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Die Abstimmung für das Gebäude des Jahres 2018 ist geöffnet! Abstimmungsende ist am 15. November 2018. Bitte gebt bis dahin Eure Stimme ab.

  • Pirmasens

    Heimdall - - Rheinland-Pfalz

    Beitrag

    Pirmasens gilt ja als stark strukturschwach. Da ist es den verantwortlichen Politikern und der Bauverwaltung offenbar egal, ob ein bestehendes Ensemble zerstört wird. Hauptsache, ein Investor macht irgendetwas. Und das ohne Rücksicht auf die bestehende Struktur. Ist erst einmal diese Struktur zerstört, können weitere Sündenfälle hinzukommen. Sensibilität sieht anders aus.

  • Demmin

    Heimdall - - Mecklenburg-Vorpommern

    Beitrag

    Da hast Du recht, "Kaoru". Man kann noch nachbessern. Nachgebessert kann auch bei dem schlichten gelben Gründerzeitler neben der unpassenden modernistischen Neubebauung. Es sollte mit wenig Aufwand verbunden sein, ihn bei der nächsten anstehenden Fassadenerneuerung zu restuckieren. "Mantikors" historisches Bild zeigt ja den Zustand vor der Entstuckung.

  • Zitat von Villa1895: „ Eine Haustüre um 1570, zwar mit Hausnummer, aber ohne Freitreppe zur Tür: a-479dbb174f461107b.jpg “ Aber immerhin mit Hühnerleiter zum Eintritt. smilie_tier_71.gif Vielen Dank für die Fotos!

  • Demmin

    Heimdall - - Mecklenburg-Vorpommern

    Beitrag

    Zitat von Lupi: „Da bis jetzt so gut wie nichts im Demmin-Strang los war, machen wir doch einen kleinen Rundgang um den Markt Zwei interessante Neuschöpfungen (keine Rekos): 39850244874_4dc1f424c1_b.jpg “ Das ist wirklich ein sehr gelungener Neubau. Ich sah ihn auf Deinen Fotos erst von Weite und fragte mich, ob das ein Altbau, eventuell ein altes Warenhaus ist. Also, danke für dieses Foto.

  • Das stimmt so pauschal nicht. Die NS-Architektur ist ziemlich ornamentlos. Dennoch hat es bisweilen Ornamentik gegeben, vor allem im privaten Wohnungsbau. Kunst am Bau gab es ohnehin. Schaue mal z.B. den goldenen Saal der Zeppelintribüne in Nürnberg: de.wikipedia.org/wiki/Reichspa…rg-RalfR-DSCF4463_4_5.jpg Beim Gauforum Weimar finden sich Pilaster und eine klassische Gliederung: goo.gl/images/Ur9so7 Der Kommunismus war schon weit ornamentfreudiger. Man denke mal an die Kulturpaläste der Stalinze…

  • Zitat von etinarcadiameo: „Wer sich nun von diesen abgrenzen wollte, konnte dies eigentlich nur in einem weitgehenden Verzicht auf das Ornament tun - und stellte zu seiner Freude fest, daß ihm der nach (vermeintlich) Höherem strebende Kleinbürger und Arbeiter dorthin erstmal nicht folgen mochte, sondern weiterhin den gemütlichen Stil-Ohrensessel neben dem Gummibaum besitzen wollte. “ Was sich heute ja wieder verändert hat. Heute wird in den Neubausiedlungen das Bauhaus für Jedermann präsentiert,…

  • Zitat von Pagentorn: „Sommer, Ingo: ‚Zwischen Tradition und Moderne. Wilhelm II. und die Baukunst’ (in: Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte. Neue Folge 25. Band. 2015. Heft 2, S.157-209) hier: S.174-176. Ich bitte um Verzeihung für die mäßige Qualität der Abbildungen, aber das Heft ist broschiert und hat keine Fadenheftung, sodaß ich es nicht scannen, sondern nur abfotografieren konnte. (Im Übrigen ist der gesamte Aufsatz – wie auch die anderen Beiträge in dem Heft – seh…

  • Jede noch so kleine bauliche Veränderung in einer Stadt wie Rom kostet auch historische Substanz. Es hieße jede Weiterentwicklung einzustellen, wenn der Ist-Zustand komplett konserviert werden soll. Ich denke, dass in Rom noch ausreichend historische Substanz vorhanden ist. Wer sich dem Petersplatz durch engere Gassen bzw. Straßen nähern möchte, kann dies weiterhin von Norden oder Süden aus tun.

  • Göttingen

    Heimdall - - Niedersachsen

    Beitrag

    Die meinen mit "sensibel", dass das Haus ein steiles Dach hat, sich in der Kubatur halbwegs einpasst und über Geschossvorsprünge verfügt. Das sehen die sicher als enormes Entgegenkommen. Es hätte ja auch ein Sichtebeton-Flachdachbunker werden können oder eine Staffelgeschoss-Schaumstofffassaden-Kiste. Dennoch passt das natürlich aufgrund der Fassadengestaltung und Farbe nicht in diese Straße.

  • Der Skandal ist, dass die Behörden überhaupt eine Abbruchgenehmigung erteilt haben. Da wurde also im Vorfeld schlampig gearbeitet.

