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  • Überlingen

    Mündener - - BW / Reg.bez. Tübingen

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    Ich muss tatsächlich sagen, ganz schlecht finde ich den Umbau nicht - zunächst einmal aufgrund des meiner Ansicht nach absolut unwürdigen Vorzustandes im Inneren, mit einer totalen Vereinfachung des neugotischen Bauschmucks (Profilierung des Chorbogens verschalt, Kanzel verkleidet) und einem Fliesenboden, der so aussah, als hätte man ihn nur eingebaut, weil er so schön pflegeleicht ist. Dennoch hat man einige schwere Fehler gemacht. Zuallererst, wie schon angemerkt, hätte nicht alles weiß sein d…

  • Bezüglich Vorstädten war ich mir unsicher, dachte aber dann, es ist unwahrscheinlich, dass es schon Vorstädte gab, bevor man auch nur den Zwinger zwischen beiden Mauern geopfert hatte. Zudem ging damals wohl noch ein Großteil der wirtschaftlichen Leistung des Ortes von den 5 Höfen der Klöster Ebersmünster, Maursmünster, Unterlinden und Pairis sowie Dem des Straßburger Bistums aus, welche wohl beachtliche Flächen bewirtschafteten, sodass ich zumindest für die Weinbaugebiete von nur sehr wenigen E…

  • Um ehrlich zu sein, ist dem Ganzen nicht allzu viel Recherche vorweg gegangen. In manchen Fällen war der Erkenntnisgewinn einfach, etwa beim romanischen Vorgängerbau der heutigen Kirche, deren Grundriss entsprechend der Ausgrabungsergebnisse glücklicherweise im Pflaster markiert wurde. Zur Burg gibt es genug Quellen, die Stadttore, wie ich sie gezeichnet habe, sind durch nichts belegt, und allein anhand von Referenzen so erdacht. Selbiges gilt für fast sämtliche Profanbauten in der Stadt, ledigl…

  • Wie bereits angekündigt, gibt es nun zwei Bilder der soeben fertiggestellten Stadtansicht von Eg(u)isheim. Zunächst die Gesamtansicht: 42248634400_4088be97d6_o.jpg Dann noch ein Ausschnitt des Stadtzentrums: 42247907370_540100bd0e_b.jpg

  • Volltreffer! Aber wo sonst, außer in Egisheim, und beim Castel del Monte, gibt es auch eine achteckige Burg

  • Ich habe mal wieder eine Stadt gezeichnet, wieder in der Zeit um 1450-1500, doch diesmal eine real Existierende. Um welche Stadt handelt es sich hier? (Sobald die Zeichnung komplett fertig ist, gibt es eine Gesamtansicht) 43290999024_618f7decf8_c.jpg Dieser Ausschnitt ist recht stark vergrößert, die Größe der Bauten ist in etwa die Doppelte derjenigen auf dem Papier.

  • Da die Zeichnung ja recht gut ankam, habe ich noch einen kleinen Ausschnitt vom neuesten Stand, mit der fertigen Vorstadt (naja fast, wären da nicht diese nervigen Zäune, die immer noch als Pfostenreihen herumstehen) und der teils fertigen Stadtmauer. 43633888281_dbfcce43f3_c.jpg Farbton und Kontrast habe ich digital verändert.

  • Wohl wahr, so ganz akkurat ist das nicht, obwohl es mit Friesach in Kärnten einen solchen Fall gibt - wobei dort nach der Bauzeit des Klosters die Stadtmauer erheblich verkleinert wurde, auf die heute noch vorhandene Anlage - siehe auch hier. (Nicht ganz) offtopic, aber dafür um so bedauerlicher: Wie ich gerade las, wurde das Dominikanerkloster in Friesach als das Älteste noch bestehende im deutschen Sprachraum 2015 - 2 Jahre vor seinem 800-Jährigen Jubiläum - aufgelöst und verkauft. Der Artikel…

  • Nachdem der Großteil meiner alten Posts hier durch verloren gegangene Bildquellen weg ist, liefere ich nach langer Zeit mal wieder etwas Neues ab. Die Zeichnung, um die es geht, ist so dermaßen neu, dass sie noch nicht einmal fertig ist - aus purer Laune heraus lade ich sie aber dennoch einfach mal im halbfertigen Zustand hier hoch Es handelt sich um eine Ansicht einer fiktiven süddeutschen Stadt um 1500 im Maßstab "so klein wie nur irgendwie möglich, aber bitte mit allen Details" - im Endeffekt…

  • Abgesehen von den Vorhangbogenfenstern meine ich im Giebel ein wenig das Braunschweiger Gewandhaus wiederzuerkennen.

