Quartier VI - Patrizia Immobilien AG (im Bau)

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    • Gesamt betrachtet und ohne dem Wissen, was dort hin "müsste", ergibt der Entwurf ein optisch stimmiges und ästhetisch ansprechendes Gesamtbild. Da die Argumentationen schon in viele Richtungen gehen und wir auf einige Spekulationen setzen, möchte ich mich für die gezeigte Variante aussprechen. Lasst der USD die Rendite und den Wettbewerbsvorteil - ein Narr, wer denkt, dass es ohne Klüngel in Dresden zugeht. Vielleicht ist es gut so in dieser Sache?! Wie schon erwähnt behaupten sich die Gebäude auf dieser Marktseite nicht sehr und so wird das korrigiert und so ist der Kulturpalast dann garnicht mehr zu sehen?! Wer weiß ob das die schlechtere Variante ist?

      Und was wäre, wenn wir diesen Entwurf nicht als Rekunstruktion, sondern als eine, den gegenwärtigen Umständen angepasste Version einer Architektur der Neuen Klassik ansehen, welche der Vorgängerbau zu Grunde liegt?

      BESSER als ein NEUES Gewandhaus ist es allemal. Und die Stadt und deren Bürger - so interessiert und wissend sie auch sind - sollten sich eine weitere elend lange und verhärtete Debatte sparen, welche das Fenster der Bautätigkeit am Ende vielleicht doch für immer schließt.

      Und zum Thema Bazar lässt sich (leider) derzeit NICHTS sagen. Dazu müsste man evtl. Herrn Blobel mal kontaktieren.
    • Ich möchte jedem seine Meinung lassen, aber ich persönlich finde die vorliegende Planung der USD absolut falsch! Aus dieser renditemotivierten Vergewaltigung des historischen Originals wird nicht automatisch eine "Neue Klassik" nur weil ein paar seiner Attribute wiederhergestellt werden.
      Diese Planung wiederspricht so ziemlich allen Prinzipien einer originalgetreuen Rekonstruktion, wie sie zumindest für die Fassaden am Neumarkt meist umgesetzt wurde.
      Es muss an dieser Stelle auch nicht die Gewandhausplanung wieder hervorgekramt werden, um einer negativen Entwicklung eine noch schlimmere denkbare entgegen zu setzen.
    • Also mir gefällt der USD Entwurf sogar immer besser, je länger ich diesen betrachte - bis auf das rechte Haus neben dem Regimentshaus halt. So unterschiedlich wie die Schneeflocken im Winter sind anscheinend auch unsere Meinungen hier im Forum, aber damit müssen wir halt irgendwie umgehen können. Andrerseits sind es auch nicht wir, die dort ihr Geld für dieses Bauvorhaben ausgeben und daher (leider) nur Statisten bleiben. Das müssen wir uns auch eingestehen und im Gegensatz zum vorerst geplanten Gewandhausklotz ist das eine geschmeidige Wohltat, ja ein Luxusproblem, wenn das tatsächlich so kommen sollte, wie das die USD plant.

      Wenn das zusätzliche Geschoß der Preis dafür ist, dass dadurch zB im Gegenzug dafür die Semper´sche Portalzone im EG finanziert werden kann, dann akzeptiere ich das wirklich mehr als gerne. Ich verstehe auch nicht, warum alles nach Punkt und Strich "originalgetreu" rekonstruiert werden muss oder gibt es drifftige Gründe dafür? Wenn ja, bitte welche? Wenn diese dogmatischer Natur sind, dass man das so nicht darf, dann wieso? Ist es ein Naturgesetz oder wer gibt das vor, was man darf und was nicht? Ich würde es wirklich gern nachvollziehen können - vielleicht fehlt mir aber auch nur das Verständis dafür oder ein bestimmtes Feingefühl oder was auch immer. Vielleicht kann man mich in diesem Punkt wirklich sogar überzeugen.
      "Lieber Gott, schütze uns vor Dreck und Schmutz,
      vor Feuer, Krieg und Denkmalschutz!"
    • Galeriestraße 24, Gebäude rechts des Regimentshaus