  • Zitat von Franka: „und sie später im Bunker ermordete “ Was eher eine Schutzmaßnahme gewesen sein dürfte. Man kann sich vorstellen, was die Russen mit diesen Kindern angestellt hätten, wären sie ihnen lebend in die Hände gefallen. Vergewaltigung wäre vermutlich nicht alles gewesen, wie andernorts ja praktiziert. Das ganz war natürlich eine riesige Tragödie. Allerdings wurden die Kinder nicht in besagtem Landhaus ermordet, sondern im Führerbunker in Berlin. Eigentlich fand in diesem Landhaus nich…

  • Nürnberg

    Heimdall - - BY / Reg.bez. Mittelfranken

    Beitrag

    Dass die Fenster vor dem Brand ausgebaut waren, ist ein riesiges Glück (im Unglück) gewesen.

  • Zitat von UrPotsdamer: „Bis Mussolini kam und die Via Della Conciliazione durchbrach, um einen schönen Blick auf den Petersdom zu erhalten - ein Blick, der von den Architekten von Petersdom und -platz nie intendiert war. Aber das 20. Jahrhundert wusste es eben besser... “ Wobei ich anmerken möchte, dass mir die Sichtachse der Via Della Conciliazione hervorragend gefällt. Gassengewirr gibt es in Rom ja genug. Mir fehlen bisweilen die großstädtischen Stadträume. Hier wurde ein solcher verwirklicht…

  • Zustimmung, "thommystyle". Zitat von tegula: „Meine Kollegen müssen fast alle unter solchen Bedingungen arbeiten. Der Kultursektor ist in Deutschland zum Großteil erheblich unterfinanziert. “ Niemand muss unter solchen Bedingungen arbeiten. Keiner hat sie gezwungen, Museumsdirektor zu werden, wenn das für sie so unlukrativ ist. Sie haben studiert und können sich einen anderen, für sie viel ertragsreicheren Job suchen, wenn ihnen das Geld nicht reicht. Das ist der Unterschied zum kleinen Lagerarb…

  • Anhalter Bahnhof

    Heimdall - - Berlin

    Beitrag

    Wenn man "Wikipedia" glauben mag, dann wurde der Portikus nur aufgrund von Bürgerprotesten erhalten. Er ist also eine Art Beruhigungsdrops gewesen, sein Erhalt war ursprünglich wohl nicht geplant. Insofern ist der gegenwärtige Zustand eher ein Zufallsergebnis, nicht das einer bewussten Planung. So habe ich das zumindest verstanden. Vermutlich werden sie heute den Portikus nicht mehr abreissen, sondern als geschichtliches Erinnerungsfragment erhalten. Gleichwohl hat er eigentlich keine Funktion, …

  • Quartier VI - Patrizia Immobilien AG (im Bau)

    Heimdall - - Dresden

    Beitrag

    Es geht wohl weniger um das Aussehen im gegenwärtigen Neubauzustand. Übliche Wärmedämmfassaden müssen in der Regel nach wenigen Jahrzehnten erneuert werden. Das heißt, alles kommt wieder runter. Und theoretisch könnte sich ein Eigentümer entscheiden, dann doch wieder moderne Aluminium-Lammellen statt des Barock-Dekors anzubringen. Es besteht also wenig Nachhaltigkeit.

  • Dennoch ist die ganze Diskussion eben auch "gaga". So wie das Verhältnis des öffentlichen Diskurses zur NS-Zeit "gaga" ist. Wenn man sich auf verrückte Diskursrahmen einlässt, muss man selbst verrückt argumentieren und wird verrückt. Rekonstruktionen sind so nationalsozialistisch wie "anti-faschistisch". Jeder kann das interpretieren wie er möchte. Der Reko-"Antifaschist" kann sich vor die "Goldene Waage" stellen und rufen: "Das ist Architektur gegen die Nazis. Oder hat Speer etwa mit Holz gebau…

  • @"Luftpost", den Vergleich zum Bauhaus hast Du aufgemacht. Wenn Du bezüglich dieser Goebbels-Villa einen Relativismus betreiben möchtest a la "Denkmal ist gleich Denkmal", kannst Du das machen. Dann brauchen wir aber auch keine weitere Diskussion über höheren oder niedrigeren Denkmalwert führen. Das neue Pellerhaus ist so viel wert wie das alte. Der Palast der Republik ist so viel wert wie das Berliner Stadtschloss. Alles sind irgendwie Denkmäler. @"tegula" Die Rekonstruktionsbewegung untergrabe…

  • Karlsruhe

    Heimdall - - BW / Reg.bez. Karlsruhe

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    So sah der offenbar denkmalgeschützte Vorgängerbau aus: bilder-speicher.de/image_community.php?id=10011700542030 Ein älterer Bericht zum Kaiser-Karree: www1.karlsruhe.de/Aktuell/Stad…w.karlsruhe.de/index_html Aber wir sollten Lederer Ragnarsdóttir Oei trotzdem nicht übers Klee loben. Sie haben den Neubau anstelle der abgerissenen Hofdrogerei zu verantworten. Ersatz für Hofdrogerie: harsche Kritik der Weinbrenner-Gesellschaft ka-news.de/region/karlsruhe/Er…sellschaft;art6066,767922 peter-hartleb.…

  • Dazu ist das Gebäude architektonisch zu unbedeutend. Du kannst es nicht mit dem Bauhaus in Dessau vergleichen. @"tegula" Zum Beispiel gibt es in Frankfurt ca. 60 Museen, von denen gut ein Dutzend in städtischer Hand sind. In dieser Form ist das nicht mehr wirtschaftlich, sondern purer Luxus. Zum großen Teil werden diese Museen vom Steuerzahler bezuschusst. Auch die privaten Museen erhalten staatliche Zuschüsse (siehe hier). Da die Besucherzahlen die Kosten bei weitem nicht decken, wird jede Eint…