Termin bitte vormerken: Am 9. November findet unser großes Initiativentreffen in Frankfurt am Main statt- Jeder ist willkommen.

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  • Soweit ich weiß wird ja angestrebt, das Gebäude weiterhin als Lager zu nutzen, halt für Spiele. Insofern könnte man vielleicht etwas drehen was den Bestandsschutz und das Baurecht anbelangt. Vertreter der Spielehaus-Idee sagen ja auch dass der Platz ausreiche für ein Spielearchiv. Technisch aber ist es ein Problem, dass man hier keine Lagerräume von hoher Qualität hat, das Lagergut ist nicht gut geschützt. Die große Südfassade mit den vielen Fenstern lässt Licht rein und heizt den Innenraum auf,…

  • Budapest

    nothor - - Mitteleuropa

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    Ja, Budapest ist atemberaubend! Ich vermute dass es nicht nur die Fülle und Geschlossenheit ist, sondern fast noch mehr die Überzeugungskraft der vollständigen Erhaltung im Einzelnen: Die Fassaden sind quasi von der Fundamentkante bis zum Firstziegel im Originalzustand. Bei uns haben selbst Prachtaltbauten oft völlig veränderte Ladenfronten, Türen, Schaufenster und Reklame, oder eben völlig veränderte Dachgestaltungen. In Budapest hat man dagegen das Gefühl eine Zeitreise zu machen. Danke für di…

  • Der gegenteilige Effekt ist auch über Fenstern zu sehen, die lange auf Kipp stehen. Da ist die Fassade weitgehend sauber, aber die feuchte Luft aus den Kippfenster lässt darüber schwarze Schlieren entstehen. Die Ursache ist also eigentlich immer Feuchtigkeit, die aus der Luft kondensiert oder vom Regen kommt. Wo die herkommt ist bei einer Außenfassade auch egal, denn man dann die Ursache i.d.R. ohnehin nicht abstellen.

  • Das wäre für Nürnberg ein Novum. Hier setzen sich stets wirtschaftliche Überlegungen durch, Künstler können sich hier nirgends "festsetzen", man kann in der Lokalpresse gut verfolgen, wie sie alle paar Monate herumgeschubst werden von einer Zwischennutzung zur nächsten. Aber wenn das verhindert, dass man überstürzt in eine Sanierung mehrere Millionen reinsteckt um hinterher zu sagen, naja ist zwar nicht schön geworden aber man kanns zumindest benutzen, dann lieber nichts machen. Das Vorderhaus z…

  • Der BDA-Text ist leider nicht mehr aktuell und unterschlägt auch einige wichtige Details. Z.B. steht der Komplex seit über 20 Jahren weitgehend leer, ein Konzept für eine Nutzung, die das Gebäude vollständig und zeitgemäß mit Leben füllt, fehlt bis heute. Es darf aktuell als Haus des Spiels nur genutzt werden da es Bestandsschutz genießt. An sonsten kann man dem BDA in seiner Stellungnahme nicht mehr Sachlichkeit zugestehen als den Altstadtfreunden, es wird halt einfach irgendetwas in den Raum g…

  • Der Algen genügt es ja wenn es einfach regelmäßig feucht ist. Die überstehen ja direkte Sonneneinstrahlung auch. Der Effekt ist vergleichbar mit dem, was man an einzeln stehenden Gartenmauern, Pfosten usw. findet, wenn sich über die Jahre in den porösen Oberflächen erst Schmutz sammelt und dann, bei ausreichender Feuchtigkeit auch Algen bilden. Hersteller der Fassaden betonen auch, dass das kein technischer Mangel sei. Sprich man muss es einfach als Normal hinnehmen und sich damit abfinden. Witz…

  • Das nenn ich mal Bausünde. Diese Dämmstofffassaden machen die aktuelle Minimalismus-Schießschartenarchitektur erst richtig abstoßend. Wenn man in so einer Umgebung wohnt wundert es mich nicht wenn man drei mal im Jahr in die Toskana fliegen muss um sich zu vergewissern dass die Welt auch schön sein kann. Der ökologische Effekt ist dann bereits verpufft.

  • Ja, der imposante Keller ist noch da, und wenn man so will ist damit noch überraschend viel Originalsubstanz des Pellerhauses da, und durch die Reko dürfte dieses Maß bei über 50% liegen. Danke für die Fotos, v.a. das auf deinem zweiten Foto sichtbare Tonnengewölbe wird ja so gelobt. Wobei ich nicht weiß warum, und ob sich dieses Lob auf die Gestaltungswirkung nach Außen bezieht oder die Innenraumgestaltung. Ich frage mich wie sie das energetisch ertüchtigen wollen, da sind ja nur ein paar cm Be…

  • Sehr unterhaltsam. Was mich aber etwas stört, ist das von ihm gewählte Beispiel. Er setzt einfach das Bauhausmuseum in Weimar, Baujahr 2019 von den Architekten Heike Hanada (geb. 1964) in Zusammenarbeit mit Benedict Tonon (geb. 1944) mit Bauhaus gleich. Eine generelle Bauhauskritik wird dadurch in meinen Augen nicht wirksam untermauert, aber umsomehr die Kritik an der heutigen Architektur, die sich tragischer oder unzulässiger Weise auf das Bauhaus beruft. Das Bauhaus wird je gerade deshalb so a…

