Düsseldorf

  • Jetzt schaut Euch mal an, was im Schlepptau des Libeskind-Baus noch so alles am sogenannten Kö-Bogen folgen soll.


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    Kö-Bogen - Neue Ideen für das Herz der Stadt
    Mehr als sechs Stunden lang diskutierten Stadtplaner, Architekten und Politiker der Rats-Fraktionen gestern im Saal des Malkastens, schlenderten immer wieder an den 28 Entwürfen vorbei, die noch anonymisiert und keinem Architekten zuzuordnen waren. Am Ende stand ein einstimmiges Votum für acht Vorschläge, von denen einer bis zum Jahr 2015 der Düsseldorfer Innenstadt ein komplett neues Gesicht geben wird.
    Es ging um das Projekt Kö-Bogen, diesmal jedoch nicht um die Bebauung des Jan-Wellem-Platzes nach Ideen des Architekten Daniel Libeskind, sondern um ein viel größeres Areal[...]

    http://www.rp-online.de/public…r-das-Herz-der-Stadt.html (mit Fotostrecke)


    Na, herzlichen Glückwunsch zum neuen Gesicht, Düsseldorf! Schöner wird die Visage jedenfalls nicht... :(

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Nun, das übliche eben. Wenn man sich auf den Modernismus einlässt, bekommt man so etwas eben heraus. Aber selbst das hätte noch schlimmer kommen können.

  • Ich war am letzten Wochenende erstmalig einen ganzen Tag in Düsseldorf und hatte mir eigentlich nicht viel davon versprochen (deswegen war ich vorher auch noch nicht da). Allerdings wurde ich positiv überrascht. Trotz des mäßigen Wetters fand ich den von mir besuchten Raum (Kö, Altstadt, Medienhafen) sehr positiv. Natürlich gibt es Kriegslücken ohne Ende. Aber in der Altstadt und im Bereich zwischen Kö und Altstadt finden sich interessante Gebäude, der Bereich östlich der Kö ist weniger schön. Ich fand, Düsseldorf hat in jedem Fall eine wesentlich bessere Bausubstanz als die Städte des Ruhrgebietes, auch besser als Köln, die dortigen Kirchen ausgeklammert. Um dies zu unterstreichen, gibt es ein paar Bilder, zunächst vom Kaufhof und dann vom Medienhafen. Hier wurde in den letzten Jahren eine Industriebrache in Bürogebäude im Stil der Zeit umgewandelt, teils unter Mithilfe von Stararchitekten. Die geschwungenen Objekte von Frank Gehry sind relativ bekannt, mir sagte das Ganze bis vor einer Woche nichts. Jedem werden die Bilder nicht gefallen, ich finde das Ensemble schick. Am Ende kam sogar noch die Sonne raus.











  • Der Medienhafen in Düsseldorf ist eines der wenigen gelungenen Ensembles zeitgenössischer Architektur - auch wenn die obige Fotoauswahl das nicht unbedingt wiedergibt - aber vor Ort sieht es größtenteils sehr überzeugend aus. Ansonsten muss man sagen, es gibt wesentlich schlimmere wiederaufgebaute Städte wie Düsseldorf.

  • Düsseldorf ist ja bekannt dafür, "anders" zu sein als die umliegenden nordrheinischen und ruhrischen Städte. Hast Du denn noch Bilder aus der Innenstadt?

    Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
    Jesus ist mein Herr und Retter!

  • Das einzige, was mich am Medienhafen stört ist dieses Hochhaus, das aussieht wie gepresster Müll, auf das man einen Bauklotz gelegt hat. Ansonsten ist das Projekt wirklich gelungen, auch wenn mir der neue Duisburger Innenhafen besser gefällt.

    Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
    Karl Kraus (1874-1936)

  • Hatten wir diese Meldung schon? In der Düsseldorfer Altstadt wird ein ganzes Quartier saniert/neugebaut: Das Andreasquartier.


    Lage: Bing Maps - Wegbeschreibungen, Routen, Verkehr


    Es werden hässliche Nachkriegsbauten abgerissen und eine Brache bebaut. Eine deutliche Verbesserung (das Fassadenfragment an der Ratinger wird integriert).


    Neubauten an der Neubrückstrasse:



    Ratinger Strasse (?)



    Wird saniert:



    Treppenhaus:



    Quelle: Düsseldorf Realestate | Projektfotos MIPIM 2010

    Unsere große Aufmerksamkeit für die Belange des Denkmalschutzes ist bekannt, aber weder ökonomisch noch kulturhistorisch lässt es sich vertreten, aus jedem alten Gebäude ein Museum zu machen. E. Honecker

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    Neubauten an der Neubrückstrasse:


    Außer der integrierten Fassade sehe ich auf diesem Bild leider nur Mist. Dennoch, wenn man den Ist-Zustand übersieht, natürlich eine Verbesserung.


    Insgesamt hat Düsseldorf, das sieht man auf Bing Maps auch, sich doch eine für diese Gegend beachtliche Altstadt mit Kirchen und Althäusern hinüberretten können. Sie wirkt z. B. viel authentischer als in Köln.

  • Die geplante Bebauung an der Neubrückstraße ist natürlich ein Schmarrn - liebe Düsseldorfer, ihr dürft euch auf die Schultern klopfen, wir wissen jetzt alle, dass ihr nicht provinziell seid.:augenrollen: Die Neubebauung an der Ratinger Straße (die Visualisierung scheint den Blick von der Ratinger Straße in die Liefergasse zu zeigen) ist dagegen nicht übel und erinnert an Berliner Projekte.

