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Görlitz

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    • Es ist wirklich bitter, dass es in GR wirtschaftlich derzeit noch immer anscheindend so trist aussieht wie eh und je (abgesehen vielleicht vom Tourismus). Wenn man wenigstens die Plattenbauten sukzessive abreissen könnte, um so die herrliche Innenstadt wieder zu beleben, dann wäre das nicht das schlechteste.

      Ist der (wiederaufgebaute) Platz auf der polnischen Seite hinter der Altstadtbrücke endlich fertig?
      „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)








    • Landeskronstraße 34

      Die Sächsische Zeitung vom 25.03.2017 schreibt unter der Überschrift:

      "Wie sich die Landeskronstraße binnen zehn Tagen verändert hat"
      "Das Unglückshaus in Görlitz ist fast vollständig weg. Wenn auch der Bauschutt beräumt ist, gehen die Arbeiten an den Giebeln der Nachbarhäuser weiter."

      Interessante Fotos, auch vom Originalbau, sind dort zu finden.

      Der wichtigste Satz für mich: "Neue Erkenntnisse zu den Einsturzursachen liegen derweil laut Stibenz noch immer nicht vor." :kopfschuetteln:
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      Meine Video-Sammlung: https://www.youtube.com/user/MrPotsdamfan/videos
    • Was gibt es Schöneres als über Sanierungsprojekte aus Görlitz zu berichten? Die Berliner Firma Thamm & Partner, die sich bereits durch mehrere mustergültige Altbau-Renovierungen in der Stadt verdient gemacht haben, sanieren nun die verfallenen Immobilien in der Breite Straße Nr. 20 (errichtet um 1717) sowie Nr. 21 (errichtet um 1862). Doch dies ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange für die Berliner Investoren:

      Seine Firma baut in vielen Städten, vor allem in Berlin, Potsdam und Leipzig. Auch in Görlitz hat sie sich längst einen guten Ruf erarbeitet. Zwischen 2009 und 2014 hatte sie in Görlitz einige Häuser in einem sehr guten Standard saniert, beispielsweise in der Hugo-Keller-, Löbauer- und Jauernicker Straße sowie am Otto-Buchwitz-Platz. Auch die wieder hergestellte orientalische Fassade in der Konsulstraße 6 ist Thamm & Partner zu verdanken. „All diese Häuser sind noch immer in unserem Bestand und bis heute zu nahezu 100 Prozent vermietet“, bestätigt Althammer.

      Da die interne Umstrukturierung bei Thamm & Partner inzwischen abgeschlossen ist, will die Firma jetzt nach und nach – ohne Zeitdruck – weitere Sanierungen in Görlitz angehen. Das nächste Projekt ist die Dresdener Straße 18 und 18a. Danach geht es sukzessive weiter. Insgesamt gehören Thamm & Partner in Görlitz 31 Häuser, darunter zum Großteil unsanierte Objekte. Viele Pläne sind aber noch Zukunftsmusik.

      Berliner Investoren legen wieder los



      Ansicht Breite Straße 20

      Bildquelle: Wikimedia Commons, Urheber "ubahnverleih", CC BY-SA 3.0




      Ansicht Breite Straße 21

      Bildquelle: Wikimedia Commons, Urheber "ubahnverleih", CC BY-SA 3.0
      In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

      Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.
    • Bereits dem Ende neigt sich hingegen die Sanierung des Hauses Neißstraße 28 zu (erbaut um 1549).

      Und so begann er im vorigen Sommer mit der Sanierung des alten Hauses. „Mein Keller stammt aus dem 14., das Haus eventuell aus dem 15. Jahrhundert“, sagt Michel. Die bemalten Holzbalkendecken könnten Spätrenaissance oder Frühbarock sein, also um das Jahr 1600 entstanden. Um zwei Etagen aufgestockt wurde das Haus vor etwa 170 Jahren. Jetzt läuft die erste Sanierung seit Langem. Mittlerweile ist die Frontfassade abgerüstet, bei der Hoffassade dauert es auch nicht mehr lange – und der Innenausbau läuft. Im Parterre, da wo einst Zigaretten hergestellt und verkauft wurden, entsteht ein Restaurant.