  • Naja man darf schon auch sehen, dass die Altstadtfreunde seit Jahren JEDES Wochenende Besichtigungen des Hofes anbieten und dabei auch für die Reko werben und Spenden sammeln. Wenn die Initiative zwei mal durch das Nachkriegshaus führt um für seine Qualitäten zu werben dürfte das fairerweise mal akzeptiert sein. Und wer weiß, wahrscheinlich laufen sie mit den Leuten wieder in die Räume des Imhoffhauses und erklären dort die Qualitäten des Pellerhauses. Wer sich für die Materie interessiert wird …

  • Interessantes Thema. Ich bin zwar nicht vom Fach, aber das lohnt sich durchaus mal vertieft zu werden. Styropor ist dank Flammschutzmittel als schwer entflammbar eingestuft. Das bedeutet dass man es z.B. mit einem Feuerzeug nicht einfach anbrennen kann und sich schon gar nicht wie Papier einfach abbrennen lässt. Die Industrie betont immer wieder, dass Styropor, dass einer Flamme ausgesetzt ist, abtropft und sich so vom Brandherd zurückzieht. Deswegen kann man es mit einem handelsüblichen Taschen…

  • Stadtplaner mögen die Zeilenbauweise als zukunftsträchtig ansehen, weil man sie gut verdichten kann. Leider verschwindet dann ihr einziges Plus, nämlich die Weite und das Grün zwischen den Häusern. Ich wohne in einem Gründerzeitviertel, dessen Blockränder fast alle vollständig bebaut sind. In den Straßen stehen meist mickrige Baumscheiben mit Bäumen, die eher dahinvegentieren als zu großen stattlichen Schattenspendern heranzuwachsen. Übrigens beschweren sich sogar einige über die größeren Bäume,…

  • Werbung hinter einer Bezahlschranke. Wie geschickt!

  • Ja es wäre wirklich wünschenswert und überfällig, dass eine politische Kraft in Nürnberg das Programm und das schöpferische Wirken als Altstadtfreunde respektiert und würdigt. Wenn es um einseitige Industrie- und Investoreninteressen geht geht es ja auch, also muss es bei einem Bürgerverein doch erst recht gehen. Zumal er kein Geld will, sondern nur die Erlaubnis.

  • ^ Du unterstellst aber zwingend, dass sich die Anzahl der Fahrzeuge nicht verändert. Das würde ich aber schon erwarten dass genau das passiert. Ich würde z.B. erwarten, dass insbesondere in der Großstadt mein Fahrzeug mich auffordert, ein anderes Verkehrssystem zu nehmen bei bestimmten Strecken, weil ich damit mglw. sicherer oder schneller am Ziel bin. Viel schwieriger glaube ich wird die Übergangszeit, wenn die ersten menschen schon "smart" im autonomen Kfz unterwegs sind, während sich andere n…

  • Wie immer hängt alles miteinander zusammen. Was tatsächlich zutrifft ist, dass der ÖPNV keine Lobby hat. Eigentlich sollte es wohl das Verkehrsministerium sein, aber das wissen wir besser. Ja, die verquere Berechnung der Kosten für MIV vs. ÖPNV ist schon besorgniserregend skandalös. Dass sich der Bau einer Straßenbahn dringend rechnen muss, damit sie genehmigt und bezuschusst wird, dass so manche EU-Förderung dazu führt, dass beim Bau einer U-Bahn eine teilweise parallel laufende Straßenbahn sti…

  • Ohje, jetzt haben wir hier eine soziologische Diskussion losgetreten. Aber das Stichwort "Bildungshintergrund" ist sicherlich ein wichtiges Thema, auch was unsere Innenstädte angeht. Bildungshintergründe scheinen sich ja gesellschaftlich zu vererben. Die Bildungstiefe der Eltern überträgt sich oft auch auf die der Kinder, zumindest dann, wenn die Eltern ihre Kinder an ihren Alltagsproblemen teilhaben lassen - bzw. sie damit belasten. Ich hatte das Glück, das habe ich erst später rausgefunden - d…

  • @Luftpost: Es ist vor allem schlechter Stil, von einer steilen These, die du aufgeworfen aber nicht belegt hast, jetzt nichts mehr wissen zu wollen. Du warst es der den Standpunkt vertreten hat, ganz grundsätzlich das Baujahr eines historischen Gebäudes anhand seiner Gestaltung auf 10 Jahre genau ablesen zu können. Aus der Nummer kommst du mit deinen Belehrungen über Diskussionsstil nicht mehr heraus ohne inhaltlich zu liefern. Auf Wikipedia zu verweisen ist übrigens auch kein guter Stil, da ste…

  • Ich kann die Zustände in der DDR nicht beurteilen, dazu weiß ich zuwenig wie das alles gesellschaftlich, wirtschaftlich, staatlich gelenkt und gefördert, subventioniert, zusammenhängt. Ich weiß eben nur dass es damals weder Digitalisierung gegeben hat noch ein Auto in jedem Haushalt, ja wir waren nicht wirklich "privilegiert" und hatten nichteinmal einen Telefonanschluss. Aber meine Eltern hatten beide Arbeit, und haben es irgendwie hinbekommen, dass sie arbeiten gehen konnten ohne Probleme zu b…

  • Quote from Franka: “Wo ist nur das blitzgescheite Bürgertum aus dem 19. Jahrhundert hin? Das frage ich mich oft, wenn ich irgendein Buch aus dieser Zeit lese.Ja, eine sehr schöne Vorstellung! ” Ja, das frage ich mich auch, wo ist die "Leichtigkeit des Seins" hin. Ich frage mich auch immer wie es meine Mutter geschafft hat, in den 1980'ern zwei Söhne groß zu ziehen, gleichzeitig zu arbeiten und das ganze ohne Auto. Waren in der DDR die ÖPNV-Angebote so viel leistungsfähiger? Waren die Dienstleist…