Coburg (Galerie)

  • Absolut entsetzlich: die Baumarkt-Fenster im ältesten Haus der Stadt, wer hat das verbrochen? Bitte ganz schnell durch was passendes ersetzen und dabei am besten noch gleich die vermutlich ursprünglichen gekuppelten Rundbogenfenster mit Mittelsäulchen wiederherstellen!

    Die Baumarkt-Fenster und auch die Großen Glasfenster im Erdgeschoss sind zwar entsetzlich, aber mit den gekuppelten Rundbogenfenstern wär ich mir nicht so sicher, zumal um das untere Giebelfenster doch recht deutlich erkennbar ein Spitzbogen zugemauert wurde.

  • Ja, zumindest Sprossenfenster scheinen dringend nötig, da die jetzigen Formate überhaupt nicht zu dem Bau passen. Vielleicht kann die Stadt einen Zuschuss gewähren. Wie allerdings schon an dem davor stehenden Fahrzeug zu sehen ist, ist in dem Gebäude ja eigentlich ein Fachmann heimisch. Die "Kunstglaserei Böhme" hat dort ihren Sitz (http://www.boehmeglas.de/). Eigentlich sollte also ein solches Geschäft, wenn es denn etwas auf sich hält, auch über ein ästhetisch ansprechendes Aushängeschild verfügen. Ran an die Arbeit, bitte.

  • Schloss Ehrenburg: Zur Geschichte und zur Bedeutung von Schloss Ehrenburg möchte ich auf die folgenden Ausführungen bzw. auf den folgenden Link hinweisen:


    Coburg Schloss Ehrenburg



    Im Innenhof der Ehrenburg erkennt man, dass es sich dabei ursprünglich um ein Schloss aus der Renaissance handelte:










    Herzog Albert von Sachsen Coburg und Gotha, der Prinzgemahl von Königin Victoria von England:


    Königin Victoria:


    In den barock ausgestatteten Repräsentationsräumen:





  • Der Thronsaal (Empire):



    Der Thronsaal:









    Der 99-Tage-Kaiser Friedrich III.



    Dessen Gemahlin Victoria, Tochter von Königin Victoria von England und Prinzgemahl Albert von Sachsen Coburg und Gotha:



    Audienzzimmer:



    Audienzzimmer:















  • Das Schlafzimmer von Königin Victoria (wenn sie in Coburg weilte):



    Das angeblich erste Water Closet auf dem europäischen Kontinent, das auf Wunsch von Königin mit Zugang von ihrem Schlafzimmer, in Schloss Ehrenburg eingebaut worden war. Nur sie durfte es benutzen.






    Hübsch ausgemalte Decke eines Dienerschaftszimmers:



    Fußboden im Dienserschaftszimmer:



    Handwaschbecken im Dienerschaftszimmer (mit warm und kalt Wasser):



  • Zum Schluss zur Entspannung der Augen noch eine Aufnahme aus dem Ehrenhof von Schloss Ehrenburg, dessen Fassaden nach den Plänen von Schinkel umgestaltet wurden:




    Blick aus dem Ehrenhof über den Schlossplatz, links die ehemalige Hoftheater (heute Staatstheater). Rechts das Palais Edinburgh, das der nachmalige Herzog Alfred, der älteste Sohn der Königin Victoria, anlässlich seiner Coburger Aufenthalte bewohnte, solange er die Regierung des (Doppel-) Herzogtums Sachsen Coburg und Gotha noch nicht angetreten hatte:



    Denkmal im Terrassengarten des Schlossparks:

  • Das Hornzimmer, auch Hornstube genannt, ist eines der schönsten Täferwerke mit Jagdszenen aller Arten der Jagd. Es handelt sich um ein Meisterwerk der Spätrenaissance im fränkisch-thüringischen Raum. Das Hornzimmer, das seinen Namen vom Jagdhorn oder Trinkhorn haben dürfte, wurde 1632 unter Herzog Johann Casimir, der ein großer Jäger war, fertiggestellt. Dieses Hornzimmer befand sich bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts in der Coburger Stadtresidenz Ehrenburg, bis es dann von dort in die Veste übertragen wurde. Hier nun einige Bilder. Teilweise mit Paroramablick, Vergrößerung und Deckenansicht. Viel Freude beim Betrachten:

    Das Hornzimmer

  • Hier nun einige unserer eigenen Aufnahmen des Hornzimmers bzw. der Hornstube. Eines der oberen Wandreliefs:



    Prachtvolle Eingangstür, reich geschnitztund mit Intarsien versehen:



    Jagdszenen:



    Ein Ausschnitt der herrlichen Decke:S






    Solche Grotesken gibt es auch. Leider ist die Aufnahme etwas "verwackelt".






    Deckenelement:



    Gestaltung einer Wandecke:












  • Die Bärenjagd:













    Hier im Detail ist die Feinheit von Schnitzerei und Intarsien gut zu erkennen, ein wahres Meisterwerk:




    Übergang von der Wand zur Decke:

  • Dieses Möbel war 1632 für die Hornstube angefertigt worden, eine Art Kredenz fürt Humpen, Schleifkannen, Pokale, Schüsseln, Teller und dergleichen mehr:



    Detailaufnahme der Türfüllung:



    Das herzogliche Wappen mit Entstehungsjahr 1632: