Frankfurt a.M. - das Bahnhofsviertel

  • Für die Unerschrockenen und/oder Ortsfremden habe ich mal zwei Fotos der Nachkriegsbauten am Hauptbahnhof gemacht.



    Die Nachfolger von Carlton (mittig) und Schumanntheater (rechts davon). Über die architektonische Qualität muss man nichts mehr sagen, sie existiert schlicht nicht.



    Das Eckhaus nördlich der Münchener Straße ist "glücklicherweise" als Kriegsverlust zu betrachten und schon in den 40er Jahren abgerissen worden. Anfang der 50er entstand der Nachfolger. Die geschwungene Form mag noch einen Hauch von Eleganz zu verbreiten, von mir aus könnte es gerne stehenbleiben, wenn der Vorgänger nicht um ein Vielfaches ansehnlicher gewesen wäre...

    Was sagt sie uns für Unsinn vor?
    Es wird mir gleich der Kopf zerbrechen.
    Mich dünkt, ich hör’ ein ganzes Chor
    Von hundert tausend Narren sprechen.

    Goethe, Faust I

  • Danke für die Bilder (die, muss ich sagen, übrigens äußerst professionell wirken, selten Fotos gesehen, die so perfekt ausgerichtet sind). Das Gebäude auf dem letzten Bild könnte prinzipiell, den wie immer unseligen Dachabschluss mal außen vor, sogar noch aus den 30ern stammen.

  • Vielen Dank - ich hab eigentlich nicht viel mehr damit gemacht, als mit ShiftN die stürzenden Linien geradezubiegen. Bei der kleinen Auflösung sieht man zum Glück nicht das Bildrauschen was meine Kompaktkamera gerne und häufig verursacht... :zwinkern:


    Aber Du hast recht, viele Gebäude der früen 50er sind stilistisch noch sehr nahe an der Neuen Sachlichkeit der 20er und 30er, deren größtes Stilmittel bekanntermaßen die von der Ornamentik losgelösten harmonischen Proportionen sind - leider ging diese Idee sehr bald verloren, mit den Resultaten dürfen wir uns bis heute herumärgern...

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  • Auch von mir nochmal ein Dankeschön Philipp. Hab mal dein erstes Foto zum Anlass genommen, fix was daraus zurecht zu basteln.
    Ich hoff du bist mir nicht bös deswegen :gg:


    Der Bahnhofsplatz mit vollständigem Carlton Hotel und Schumanntheater im Jahre 2020:


    Sicher noch nicht optimal, die Perspektive war auch etwas schwierig.
    Wenn jemand ein Foto direkt von vorn parat hat, wär's klasse.



    Auf altfrankfurt.com finden sich übrigens auch noch ein paar alte Ansichten (um 1900):





    Auf der Homepage möchte ich dann in ein paar Jahren lesen können:


    "Jedermann kennt das Schumanntheater am Bahnhofsplatz, ein Jugendstilgebäude von 2015, das unter seiner 18 m hohen Kuppel 5000 Sitzplätze bietet und mit weitbekannten Varietédarbietungen brilliert."

  • Velen Dank Erbse! Das ist wirklich klasse geworden! Ich hatte mit dieser Idee auch schon gespielt, hatte dann aber keine passenden Bilder gefunden...von daher: Respekt für diese tolle Visualisierung! :D


    Wenn das 2020 sein soll, würde ich aber noch das Selmi-Hochhaus in seinem neuen silbernen Kleid darstellen - oder ist das schon die vom BDA als Protest auf die Rekonstruktion des Bahnhofsplatzes initiierte Fassadenreko? :gg:

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  • Ohne großen Kommentar noch ein Bild, das die desaströse Bau- und Platzsituation vor dem Hauptbahnhof zum Inhalt hat....



    (Druffgligge fier e greeßer Bildsche)

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  • Auf den alten Bildern sind diese schönen Grünanlagen vor dem Bahnhof zu erkennen. Ich gehe mal davon aus, dass die auch nicht mehr erhalten sind, oder?


    @ Philipp


    weißt du, wem die Gebäude gehören, wo die Türme fehlen. Allein die Wiederherstellung der Türmchen und der Dachlandschaft könnte eine Initialzündung für dieses Quartier sein. Schade, dass es alles irgendwie belanglos und runtergekommen aussieht. Hier steckt so viel Potenzial in diesem Gebiet!

    APH - am Puls der Zeit

  • Quote from "Wissen.de"

    Auf den alten Bildern sind diese schönen Grünanlagen vor dem Bahnhof zu erkennen. Ich gehe mal davon aus, dass die auch nicht mehr erhalten sind, oder?