  • Zum Glück habe ich gestern im kleinen Örtchen Birlenbach das genaue Gegenteil erfahren dürfen - im Rahmen einer Besprechung zu einer Festlichkeit zum vierhundertsten Jahrestag der Grundsteinlegung des ehemaligen Schlosses Catharinenburg dort (1619-21 errichtet, 1755 endgültig abgetragen) wurde dort - die Initiative geht ausschließlich von den dortigen Einwohnern aus - eine bunte Mischung aus Deutsch, Elsässisch und Französisch gesprochen, wobei Französisch den eindeutig kleinsten Teil ausmachte,…

  • Folgende Brücken werden den Ausbau der Enztalquerung (scheinbar kein Brückenneubau) nicht überleben: 27809086058_ff8b9d0d0c_b.jpg 27809084028_aa226aeb2d_b.jpg Dasselbe gilt für die alte Straßen- sowie die Eisenbahnbrücke in der Talsohle, beides Stahlbrücken der gleichen Epoche. Bei der letzten Brücke auf westlicher Seite bin ich mir nicht hundertprozentig sicher, ob sie fallen wird, aber angesichts dessen, dass die Spannweite nicht einmal 4 Spuren + Standstreifen, von 6 Spuren nach dem Ausbau ga…

  • Es scheint, als wolle man eine der beiden Rampen (wenn ich mich recht erinnere, Fahrtrichtung Stuttgart) als Landstraße weiternutzen und die Andere als Straßenbauwerk aufgeben, d.h. die Trasse renaturieren (was dabei mit den Brückenbauwerken passiert, weiß ich nicht). Dennoch wird es diese Brücke vermutlich nicht mehr lange geben. 40787115355_22d5757880_b.jpg Eigene Aufnahme Korrektur: Der neue Streckenverlauf des Albaufstiegs wird diese Brücke scheinbar nicht betreffen.

  • Auf der A8 München-Karlsruhe werden demnächst ebenfalls die letzten Autobahnbrücken der 1930er Jahre verschwinden - sowohl am Albaufstieg als auch an der Pforzheimer Enztalquerung wird für sie wohl nach dem 6-spurigen Ausbau und teilweiser Streckenverlegung (in beiden Fällen bereits vor Ort mittels Schildern angekündigt) kein Platz mehr sein.

  • Lübeck (Galerie)

    Mündener - - Schleswig-Holstein

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    St. Jakobi ist schon eine wahre Ausnahmeerscheinung - in welcher anderen Kirche auf dieser Welt stehen schon gleich zwei gotische Orgeln, vom Rest der Ausstattung ganz zu schweigen. In diesem Kontext, und insgesamt dem der Lübecker Orgellandschaft, wiegt der Verlust des ebenfalls noch gotischen Instruments der Marienkirche sehr schwer.

  • Lübeck (Galerie)

    Mündener - - Schleswig-Holstein

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    Sehr schöne und abwechslungsreiche Ansichten! Ich erlaube mir mal, eine Frage, die mich schon länger beschäftigt, in den Raum zu werfen: Ich habe mal irgendwo gehört/gelesen, dass es unter den Fachwerkbauten der Seitengassen und Hinterhöfe Beispiele gibt, die bis ins 15. Jahrhundert datieren. Stimmt dies, bzw. weiß jemand dazu mehr?

  • Die Diktatur der Rasterfassade

    Mündener - - Berlin

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    Ich halte die Idee einer Zusammenstellung, noch dazu in derartig qualitätvoller Ausführung, für sehr gut! Besonders die Art der Darstellung der Gebäude ist perfekt geeignet, denn sie verwendet auf ausdrucksvolle Weise die Waffen der heutigen Architekturszene gegen genau Diese. Ich bin diese sehr nüchterne, geradezu unterkühlte Darstellung mit der vermeintlichen Fokussierung auf das Wesentliche (wobei damit für die Seite der Architektur, die den Menschen dient, alles Wesentliche weggelassen wird)…

  • Rüdesheim am Rhein (Galerie)

    Mündener - - Hessen

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    Zitat von Fachwerkliebhaber: „IMG_20161029_154339.jpg “ Dieses Bild zeigt sehr deutlich, dass es sich beileibe nicht um irgendeinen Bau handelt, und dass das Rasterfachwerk um die Fenster herum nicht ein Umbau des 19. oder 20. Jahrhunderts ist, sondern original - das zugesetzte Fenster mit der Inschrift zeigt deutlich die Reste eines Kreuzstockfensters, und zwar nicht, wie sonst im Fachwerkbau der Region üblich, einfach abgefaste Balken, sondern ein dünner Kreuzstock nach Art des damaligen Stein…

  • Utrecht

    Mündener - - Restliches Europa

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    Es gab vor einigen Jahren mal eine temporäre Installation in Form eines Metallgerüsts zur Visualisierung des Langhauses. Aber diese Initiative plant eine substantielle Rekonstruktion - eben, wie es bis 1674 war. Der Vollständigkeit halber noch die Federzeichnung des Innenraums von 1636: 597px-Dom-Utrecht-Pieter-Jansz-Saenredam.jpg (gemeinfrei, wie auch das Bild im ersten Beitrag) Man sieht, auch das Vierungsgewölbe fehlte damals - es wurde erst im 19. Jahrhundert errichtet, zusammen mit einer ne…

  • Utrecht

    Mündener - - Restliches Europa

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    Utrecht - Wiederaufbau des Langhauses des Utrechter Doms 560px-Dom_voor_storm_(retoucheerd).jpg Es ist an der Zeit, mal wieder die sehr dankbare Rolle als Verbreiter guter Nachrichten zu übernehmen. Im niederländischen Utrecht, dem mittelalterlichen Bischofssitz der nördlichen Niederlande mit einer sehr alten und prachtvollen Kathedrale, plant eine Initiative ein sehr ambitioniertes Wiederaufbauprojekt. Denn ebendieser Kathedrale fehlt seit 1674 das Langhaus - es wurde bei einem Sturm zerstört u…