Bern (BE) (Galerie)

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    • @ Riegel:

      Vielen Dank!


      In jedem Fall scheint Bern zu polarisieren. Für mich war der Besuch in der Stadt wirklich etwas Besonderes. Normalerweise informiere ich mich vorher über Städte, die ich besuche, doch dieses Mal war keine Zeit - ich hatte also keine genaue Vorstellung, was mich erwarten würde. Als ich dann in Bern ankam, hat es mich regelrecht von den Socken gehauen (im positiven Sinne). Danach, so muss ich ehrlich gestehen, konnte Zürich bei mir keine Begeisterungsstürme mehr auslösen, es war einfach nur "nett"...
      http://www.menschenrechtsfundamentalisten.de
    • @ Riegel:

      Danke für deine Erklärungen zu den Dächern.

      Zu der Farbe des Sandsteins: Mir ist in Genf schon aufgefallen, dass der Stein eine deutliche Graufärbung aufweist. Ach was, er ist grau! Das war aber von Haus zu Haus unterschiedlich, vielleicht spielt da auch die "Mitgenommenheit" von Wind, Wetter und Umweltverschmutzung eine Rolle (Bsp. Stephansdom, Wien, oder Kölner Dom). Es waren die meisten "grauen" Fassaden in der Altstadt oben auf dem Hügel (weiß jetzt nicht wie das Viertel heißt) zu finden.
      Wenn du ein Haus baust, denke an die Stadt (Luigi Snozzi)
    • Witzige Geschichte:

      In dem oben abgebildeten Museum war eine Albert Einstein-Ausstellung. Dort war unter anderem zu lesen, dass der Bauhaus-Architekt Marcel Breuer einmal Einstein angeboten hatte, Möbel für seine Wohnung zu entwerfen.

      Einstein hatte dankend abgelehnt; er wolle keine Wohnung, die an einen Operationssaal oder eine Maschinenhalle erinnere... :gg:
      http://www.menschenrechtsfundamentalisten.de
    • "Restitutor Orbis" schrieb:

      Also, Edinburgh gehört nun definitiv zu den schönsten Städten, die ich je gesehen habe...


      Seit Restitutor Orbis hat so schone Bilder hier aufgelanden, habe ich entschieden eine Gefallen zu tun....

      Also ich habe immer noch ein paar Bilder auf meine Freundins computer gerettet, und teile davon sind eine kleingrosse Rundgang durch Edinburgh....plus eine unike Einblick in eine die schonste Bibliotheken in Gross Brittanien....ich lade die naschte Woche hoch....
    • ...muß oder kann man edinburgh mit bern vergleichen?
      ich weiß nicht...

      die einmaligkeit und geschlossenheit von bern stellt
      für sich etwas ganz besonderes da, vermutlich wie
      edinburgh für sich. deshalb freue ich mich hier auf
      hoffentlich noch weitere prächtige bilder aus bern,
      bin aber an anderer stelle auch auf edinburg gespannt.


      Jeder, der sich die
      Fähigkeit erhält Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.

      www.archicultura.ch

    • Ich war vor 3 Wochen in Bern. Diese Geschlossenheit ist wirklich beeindruckend, wie man sie in Deutschland höchstens noch am Prinzipalmarkt in Münster antrifft. Aber Bern ist wirklich wunderschön, das Grau hat mich überhaupt nicht gestört. Was auch noch beeindruckend war, war diese Urbanität die mich an die 20er Jahre erinnerte. Die Strassenbahn rattert durch das Stadttor, auf den Plätzen herrscht Geschäftigkeit und das alles vor historischer Kulisse. Und über allem thront das alte Berner Münster.
      In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

      Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.
    • Jodeldihü mitenandi!

      Das sehen wir genauso :

      wer Bern nicht mag, hat kein Herz und wer Bern mit Edinburgh vergleicht, kann genausogut München mit Detroit vergleichen.

      Uns hat Bern beim ersten Besuch dermaßen verzaubert, daß wir beim Streifgang durch die Stadt tatsächlich das Abendessen vergessen haben.

      Städte, die in einer Flußschleife liegen, wie Wasserburg, Toledo oder eben Bern, haben sowieso etwas Magisches an sich. :applausueberkopf: :grosshuepfen:
    • "Brandenburger_Tor" schrieb:

      Städte, die in einer Flußschleife liegen, wie Wasserburg, Toledo oder eben Bern, haben sowieso etwas Magisches an sich.

