• Im oberschlesischen Königshütte wurde das 1955 erbaute Schlesische Planetarium umfassend saniert und hat wieder seine unvergleichliche 1950s-SciFi Atmosphäre.


    WPKiW - Planetarium 01

    Lestat (Jan Mehlich), CC BY-SA 3.0 <http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/>, via Wikimedia Commons

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    Planetarium Ślaski Park Nauki

    Fotoomnia, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons

    Jetzt

    In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

    Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.

  • Pałac Saski w Kutnie

    Als ich das Sächsische Palais in Warschau recherchierte, entdeckte ich die Reko eines anderen Sächsischen Palais in Kutno. Es wurde von Augustus III gebaut, um sich auf seinen Reisen von Dresden nach Warschau auszuruhen.

    Das Sächsische Palais in Kutno erfuhr viele Veränderungen. Es wurde geteilt, es diente als Lager, als Polizeistation... Es brannte 2003 nieder.

    Der Wiederaufbau des Sächsischen Palastes in Kutno ist abgeschlossen. Das Museum wurde diesen Monat für die Öffentlichkeit geöffnet. In der Stadt wird das Sächsische Fest gefeiert.

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  • Ein Video, das zeigt, dass heute trotz der schwierigen Vergangenheit ein unbefangener und auch wertschätzender Umgang mit der deutschen Vergangenheit in Polen möglich ist:

    Polen auf deutschen Spuren - Verhasst, vergessen, wiederentdeckt | Doku | Reportage
    In den Metropolen Westpolens, in Szczecin, Poznań und Wrocław, pulsiert das Leben. Die Spuren vormals deutscher Bewohner wurden größtenteils überschrieben od...
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  • Im pommerschen Stolp ist eine Debatte über den Neubau des Bahnhofs entbrannt. Wie so oft verläuft der Graben zwischen modernistischen Architekten und Normalbürgern, die eine Rekonstruktion des historischen Bahnhofs wollen.

    Quote

    "Warum gab es keinen Wettbewerb bei einer so wichtigen Investition für unsere Stadt und Region? Warum wurden die Anwohner und die Stadtverwaltung nicht nach ihrer Meinung gefragt? Warum gab es keine öffentliche Konsultation? Deshalb nehmen wir die Sache selbst in die Hand und nehmen den Kampf auf, um das Schicksal der Investition, die für Słupsk so wichtig ist, umzukehren. Wir wollen, dass der neue Bahnhof Słupsk dem historischen Gebäude ähnelt. Lasst uns beweisen, dass unsere Stimme zählt!"

    Słupsk – Die Einwohner wollen keinen modernen Bahnhof und fordern den Wiederaufbau des alten Bahnhofs

    Historische Ansicht

    In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

    Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.

  • In Bad Landeck (Lądek-Zdrój) wurde die gotische St. Johannis-Brücke von 1565 durch das Hochwasser schwer beschädigt. Einer der beiden Brückenbögen ist zerstört. Der Verbleib der St.Nepomuk-Skulptur von 1709 ist unklar

  • Entscheidend ist der amtliche Name. Die Stadt heißt Lądek-Zdrój, also "Bad Landeck". Diese Form war auch in deutscher Zeit schon in Gebrauch.

    Der Johannesbrücke wurde ein Dammbruch in Stronie Śląskie (Seitenberg) zum Verhängnis. Die Flutwelle riss am 15. September 2024 die Statue des Johannes von Nepomuk aus dem Jahre 1709 mit sich. Die Skulptur war 2013/14 restauriert worden. So sauber und neu wie im Sommer 2014 sah sie aber zuletzt längst nicht mehr aus. Die aktuelle Figur ist wohl keine Kopie. Zu den Flutschäden an der Brücke gibt es noch keine sicheren Angaben.

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    Bad Landeck (Lądek-Zdrój), Kreis Glatz (Kłodzko), Johannesbrücke (most św. Jana) über die Biele (Biała Lądecka)
    (Foto: Jacek Halicki, 24. Mai 2015, CC-BY-SA-3.0)

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    Bad Landeck, Johannesbrücke, Skulptur des Johannes von Nepomuk nach der Restaurierung (Foto: Jacek Halicki, 17. Juli 2014, CC-BY-SA-3.0)

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    Johannes von Nepomuk vor der Restaurierung (Foto: Anna Pelic, 22. September 2009, CC-BY-SA-3.0)

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    Johannes von Nepomuk nach der Restaurierung (Foto: Jacek Halicki, 17. Juli 2014, CC-BY-SA-3.0)

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    Johannes von Nepomuk drei Jahre später (Foto: SchiDD, 21. Oktober 2017, CC-BY-SA-4.0)