    Richtig, auch die Grünanlagen sind leider verschwunden, dabei könnte man gerade durch schöne Begrünung auf kostenfreundliche aber effektive Weise den Platz aufwerten.

  • Hier noch mal die Grünanlagen. Das wäre doch mal eine erste Maßnahme. aber selbst am Grünzeug wird in den Städten immer mehr gespart. Lieber alles zupflastern damit man ja keine Folgekosten hat. Der Bahnhof ist doch das erste, was Gäste sehen. Gerade hier müsste man doch etwas machen können.



    Quelle: http://www.altfrankfurt.com">http://www.altfrankfurt.com (von erbsenzaehler)

    APH - am Puls der Zeit

  • Quote from "Wissen.de"


    @ Philipp


    weißt du, wem die Gebäude gehören, wo die Türme fehlen. Allein die Wiederherstellung der Türmchen und der Dachlandschaft könnte eine Initialzündung für dieses Quartier sein. Schade, dass es alles irgendwie belanglos und runtergekommen aussieht. Hier steckt so viel Potenzial in diesem Gebiet!


    Ich weiß leider nicht wem die Gebäude gehören. Vielleicht müsste man da mal bei der Stadt anfragen... Wenn man sich an die Besitzer wenden würde, sollte man das aber nicht allein tun, vielleicht in Form eines offenen Briefes.... Unterschriften dafür könnte man an Ort und Stelle auch gleich sammeln...


    Was die Grünflächen betrifft, leider ist das alles bei der Umgestaltung Anfang der 70er verloren gegangen. Für den U-Bahn-Bau hatte man damals den gesamten Platz aufgebaggert und anschließend im heutigen Zustand neu aufgebaut. Außer ein paar dürren Platanen ist dabei nichts grünes mehr gepflanzt worden. Falls Du es noch nicht gesehen hast, aus der Luft sieht das alles [url=http://maps.google.com/maps?f=q&hl=en&geocode=&q=Am+Hauptbahnhof,+Frankfurt&sll=37.0625,-95.677068&sspn=47.080837,82.265625&ie=UTF8&ll=50.107331,8.664737&spn=0.002343,0.005021&t=h&z=18]so[/url]aus.

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    Goethe, Faust I

  • Quote

    Ich weiß leider nicht wem die Gebäude gehören. Vielleicht müsste man da mal bei der Stadt anfragen... Wenn man sich an die Besitzer wenden würde, sollte man das aber nicht allein tun, vielleicht in Form eines offenen Briefes.... Unterschriften dafür könnte man an Ort und Stelle auch gleich sammeln...


    Das wäre mal eine Idee. Die Wiederherstellung dieser zwei Gebäude, die ja einen Block bilden, mit Dach, Aufbauten und fehlenden Schmuckelementen und die Wiederherstellung der Platzanlage sollten die ersten Ziele in diesem Gebiet sein. Ich denke, dass eine Reko der fehlenden Gebäude im Moment noch unmöglich ist, denn der Historismus ist noch zu unterbewertet und die Rekobestrebungen sollten in Frankfurt zunächst auf das TR-Areal konzentriert werden. Trotzdem erscheint mir die Wiederherstellung dieser zwei noch bestehenden Gebäude ein wichtiges Ziel. Vielleicht rückt danach auch eine Reko der fehlenden Gebäude etwas näher.

    APH - am Puls der Zeit

  • ^ Bekommt denn einer von euch mal die Email-Adressen von den Besitzern der Bauten am Bahnhofsplatz heraus?
    RMA? Philipp? Kardinal? Irgendwer? :zwinkern:


    Nochmal zum Vergleich: Einöde heute

    Bild von Philipp Groß


    So könnte es aussehen... In einer Traumrepublik in ferner Zukunft

    Bild von Philipp Groß, Bearbeitung von der Erbse



    Sollte es nicht auch bald mit der Umgestaltung des Bahnhofsplatzes losgehen?

  • Da sind natürlich auch entsprechende Impulse des Frankfurter Stadtmarketings gefragt. Vorstellen könnte ich mir z.B. eine feste Spielstätte des Weltumspannenden cirque du soleil, die bisher noch keine Spielstätte im Rhein-Main-Gebiet haben (vor zehn Jahren wollten die schonmal eine soche Spielstätte auf dem Wertheim-Gelände in Berlin bauen - wurden aber verprellt).


