• Fabelhafte Nachrichten aus Görlitz. Die 50,7 Millionen Euro für die Sanierung der Stadthalle sind zusammen, dank Finanzspritze vom Bund (10,7 Millionen Euro).


    Bund sagt weitere Millionen für die Görlitzer Stadthalle zu
    Auf 50,7 Millionen Euro belaufen sich die Kosten für die Sanierung der Stadthalle. Die Summe ist jetzt zusammen. Nun wartet viel Arbeit auf die Stadt, damit…
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  • Die BLZ der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien lautet 8505 0100. Die IBAN ist also DE24 8505 0100 0234 9234 90.

    Es gibt eine Architektur, die zur Landschaft gehört, sowie eine andere, die sie zerstört.

  • Da ich es die letzten Monate nicht nach Görlitz geschafft habe würde mich der Zwischenstand zum Senckenberg Neubau auf Bahnhofs- und Jakobstraße interessieren. Unsere Befürchtung war, dass die hervorstehende Fassade sich wie der Gesamtbau nicht gut in dir Straße einfügen werden.

    Planung Architekturbüro

  • Die Sanierung der Scultetus-Sonnenuhr an der Peterskirche ist abgeschlossen. Diese Woche wurde das Gerüst abgebaut und damit der Blick auf das fertige Werk freigegeben.


    Siehe dazu in der Sächsischen Zeitung: Warum die Sonnenuhr an der Görlitzer Peterskirche so ein Juwel ist


    IMG_4492_ANo.jpg


    IMG_4493_ANo.jpg



    Aber ist eine Baustelle erledigt, folgt meist gleich die nächste...

    Sächsische Zeitung: 350-Kilo-Stein löst sich an der Görlitzer Peterskirche

    Radio Lausitz: Gefahr an Görlitzer Wahrzeichen - 350 Kilogramm schwerer Stein hat sich gelöst

    Es gibt eine Architektur, die zur Landschaft gehört, sowie eine andere, die sie zerstört.

  • Wow, nach 300 Jahren ist die Sonnenuhr wieder so zu sehen :schockiert:


    Noch ein Update zum Senckenberg Neubau, weil danach gefragt wurde. Es ist keine hervorstehende Fassade geworden wie in den ursprünglichen Entwürfen, dafür eine glatte aber verklinkerte (Vollziegel) Fassade, die die Bodenschichten (Forschungsgebiet von Senckenberg) darstellen soll. Als liebevolles Detail wurden auf Augenhöhe verschiedene Bodentiere in einige Ziegel eingraviert.


  • Zwei Sanierungsankündigungen:


    Gobbinstraße 4


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    und


    Lutherstraße 37


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    Edit


    Es gibt noch ein Sanierungsobjekt. Die LBS64?


    Welche Straße das sein soll, entzieht sich meiner Kenntnis.


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    bei Minute 2:09 zu sehen.

  • Aber diese Immobilienvermarkter haben von Baustilkunde null Ahnung. "Jugendstil" bei diesem offensichtlichen Gründerzeitler von 1889 der mMn Neorenaissance-Elemente aufweist...

  • Im 7.Anlauf soll es klappen. Die Ruine der Konsulstraße 17 wird weiter saniert.


    Siebenter Anlauf: Görlitzer Brandvilla wird saniert
    Vor ihm sind alle an der Villa Konsulstraße 17 gescheitert. Jetzt saniert Damian Huc sie. Er baut fünf Eigentumswohnungen – und hat danach noch mehr vor.
    www.saechsische.de

  • Die, sagen wir mal, „neuklassische“ Villa des Bananen-Millionärs, ist absolut präsent im Stadtbild und liegt da völlig irrwitzig auf dem Hügel umgeben von selbst errichteten Verteidigungsringen und den sehr heruntergekommenen Wohnvierteln der polnischen Seite.



    Quelle: Apple-Karten


    Bilder von gestern:






  • Die Villa drängt sich sehr ins Bild, ich war selber im Sommer da. Es hat aus der Ferne ein wenig die Anmutung eines Sanatoriums.Man fragt sich allerdings, was steinreiche Deutsche bzw. deren Architekten erst für Betonschachteln hingeklotzt hätten.

  • Erhellendes zum geheimnisvollen Millionär gibt es hier.

    Weil Christos Papanaum auch das seltsame niemals vollständig fertiggestellte Postplatz Ensemble gebaut hat, möchte ich es in diesem Zusammenhang noch einmal zeigen.



    Die jüngsten Neuzugänge. Die zwei angepassten Neubauten in der Bildmitte.





    Es steht weiterhin komplett leer:


    Neubauten schön und gut, die erhaltene Substanz aber mittlerweile (?) eingestürzt:


    Brandwand der zwei Neuzugänge zum Postplatz.