    "Meistens belehrt uns der Verlust über den Wert der Dinge."
    Arthur Schopenhauer

  • Hochhausdebatte auf RP-online.de
    am Beispiel Düsseldorf - Renaissance des Hochhauses?

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    Stadtplanung
    Hochhäuser haben ihr schlechtes Image verloren
    VON HANS ONKELBACH


    Düsseldorf (RP). Städteplaner im Rathaus, aber auch Immobilien-Experten in der Wirtschaft schauen längst auf die Jahre nach der Eröffnung des Kö-Bogens und der damit einhergehenden Umgestaltung der Düsseldorfer City.


    Quelle: Stadtplanung: Hochhäuser haben ihr schlechtes Image verloren | RP ONLINE

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    Makler und Stadtplaner
    "Wir brauchen mehr Hochhäuser"
    VON HANS ONKELBACH


    Düsseldorf (RP). Makler und Städteplaner sehen eine Renaissance des Hochhauses. Düsseldorfer Makler halten sie für notwendig, Planungsdezernent Bonin ist nicht abgeneigt und stellt fest, dass sie wieder gesellschaftsfähig sind. Einen Hochhaus-Rahmenplan hat die Stadt seit 2004.


    Quelle: Makler und Stadtplaner: "Wir brauchen mehr Hochhäuser" | RP ONLINE

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    Lesermeinungen
    "Hochhäuser verschandeln Düsseldorf"


    Düsseldorf (RPO). Braucht Düsseldorf mehr Hochhäuser? Makler und Städteplaner glauben, dass Wolkenkratzer in der Stadt bald ein Comeback feiern. Unsere Leser sind aber dagegen, dass verstärkt in die Höhe gebaut wird.


    Quelle: Lesermeinungen: "Hochhäuser verschandeln Düsseldorf" | RP ONLINE

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    Umfrage zu Düsseldorfer Hochhäusern
    Verliert Düsseldorf seinen Charme?
    VON SARAH BUHL UND MARINA BEHRENS


    Düsseldorf (RPO). Die Stadt Düsseldorf plant weitere Hochhäuser zu errichten, um ihre Stärke als Wirtschaftsstandort weiter auszubauen. So wird die Erscheinung der NRW-Landeshauptstadt künftig entscheidend verändert. Doch ist das wirklich im Sinne der Düsseldorfer Bürger?


    Quelle: Umfrage zu Düsseldorfer Hochhäusern: Verliert Düsseldorf seinen Charme? | RP ONLINE

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    „Ein modernes Kühlkonzept, die Nutzung von Erdwärme, Fernwärme und Solarenergie sowie eine effiziente Gebäudetechnik reduzieren den Energiebedarf auf ein Minimum“


    Und das scheint auch das einzige zu sein, was heute noch interessiert.

    Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
    Jesus ist mein Herr und Retter!

  • Unter Vorsitz des Düsseldorfer Oberbürgermeisters hat sich ein Förderverein zur Rekonstruktion und Wiedererrichtung des Felix-Mendelssohn-Bartohldy-Denkmals gegründet, der nun fleißig Spenden sammelt. Das Denkmal wurde von den Nazis wegen Mendelssohns jüdischer Herkunft vernichtet. Es stand ursprünglich in einer Nische an der Front des alten Opernhauses. Die Rekonstruktion soll in unmittelbarer Nähe des alten Standortes, im Hofgarten aufgestellt werden. Da ein Gipsmodell der ursprünglichen Bronzeplastik erhalten geblieben ist, kann eine originalgetreue Rekonstruktion vorgenommen werden.


    Weiter Info unter: Mendelssohn in Düsseldorf


    Ich finde, eine sehr schöne Nachricht... cclap:)

  • Den Verein gibt es schon seit 2009? Wusste ich noch gar nicht. :smile:
    Ein rekonstruiertes Denkmal ist immer gut. Jedes noch so kleine Stückchen Stadtreparatur ist super. Doch im Hofgarten, hinter dem Opernhaus könnte man es leicht übersehen. Möglicherweise aber kommt es zusammen mit dem neuen "Kö Bogen" richtig gut zur Geltung.

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    220 Mio. Euro

    eek:)

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  • Ziegelbäckerhaus in Eller


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    Eller (RP). [b]Das letzte Zeugnis der industriellen Geschichte Ellers verschwindet gerade. Das sogenannte Ziegelbäckerhaus am Grünen Weg wird abgerissen, weil auf dem Grundstück ein modernes Wohnhaus errichtet werden soll. Das unscheinbare Gebäude war eines der ersten, das in diesem Viertel "im Jahr 1895 von Ziegeleibesitzer Wilhelm Weidenhaupt gebaut wurde", so der Historiker Ulrich Brzosa. In dem Gebäude wohnten Wanderarbeiter, die Weidenhaupt in seiner benachbarten Ziegelei beschäftigt hatte. "Die Ziegelei war eine von den rund ein Dutzend Betrieben in Eller, in denen etwa 50 Jahre lang Ziegel aus Lehm gebrannt wurden", berichtet Brzosa. Um die Jahrhundertwende sei das Herstellen des Baustoffes in der Nähe von Wohnorten üblich gewesen. Die Lehmschicht im Erdboden wurde abgetragen und diente als Rohstoff für die Ziegel. "Straßenabsenkungen wie am Pirmasener Weg erinnern noch heute daran, dass hier einst die Lehmschichten abgegraben wurden", erklärt Brzosa.


    Eller: Ziegelbäckerhaus wird abgerissen | RP ONLINE

    In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.


    Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.