen Platten verkleidet, und zum Hinterhof so seltsame Anbauten. War nebenher gesagt keines Fotos würdig. Noch seltsamer - das Treppenhaus war teils rot getüncht, und überall waren Spiegel angebracht, selbst in den Zimmern. Unten an den Klingelschilder stehen seltsame Namen.....irgendwie wurd ich den Eindruck nicht los, daß ich im Laufhaus bzw. Stundenhotel untergebracht war, wenn ihr wißt was ich meine. :blink:

    Jeder hat das Recht auf meine Meinung.

  • Anlässlich der anstehenden Eröffnung der neuen Wehrhahn-Straßenbahnlinie, am 20. Februar 2016, wurde nun ein Riesenrad an der Königsallee aufgebaut. Aus 55 Metern hat man so einen seltenen Blick auf die Stadt. Bis zum 06.03.2016 wird das Rad noch zu besichtigen und zu besteigen sein. - Vielleicht gönne ich mir mal 'ne Fahrt. :)


    In folgendem Zeitungsbericht gibt es einige Bilder und ein kleines Video vom Ausblick auf dem Riesenrad.


    http://www.rp-online.de/nrw/st…auf-der-koe-aid-1.5723045

  • Vielen Dank für die Info. Da habe ich in Düsseldorf aber auch schon besseres gesehen, insbesondere das schwarze Eckhaus finde ich störend. Aus meiner Sicht ist das am unteren Ende der akzeptierbaren Neubauten.

    Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
    Karl Kraus (1874-1936)

  • Habe ich gestern in den lokalen Nachrichten gesehen.


    Weil Bauarbeiter beim Einrichten einer Baustelle/Baugrube Mist gebaut haben und ein Nachbarhaus nicht korrekt abstützten, droht dieses nun einzustürzen. Es haben sich schon deutliche Risse gebildet. Natürlich ist es kein Nachkriegshaus, sondern wieder ein historischer Bau in einer weitgehend intakten Häuserreihe.


    http://www.rp-online.de/nrw/st…zgefaehrdet-aid-1.4990074


    Holthausen
    Heggemannstraße: Bau geht weiter

    http://www.rp-online.de/nrw/st…geht-weiter-aid-1.5655959



    Holthausen
    Haus Nummer 15 weiter unbewohnt

    http://www.rp-online.de/nrw/st…r-unbewohnt-aid-1.5868287


    Das Jugendstilgebäude wird wohl leider abgerissen. Schade um die Ornamentik.

  • Also, als Information habe ich nur dieses Protokoll gefunden:

    Quote

    Bauvoranfrage Wagnerstraße 9, 9a - Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses und eines zweigeschossigen Gebäudes im Gartenbereich

    Die Planung ist also noch nicht unumkehrbar vorangeschritten. Auch hier sollte jemand von Stadtbild Deutschland, der in der Nähe beheimatet ist, Kontakt zu den politisch Verantwortlichen oder auch den Denkmalschutzbehörden aufnehmen, um diese vielleicht noch umzustimmen. Mindestens mit einer Rundmail, die auf der Problem aufmerksam macht. Möchte das jemand übernehmen?


    Hier sind Adressen:


    CDU
    cdu.ratsfraktion@duesseldorf.de


    SPD
    spd-ratsfraktion@duesseldorf.de


    Bündnis 90/Die Grünen
    gruene-rat@duesseldorf.de


    FDP
    fdp.ratsfraktion@duesseldorf.de


    Die Linke
    info@linksfraktion-duesseldorf.de


    Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER, Frau Claudia Krüger
    c.krueger@unitybox.de


    AfD, Herr Nic Peter Vogel
    nics-comics@gmx.de


    Piratenpartei, Herr Frank Grenda
    f.grenda@ratspirat.de


    Die Republikaner, Herr André Maniera
    maniera@rep.de

  • Ich bin der Meinung wir sollten hier Als Verein Antworten und auch die Medien mit einbeziehen. Offensichtlich gibts da ja noch eine Chance und dieses dann bei Facebook posten. Hier muss klar gezeigt werden das es so nicht geht.

  • Der Schalenbrunnen auf dem Corneliusplatz war aufgrund der Neugestaltung des wilhelminischen Schmuckplatzes, des Kö-Bogens und des U-Bahn-Baus abgetragen. Nun kehrt er zurück und bald sollen auch die alten Magnolien wieder kommen. Durch den gewaltigen Stadtumbau in diesem Bereich gleitet man künftig ohne Verkehr von der geschäftigen Königsallee über den Corneliusplatz sanft in den lauschigen Hofgarten über. Meines Erachtens ein vorbildhafter Übergang von der City in die Grünanlage. Anbei einige Impressionen:


    Düsseldorf, Corneliusplatz


    Düsseldorf, Corneliusplatz - Schalenbrunnen




    Düsseldorf, Corneliusplatz

  • Vom Tritonenbrunnen zum Jröne Jong


    Am nördlichen Ende der Königsallee / am Corneliusplatz befindet sich der bereits oben erwähnte Schalenbrunnen, gemeinsam mit dem Tritonenbrunnen bildet er den Abschluss der Düsseldorfer Prachtstraße. Beginnen wir unseren Gang dort, um den im vorherigen Post beschriebenen sanften Übergang von der urbanen Stadt zum Hofgarten zu dokumentieren.