      So oder so – mit der Sanierung blüht eines der letzten unsanierten Häuser der Neißstraße nach langem Leerstand wieder auf. So richtig unsaniert ist dann eigentlich nur noch der Braune Hirsch, direkt gegenüber. Aber der hat seine offizielle Postanschrift ja am Untermarkt 26.

      Neues Schmuckstück für die Görlitzer Altstadt



      Bildquelle: Wikimedia Commons, Urheber "Ubahnverleih", CC BY-SA 3.0
      In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

      Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.
    • Breite Straße 20, 21, Neißstraße 28

      Ein paar aktuelle Ergänzungen zu den o.g. Bauwerken:


      Breite Straße 20


      Breite Straße 21


      Neißstraße, Blick über den Untermarkt. Die Nr. 28 am Silo.


      Neißstraße 28


      Neißstraße 28, rechts befindet sich das "Biblische Haus". Inzwischen auch wunderschön restauriert. Bei Wikipedia kann man ausführlich darüber lesen.


      Fotos: Autor, 28. u. 31.05.2017
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    • Töpferberg / Postplatz

      Am 07.09.2014, am 31.08.2015 und am 02.10.2016 haben wir schon geschaut, wie sich dieses doch ansehenswerte Wohngebiet entwickelt. Nun haben wir nochmals zum Nachbarn geblickt und auch mal wieder Einheimische befragt. Hier wohnt wirklich noch niemand und wann jemand den Umzugswagen bestellen kann, ist auch noch nicht bekannt.


      Die rechts und links befindlichen Aufgänge sind nicht begehbar. Im Zigarettenladen ist Leben...


      Hier siehts so aus, als werden weitere Baumaßnahmen vorbereitet.


      Details.


      Da haben wir einen Vorhang am Fenster gefunden.


      Fotos: Autor, 28.05.2017
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    • Weinberghaus

      Vor langer hatten wir noch ´ne leise Hoffnung. Ich glaube, das ist nun vorbei. Einfach nur peinlich, wie es heute hier aussieht. Ein Schlag gegen einen Balken und die Hütte fällt zusammen. Solche "Investoren" können wir vergessen...

      Hier schrieben wir schon mal darüber. ("Findet sich ein Pächter, würde der Eigentümer das Gebäude in Görlitz sanieren." :D :D :D :kopfschuetteln: )








      Fotos: Autor, 29.05.2017
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    • Die Gegend rund um die Görlitzer Bahnhofstraße weist noch einige unsanierte Objekte auf, doch nun kommt auch hier Bewegung in die Sache: die Sanierung von Nr. 18 (erbaut um 1875/85) ist so gut wie abgeschlossen (siehe hier), die im gleichen Zeitraum erbaute Nr. 17 wird ab Herbst in Angriff genommen. Wie wir aus dem Artikel entnehmen können gibt es weitere Sanierungsnews:

      - Bahnhofstraße 16 (erb. 1894, Sanierung bis 2018)

      - Landeskronstraße 14 (erb. nach 1900, Sanierung läuft)

      - Löbauer Straße 13 (erb. um 1895, Sanierung geplant)

      Doch er hat darüber hinaus noch ein paar weitere neue Vermietungsargumente. Vor allem: „Endlich liegt hier schnelles Internet an.“ Das sei für ihn ein ganz entscheidendes Sanierungsargument: „Ohne Internet hätten wir keine Mieter gefunden.“ Zweitens: Die kaputte Straße vor den Häusern soll in den nächsten Jahren saniert werden. Und drittens: Die Häuser liegen genau am Brautwiesenbogen, jenem Gebiet, das die Stadt in den nächsten Jahren mit 8,1 Millionen Euro Fördermitteln aufwerten will. Das betrifft unter anderem den alten Güterbahnhof, gleich gegenüber der Bahnhofstraße 17 und 18. Wo jetzt noch eine Brache ist, will die Waldorfschule in ein paar Jahren einziehen.

