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  • Zitat von Heimdall: „Zurück zum Thema Goebbels-Villa. Diese Villa liegt in Wandlitz, nördlich von Berlin. Etwas über 20.000 Einwohner. Und dort liegt sie abseits am Stadtrand. Wer bitte soll diese Fahrt auf sich nehmen, um dort ein Museum aufzusuchen? “ Die meisten deutschen Museen liegen noch viel ländlicher als es die Goebbels-Villa tut. Insbesondere auch viele NS-Gedenkstätten! Bei Museen ist die Standortfrage meist gar nicht die primäre Entscheidungsgrundlage, sondern vielmehr die Frage nach…

  • Zitat von Heimdall: „Die meisten Rekonstruktionen werden ja gar nicht von der öffentlichen Hand finanziert, sondern durch private Spenden. “ Das Gegenteil ist richtig. Oder möchtest du behaupten in Potsdam, Dresden, Frankfurt oder Berlin wären nicht immer auch erhebliche Fördermittel eingesetzt worden? Die Beispiele die du nennst, betreffen ja nur bestimmte Details der Projekte, die Projekte selbst sind zu einem erheblichen Teil mit Steuermitteln finanziert. Wir können nicht auf der einen Seite …

  • Zitat von Heimdall: „bezuschusst “ Ja, Kultur ist fast überall in Deutschland von Fördermitteln abhängig. Es gibt kaum ein Museum in Deutschland, das ohne auskommt. Das gilt übrigens auch für Rekonstruktionen. Mit deiner Argumentation untergräbst du unser Anliegen hier gerade. Kultur sollte es immer wert sein, gefördert zu werden. Zitat von Heimdall: „Das Gehalt eines Museumsdirektors in Hessen liegt derzeit bei über 4600 Euro im Durchschnitt. (siehe hier) “ Diese Seite ist so seriös wie eine Po…

  • Zitat von Heimdall: „Ein Museum bedeutet, dass da wieder eine weitere Ausstellung auf Kosten des Steuerzahlers eingerichtet werden muss, die dann möglichst pädagogisch sensibel gestaltet werden muss und durch die dann die Klassen von genervten Schülern, die am Smartphone herumspielen, geschleust werden. “ Das ist aber eine äußerst fragwürdige Sicht auf die Stätten, die unser Kulturgut bewahren. Wer die Kosten hat, ist übrigens eine Frage des Trägers. Zitat von Heimdall: „Ein Museumsdirektor beko…

  • Zitat von Seinsheim: „Es würde zum Beispiel auch kein ernsthafter Kritiker behaupten, bei dieser Kirche handele es sich um einen Nazi-Bau. “ Nun, eigentlich handelt es sich doch bei dieser Behauptung um eine krasse Verkürzung ihrer Geschichte. Dabei würde ich zumindest Berechnung unterstellen, bei der "88" eher so plumpe Rhetorik, dass es sogar der eigenen Sache schadet.

  • Zitat von Seinsheim: „du bist ein ziemlicher Idealist. “ Das mag sein. Ich kann mir schwer vorstellen, dass die Fanatiker mehr als ein versprengte kleine Gruppe ausmachen. Wer ernsthafte und ernst zu nehmende Kritik äußert, der wird kaum aus den Maßen eines barocken Gebäudes eine nationalsozialistische Symbolik herauslesen.

  • @Tübinger Danke, das sind Quellen, die wir brauchen. Denn jetzt wissen wir, in welchem Kontext und auf welche Art und Weise diese Aussagen getroffen wurden. Da hat irgend ein Gegner der Garnisonkirche eine wirklich unsinnige These in die Welt gesetzt. Ich denke, dass sich selbst ein großer Teil der Kritiker von Rekonstruktion davon distanzieren würden. Und ich glaube auch nicht, dass solche Thesen repräsentativ sind. Radikale und fragwürdige Ansichten gibt hüben wir drüben, das sollte man nicht …

  • Zitat: „ Bei der Mini-Demo (30 Leute) gegen den Bau der Garnisonkirche habe ich gestern immerhin ein neues Argument gehört: der Turmbau sei deshalb nicht statthaft, weil dieser 88 Meter hoch sei und dies die Chiffre für "Heil Hitler" darstelle. Langsam - finde ich - sollten wir den Sektenbeauftragten hinzuziehen... “ Aha, irgendwer hat von irgendwem mal was gehört. Wollen wir uns wirklich auf dieses Niveau einlassen oder einfach mit Fakten arbeiten?

  • Gerade in der heutigen Zeit sollte man auf solche Gerüchte, deren Wahrheitsgehalt nicht abschätzbar ist, nichts geben. Schon gar nicht, wenn sie irgendwo bei Facebook oder Twitter herumwandern, aber nicht einmal hier verlinkt werden können. Behauptungen sind schnell in die Welt gesetzt.

  • Zitat von Seinsheim: „Gegner der Garnisonkirche, gegen deren Wiederaufbau Herr T. ja auch emsig anschreibt, haben nun festgestellt, dass der Turm 88 Meter hoch war - und wieder sein wird - und darin eine nationalsozialistische Symbolik erkannt. “ Wo kann man diesen Unsinn nachlesen?