    Düsseldorf, Königsallee - Tritonenbrunnen von der Giradet-Brücke aus fotografiert: gespeist wird der Kö-Graben (ein ehem. Stadtgraben) übrigens vom Wasser des Flüsschen Düssel, welches aus dem Bergischen Land (Quelle bei Neviges) kommend in Düsseldorf in den Rhein mündet und der Stadt ihren Namen gab.




    Düsseldorf, Königsallee - Tritonenbrunnen mit Hohenzollernhaus: der prächtige Brunnen wurde von 1898 bis 1902 durch Frédéric Coubillier errichtet.


    Düsseldorf, Königsallee - Tritonenbrunnen: ich muß sagen, dass mich die Brunnenanlage schon als Kind sehr beeindruckt hat.




    Düsseldorf, Königsallee - Tritonenbrunnen und Warenhaus Tietz (Kaufhof an der Kö): erbaut von 1907 bis 1909 durch Joseph Maria Olbrich



    Düsseldorf, Königsallee / Corneliusplatz - Darmstädter- und Nationalbank: erbaut 1924 durch Carl Moritz. An dieser Stelle hätte man noch vor wenigen Jahren kaum ruhig stehen können, hier war die zentrale Straßenbahnhaltestelle "Jan Wellem Platz", mit mindestens vier Bahnsteigen.



    Düsseldorf, Kö-Bogen: direkt gegenüber der Bank schließen die Bauten von Daniel Liebeskind an, die hier im Forum sicher keine Freunde finden, mir aber trotzdem sehr gefallen. Auch werden sie gut angenommen, sowohl bei den Menschen, als auch bei den Enten und Gänsen. ;)


    Vis-à-vis der Liebeskind-Bauten, auf der Adresse Königsallee 1A (!) steht das gründerzeitliche Park-Hotel mit seinem verhunzten Dachgeschoss.


    Point de vue des Corneliusplatzes ist das Denkmal für Peter von Cornelius, das am Übergang von der Stadt in den Hofgarten steht. Es wurde im Jahre 1879 durch Adolf von Donndorf geschaffen.




    Fast unmittelbar dahinter schließt das schöne 1870er-Kriegerdenkmal an, es wurde im Jahre 1892 durch Karl Hilgers aus weißem Laaser Mamor geschaffen. Vor dem Denkmal befindet sich....


    ...ein Mosaik, welches das Düsseldorfer Stadtwappen (Bergischer Löwe mit Anker) zeigt.



    Düsseldorf, Hofgarten - Brücke über die Landskrone



    Düsseldorf, Hofgarten - Schwanenfamilie auf Entdeckungstour



    Düsseldorf, Hofgartenstraße: an dieser Stelle war die Parkanlage früher durch eine vierspurige Straße unterbrochen, die aber nun Geschichte ist. In Zukunft kann man ebenerdig auf die andere Seite des Hofgartens gelangen. Blick auf die Geschäftshäuser der Schadowstraße bis zur Landeszentralbank; die Häuser werden zwar nicht schöner, aber durch die Verkehrsberuhigung gibt es dennoch einen Mehrwert.



    Düsseldorf, Hofgartenstraße: lediglich eine Straßenbahnstrecke durchschneidet die Szenerie. Im Hintergrund erkennen wir die Liebeskind-Bauten und die Turmspitze der Johanneskirche.



    Düsseldorf, Hofgartenstraße - das Dreischeibenhaus wurde von 1957 bis 1960 im International Style erbaut und war einst Sitz der Firma ThyssenKrupp.



    Düsseldorf, Hofgarten - "Jröne Jong" - auf der anderen Seite der Hofgartenstraße angekommen, stehen wir vor dem Runden Weiher mit der Brunnenanlage, die "Jröne Jong" (Grüner Junge) genannt wird. Der "Jröne Jong" wurde um 1900 durch Joseph Hammerschmidt geschaffen, und schaut etwas grummelig drein. Im Hintergrund erkennen wir Schloß Jägerhof und ein brutal in die Achse gesetztes Hochhaus dahinter.


  • Quote from Sebaldt


    Besten Dank für die sommerlichen Bilder!


    Bei diesem Mosaik hat man scheinbar schon öfter mal reparieren müssen. Dabei fällt auf, daß anstatt schwarzer und weißer Steine, einfach verschiedene Graustufen verwendet wurden. Der Griff des Ankers sieht nicht schön aus. Insgesamt eher ein Flickenteppich. Ich kann diese Gleichgültigkeit im Stadtbild nicht leiden. Sollte hier Geld gespart werden?


    So muss das aussehen:



    Quote from Aviller