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Museumsinsel

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    • Gute Nachrichten!


      Neue Brücke soll zur Museumsinsel führen
      Das Bauprojekt gefährdet Strandbar und Hexenkessel Hoftheater im Monbijoupark

      von Thomas Fülling

      Berlin - An der Berliner Museumsinsel wird eine weitere wichtige Etappe in der Rekonstruktion des einzigartigen Bau-Ensembles in Angriff genommen. Noch in diesem Jahr sollen erste Arbeiten für die Neugestaltung des nördlichen Zugangs zur Museumsinsel beginnen.

      Seit langem ist geplant, den provisorischen Überweg in Verlängerung der Monbijoustraße abzureißen und durch eine neue Brücke zu ersetzen. Das Bauwerk soll seinem im Zweiten Weltkrieg zerstörten historischen Vorbild ähneln. Damit künftig auch größere Schiffe die Brücke passieren können, wird sie keinen Mittelpfeiler mehr haben.

      Bereits vor neun Jahren hat der Berliner Architekt Bernhard Strecker seine Entwürfe für den Neubau entwickelt. Sie sehen ein 34 Meter langes und 14 Meter breites Brücken-Bauwerk mit einer Balustrade vor. Die Verzierungen und Verkleidungen der Stahlkonstruktion sollen aus sächsischem Sandstein sein.

      Ein jahrelanges Hin und Her zwischen Bund und Land über die Finanzierung scheint inzwischen grundsätzlich geklärt. Demnach trägt der Bund das Gros der Baukosten von insgesamt 3,4 Millionen Euro. Das Land Berlin übernimmt Kosten in Höhe von etwa 300 000 Euro. "Der Bund hat noch einige Unterlagen angefordert", sagt Frieder Bühring, Abteilungsleiter in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Erste Rohre und Leitungen könnten noch in diesem Jahr verlegt werden, können. Die eigentlichen Brückenbauarbeiten sollen im nächsten Jahr beginnen und rechtzeitig zu der für 2006 geplanten Wiedereröffnung des Bodemuseums beendet werden.

      [...]

      Quelle: welt.de/data/2004/10/12/345224.html


      Modell des Architekten:


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      Wenn die Verbreiterung der Spannweite die einzige sichtbare Modernisierung sein wird, dann ist das endlich mal eine sinnvolle. :trinken:
      Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
      Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
      Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.
    • Gute Nachricht! Der jetzige Zustand ist nun wirklich unerträglich!
      Der Stil der Brücke scheint sich der vorhandenen "Hälfte" anzupassen.
      Schade nur, dass sie einbögig gebaut wird. Die alte Brücke hatte ja zwei Bögen, aber ich glaube, darüber kann man hinweg sehen :D
    • Mir fällt noch etwas ein: In den bronzenen Sockeln der Laternen sind solche Schlagenköpfe mit Auslauf. In den Steinsockeln, auf denen die Laternen stehen erkennt man noch die Löcher der Aufhängungen/Abflüsse der Auffangebecken, die mit Snadstein verfüllt wurden...

      Ob diese Wasserbecken vielleicht auch wiederkommen, sei es auch nur der Vollständigkeit halber...?
    • Bestimmt meinst du Chippy's Terrarium...? Ja, das ist wirklich zum Kotzen...


      Wie auch immer. Anlässlich des 100. "Geburtstags" des Bidemuseums wurde das sonst geschlossene Münkabinett für zwei Tage der Öffentllichkeit zugängl. gemacht. Habe 2,5 Stunden angestanden, um mich vielleicht 25 Minuten durch die Tresorräume zu drängen... :augenrollen: . Allerdings wird es erst in 100 Jahren wieder der öffentlichkeit zugänglich gemacht, also...



      Im Münzkabinett, welches trotz der Tempos recht interessant war, durfte man zwar nicht fotographieren, aber dafür habe ich einige Fotos vom/im Bodemuseum gemacht (leider war es inzwischen dunkel)...

      Erst Mal wieder ein Übersichtsplan...



      Die Eingangshalle unter der großen Kuppel, mit einer Kopie von Schlüters Großen Kurfürsten, vergoldeten Medallions mit Königs/Kaiser-Profilen und zwei Treppen...




      Willi II.


      Durch den nächsten Raum...



      gelangt man in die sog. "Basilika"...




      Auf diese folgt der sog. "Gobelinsaal", der sich unter der kleinen Kuppel befindet. Auch diese Kuppel beherbergt ein Treppenhaus und in den Nischen stehen Skulpturen preuß. Persönlichkeiten (in der Mitte könnte Freidrich d.Gr. sein, rechts eine Kopie des Ziethen-Denkmals am Wilhelmplatz und links könnte - der Statur nach - der "Soldatenkönig" Fr.-W. II. sein)...



      Die Kunstvoll gearbeiteten schmiedeeinsernen Geländer mit vergoldetem Königsmonogramm...



      Hier noch einige weitere Räume und Details...










      Man sieht, es gibt noch einiges zu tun, aber die Grundformen sind schon deutlich zu erkennen. Ich hoffe, dass sich farbl. noch etwas tut, und die Wände nicht einfach so weiß bleiben, sondern z.B. diese Kapitelle an der Wand etwas anpinselt...

      Zum Schluss noch ein Paar Eindrücke von der Brücke, die weiter oben angesprochen wurde.

      Das Provisorium...



      Die Kandelaber...



      Hier fehlt was!? Vielleicht wurde diese Laterne ja demontiert, um Abgüsse für die Rekos anzufertigen...?



      Hier erkennt man eines der Löcher, die eiegntl. für den Abfluss eines dort angebrachten Wasserbecken diente...

    • ah, danke!

      war leider noch nie im bode-museum drin, aber es sieht auf den bildern äußerst vielversprechend aus. :)
      insbesondere die beiden anlagenteile unter den kuppeln - ein traum.
      auch wenn er aus kunsttheoretischem blickwinkel vielleicht unwichtig sein mag: ich liebe diesen neobarock! er ist mir jedenfalls nochl lieber als der im moment bzw. immer noch eher angesagte neoklassizismus.
      hach, ein neobarocker neubau... das wär mal wieder was!

      im bode-museum ist wirklich noch einiges zu tun und für mein dafürhalten geht es auch viiiiiel zu langsam voran. aber immerhin bleiben wir dort von modernistischen spinnereien weitgehend verschont.
      Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
      Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
      Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.
    • Hallo Ben,
      die Bilder sind ja wirklich eins A!!!! ich liebe den Barock in diesem Fall wohl eher Neobarock!
      Ernst von Ihne war wirklich ein grossartiger Architekt! Gottsei Dank kann man diesen Ihne Ensemble noch fast vollständig bewundern.
      Das Bode Museum wurde doch kaum zuerstört so viel ich weiß!!!
    • mhhhh ist das jetzt viel oder wenig???
      :)
      Also die Kuppel scheint zumind. etwas deformiert zu sein :zwinkern: und die Fenster sind kaputt aber ansonsten scheint es doch wirklich gut weg gekommen zusein!
      Schade dass es nicht mehr Bilder im bildindex gibt :(