      Gegen den schlechten Ruf
      In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

      Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.
    • Wirklich? Hast Du Geld wie Heu? Und was ist, wenn Du nach der Sanierung keine Mieter findest, die Deine Investition in verträglicher Weise refinanzieren? Aber nichts hält Dich ab, über die Deutschen Grundstücksauktionen oder die Sächsischen Grundstücksauktionen zuzuschlagen und ein Kleinod zu erwerben, um es umgehend zu sanieren...

      sga-ag.de/

      dga-ag.de/

      (Ich will damit natürlich keine Eigentümer in Schutz nehmen, die ihre Immobilien wirklich wissentlich aus purem Desinteresse oder aus Spekulationsabsicht verkommen lassen. Aber so einfach, wie sich mancher das mit Sanierungsinvestitionen vorstellt, ist es keinesfalls.)
    • Goldstein wrote:

      Wenn man eh kein Interesse daran hat, braucht man es erst gar nicht zu kaufen.
      Interesse ist immer vorhanden. Die Frage ist nur an was? Man kann nicht verlangen, dass jeder potenzielle Käufer ein Liebhaber des Gebäudes ist. Letztendlich kann es uns hier auch egal sein, Hauptsache ist die Innenstadt wird auch endlich saniert und in der Bahnhofstraße ist selbst die Straße sanierungsbedürftig. Nur 1 Block weiter ist der fertig sanierte Lutherplatz. Ein Gründerzeitplatz welcher in Deutschland mal Standard war und heute wohl in dem Zustand noch kein zweites mal mehr existiert.
      Es gibt eine Architektur, die zur Landschaft gehört, sowie eine andere, die sie zerstört.

      The post was edited 2 times, last by Fusajiro ().

    • Das Geheimnis von Görlitz

      20 Jahre hat ein anonymer Spender für die Sanierung der Altstadt Millionen zur Verfügung gestellt.
      Görlitz dankt ihm nun mit einer Ausstellung.
      Quelle: zdf.de/nachrichten/heute-journ…ltstadtmillionen-100.html

      Der Beitrag stammt aus der ZDF-Sendung heute-journal vom 2. Juli 2017
      Das Video ist verfügbar bis 02.07.2018


      Jeder, der sich die
      Fähigkeit erhält Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.

      www.archicultura.ch

    • Wer wusste, dass der Demiani-Marienplatz bis ca 1830 mit Fachwerk-Lauben- Weberhäuseln umsäumt war?

      de.wikipedia.org/wiki/Demianip…_Zum_Goldenen_Strauss.jpg

      wäre natürlich eine erstklassige Attraktion heute, zumal ähnliche Platzanlagen kaum mehr erhalten geblieben sind (Rudimente: Hirschfelde, weitgehender Verlust bis auf zwei Häuseln google.at/search?q=sch%C3%B6nb…kPArvM:&spf=1499691385765 das einst höchst bedeutende Schönberg google.at/search?q=sch%C3%B6nb…NwQ8XM:&spf=1499691385777 ebay.at/itm/Schonberg-Oberlaus…ba6e73:g:kscAAOxyzi9Sk1if ).
      Auch Reichenberg ist auf seine Wallensteinhäuser de.wikipedia.org/wiki/Liberec#…_Waldsteinh%C3%A4user.JPG gar mächtig stolz.)

      Damals hat man wohl nicht geahnt, wie selten derartige Ensembles einstmals werden würden...
      Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
      14. Buch 9. Kapitel
      Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.
    • Mir wären nach wie vor Sprossen und Rahmungen für die Fenster lieb gewesen. Die Häuser der Nikolaivorstadt zeichnen sich ja nicht gerade durch viel Detailreichtum aus (Steinweg, Lunitz), da hätte man diese Kleinigkeit berücksichtigen können. Die Garageneinfahrt von Nummer 2 fällt mir daher positiv auf, wo sogar richtiger Stein verwendet wurde. Aber an sich stimme ich zu, es ist an sich ordentlich geworden (was ja heute leider nicht selbstverständlich ist).
      Es gibt eine Architektur, die zur Landschaft gehört, sowie eine andere, die sie zerstört.