Stuttgart - Bad Cannstatt (Galerie)

  • Ein paar Aufnahmen aus Bad Cannstatt von Anfang April 2024.


    Es geht los am Wilhelmsplatz.

    Blick in die Marktstraße:

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    Das Gebäude mit der Drogerie die Nr. 12, laut Liste der Kulturdenkmale aus dem 17. Jahrhundert.

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    Die kümmerlichen Reste vom nach 1500 erbauten und 1812 abgebrochenen Waiblinger Tor.

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    Stadtmauer am Badgraben


    Es geht in die Marktstraße:

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    Nr. 17, in das 16. Jahrhundert zurückgehend:

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    Österlich geschmückter Brunnen

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    Es geht weiter Richtung Marktplatz. Das Ratsstüble, die Marktstraße 41:

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  • Marktstraße, Blick zurück:

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    Nr. 48

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    Westseite vom (Alten) Rathaus zur Marktstraße hin. Das Rathaus stammt von 1491 und wurde ab 1875 umgestaltet.

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    Die evangelische Stadtkirche (links) war Baustelle.

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    Es geht in die Brählesgasse, die Nr. 12 das ehem. Beginenhaus aus dem 16. Jahrhundert.

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    Rechts die Nr. 21, Ecke Hagelschieß


    Zur Nr. 21 und zum nahen Klösterle (Marktstraße 71) steht auf Klösterle (Bad Cannstatt) – Wikipedia:

    Quote

    Die dendrochronologischen Befunde ergaben ein Schlagen einiger Bauhölzer für den Bau des Klösterles im Jahre 1463. Kurz danach wurde es wahrscheinlich gebaut.
    In einem anderen Haus in der Brählesgasse 21 wurde ein Balken von 1348 im Dachstuhl verbaut, möglicherweise stammte die gesamte Konstruktion aus dieser Zeit. Die unteren Teile jenes Hauses wurden um 1741 gebaut. Damit ist das Klösterle das älteste vollständig erhaltene (profane) Wohnhaus in Stuttgart, der Dachstuhl in der Brählesgasse das älteste erhaltene Teilbauwerk.


    Hier die Südseite vom Klösterle (Marktstraße 71) zum Hagelschieß:

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  • Ein paar weitere Aufnahmen zum Klösterle, die bekanntere Seite zum Thaddäus-Troll-Platz hin:

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    Quote

    Das Klösterle wurde im frühen 20. Jahrhundert an der Außenfassade verändert. Es sollte seit den 1930er Jahren abgerissen werden. Als in den 1970er Jahren der Abriss fast feststand, rettete es die neu gegründete Bürgerinitiative Pro Alt Cannstatt das Gebäude. Der Architekt Hermann Kugler kaufte es 1983 und ließ es denkmalgerecht sanieren. Dafür erhielt er 1984 den Architektenpreis.
    Seit 1985 befindet sich im Erdgeschoss die Weinstube Klösterle, in der oberen Etage befindet sich das Architektenbüro von Hermann Kugler. Seit 1988 ist das Stadtmuseum Cannstatt im nebengelegenen Scheuer, einem ehemaligen Wirtschaftsgebäude, untergebracht.

    Klösterle (Bad Cannstatt) – Wikipedia

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    Thaddäus-Troll-Platz und Klösterle


    An diesem Platz steht auch der Entaklemmer:

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    Im Hintergrund ist die Wilhelmsbrücke über den Neckar zu erkennen.

    Quote

    Unter einem Entenklemmer (Entaklemmer oder Endaklemmer) wird im Schwäbischen ein geiziger Mensch verstanden. Die Herkunft des Begriffs wird damit erklärt, dass Enten ihre Eier nicht nur im Nest legen, sondern auch in freier Wildbahn. Soll der Ente ein Freigang gewährt werden, so klemmt der Entenklemmer den hinteren Körperteil der Ente mit Daumen und Zeigefinger ein, um damit zu fühlen, ob in nächster Zeit ein Ei gelegt wird. Falls dies der Fall ist, bekommt die Ente Aufstallung verordnet, damit die Ente das Ei nicht in freier Wildbahn und damit unerreichbar für ihren Besitzer legt. Eine andere Erklärung des Begriffs Entenklemmer ist, dass der Verkäufer der Ente vor dem Verkauf noch ein Ei abpresst, um dieses selbst zu behalten und dies nicht dem späteren Käufer zufällt.
    Der schwäbische Schriftsteller Thaddäus Troll hat 1976 Molières Stück Der Geizige zu einem Lustspiel mit dem Namen Der Entaklemmer adaptiert. Die Bildhauerin Elke Krämer hat 1989 den Entaklemmer von Thaddäus Troll in Bad Cannstatt gestaltet.

    Entenklemmer – Wikipedia

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    Neckar und Wilhelma-Theater

    Die Wilhelma war an dem Tag schon sehr verlockend. Habe mich aber dann doch im Anschluss an Bad Cannstatt für Leonberg und Stuttgart - Innenstadt entschieden. 2024 wurde es dann nichts mehr mit Wilhelma, vielleicht hoffentlich endlich mal dieses Jahr...