      Da sich die Diskussion aktuell hauptsächlich um das Gebäude Neumarkt 14 dreht, also um dessen Erhöhung um ein Vollgeschoss, die Rendite und die Frage, ob es sich dabei letztlich noch um eine Rekonstruktion handelt, möchte ich das Gebäude Galeriestraße 24, rechts des Regimentshaus am Jüdenhof, wieder etwas in unseren Fokus rücken. Ein Katastrophe ist das Gebäude sicher nicht und ich weiß auch um die leidige Diskussion, dass im Falle unzureichender Unterlagen einem schlichten Füllbau der Vorzug gegeben werden soll. Die Frage warum dies in der Form sein soll beziehungsweise die Antworten darauf waren und sind für mich von Anbeginn unbefriedigend. Am Jüdenhof wird durch dieses eine Gebäude ein unnötiger Bruch im Ensemble in Kauf genommen - ohne Not und Bedarf.

      Kann es tatsächlich nur ein entweder oder, also die Rekonstruktion oder den modernistischen Füllbau, geben? Immerhin ein Mal war man bereit im Sinne des Ensembles einen traditionellen Füllbau zu zulassen:

      tourdresden.de/v1/wp-content/uploads/2008/03/AdF18-19.jpg

      Mir unverständlich, dass die Entscheidungsträger und das Gros der Diskutanten für solche Vorschläge wie jenen rechts im Bild als alternative Lösung bei mangelnder Quellenlage kaum zu begeistern sind. Für das Ensemble am Neumarkt und das Stadtbild wären aus meiner Sicht derlei Entwürfe zielführender. Der Neumarkt ist zweifellos ein Pionier seiner Zeit und eine große Leistung aller Beteiligten. Doch die Füllbauten erzeugen das Gefühl, welches einem auch beim Gang durch zahlreiche Städte beschleicht, sei es nun durch Krieg oder Abbrüche bedingt: Der Bruch mit der Vergangenheit.


      Jeder, der sich die
      Fähigkeit erhält Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.

      www.archicultura.ch

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von zeitlos ()

    • ALso ich finde Geschossanpassungen auch nicht sooo tragisch, wenn sie denn so harmonisch integriert sind wie in diesem Fall. Nehmen wir an, den Krieg hätts nicht gegeben, dann hätten die vlt. auch irgendwann eine weitere Etage eingezogen … Vielviel besser als ein modernes Gewandhaus oder irgendwelche modern brechende Aufbauten oder Öffnungen wie z.B. im Löwenhof. Der Eckbau am Jüdenhof gefällt mir auch nicht so. Zwar besser als manch andeerer Füllbau, aber dennoch viel zu „flach“.
    • Darf ich uns noch einmal darauf hinweisen, daß das zusätzliche Geschoß eine Stauchung der darunter befindlichen Stockwerke zur Folge hat und das Gebäude insgesamt nicht mehr den historischen und überhaupt harmonikalen Proportionen entsprechen wird (hatte octavian bestätigt). Darüberhinaus ist auf der Visualisierung zu sehen, daß der Mitteltrakt bei seinen alten Geschoßhöhen verbleibt, diese also nicht mit den Geschosshöhen des Eckbaus übereinstimmen werden, sprich ein Stockwerksversatz kreiert wird, den es vorher nicht gab. Im Grunde entstehen damit zwei Gebäude und nicht mehr das ehemalige palaisartig anmutende Gebäude. Kommt jetzt noch Herr Blobel mit der Rekonstuktion des aupetitbazars , dann fällt die Westseite des Neumarkts vollends in 3 einzelne Gebäude "auseinander".
      Ja, ich geb`s ja zu, alles nicht so schlimm, kann ja insgesamt recht nett und pittoresk aussehen. Doch spreche mir keiner mehr von kunst- und architekturhistorisch exakter Rekonstruktion der Fassaden. Wieso hat man nicht einfach die alten Stockwerkshöhen belassen und zusätzlich ein reduziertes Geschoß aufgesetzt!? Nur damit es dem Nachbarhaus gegenüber nicht zu hoch wirkt? Mir wäre allerdings die Übereinstimmung mit den Geschoßhöhen des Mittelbaus wichtiger gewesen!
    • Arwed schrieb:

