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Museumsinsel

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    • das hier habe ich gerade in einem "anderen" Architekturforum mitbekommen:

      Der Architekturwettbewerb um das Grundstück "Hinter dem Gießhaus 1" ist entschieden worden: David Chipperfield hat sich gegen Hans Kollhoff durchgesetzt.



      Chipperfields Entwurf

      Am 02-04-03 hat der Besitzer Heiner Bastian den Gewinner auf einer
      Pressekonferenz bekannt gegeben und gleichzeitig Einblicke in den Prozess der Entscheidungsfindung gestattet.
      Neben dem historischen Museumsanbau von I.M. Pei und in unmittelbarer Nähe zur Museumsinsel, werden hinter der Sandsteinfassade mit großformatigen Fensteröffnungen drei Galeriegeschossen und zwei Wohnungen im Dach entstehen.
      Entwurflich orientiert sich der Gewinner nicht an den historischen Bauten auf der Museumsinsel sondern eher an seiner Lage im Stadtgefüge.
      Zurzeit restauriert Chipperfield das Neue Museum auf der Museumsinsel und hat auch die Pläne für ein dazugehöriges Eingangsgebäude erstellt.
      Entgegen vielen Erwartungen wurde der Entwurf von Hans Kollhoff in Form eines klassizistischen Tempels nicht nur verworfen, sondern auch noch scharf kritisiert.

      Bastian erwartet nach einer Überarbeitungphase die Fertigstellung für das Jahr 2005.
      Die Ausstellung im Nordflügel des Pergamonmuseum ist aufgrund des großen Interesses noch bis zum 21. April verlängert worden.

      Quelle: http://www.art-in-berlin.de\r
      www.art-in-berlin.de

      Ist mir völlig neu das ganze ... wustet ihr darüber bescheid ?

      hier gibt es die Entwürfe der anderen Teilnehmer:

      http://www.baunetz.de/db/news/?news_id=76446\r
      www.baunetz.de/db/news/?news_id=76446
      Am Ufer der Sonne wo die wesen vom sehen träumen ist in Echtzeit überall Nacht
    • Zu seinem Entwurf schreibt Kollhoff:

      „Visionen des Kontrastierens“ verbieten sich an diesem Ort, einem der verletzlichsten Berlins. Weder die Museumsinsel, noch die Schinkelsche Stadtlandschaft dürfen zur bloßen Kulisse für spektakuläre Inszenierungen verkommen, die sich der Konvention des städtischen Bauens entziehen.
      [...]
      Der klassische Museumsraum ist gerade für die Kunst, die angetreten war den Unterschied zum Alltag aufzuheben, von existentieller Bedeutung: Wer kennt nicht das „trashige“ Kunsterlebnis in weiss getünchten Hallen mit erbarmungslosen „Downlights”!

      http://www.baunetz.de/db/news/?news_id=76448\r
      www.baunetz.de/db/news/?news_id=76448

      Recht hat er, der Rufer in der Wüste...
    • oh... das ist scheinbar KOMPLETT an mir vorüber gegangen. Ich kannte ja den Masterplan Museumsinsel, aber der hat damit nicht direkt was zu tun oder ?

      Ich würde hier jetz gern meinem Ärger über die sache platz machen, aber das ist ja dann sicher schon vor einem Jahr von euch zugenüge gemacht worden :D
      Am Ufer der Sonne wo die wesen vom sehen träumen ist in Echtzeit überall Nacht
    • Hmmm... die sollte doch auch mit Sandstein verkleidet werden, oder irre ich da?
      Wobei bei genauerer Betrachtung ja auffällt, dass das noch nicht die endgültige Fassung sein kann. Vielleicht gibt es ja Probleme mit dem Steinlieferanten. :gg:
    • Ja, die Brücke wird noch verkleidet. Auch die Schmuckleuchten sollen noch kommen.
      Auch wenn es ziemlich dauert, denn so sieht die Brücke schon Wochen aus...
      Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
      Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
      Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.
    • Der Mittelpfeiler wurde vor kurzem eigens für den Neubau abgerissen.
      Denkt man an die darauffolgende, mehrbogige Brücke, über die die S-Bahn fährt, so stimmt mich die Entscheidung traurig, da der verkehrstechnischen Verbesserung die nächste Brücke als Flaschenhals gegenüber steht.
      Zudem wird eine Recko derjenigen Brücke, auf der das Reiterstandbild des großen Kurfürsten stand, dadurch unwahrscheinlicher, da auch diese zweibogig wahr und wohl derselben wasserverkehrstechnischen Auflage widersprechen würde.

      Vergleichsbild:


      -->größere Version
      Quelle:Bildindex.de

      meinberlin.de/sixcms/media.php/85/monbijoubruecke_KUH.jpg
      Quelle:Meinberlin.de
    • Keine Angst! Wie bereits erwähnt und wie auch auf dem Baustellenschild zu sehen ist, wird sie noch originalgetreu verkleidet und dekoriert, mit Laternen und allem drum und dran. Auch sieht man darauf nicht so eine ausgeprägte Wölbung. Kann sein, dass sie noch abgesenkt wird...

      Denkt man an die darauffolgende, mehrbogige Brücke, über die die S-Bahn fährt, so stimmt mich die Entscheidung traurig, da der verkehrstechnischen Verbesserung die nächste Brücke als Flaschenhals gegenüber steht.


      1. ist die das S-Bahn-Viadukt seht viel höher und weiter, als es die Brücke mit Pfeiler wär und 2. ist es auch etw. anderes, ob man an der Reko einer Fußgängerbrücke ein rel. nebensächliches Detail ändert oder ob man an einer bestehenden Brücke, über die jede Minute Tonnen schwere Züge fahren, einen Pfeiler zu etfernen.