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Benediktinerkirche Villingen, Rekonstruktion nach Joh. Andreas Silbermann ( 1752 Straßburg )

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Das originale Instrument wurde 1752 von den Brüdern Joh. Andreas und Joh. Daniel Silbermann ( Straßburg ) gebaut.
Es wurde bei der Auflösung des Klosters nach Karlsruhe verkauft und dort 1944 bei einem Bombenangriff zerstört.
Da die Baupläne, Prospektentwürfe, die gesamte Korrespondenz und der Baukontrakt noch erhalten waren, kam der Plan auf,
dieses Instrument an seinem ursprünglichen Standort zu rekonstruieren. Die elsässische Firma Gaston Kern bekam den Zuschlag.
2002 wurde das Werk fertiggestellt. Es hat drei Manuale/Pedal und 36 Register.
Zur Prospektgestaltung: Größere halbrunde und kleinere flächige Pfeifenfelder wechseln sich ab.
Das Hauptgehäuse wie auch das kleinere Rückpositiv in der Emporenbrüstung haben jeweils fünf Felder.
Das geschnitzte Schleierwerk ist ein Teil des Gehäuses. Im Original dürfte es eine Farbfassung gegeben haben.
Das Instrument wurde streng nach historischen Vorgaben handwerklich gebaut.
Für eine Orgel mit 33 Registern braucht man im 18. Jh:

- 24,5 m³ Holz
- 800 kg Zinn und Blei
- 20 kg Eisen
- 30 Schaf- bzw. Ziegenfelle
- ca. 17.000 Arbeitsstunden