Vereinsblog 105

Blog-Artikel von unserer Website

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  • Welches moderne (nicht rekonstruierte) Gebäude oder Gebäudeensemble findet derzeit in Deutschland die größte Zustimmung? Ich habe für diesen Wettstreit einen aussichtsreichen Kandidaten vorzustellen, aber was wollte ich lieber, als dass mir jede Menge konkurrierender noch großartigerer Bauten in unserem Land entgegengehalten werden! /


    Mein Kandidat erhält in allen mir bekannten Architekturforen nur lobenden, ja begeisterten Zuspruch, d.h. dass die architekturinteressierte Bevölkerung in ihrem Urteil über vorbildliche Architektur erstaunlich einmütig ist. Es handelt sich um ein Wohngehöft, das –  wer hätte das gedacht! –  in Hamburg zu besichtigen ist.  Es wurde vor etwa zwei Jahren fertiggestellt, entworfen von dem Hamburger Büro Ralph Flum in Zusammenarbeit mit dem Italiener Antonio Cittero. Im Internet ist es zu besichtigen unter


                        http://www.westend-ottensen.de/


    “Very British!” lauten die Kommentare, “italienische Eleganz!” schreiben sie, “echt Pariser

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  • Aus dem Ruder laufende Kosten, Fehden und Skandale, desillusionierende Eindrücke von dem bislang Fertiggestellten und ein nicht absehbarer Fertigstellungstermin –  was sich seit vielen Jahren am Hamburger Hafenrand abspielt, ist nicht einfach eine Häufung unglücklicher Umstände, es ist eine schwärende Wunde, in der die Krankheit der Architektur unserer Zeit offen ausbricht. Etwas hermachen sollte dieses Projekt, etwas hermachen sollen alle diese selbstgefälligen und verdreht tanzenden Türme der gesamten neuen Hafencity, durch die eine Stadt sich mithilfe von Stararchitekten als Starkommune in Szene setzen will.


    Ein Konzertsaal, der wie eine gewaltige, aus dem Fels ausgewaschene Grotte alle Erinnerung an architektonisch-konstruktives Tragen und Lasten vergessen lassen wird, aufgehängt in einem Turmgebäude, das wie eine glitzernde Wolke über den Wassern schweben wird, effektvoll aufragend weitab von der Innenstadt an der Hafenkante.


    “Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm

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  • Hallo an alle!


    Nachdem unser Webmaster in monatelangem Ringen, das wir ihm nicht hoch genug anrechnen können, die neue Website einschließlich dieses Blogs auf die Beine gestellt hat, ist es nun höchste Zeit, dieses Kommunikationsmittel zu erproben.


    Als neuer Vereinsvorsitzender weise ich darauf hin, dass uns jetzt nicht nur praktikable Internetseiten zur Verfügung stehen sondern in Kürze auch unsere erste Publikation fertig sein wird: das Jahrbuch 2010 unseres Vereins mit Berichten verschiedener deutscher Rekonstruktionsinitiativen und kritischen Stellungnahmen zur gegenwärtigen Entwicklung von Architektur und Städtebau in unserem Land. Dieses Jahrbuch ist als Pilotprojekt gedacht für die Entwicklung eines Periodikums, das mit immer neuen Themenschwerpunkten unserem Anliegen in der Öffentlichkeit Gehör verschaffen soll. Es soll uns als Werkzeug dienen, unsere Position der Öffentlichkeit zu vermitteln, und auch als Selbstdarstellungsplattform, um im öffentlichen Diskurs

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