      Ich möchte jedem seine Meinung lassen, aber ich persönlich finde die vorliegende Planung der USD absolut falsch! Aus dieser renditemotivierten Vergewaltigung des historischen Originals wird nicht automatisch eine "Neue Klassik" nur weil ein paar seiner Attribute wiederhergestellt werden.
      Diese Planung wiederspricht so ziemlich allen Prinzipien einer originalgetreuen Rekonstruktion, wie sie zumindest für die Fassaden am Neumarkt meist umgesetzt wurde.
      Es muss an dieser Stelle auch nicht die Gewandhausplanung wieder hervorgekramt werden, um einer negativen Entwicklung eine noch schlimmere denkbare entgegenzusetzen.

      Das sehe ich ähnlich. Da ist man froh, dass kein modernistischer Klotz dort in den Platz hineinragen wird und sich die Chance auf eine weitere Rekonstruktion auftut - und dann so eine plump verfälschte Version. Nein danke - dann lieber erstmal eine Brache, Blobel bauen lassen und abwarten, bis ein vernünftiger Investor kommt.
    • Nein danke - dann lieber erstmal eine Brache, Blobel bauen lassen und abwarten, bis ein vernünftiger Investor kommt.
      Oh je - da bist du aber vollkommen blauäugig, was die Realitäten am NM angeht, denn:

      Das Quartier VI ist verkauft und die USD wird dort bauen
      Was Blobel bauen wird, ist hingegen völlig offen (ich betone: völlig). Wer hat eigentlich gesagt, dass da was Gutes hinkommen wird???
      Hannover ist eine mittelmäßige Stadt, aber dort sind viele, die sich große Mühe geben, etwas Besonderes daraus zu machen.
      Dresden ist eine besondere Stadt, aber hier sind leider viele, die alles versuchen, etwas Mittelmäßiges daraus zu machen (M. Roth)
    • @Oktavian
      Ich möchte meine Frage bezüglich der Pressemitteilung der GHND nochmals direkt an die Quelle richten: Welche unzulässigen Wettbewerbsvorteile seht Ihr denn genau bei der Planung der USD? (Die gleiche Frage stellt sich mir natürlich auch bei der ebenfalls auf Eurer Seite verlinkten PM der Grünen.)
      Nicht, dass ich in irgendeiner Weise mit der vorliegenden Planung glücklich bin, aber alle im Bebauungsplan enthaltenen Vorgaben sehe ich zu 100% eingehalten! Die geplante Geschossanzahl ist so zulässig, die Traufhöhen scheinen auch im Rahmen zu liegen und die Dachformen passen ebenfalls.
      Maximal könnte man m.E. auf die USD über schlechte Presse Druck ausüben oder aber an deren Sinn für Ästhetik und das Gesamtkunstwerk Neumarkt appellieren. Wobei ich darin nicht allzu viel Hoffnung setze. Die USD (und m.E. auch die Baywobau) scheint ausschließlich an Ihrem Gewinn interessiert.
    • Zusammenfassend kann man wohl festhalten, dass das Quartier, abgesehen von First-, Traufhöhen usw., ohne verbindliche Aussagen in Bezug auf die Gestalt der Westseite verkauft wurde. Auf der anderen Seite war aber auch klar, dass sich die Politik bereits vor einigen Jahren eindeutig positioniert und mehrheitlich eine „historische Bebauung“ der Westseite des Quartiers gefordert hat.
      Das nun scheint der Kompromiss zu sein, der meiner Ansicht nach einzig auf die Tatsache zurückzuführen ist, dass man das Gebäude Neumarkt 14 als Leitfassade gestrichen hat. Über die Hintergründe wird man trefflich spekulieren können.
      Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe
    • Ich habe mir jetzt doch einmal die geringe Mühe gemacht und habe außer dem Planteil, nun auch den Textteil zum B- Plan für das Quartier gelesen. Darin steht folgendes zur Geschossigkeit: "Innerhalb des Teilgebietes SO1 sind die Gebäude fünf- bis sechsgeschossig zu errichten. Dabei müssen zum Erreichen der ebenfalls festgesetzten Trauf- und Firsthöhen bzw. Gebäudehöhen Geschosshöhen errichtet werden, die in etwa den historischen Raumhöhen entsprechen.
      Somit wird gleichzeitig das Entstehen entsprechender Fassadenproportionen gesichert."