    Ein wiederauferstehendes historisches Schumann Theater mit einem cirque du soleil wäre natürlich eine Top-Attraktion mit einer hervorragenden Verkehrsanbindung für eine solche Spielstätte. Ich fürchte allerdings das die Frankfurter Stadtführung nicht die nötige Kreativität und den Willen besitzt um solche Impulse zu setzen. Dort denkt man im ernst dass ein neues Skyline Plaza mit Kongresszentrum eine Attraktion für Besucher sein könnte. Ich fürchte das Kongresszentrum wird kein Besuchermagnet für Touristen werden. Kann man nur hoffen dass wenigstens die Aufbaupläne für die Altstadt schnellstens umgesetzt werden...

    MODERNExit

  • ^ Gute Idee, kann man den cirque vielleicht irgendwie zur Investition anwerben? :zwinkern:


    Nach der Altstadtrekonstruktion wäre wohl ein guter Ansatzpunkt - wenn die gut ausgeführt wird, werden die Leute sich alsbald wieder auf die große Geschichte der Stadt besinnen und nach mehr "dürsten". Im Idealfall zumindest.
    Am besten wäre natürlich, man würde zunächst mal die Dachlandschaft am Bahnhofsplatz wieder in ihren Vorkriegszustand versetzen - das wäre schon ein großer Impuls für so ein Vorhaben. Dazu eine umgestaltete, begrünte Platzanlage mit ein paar yuppiemäßigen Springbrunnen - voilá, das perfekte Klima für ein Schumanntheater 8)


    Übrigens: Statt dem unnötigen Projekt "Museum der Weltkulturen" auf dem Degussa-Areal (siehe hier) sollte man die Kulturgelder lieber wirklich sinnvoll investieren, so dass sie auch eine echte Verbesserung der Stadt nach sich ziehen.
    Man könnte statt die zu erwartenden enormen Mieten und laufenden Kosten auf sich zu nehmen, langfristig einen Wiederaufbau von Schauspielhaus und/oder Schummanntheater anstreben, vielleicht auch das Interieur der Alten Oper.
    Wie auch einige schon im Thread zum Degussa-Areal geäußert haben - der erhoffte "Bilbao-Effekt" kann an dieser Stelle praktisch gar nicht eintreten (allein schon wegen der rel. niedrigen Aufwendungen).


    Was meint ihr? Wie könnte man sich für die Stadt einsetzen, dass sie statt so einer Steuerverschleuderung ein paar echte Höhepunkte erhält?

  • Um mal wieder vom Schumanntheater auf das eigentliche Thema Bahnhofsviertel zu kommen:


    Ich habe hier noch ein altes Analogbild, in den 90ern von einem Wolkenkratzer aus aufgenommen: Ich finde, man sieht auch hier ganz gut, wie viel gründerzeitliche Bausubstanz - und zwar vielfach auch mit intakter Dachlandschaft - erhalten ist und daß trotz der Nachkriegs-Füllbauten der Gesamtcharakter des Viertels einigermaßen erhalten ist (keine zurückgesetzten oder deutlich höheren Neubauten).


  • Die "Schneider-Ruine" in der Kaiserstraße (zwei entkernte alte Gründerzeitler aus der Konkursmasse von des berühmten Abzockers Jürgen Schneider, von denen nur noch die Fassaden geblieben waren, die jahrelang vor sich hingammelten) ist fertig:


    Leider keine Reko des Daches, aber dennoch eine leichte Verbesserung, denn vorher hatten die Häuser, wie auf dem obigen Bild andeutungsweise zu erkennen ist, eine Art Staffelgeschoß.


    Mißlungen ist das erste Obergeschoß mit der kackbraunen Blechverkleidung. Aber die Fassade ist wieder picobello und die Fenster stilgerecht...





    ...und das Ensemble ist wieder stimmig.





    Nebenbei:


    Ich war heute beruflich in dieser Ecke (nein, haha - ich bin kein Dealer, Zuhälter, Polizist oder Sozialarbeiter), und mir ist in der Mittagspause erstmals aufgefallen, was in der Kaiserstraße tagsüber los ist: Ein Teil der Straße war abgesperrt, lauter Imbißstände waren aufgebaut, und an Stehtischen auf der Straße standen massenhaft Krawattenträger, die sich ihr Mittagessen reinfahren, kann man sich grad irgendwo dazustellen und Smalltalk halten. Das ist inzwischen wohl regelmäßig so, wurde mir gesagt.


