Frankfurt am Main (Galerie)

  • Eine recht gelungene symetrische Eingangssituation des Späthistorismus/beginnenden Reformstil in der Frankfurter Neebstraße.



    (Ich habe den ins Bild gerutschten Finger, auf den sich der Dialog unten bezieht, mal entfernt.)

  • Danke. Der Fingerzeig. Solche Gimmicks sind die hohe Kunst der Handy-Fotografie. Vor allem, wenn man mit schwerer Tasche im Vorbeieilen ist... :cool:

  • Weitere Bilder der Reformarchitektur um den Platz Im Prüfling, Frankfurt. Sehr interessante Innengassen und Portale. Die sehr schlechte Qualität der teils in der Dämmerung geschossenen Handypics bitte ich zu entschuldigen.



    (Der Innenbereich des oben gezeigten Bildes)








    (Interessante Haustür späterer Jahre an der Saalburgstraße)

  • Ein bisschen Moderne, ein bisschen Klassik...eigentlich oft eine durchaus interessante Kombination. Viele Teile der Stadt bestehen natürlich aus furchtbarster 50er/60er Jahre Architektur. Aber mit dem Altstadtaufbau wird doch ein ganz interessantes Konstrukt geschaffen.











  • Danke für die Bilder.
    Ich war kürzlich wieder einmal in Frankfurt und so furchtbar wie erwartet war es in keinster Weise: Das belebte Mainufer, die Brücken, der Römer, die wiederaufgebaute "Altstadt" (teilweise sehr gut, teilweise wie besserer 50er-Jahre-Wiederaufbau), der Dom, das Areal der Paulskirche. Die Zeil ist freilich funktional gehalten, Historismus gibt es dort wie überall.
    Es gibt in der BRD wirklich Schlimmeres als Frankfurt/Main.

  • Ja, danke für die sehr guten Bilder, die meine extrem wackeligen Handy-Pics nun wirklich um Längen überragen. :daumenoben:


    Teilweise muss selbst ich überlege, wo sie aufgenommen sind. Es sind jedenfalls oft keine touristischen Alltagsperspektiven. Das fünfte Bild in "Avillers" erstem Beitrag, das mit Graffitis bekritzelte weiße Haus, ist der S-Bahn-Aufgang Ostendstraße, Ausgang Uhlandstraße. In dem weißen Haus hat mal ein Kumpel von mir gewohnt. Das dritte Bild im zweiten Beitrag ist der Aufgang zur Schirn-Rotunde von Osten. Direkt daneben ist nun die neue Bendergasse entstanden. Also, interessant. Gerne mehr davon.

  • Frankfurt ist für mich die gegenwärtig spannendste Stadt in Deutschland. Nicht nur wegen der Vielfalt an Epochen und Baustilen die sich erstaunlich gut ergänzen, sondern auch wegen der sichtbaren Bemühungen das Stadtbild weiterzuentwickeln. Hier tut sich viel, und man spürt dass noch vieles möglich ist. Frankfurt hat ungeheures Potenzial.

  • Klassische westdeutsche Architekturmischung:


    Allerheiligenstraße. Das ist allerdings auch eine der miesesten Ecken in der Frankfurter Innenstadt bzw. innerhalb des Altstadt-Rings. Hier kann sich die Situation nur noch verbessern. Möglichenfalls wird sie das auch.


    Das Gebäude ganz rechts steht offenbar zur Diskussion. Ein Investor möchte das ganze Quartier rechts, auch zur Breiten Gasse hin, neu strukturieren. Selbst bei Wärmedämm-Blöcken kann es eigentlich nur besser werden.
    http://www.fnp.de/lokales/fran…el-stecken;art675,2799217


    Gegenüber befindet sich das gruselige Billig-Hotel "Luxor", das wohl derzeit leer steht und entrümpelt wird. Ein Abriss wäre das beste. Mindestens aber eine radikale Außen- und Innensanierung ist nötig. (google)


    In der Battonstraße, die links neben dem Altbau verläuft, sollen heruntergekommene Nachkriegsmiethäuser laut Angaben im Deutschen Architektur-Forum ansprechend umgestaltet werden. Leider wird laut den Zeichnungen wohl der Altbau zum jüdischen Friedhof hin nicht angemessen aufgewertet.
    http://www.deutsches-architekt…p?p=579176&postcount=1277

  • Ich habe den Galeriebeitrag aufgeteilt in 10 Bilder pro Post.












    :foto:

    Architektur ist nichts anderes als die Formensprache einer Kultur. Entweder sie lebt, oder sie ist tot.