Düsseldorf

  • Vielleicht würde sich der Pavillon an der Rheinpromenade gut machen? ( wenn er denn wirklich weg muss)

  • Die werden den schönen Pavillion bestimmt „sicher“ einlagern. Aus den Augen aus dem Sinn.

    Wer sind denn die?


    Und warum soll "denen" daran gelegen sein, den Pavillon einzulagern damit es aus dem Sin kommt?

  • Wenn man sich die Workshop Beschreibung der Architekten durchliest, kann ich herauslesen, dass der Pavillon dort weg soll. Er ist ja aus Architekten Sicht „nur“ eine Reko und daher minderwertig. Da baut man doch lieber diese 70er Jahre Fußgängerpassage. Ein mehr an Bäumen und leichten Rückbau der Straße find ich dagegen gut.

  • So wie ich es verstehe, gibt es noch die Möglichkeit einer Bürgerbeteiligung. Vielleicht überlegt man es sich nochmal, wenn der Protest groß genug ist.

    Diese Tiefgeschosse sind aber wirklich 70er-Jahre-Fehlplanungen und wirklich nirgendwo mit Aufenthaltsqualität verbunden. Warum orientiert man sich nicht an den Platzkonzepten der Gründerzeit? Diese funktionieren bis heute.

    Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
    Karl Kraus (1874-1936)

  • Überall werden diese "70er-Jahre-Löcher" zurückgebaut, und hier in Düsseldorf plant man eines??? Wo sind denn die verantwortlichen Planer und Workshop-Teilnehmer stehen geblieben? Ebenfalls in den 70ern? Oder machen sie auf "Retro-70er"? Und dieses Loch soll einzig und allein der Erschliessung eines privat geführten Warenhauses dienen?

    Quote

    Seitens des neuen Eigentümers des Carsch-Hauses besteht das Bedürfnis, die im Untergeschoss gelegenen Verkaufsflächen direkt vom Platz aus zugänglich zu machen. Dies soll über eine großzügige Treppenanlage erfolgen, die auf der Platzmitte angeordnet ist.

    In den Workshop-Unterlagen ist nirgends die Rede, dass dieser Abgang auch der U-Bahn dienen soll. Und das seitens der Eigentümerin Signa Holding sogar ein sogenannter "Stararchitekt" (Chipperfield) begezogen werden musste, um der Öffentlichkeit Freiraum und ein Bauwerk wegnehmen zu können, finde ich sehr bedenklich. Da stinkt doch einiges...

  • Z.B. die folgenden ähnlichen Anlagen, die bereits beseitigt wurden oder werden, sollte man sich da vor Augen halten:

    Ich glaube, da kann jeder ein Beispiel nennen und bei fast allen dazu sagen, dass sowas nicht funktioniert und vor allem nicht so, wie visualisiert aussieht. Die Düsseldorfer unter uns sollten die Möglichkeit der Beteiligung nutzen, obwohl das ja anscheinend nur per E-Mail geht.


    Vielleicht kann man hier einige solcher Negativbeispiele sammeln und dann gebündelt als Denkanstoß einreichen, wenn das jemand übernehmen möchte.

  • Überall werden diese "70er-Jahre-Löcher" zurückgebaut, und hier in Düsseldorf plant man eines??? Wo sind denn die verantwortlichen Planer und Workshop-Teilnehmer stehen geblieben? Ebenfalls in den 70ern? Oder machen sie auf "Retro-70er"? Und dieses Loch soll einzig und allein der Erschliessung eines privat geführten Warenhauses dienen?

    In den Workshop-Unterlagen ist nirgends die Rede, dass dieser Abgang auch der U-Bahn dienen soll. Und das seitens der Eigentümerin Signa Holding sogar ein sogenannter "Stararchitekt" (Chipperfield) begezogen werden musste, um der Öffentlichkeit Freiraum und ein Bauwerk wegnehmen zu können, finde ich sehr bedenklich. Da stinkt doch einiges...

    Der geplante Abgang würde automatisch auch als Quasi-U-Bahn Zugang dienen, da das Untergeschoss des Carsch-Haus von der U-Bahn aus erreichbar ist. So auch das Kaufhaus an der Kö.

  • Danke euch beiden für die Sammlung von negativ Beispielen. Ich werde als Düsseldorfer auf jeden Fall die Möglichkeit nutzen mich bei dem Verfahren zu äußern und diese mit anführen.

  • Zwar wohne ich nicht in Düsseldorf, trotzdem werde ich mich aber beteiligen. Der Wohnort wird sicher nicht überprüft.


    Dieses Loch wird man nicht mehr verhindern können. Da sind Stadt und Planer doch viel zu geil drauf. Es wird aber sicher besser werden, als die Bausünden aus den 1970er-Jahren. Es gibt keinen Sichtbeton und viel mehr Glas. Notfalls kann das Loch in 30 Jahren wieder zugeschüttet werden.


    Mir ist es eher wichtig, daß die Straße auf dem Platz verschwindet. Die braucht kein Mensch. Autofahrer können einfach die nächste Parallelstraße nutzen.