Dessau-Roßlau

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    Jahreshauptversammlung 2019: 1. und 2. Juni in Balingen/Zollernalb. Mach mit!

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      Heute stellt ein Stadtrat die Argumente der Linkspartei vom Kopf auf die Füße. Investoren haben keinen Rechtsanspruch auf Vollzug der mit der Ausschreibung verbundenen Grundstückskaufaussicht. Wenn das Angebot nicht gefällt, kann abgelehnt werden, soweit das Kriterium für alle Bewerber gleich ist. Man will die eigenen Versäumnisse auf die "uneinsichtigen" Bürger abwälzen, um den Irrtum nicht zugeben zu müssen. Außerdem lägen noch die teuer bezahlten Vorschläge aus der Landesgartenschau-Bewerbung vor.
      Ein weiterer Leserbrief stellt eine Lösungsmöglichkeit mit winziger Skizze für den gesamten Schlossplatz vor, bei welcher die Berufsschule umgebaut werden soll. Auch hier wird der Vorwurf erhoben, dass sich die Stadt die Deutungshoheit aus der Hand nehmen lässt. Und ein größerer Wettbewerb mit ausgewiesenen Fachleuten der bessere Weg gewesen wäre.
      (MZ heute)
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      Ein Interview mit der Geschäftsführerin der Architektenkammer zum Problem der Reglementierung von Bauherren und Eigentümern (MZ)
      Frau Heise:
      -Zum Schlossplatz wäre ein Architektenwettbewerb sinnvoll gewesen, der städtebauliche Grundsätze vorgegeben hätte.
      -Die Entwürfe von Investoren sind nicht unverrückbar. Man kann immer mit ihnen sprechen.
      - Die Sehnsucht nach der guten alten Zeit kann nicht nachempfunden werden. Es leben nur noch wenige, die das Zerstörte unzerstört kennen. Es gibt nicht nur positive Erfahrungen mit dem Wiederaufbau.
      -Da es keine Bauleitplanung für den Schlossplatz gibt, greift §34 des BauGB, umgebende Bebauung, Geschossigkeit. Die Vorschläge der Initiative sind mit zwei Geschossen viel zu klein.
      -Die Eigentümer der umliegenden Gebäude können nicht zu Änderungen gezwungen werden. Das wäre ein Eingriff ins Eigentum.
      Mit dem Bedauern über den ausgebliebenen Zuschlag für die Landesgartenschau und dem Hinweis, dass am Schlossplatz Stadtplanung und Wirtschaftsförderung eng zusammenarbeiten müssten, endet das Interview.
      Ein paar Zeilen tiefer wird über die Neuaufstellung der "Kunst aus Edelstahl" berichtet. In einer Stadt, die früher hauptsächlich durch Technik und Maschinenbau gekennzeichnet war, besteht diese "Kunst" aus drei 4 Meter hohen blanken Edelstahlsäulen ohne jede Verzierung. Sie sollten wohl eine Assoziation zu der Freimaurerloge "Zu den drei Säulen" herstellen. Es handelt sich um ein sogenanntes kinetisches Kunstwerk. Die Säulen sind drehbar, aber nicht um ihre Achse, sondern ausladend exzentrisch. Darin besteht der integrale ästhetische Effekt. Die Kinder drehen gern daran. Erwachsene Angehörige eines Metallberufes können kaum etwas Kunstvolles darin sehen. Aber die Säulen passen in gewisser Weise zum neuen Museum.
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      Element7 schrieb:

      Hier das gesamte Interview mit Frau Heise aus der Onlineausgabe der "Mitteldeutschen Zeitung" vom 22.03.19: Interview
      Man merkt aber, dass der Dame die nötige Sensibilität für den ältesten Bereich der Stadt fehlt. Das Rathauscenter gehört nicht unmittelbar zum Kleinen Markt. Der von mir genannte Leserbrief (siehe oben) enthielt eine winzige Skizze, auf welcher dem westlichen Block Kolonnaden vorgesetzt waren. Da eine Reduzierung der Bauhöhe nicht eingefordert werden kann, ist das eine gute Lösung. Und vielleicht wäre das auch die letzte Lösung für einen Hotelbau, dem solche "Kolonnaden" in historischer Frontgestaltung vorgesetzt wären, während das eigentliche Hotel dezent dahinter angeordnet werden könnte.