      Das mag kein Zufall sein. Solche Städte hatten in aller Regel wenig Möglichkeiten, die Siedlungsfläche an die Altstadt anschließend zu erweitern. Dies kann zu einer Stagnation in der Entwicklung beitragen, zumindest aber dazu, dass der sich an die Altstadt anschließende Streifen nicht völlig überbaut wird. Lindau (Bodensee) besitzt aufgrund seiner Insellage ebenfalls keine größeren Erweiterungsmöglichkeiten und eine hervorragende Altstadt.
    • "Brandenburger_Tor" schrieb:

      Jodeldihü mitenandi!

      Das sehen wir genauso :

      wer Bern nicht mag, hat kein Herz und wer Bern mit Edinburgh vergleicht, kann genausogut München mit Detroit vergleichen.

      Uns hat Bern beim ersten Besuch dermaßen verzaubert, daß wir beim Streifgang durch die Stadt tatsächlich das Abendessen vergessen haben.

      Städte, die in einer Flußschleife liegen, wie Wasserburg, Toledo oder eben Bern, haben sowieso etwas Magisches an sich. :applausueberkopf: :grosshuepfen:


      Na, so weitgeholt ist die Vergleich nicht. Die graue Stein macht ein ganze ernste Eindruck. Beiden Stadten haben an viele Platzen eine homogenes graues Anlitz. Dazu sind die beiden Stadten Weltkulturerbe und es wird in beiden Stadten eine unverstandliche Dialekte gesprochen.

      Am moment sitzte ich in einem Cafe in Bern. Vielleicht mache ich ein Paar Fotos von der Stadt.
    • "Breslau06" schrieb:

      Ich war vor 3 Wochen in Bern. Diese Geschlossenheit ist wirklich beeindruckend, wie man sie in Deutschland höchstens noch am Prinzipalmarkt in Münster antrifft. .


      Der Prinzipalmarkt ist aber nur eine schwache Rekonstruktion der ehemaligen Bebauung und Münster selbst besteht doch eher aus typischer 50er Jahre Notarchitektur.
    • Im Mai hatte ich Gelegenheit, an einem sonnigen Tag die Stadt Bern zu besuchen und möchte hier einige Bilder der beeindruckenden Altstadt zeigen, da die älteren Bilder der Galerie teils nicht mehr angezeigt werden bzw. auch im Winter fotografiert wurden.
      Bern hat eine ganz eigene Wirkung als Stadtbild - ich denke, man kann eine gewisse Besonderheit der Stadt am ehesten noch mit Paris vergleichen: über Jahrhunderte aus ganz überwiegend dem gleichen, hier leicht grünlichen Sandstein erbaut, im Stil jedoch so gut wie immer dem Kanon der vorhandenen Altbebauung angepasst, so dass eine außergewöhnlich homogene Gesamtwirkung entsteht. Typische Merkmale der Straßenhäuser sind die Laubengänge und die Vordächer, während die Fenster recht unterschiedlich gestaltet sind, mal mit pariserischen schmiedeeisernen Gittern, mal mit lamellierten Fensterläden, immer jedoch harmonisch gegliedert - jedes Haus ein Unikat, und doch harmonisch zueinander passend im Stadtgefüge.
      Hier also nach und nach ein paar Impressionen:
      Blick auf die mittelalterliche "Zytglogge", im Bild auch einer der zahlreichen hübschen Brunnen:


      Die astronomische Uhr:


      Straßenbild:
      Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt. (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

      Eingestellte Bilder sind, falls nicht anders angegeben, von mir
    • Laubengang - hier gibt es auch viele Cafés und Restaurants, überhaupt wirkt die Stadt auf den Besucher einladend und gastlich, wenn auch die Preise für uns Euromenschen gut doppelt so hoch sind wie zuhause. Das Gefühl, mit einer schwachen Währung angereist zu kommen, kannte ich bisher noch garnicht...




      Ein Bierchen reicht ja auch...


      Und weiter geht's:






      Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt. (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

      Eingestellte Bilder sind, falls nicht anders angegeben, von mir
    • Das Gefühl, mit einer schwachen Währung angereist zu kommen

      angereist zu kommen nicht unbedingt, aber dafür ausgestattet zu sein.
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • Wenn du dir mal die "Wertentwicklung" des Euro im Vergleich mit den Währungen von Schwellenländern wie Thailand oder den Philippinen anschaust, dann wirst du feststellen, wie "viel" der Euro tatsächlich international wert ist - bald wird man sich selbst einen Aufenthalt in "Billigländern" nämlich nicht mehr leisten können...