  • Das Bananen-Sanatorium... Wie entzückend. Weniger problematisch ist seine Farbe, da weiß ja optisch weniger stört, als Gelb. Vielleicht könnte man die Anwohner in der Neißstraße dazu bewegen, möglichst viele horizontale Banner quer über die Straße zu spannen. Sie könnten als optische Barriere wahre Wunder wirken.

  • Warum ist der polnische Teil der Sadt eigentlich so hässlich und heruntergekommen?
    Görlitz kam ja ganz gut durch den Krieg, ist die andere Seite nicht gut durchgekommen, oder war da gar nicht viel Stadt vor dem Krieg?
    Wie dem auch sei, man würde ja annehmen, dass spätestens zum EU-Beitritt Polens und dann Schengen der polnische Stadtteil einen großen Aufschwung erfahren hätte. Man liegt direkt gegenüber Deutschland, noch dazu direkt gegenüber einer touristisch bedeutsamen Stadt.
    Ich hätte erwartet, dass hier viele Leute hingezogen wären, dass man gebaut und saniert hätte, Häuser, Wohnungen, Hotels und Hostels aus dem Boden geschossen wären. Aber nichts? :wie:

  • Ich hätte erwartet, dass hier viele Leute hingezogen wären, dass man gebaut und saniert hätte, Häuser, Wohnungen, Hotels und Hostels aus dem Boden geschossen wären. Aber nichts?

    So schnell geht's nun nicht und dieser Prozess ist ja erstmal in Görlitz passiert. EU und Schengen haben zunächst dafür gesorgt, dass die Arbeitnehmerfreizügigkeit ausgenutzt wurde. Seit ca. 2000 verliert Zgorzelec Einwohner. Aus polnischer Sicht ist die Grenzregion immer noch eine abgehängte und nicht so stark wachsende Region, zumindest nicht abseits der größeren Städte wie Breslau, Lubin und Legnica.


    Trotzdem ist schon viel passiert. Seit 2009 ist die Autobahn 4 Richtung Breslau durchgehend fertiggestellt. Seit 2011 gibt es wieder Bahnverkehr nach Hirschberg, seit 2009 überhaupt über den Neißeviadukt zwischen beiden Städten, seit 2019 elektrifiziert. Weitere "Meilensteine" der sogenannten "Europastadt Görlitz-Zgorzelec" beziehen sich überwiegend auf Infrastruktur und Symbole (Veransaltungen, Auszeichnungen, etc.).


    Man muss auch sehen, dass die seit dem Krieg bereits abnehmenden Bevölkerungszahlen in Görlitz nach 1990 nochmal rapide absanken. Die Oberlausitz insgesamt ist immer noch eine Region, die bevölkerungsmäßig nicht wächst (was unter Berücksichtigung der Wegzüge v. a. seit 1990 betrachtet werden muss). Görlitz selber scheint entgegen der Prognosen seit knapp zehn Jahren wieder leicht zu wachsen, hat derzeit ca. 55.000 Einwohner - was ungefähr die Hälfte der Zahl von 1950 ist, während Zgorzelec 1990 ungefähr dreimal so viele Einwohner hatte, wie kurz nach dem Krieg und seitdem schrumpft. Beide Städte zusammen haben seit 1990 ca. 30.000 Einwohner verloren - fast ein Drittel. Sowas holt man nicht in 20 Jahren auf. Wie man sieht, hat Görlitz selber so lange gebraucht, um überhaupt den Rückgang aufzuhalten.


    Zudem: Zgorzelec hat keine Hochschule oder dergleichen attraktive Bildungseinrichtungen. Die Region ist Kohlebergbaugebiet (mit allen entsprechenden Problemen). Der Arbeitsmarkt wächst kaum. Da reicht es nicht, einfach nur an Deutschland anzugrenzen, um zu prosperieren, zumal nicht, wenn die angrenzende Region selber "jwd" ist. Da sind andere Regionen Polens viel attraktiver.

  • In Polen gibt es bekanntermaßen einen starken Widerstand gegen die Germanisierung. Das wird die Entwicklung im Grenzgebiet behindern.

  • In Polen gibt es bekanntermaßen einen starken Widerstand gegen die Germanisierung. Das wird die Entwicklung im Grenzgebiet behindern.

    Von welcher Germanisierung sprichst du? Das erschließt sich mir aus deinem Beitrag nicht.

    Meinst du dass die Polen befürchten, dass Zgorzelec/Ost-Görlitz re-germanisiert werden könnte, wenn das Stadtbild insgesamt ansprechender würde?

    "Wenn wir die ehemalige Schönheit der Stadt mit der heutigen Gemeinheit verrechnen, kommen wir, so die Bilanz, aufs direkteste in den Schwachsinn." (E.H.)