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  • Quartier VI - Blobel (im Bau)

    ursus carpaticus - - Dresden

    Beitrag

    Dieses Loch ist wirklich der Tupfen auf dem I, was die ästhetische Unzulänglichkeit dieser Fassade anbelangt. Zum Glück kommen Bäume (stets eine städtebauliche Notlösung), sonst müsste man es direkt bedauern, dass man (wahrscheinlich aus bau- und nachbarrechtlichen Gründen) vor diesen Schund nicht ein Neues Gewandhaus mehr stellen kann.

  • Zitat von Wikos: „Man kann zu der TAZ von der ideologischen Ausrichtung her stehen wie man will, aber es gab immer wieder Reportagen und Berichte von hoher journalistischer Qualität. Was jetzt passiert kann man wohl als ungebremstes Mediensterben im Zuge der digitalen Transformation bezeichnen. Diese Niveau ist nicht mehr zu unterbieten und wird mit Sicherheit auch dem journalistischen Anspruch der TAZ nicht gerecht. Es ist einfach nur traurig einen blutigen Anfänger über diese Tagung berichten …

  • Nein, so einfach geht das nicht. Die Essighausfassade ist kein bloßes Lockmittel, sondern ein Selbstzweck, eine der aufregendsten bürgerlichen Fassaden des alten Deutschlands. Dafür könnte man schlechtere Fassaden in Kauf nehmen, umso solche, die um nichts weniger trist als die alten sind.

  • Zitat von Kaoru: „Auch die Nachkriegsdiele hat Qualitäten und ist eine wichtige Remineszenz. Das alles wird, statt es zu erweitern, zu verbessern, weiterzuentwickeln, geopfert, weil alles andere ja investorenfeindlich und renditevernichtend. Für mich ist das was kommt, nichts wert. Füllbau, mehr nicht. Erträglich anbiedernder Investorenmüll. Der Wiederaufbau des Quartieres war im wesentlichen Ausdruck materiellen Notstandes, das was kommen wird, ist Ausdruck geistig-kulturellen Notstandes. “ Nun…

  • No, Kaoru, sonst sagst nix dazu, außer dass du irgendwelche 50er-Jahre Rückfassaden, so gelungen sie auch sein mögen, beweinst? Ich wäre eigentlich auf deine Meinung zu dieser neuen gewagten Ecksituation um die Essighausfassade gespannt. Ehrlich, ohne jegliche Ironie, ich halte was von deinem ästhetischen Dafürhalten. Bist du vielleicht zu sehr im Wigl-Wogl? Wie auch immer, heraus damit!

  • Ja, wirklich sehr gut. Es ist auch diese Ansicht sehr hübsch - ein echter Gewinn für diese Ecke, wovon auch die Stadtwaage, bislang ein wenig verloren, nur profitiert. Hier ist das Nebeneinander von alt und neu sehr würdevoll und gelungen - ein Stadtbild mit Charakter.

  • Ich würde dem Leser Nils Huschke zustimmen. Ohne polemisieren zu wollen, halte ich es für möglich, dass diese Ecke sogar ein echter "Hingucker" wird. Es verhält sich ja in Wahrheit so, dass meine erste, unmittelbare (hier nicht verschriftete) Reaktion nicht so besonders weit von jener Riegels entfernt war. Aber je länger ich mir diese Darstellung betrachte, desto besser gefällt sie mir. Von 60 zu 40 ja bin ich jetzt bei 95 zu 5. Hinsichtlich Pagentorns Forderung bezüglich des Strebepfeilers würd…

  • Was für eine persönliche Stoßrichtung??? Hast du das neue (hoffentlich bald alte) Essighaus erbaut bzw die Idee zu dieser Transloziierung gehabt? Ich bin doch dankbar für die Info, dass der Giebel eine Spolie ist - wäre von selber nicht drauf gekommen, denn seine Ärmlichkeit sieht eher nach vereinfachendem Wiederaufbau aus. Aus meinen Zeilen war doch niemals ein persönlicher Angriff ablesbar. Dass mir das heutige Essighaus nicht gefällt, heißt das doch nicht, dass ich jemandem, der es (dankenswe…

  • Zitat: „Nun sollte ich aber enden, denn sonst schade ich mutmaßlich wieder dem Stadtbildgedanken... “ Was soll das? Natürlich darf man, soll man, muss man Spolien verwerten, wozu hat man sie, nur nicht doch so stümperhaft wie beim Essig/Hinteren-Jacobshaus, wo ein Gedanke, dass das mal irgendwo anders ein Original hätte gewesen sein können, gar nicht aufkommt. Und ihre Entstehung durch Abbrüche hat man überhaupt zu vermeiden.