  • "Bad Landeck" war bis 1935 nur für den Badeort amtlich. Man unterschied zwischen Stadt und Bad, so auch wie bei Reinerz. Die anderen Bäder der Grafschaft hatten keinen alten Kern (Kudowa, Altheide, Langenau). Bad und Stadt Landeck liegen relativ weit voneinander entfernt (und sind natürlich auch heute noch als solche deutlich wahrnehmbar). Ich würde daher den Stand bis 1935 für essentiell nehmen, da dieser länger als 10 Jahre gewährt hatte und man üblicherweise nicht von der letzten Nazi-Bezeichnung (zB Hummelstadt statt Lewin) ausgehen sollte (auch wenn diese hier nicht spezifisch ideologisiert erscheint). Letztlich ist es ja wurscht, überhaupt heute, aber es war nur zum Verständnis bzw zur Übersicht gemeint, dass Landeck eigentlich über zwei Zentren verfügt. Die eigentliche Stadt ist eine typische böhm. Kleinstadt mit einem Ring in der Mitte, dh praktisch mit diesem identisch und trägt überhaupt keine Züge eines Badeortes. Die von dir eingestellten Bilder zeigen im Hintergrund bereits das dörfliche Ambiente, das sich bis zum Bad hin erstreckt.

  • Sie war eines der Wahrzeichen der Stadt. Das Hochwasser zerstörte die St. Johannes von Nepomuk-Brücke in Ladek-Zdrój
    Am vergangenen Sonntag erlebte Lądek-Zdrój, ein malerischer Kurort im Kłodzko-Becken, eine katastrophale Überschwemmung. Die Welle, die den Fluss Biała Lądecka…
    www.whitemad.pl

    Hier ist ein Link mit Bildern.
    Die Gewölbe stehen doch noch, somit ist die Brücke "nur" schwer beschädigt und wird sicherlich wieder restauriert werden können,
    (Sofern sich nicht die Kulturbanausen durchsetzen wie bei der Nepomukbrücke in Rech an der Ahr ), und die Statue wird vielleicht auch irgendwo im Geröll flussabwärts wiedergefunden werden.

  • Durchaus bemerkenswert, dass folgendes vom MDR in dieser Deutlichkeit thematisiert wird.

    Mehr als vier Jahrzehnte lang kämpften die Behörden der kommunistisch geführten Volksrepublik Polen mit großem Eifer gegen jegliche Spuren deutscher Präsenz. Der Kampf war nicht leicht, denn das Land bestand nach den Grenzen, auf die sich 1945 die Siegermächte geeinigt hatten, fast zu einem Drittel aus ehemaligen Provinzen des Deutschen Reiches.


    Es wurden auch deutsche Friedhöfe geschliffen und planiert (z.B. in Breslau/Worclaw). Die polnischen Funktionsträger sprachen ab Mai 1945 sofort und vollkommen ungeniert von "wiedergewonnenen Gebieten", die ohnehin moralisch immer zu Polen gehört hätten und von den Deutschen nur unrechtmäßig besetzt worden waren.


    Mir ist bekannt, dass es durchaus Menschen in Polen gibt, die sich positiv um das verbliebene deutsche Erbe kümmern und die um Ausgleich bemüht sind. Ich weiß aber auch, dass es auf der anderen Seite nicht wenige Polen gibt, die mit Hass und Missgunst auf Deutschland und die Deutschen blicken.

    "Wenn wir die ehemalige Schönheit der Stadt mit der heutigen Gemeinheit verrechnen, kommen wir, so die Bilanz, aufs direkteste in den Schwachsinn." (E.H.)

  • Naja, nach sechs Jahren deutscher Gewaltherrschaft, sechs Millionen Toten, einer zerstörten Hauptstadt und dann noch 45 Jahren als sowjetische Kolonie, dürfte es kaum verwundern, woher die Abneigung gegenüber allem Deutschen kam. Nach dem Krieg glaubten viele, dass die Grenzverschiebung nur temporär sei und die Deutschen bald zurückkehren würden. Deshalb wurde auch noch erhaltene Bausubstanz zerstört, und die Ziegelsteine wurden nach Warschau geliefert, um die Hauptstadt wiederaufzubauen.

    Aber als Deutschpole (oder Polendeutscher?) muss ich auch sagen, dass sich in den letzten Jahren viel getan hat. Ich würde sagen, die meisten Polen (zumindest die, die ich kenne) haben ein positives Bild von Deutschland, und das deutsche Kulturerbe wird nicht bekämpft, sondern geschätzt. Man möchte es erhalten und ist stolz darauf. In Breslau/Wrocław, wo ich einen Großteil meines Lebens verbracht habe, wurde relativ viel wiederaufgebaut. Wo in Deutschland gibt es eine Stadt mit über 700.000 Einwohnern und einem Marktplatz, der nicht durch ein Einkaufszentrum oder ein anderes unpassendes, hässliches Gebäude verschandelt wurde?

  • Hier die RBB-Doku zum Thema:

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