Im neuen Jahr bittet der Vorstand euch, frühzeitig nach neuen Bauprojektplänen in eurer Stadt Ausschau zu halten. Wo lässt sich durch traditionelle Architektur oder Rekonstruktionen euer Stadtbild verbessern? Teilt uns eure Ideen mit! Je eher wir mit Ideen an die Öffentlichkeit gehen, umso höher sind unsere Chancen, dass die Ideen von den Verantwortlichen ernstgenommen werden!
  • Adam Architecture ist aber auch weltweit wirklich die allererste Garde. Da gibts in ganz UK und den USA kaum etwas, was da mithält.


    Auf jeden Fall können deutsche und generell kontinentaleuropäische Architekten eine Menge von anglo-amerikanischen lernen. Die UK Traditional Architecture Group sollten sie sich etwa mal genauer anschauen.

  • Quinlan and Francis Terry Architects sind ebenso gut. Ebenfalls UK.

    In dubio pro reko


    Die Deutschen sind ein Volk, das auf die Regierung hört. Die Franzosen sind ein Volk, auf das die Regierung hört.

  • Hier ist ein Video mit Filmmaterial von 1927, das bestimmte Orte und Straßen in London mit dem Zustand von 2013 vergleicht.


  • Hier ist ein Video mit Filmmaterial von 1927, das bestimmte Orte und Straßen in London mit dem Zustand von 2013 vergleicht.

    Hachja, wenn das mal in Berlin, Frankfurt, Dresden oder Köln noch so flächendeckend ginge, daß sich über weite Teile viele Straßenzüge kaum verändert haben...

  • Interessant auch,wie bei 0:36 das Gebäude der Hafenverwaltung mit seinem Turm die moderne Hochhausskyline antizipiert. Übrigens ein ganz phantastisches Gebäude, wie ich finde, hat mich in real sehr aus den Socken gehauen:


    https://upload.wikimedia.org/w…ilding_trinity_square.jpg


    https://c1.staticflickr.com/8/…48485449_71c6b1c29f_b.jpg


    http://l7.alamy.com/zooms/e8de…ens-tower-hill-g3an0y.jpg


    http://www.absolute-brightside…oads/2016/03/IMG_8288.jpg


    https://www.btnews.co.uk/image…he_the_City_of_London.jpg

    Edited 2 times, last by Kaoru ().

  • London gönnt sich ein neues, turmartiges Konzerthaus, das "Centre for Music". Kostenpunkt: beinahe 400 Mio. £


    Quote

    Geplant sind für das London Symphony Orchestra eine Konzerthalle mit 2.000 Plätzen sowie Probe- und Ausbildungsräume für die Guildhall School. „Wir möchten das urbane Potenzial des Standortes an der Südspitze des Barbican erschließen, indem wir den Kreisverkehr in einen öffentlichen Raum umwidmen und diesen nahtlos mit dem Foyer verbinden. Letzteres soll für alle – mit oder ohne Eintrittskarte – Tag und Nacht offen stehen und Einblicke ins Innere ermöglichen“, sagte Elisabeth Diller anlässlich der Planvorstellung.


    Musik im Turm - Konzerthausentwurf von Diller Scofidio + Renfro in London vorgestellt

    In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.


    Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.

  • In London ist moderne Architektur um Welten origineller und aufregender als in der Hauptstadt der Rasterfassaden-Ödnis Berlin. Ich finde das Konzerthaus, zumindest auf der Visualisierung, recht attraktiv. Es hat einen hohen Wiedererkennungswert.

    In dubio pro reko


    Die Deutschen sind ein Volk, das auf die Regierung hört. Die Franzosen sind ein Volk, auf das die Regierung hört.

  • Im letzten Juni war ich in London, und ich muss sagen, dass ich die Neubauaktivitäten dort bei weitem nicht so positiv erlebt habe. Gebaut wird meinem Eindruck nach, was der Investor will, eine Art Baukollegium oder Gestaltungsgremium, auch eine interssierte und diskussionsfreudige Öffentlichkeit scheint es dort nicht zu geben. Viele Neubauten sprengen komplett den Rahmen der umgebenden Altbauten, sofern diese (wie besonders im Bereich Victoria Station zu beobachten) nicht nach jahrelangem Leerstand gleich abgerissen werden. Der allgemeine Zustand der weniger prominent gelegenen Altbauten ist beklagenswert, die Fassaden insbesondere entlang der Hauptverkehrsstrassen mit grossformatiger Werbung verunstaltet. Fast alle Altbauten in London scheinen von ihrer soliden Substanz aus der Erbauungszeit zu leben, Sanierungen, etwa von Dachgeschossen, sieht man so gut wie garnicht. Ich wollte damals eigentlich hier einen Beitrag darüber verfassen, hab es dann aber komplett verdrängt - zu schmerzlich.
    Sicher mag es den einen oder anderen hippen Entwurf dort geben. Das Gesamtbild allerdings ist alles andere als erfreulich. Selbst in Berlin läuft's besser, und vor 1945 errichtete Bauten sind hier doch in der Regel sakrosankt.

    Eingestellte Bilder sind, falls nicht anders angegeben, von mir

  • Fand London in 2004 recht schön, aber heute sind die vielen Türme viel zu überherrschend. Nur die Shard und Swiss-Re finde ich aufrecht sehr schön, aber was Wald von Türme was die letzte Jahren gebaut wurde macht alles wieder kaputt.


    Berlin mag dann zu viele langweilig gestalltete und zu breite Rasterfassaden haben (die von 1900 waren doch einmal sehr schön, mit ihre Walm- oder Mansardedächer und runde Fenster, Erker), finde Berlin jetzt viel angenehmer dann London. Ruhiger und auch schöner und mit noch viel potential.


    Leider sind die Baupläne für das Klosterviertel recht armselig zu nennen. D. hat Milliarden Handelsüberschusz, braucht doch kein armseliges gestallteten Viertel am eine der am meist empfindliche Plätze ganz D. ?????