    Vielleicht doch ein Indiz dafür, daß sich das Bahnhofsviertel langsam, aber immer mehr in ein ordentliches Viertel wandelt (auch wenn in den Seitenstraßen noch anderes Klientel herumhängen wird). Eine Bürostadt, die abends tot ist, soll das Viertel natürlich auch nicht werden, aber besser in den Gründerzeitlern wird gearbeitet, als wenn sie leerstehen oder dort horizontal gearbeitet wird. 8)

  • Der Wandel der Kaiserstraße ist mir schon vor 1 - 2 Jahren das erste Mal aufgefallen. Sie ist auf dem besten Wege, der Zeil in Sachen Urbanität den Rang abzulaufen, es fehlen eigentlich nur noch die entsprechenden Geschäfte. Anbetrachts der gegenwärtigen Hässlichkeit der Zeil - wohl die hässlichste Einkaufsstraße Deutschlands - ist das allerdings auch keine große Kunst. Zudem soll sich das horizontale Gewerbe gerüchteweise nun in die Taunusstraße verlagern, und auch die Münchener Straße ist immer noch voll mit unglaublichen Ramschläden, gegen die die Stadt schon im eigenen Interesse eigentlich seit Jahren mal etwas tun sollte.

  • Den Markt auf der Kaiserstrasse gibt es schon seit 1999 (jeweils Di. und Do.). er gehört, wie umfangreiche von der Stadt geförderte Wohnungssanierungen zu programmatischen Umbaubestrebungen der Stadt für das Viertel.


    Der Rückgang von Rotlicht von der Kaiserstrasse ist seit Jahren im stetigen Gange. Bestrebungen die "Kaiserstrasse" zur neuen Luxusmeile zu machen liegen schon seit Jahren in der Schublade. Mit dem zunehmenden Bau von Luxushotels und der Ansiedlung z.B. von der Levis-Zentrale im Bahnhofsviertel werden diese Pläne weiter voranschreiten. Das Bahnhofsviertel ist deutschlandweit mit Sicherheit eines der schmuddeligsten, gefährlichsten und häßlichsten Ecken. Bisher ist eine Mischung aus Entertainment und Rotlicht, wie in St. Pauli, nicht gelungen. Touristen meiden deshalb das Frankfurter Bahnhofsviertel.


    In Frankfurt regiert das Geld und ich vermute Immobilienspukulanten werden sich zunehmend auf das Bahnhofsquartier stürzen und die typische Frankfurter Mischung hervorzaubern: unbezahlbare Luxusappartements, Finanzsektor-Gewerbe und langweilige Kettengastronomie. Ein lebendiges Viertel sieht anders aus. Das trotzdem etwas im Bahnhofsviertel getan werden muss ist klar, aber die Frankfurter Luxussanierungen mit der Brechstange sind in meinen Augen keine Lösung. Es gibt im Bahnhofsviertel z.B. noch etliche historische Gewerbehöfe, diese müsste man mit bezahlbaren Mieten für Kreative öffnen. Ausserdem wird man die Junkies/Obdachlosen/Illegalen im Viertel vielelicht verdrängen können, gelöst ist die Problematik damit allerdings nicht. Ein Investor beklagte sich vor kurzem schon öffentlich, wann endlich die Junkies verschwinden würden, da diese nicht zum Publikum seines im Bau befindlichen Design-Hotels passen würden. Da wird es sich sehr einfach gemacht - billig eine Immobilie erwerben, Luxus sanieren und sich dann über die Anwohner beschweren, die zweifellos zuerst da waren...

    MODERNExit

  • Quote from "Robkriers"

    Das Bahnhofsviertel ist deutschlandweit mit Sicherheit eines der schmuddeligsten, gefährlichsten und häßlichsten Ecken. Bisher ist eine Mischung aus Entertainment und Rotlicht, wie in St. Pauli, nicht gelungen. Touristen meiden deshalb das Frankfurter Bahnhofsviertel.


    Sorry, aber das ist ja mal totaler Schwachsinn was du da schreibst. Seit den 80ern wo das vielleicht noch zugetroffen hat ist schon ne Weile vergangen...

  • Naja, totaler Schwachsinn ist es nicht, es trifft halt nur nicht mehr auf die Kaiserstraße zu, die für viele ja der Inbegriff des weit größeren Bahnhofsviertels ist.


    Wenn ich allerdings in manche Hinterhöfe z. B. an der Münchener Straße gucke, so will ich mich da nicht mal bei Tage rein verirren, so dass hier Robkriers Beschreibung wieder zutrifft. Es sind m. E. vor allem die Ramschläden (v. a. die unvermeidlichen Internetcafes, bei denen es m. M. n. eh in 90 % der Fälle nicht mit rechten Dingen zugeht) sowie die unsanierten, heruntergewohnten und billigst zu vermietenden Gründerzeitler, die für die Anwesenheit von lichtscheuen Volk verantwortlich sind.