      Mir fehlt ganz ehrlich das juristische Wissen, um Beurteilen zu können, ob dieser Passus rechtlich wasserdicht ist. Sollte er es aber sein, besteht vielleicht ja doch noch etwas Hoffnung, dass die zusätzliche Etage nicht entsteht.
    • Oktavian schrieb:

      Nein danke - dann lieber erstmal eine Brache, Blobel bauen lassen und abwarten, bis ein vernünftiger Investor kommt.
      Oh je - da bist du aber vollkommen blauäugig, was die Realitäten am NM angeht, denn:

      Das Quartier VI ist verkauft und die USD wird dort bauen
      Was Blobel bauen wird, ist hingegen völlig offen (ich betone: völlig). Wer hat eigentlich gesagt, dass da was Gutes hinkommen wird???

      Auch wenn Du hier der große Experte, Insider und Das-Gras-Wachsen-Hörer bist, musst Du nicht immer von oben herab gegen andere austeilen, die es sich herausnehmen, in einem Diskussionsforum zu einem Dresdner Thema ihre Meinung kundzutun, lieber Oktavian.

      Ich bin keineswegs "blauäugig", sondern ich habe meine Ablehnung dieses Entwurfes zum Ausdruck gebracht. Ich folge nicht den Diskussionsteilnehmern, die sich das Ding schönreden und vielleicht froh sind, dass da überhaupt etwas gebaut wird. Stattdessen sage ich: Lieber gar nichts als sowas. Ich habe klargestellt, dass ich, wenn ich wählen könnte, im Zweifel lieber erstmal gar nichts an dieser Stelle realisiert sehen würde als diesen verfälschten Schrott. Dass ich nicht die Wahl habe und dass ich das Projekt in keiner Weise beeinflussen kann, ist mir sehr wohl bewusst. Ebenso, wer Eigentümer des Grundstücks ist. Und von mir aus baut Blobel eben einen gläsernen Würfel auf sein Grundstück - wenn Du dadurch mal wieder Recht gehabt hast, dann hat immerhin einer etwas davon.
    • Freilich ist die originalgetreue Rekonstruktion das Wünschenswerte.

      Aber seien wir doch mal ehrlich: Abgesehen von den Geschoßhöhen wurde doch ohnehin schon gegen alles Denkbare abgewichen. Ob wir nun die aufgestockte Glocke, die gestreckte Rampische 33, oder das Hotel de Saxe nehmen.

      Das Hotel de Saxe ist vielleicht die beste Parallele: Es war auch keine Leitfassade! Und da wundere sich noch einer warum die Gauben ganz anders aussehen als um 1880. Und? Stört das heute? Mir ist's ehrlich gesagt egal, ist ja schließlich keine Reko, sondern Neubau! Auch Neumarkt 14 wird ein Neubau wenn's keine Leitfassade ist.

      "Erlaubt ist, was gefällt. "Ja schön wär's. Viel zu lang erleben wir schon das Gegenteil. Wenn man jetzt sagt, lieber eine Brache, oder lieber eine moderne Fassade, dann wär schon wieder erlaubt, was den meisten NICHT gefällt. Hotel de Saxe und Neumarkt 14 gefallen mir auch trotz der Abweichungen. Dogmatik lehne ich ab.
    • Heute ist in der SZ (der Artikel ist leider für Nichabonnenten gesperrt) sinngemäß zu lesen, dass die Front zum Neumarkt 4 Geschosse - wie in der bereits gezeigten Visualisierung - erhält.

      sz-online.de/sachsen/dresden/

      Da die Traufhöhen eingehalten würden und die Fassade ohnehin keine "Leitfassade" sei, seien lt. Frau Heckmann vom Stadtplanungsamt die städtischen Vorgaben erfüllt.