  • Zitat von Philon: „Das eine folgt nicht aus dem anderen; letzteres wäre aber notwendig, damit man Kollektiven sinnvollerweise Schuld zuschreiben könnte. “ Lösen wir uns doch bitte von dem begriff Schuld, weil es doch offensichtlich ist, dass wir da unterschiedliche Tendenzen in dem Terminus sehen. Gehen wir von einer Verantwortung aus, denn so möchte ich die Schuld verstanden wissen. Kann die auch nicht kollektiv sein? Hat Roman Herzog Unrecht?

  • Zitat von Seinsheim: „Natürlich, ich wiederhole, was Konsens ist, hat es im deutschen Namen schwerste Verbrechen gegeben und natürlich haben wir eine kollektive Verantwortung, aus der sich auch ethische und moralische Forderungen an die nachfolgenden Generationen ableiten lassen. “ Danke, das ist auch meine Ansicht, die ich hier gestern Abend zu vertreten versucht. Der Begriff der Schuld scheint hier zu sehr von einer individuellen Täterschaft geprägt zu sein, weshalb ich dafür plädiere von eine…

  • Zitat von Franka: „Und wie steht es mit der Verantwortung? Stichtwort "Gesellschaftsvertrag"? “ Auch das ist in meinen Augen eine kollektive Verantwortung. Dies lässt sich wohl nur schwer bestreiten.

  • Zitat von Philon: „2. Moralisch falsches Handeln ist Handeln, bei dem ein Akteur bewußt gegen eine Norm verstößt. Über Normen nachdenken und sich entscheiden, für oder gegen sie zu handeln, kann aber wiederum nur, wer überhaupt ein psychisches Innenleben hat und genauer noch: ein Bewußtsein seiner selbst. Auch da gilt, dass Kollektive das so wenig haben wie Bäume, Steine oder Autos und daher auch genausowenig schuldig werden können wie Bäume, Steine oder Autos. “ Und auch das sehe ich anders. Da…

  • Zitat von Philon: „Du führst die ganze Zeit Punkte an, die meinen zentralen Einwand gegen deine Kollektivschuldthese gar nicht betreffen. “ Vielleicht habe ich es nur überlesen unter den vielen Posts hier. Aber was ist denn der zentrale Einwand? Doch nicht etwas, dass Kollektive keine Subjekte sind? Das ist unerheblich für die Wahrnehmung von Schuld und Verantwortung im moralischen Sinne. Jemand, der Teil des Systems ist, das die moralische Fehlentwicklung bedingt, wird sich einer kollektiven Ve…

  • Zitat von Seinsheim: „Der erste Denkfehler besteht m. E. darin, dass ein Historiker eigentlich gar nicht zu bewerten, sondern Fakten aufzuzeigen hat. “ Als Kunsthistoriker und Historiker kann ich dir sagen, dass dies Annahmen falsch ist. Ein Großteil meiner wissenschaftlichen Ausbildung bestand darin, aus Fakten mit Zuhilfenahme von Erfahrungswerten Schlüsse zu ziehen und Bewertungen vorzunehmen. Zitat von Seinsheim: „In keinem Rechtsstaat verhängt ein Richter Kollektivstrafen; auch bei gemeinsc…

  • Zitat von Franka: „Der Zankapfel sind wohl die Begrife "Kollektiv und Schuld". Versteh ich das richtig? “ Ich würde das nicht verneinen, Philon dagegen offensichtlich schon. (Sorry, für die verschachtelte Ausdrucksweise). Zitat von Franka: „Ist unter Kollektiv die Gruppendynamik zu verstehen? “ Ich würde es so definieren wie es Wikipedia tut: Zitat von Wikipedia: „Der Begriff Kollektiv benennt unspezifisch soziale Gebilde, deren Zugehörige nach sehr verschiedenen Gesichtspunkten zusammengefasst …

  • Zitat von Philon: „Erst einmal: Dass Philosophie mehr oder weniger unwissenschaftlich sei, weil sie nicht mit Fakten zu tun hat, ist plattester Empirismus. “ Wo habe ich geschrieben, dass Philosophie keine oder eine minderwertige Wissenschaft ist? Ich bin selbst Geisteswissenschaftler! Geisteswissenschaften dürfen nur nicht den Fehler begehen, sich naturwissenschaftlichen Erkenntnissen entgegen zu stellen. Ganz im Gegenteil: Je nach Disziplin sollten sie auf diesen basieren. Zitat von Philon: „D…

  • Zitat von Philon: „Du stellst hier ein bestimmte philosophische These auf, die ich mit einem bestimmten Argument meine widerlegt zu haben. “ Das Problem ist wohl eher, dass sich philosophische Thesen nur schwer widerlegen lassen, weil sie in der Regel nicht auf Fakten basieren. Das andere Problem ist, dass du versuchst, eine an Fakten (Täter und Mitläufer) orientierte Einschätzung (Verantwortung, Schuldfrage) auf eine höhere philosophische Ebene zu hieven, die das eigentliche Problem aus den Aug…

  • Zitat von Philon: „Es tut mir leid, aber verstehst offenbar mein Argument nicht bzw. redest an ihm vorbei: Mein Argument besagt, dass es ontologisch unmöglich ist, dass Kollektive Schuld tragen, weil sie die ontologischen Voraussetzungen (geistiges Innenleben und Selbstbewußtsein) nicht aufweisen, die nötig sind, um schuldig zu werden. “ Ich habe nicht vor, mich auf einen philosophischen Diskurs zu diesem Thema einzulassen. Ich sehe es aus der Warte eines Historikers. Das Volk und die Gesellscha…