  • Was für eine Groteske! wahrscheinlich ist an dem Giebel nichts mehr original. Jedenfalls ist es erbärmlich, so einen mickrigen Rückwandgiebel nur aus Substanzfetischismus an eine derart prominente Stelle zu rücken. DERLEI Aktionen schaden der Reko-Bewegung bzw dem Stadtbildgedanken, nicht eine untadelige 1:1 Rekonstruktion in situ. Wobei nichts gegen den Giebel als solches zu sagen ist, in der alten Hinterhoflage war er sicher hübsch und sich selbst genügend.

  • ja, aber diese Forderungen sind irreal, weil sie das gesamte Projekt in Frage stellen. Jacobs will keine Hinterhöfe, sondern möglichst viel Licht und repräsentative Fassaden. dieses Projekt fußt auf der Beibehaltung der Straßensituation. Abgesehen davon: die Essighausfassade ist kein "Spatz". Und die Notwendigkeit einer Überarbeitung würde ich in Zweifel ziehen. Ich wäre gegenüber Nachbesserungen, notdürftigen Adaptierungen etc sogar skeptisch. Irgendwie hat dieser Entwurf etwas Kühnes an sich. …

  • Man muss sich halt immer die Frage stellen, was die realistische Alternative zum Angebotenen ist... Zugegeben, die sich ergebende Ecksituation ist gewagt*. Aber deshalb auf diese Fassade verzichten? Was wollen wir eigentlich? Bislang gab es keine Option für das Essighaus. Und der heutige Zustand ist wahrlich nicht erhaltenswert - bis auf die Partie um den Strebepfeiler natürlich, hier wären Forderungen zu stellen. * es wäre allerdings zu überlegen, inwieweit in diesem Zusammenprall nicht auch ei…

  • Ja, aber irgendwann wird die Kirche einstürzen bei all diesem Herumgemurkse...

  • Zitat von Spellenberg: „ “ Da Sie dankenswerterweise nun auch noch die ehemaligen, prachtvollen Innenräume und den Grundriss des Essighauses in StadtbildD vorgestellt haben, kann es an meiner tiefsten Überzeugung keinen Zweifel mehr geben, dass allein nur das historische Haus in seiner äußeren und inneren Traditionsgestalt - und nicht die Totgeburt eines 3D-Drucks vor einem Investorenluxusbau - einen Wiederaufbau verdient. Nun ja, mit derartigen unrealistischen Maximalforderungen kann man jedes …

  • Nürnberg

    ursus carpaticus - - BY / Reg.bez. Mittelfranken

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    einfach grotesk: Zitat: „Die Qualität von Neubauten ab 1945 ist sehr heterogen und zeigt tlw. Verbesserungen, häufiger aber auch Verschlechterungen zum Vorkriegszustand “ Besonders lustig die Wendung: "häufiger aber auch". Was soll man drauf sagen?

  • Nürnberg

    ursus carpaticus - - BY / Reg.bez. Mittelfranken

    Beitrag

    Zitat von Däne: „Nirgendwo hat man eine so große Altstadt rekonstruiert “ das ist richtig, und das wäre natürlich kaum möglich gewesen. Allerdings lautet der Vorwurf, dass rein NICHTS konstruiert worden ist bzw dass man selbst in ansatzweise erhaltenen Straßenzügen rein nichts zur Wiederherstellung des alten Stadtraums getan wurde. Daher geht die Auflistung einigermaßen ansehnlicher Straßen wie Füll, Unschlittplatz etc ins Leere - dass es dort so aussieht ist der Unzulänglichkeit der Zerstörung,…

  • Nürnberg

    ursus carpaticus - - BY / Reg.bez. Mittelfranken

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    ad 1597 Richtig, das kann man doch überhaupt nicht vergleichen! Ein gelungenes Wiederaufbaukonzept (sicherlich mit den einen oder anderen diskutierbaren Detailfragen) versus einen Neuaufbau von unsäglicher Banalität, der ganz nebenbei keine einzige Reko zugelassen hat.

  • Bern (BE) (Galerie)

    ursus carpaticus - - Schweiz

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    Also dieses Stadtbild hat schon was, muss man neidlos zuerkennen. Eine ganze lange Straße als einziges Denkmalobjekt... Sind das womöglich nicht die längsten Laubengänge überhaupt?

  • Zitat von karou: „Naja, es gibt halt großen und kleinen Heimatverlust, wie es schwere und leichte Krankheiten gibt. Natürlich sollte man nicht übertreiben, aber Verlustgefühle sind etwas sehr subjektives und dürfen durchaus artikuliert werden, sonst dürfte man ja gar nicht mehr beschweren,trauern, jammern, kritisieren, was auch immer, denn man findet immer jemanden, dem es schlechter geht. Aber ja, ab und an mal ein Abgleich mit anderen Realitäten schadet nicht. “ Ja, so ungefähr. Jeder muss lau…

  • Holzkirchen

    ursus carpaticus - - Restliches Europa

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    Holzkirchen haben sich bei uns vor allem in entlegenen, waldreichen Gebieten erhalten. google.at/search?q=radschin&so…M9eCRM:&spf=1533566857936