  • Klösterle ist schick, Brählesgasse 12 ganz ok, der Rest eher so lala

    Weiße Sprossenfenster, Dachziegel, die keine 500 Jahre alt sind, Mülleimer in der Stadt, Reklame und sogar Menschen!!!! Kann man keine guten Fotos machen, weg mit dem ganzen Zeug! Abreißen! Nach Kent fliegen! Tolle Fotos!

  • Definition eines Internet-Trolls laut Wikipedia:

    Ein Troll ist im Netzjargon jemand, der im Internet vorsätzlich einen Flame-Krieg entfachen ✅oder Menschen einfach nur ärgern will✅. Dies geschieht durch das Posten emotionaler✅, naiver✅, abschweifender ✅und irrelevanter ✅ Kommentare in einer Online-Community


    Zu Bad Cannstatt: tatsächlich war ich auch nicht so begeistert davon. Ja es ist die einzige "wirkliche" Altstadt von Stuttgart, und manche Winkel sind auch ganz hübsch wie das Klösterle, da bietet Esslingen, Tübingen, aber selbst das nahe Waiblingen jedoch deutlich mehr. Die Thermalanlagen sind aber schon einen Besuch wert!

  • Der Kontrast zwischen der Altstadt und dem Bereich vom Wilhelmsplatz bis zum Bahnhof ist schlichtweg brutal. Deswegen zieht mich eigentlich auch nichts nach Bad Cannstatt, wenn man schon in der Gegend ist sollte man lieber Esslingen besuchen, das ist viel schöner.

    In dubio pro reko

    Der größte Feind der Ideologie ist die Realität

  • Ja es ist die einzige "wirkliche" Altstadt von Stuttgart

    Das stimmt so nicht ganz, die (noch vorhandene) Stuttgarter Altstadt besteht aus dem Bohnen- und Leonhardsviertel im Stadtzentrum. Aber es ist verständlich, dass viele Besucher das gar nicht "auf dem Schirm haben", weil ja die unsägliche B14 den Weg dorthin versperrt.

    In dubio pro reko

    Der größte Feind der Ideologie ist die Realität

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    Neckarufer, Blick flussaufwärts zum Schloss Rosenstein

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    Blick von der Wilhelmsbrücke flussabwärts

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    Überrascht hat mich diese Bebauung auf der westlichen Seite des Neckars in der Brückenstraße. Habe gestern auch ein wenig gebraucht um die Straße in der Liste der Kulturdenkmale von Bad Cannstatt zu entdecken. Unter Neckarvorstadt war die Straße dann doch zu finden, und siehe da, die Hausnummer 9, das Haus mit dem Treppengiebel, stammt tatsächlich aus der Zeit um 1600.

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    Wilhelmsbrücke Richtung Marktstraße und evangelischer Stadtkirche.

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    Marktstraße, Ecke Überkinger Straße

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    Marktstraße 60, 58, 56 (ehem. Weinstube Cantz, von 1587) und 54.

  • Marktstraße, Ecke Brunnenstraße:

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    Brunnenstraße 7 (ehem. Altes Spital), 11 (ehem. Goldener Löwe) und 13, laut der Liste der Kulturdenkmale 1545 (Nr. 7) bzw. 16. Jahrhundert mit Veränderungen 1900, 1905 bzw. 1848.

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    Links am Eck die Brunnenstraße 2 von 1905, die beiden weiteren Häuser sind Marktplatz 18 und 16

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    Marktplatz 3, das ehem. Dekanat von 1584, rechts ein neueres Verwaltungsgebäude auf der Ostseite des Marktplatzes.

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    Altes Rathaus auf der Westseite des Marktplatzes.

    Altes Bezirksrathaus, Rathaus » Objektansicht » Datenbank Bauforschung/ Restaurierung

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    Lammgasse 1 und 3, links der baumbestandene Marktplatz, rechts anschließend das neuere Verwaltungsgebäude.

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    Heimsche Gasse 2, eines der ältesten Gebäude Bad Cannstatts (15./16. Jahrhundert).

    Und eines der stattlichsten Gebäude, mit freigelegtem Fachwerk, die Sulzbachgasse 16:

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    Sulzbachgasse, Ecke Spreuergasse, die Gastwirtschaft Rappen.

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    Spreuergasse

    Die Nr. 38 und ein Rest der Stadtmauer:
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    Tuchmachergasse, Galerie Wiedmann

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    Spreuergasse 3 und 5

    Nr. 10, Ristorante Il Capretto (offenbar ehem. die Weinstube Zickle):

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    Was es mit dem Zicklein auf sich hat wurde da gerade erklärt, habe es mir aber nicht so recht gemerkt und auf die Schnelle nichts dazu finden können.

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    Nr. 6, siehe auch Wohngebäude » Objektansicht » Datenbank Bauforschung/ Restaurierung

    Quote

    Die dendrochronologische Datierung zeigt, dass die Bäume für die Konstruktion im Winter 1479/80 und 1482/83 gefällt wurden. Es ist daher davon auszugehen, dass das Gebäude Spreuergasse 6 im Jahr 1483 abgezimmert und errichtet wurde.


    Und damit ist der Ausgangspunkt in der Marktstraße am Wilhelmsplatz wieder erreicht:

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