      Kommentar von mir: Damit hat die USD eigentlich einen nichtgerechtfertigten Vorteil (zusätzliches Geschoss mit der entsprechend vermarktbaren Nutzfläche) gegenüber der ursprünglichen Planung Kondor/Wessels erhalten. Ob dies aber einen Klagegrund darstellen könnte, wage ich zu bezweifeln.

      Sehr schade, das Ganze. Eine unrühmliche Rolle spielt mal wieder unser Baubürgermeister, welcher die "heimliche" Geschosserhöhung dem Stadtrat ohne weitere Erläuterung untergejubelt hat. Nicht jeder Stadtrat ist zugleich Fachmann in Sachen Rekonstruktion...

      Damit erhält die "Disneyland"-Fraktion natürlich wieder neues Futter... :augenrollen:
    • /\ Hab es eben gesehen, war heute früh noch nicht drin... :wink:

      Die Erhöhung des nördlichen Eckhauses um ein "Halb-"geschoss finde ich noch gar nicht mal so dramatisch (bis zur Errichtung des "Au Petit Bazar" hatte das südliche Eckhaus ebenfalls 4 Vollgeschosse), wesentlich unharmonischer kommt mir das dem Neumarkt zugewandte "Mittelstück" vor, welches mit dem 4. Vollgeschoss einfach unproportioniert aussieht. Aber wie Herr Köckeritz in seiner E-Mail in der DNN so schön sagt, "...werden die Baumreihen auf dem Baufeld des ehemaligen Gewandhauses diese Schummelei etwas verdecken..." :tongue:
    • jojojetz schrieb:

      Aber seien wir doch mal ehrlich: Abgesehen von den Geschoßhöhen wurde doch ohnehin schon gegen alles Denkbare abgewichen. Ob wir nun die aufgestockte Glocke, die gestreckte Rampische 33, oder das Hotel de Saxe nehmen.
      Oder die gespiegelte Fassade am Q III - Eben! Und mit jeder weiteren Abweichung wird das ganze Neumarkt-Projekt wieder ein Stück beliebiger und angreifbarer. Solche Mogeleien sind jedesmal Wasser auf die Mühlen der Modernisten, und je mehr davon vorkommen, umso leichter fällt den Gegnern die Argumentation. Vielen Dank. Wie kann man so etwas nur verteidigen?


      Das Hotel de Saxe ist vielleicht die beste Parallele: Es war auch keine Leitfassade! Und da wundere sich noch einer warum die Gauben ganz anders aussehen als um 1880.
      Inwiefern sehen die "ganz anders aus"? ((Vergleichsbilder)
    • Natürlich ist das alles schade und mir ist die Spiegelung des Eckhauses QIII ein (wenigstens schöner) Graus. Das vorhergehende zweiachsige Hotel Bismarck wäre mir 100x lieber gewesen..und wenn die anderen "Verfälschungen" nicht gekommen wären, dann wäre es úns vermutlich besser zu Mute.

      Das kommt eben alles dabei heraus, wenn es eine Gestaltungskommission gibt, die a) kein Herzblut dafür hat und b) ganz bewußt solche "Meilensteine" setzt, um den Rekogedanken zu torpedieren. Wenn es hingegen eine verbindliche Satzung, einen Grundsatzbeschluß und eine adäquate, mit Fachleuten (sic!) besetzte Kommission gäbe, dann würde der Neumarkt noch besser aussehen, aber das ist alles nicht gewollt.

      "Der Kompromiss ist tot, es lebe der Kompromiss!"
      "Lieber Gott, schütze uns vor Dreck und Schmutz,
      vor Feuer, Krieg und Denkmalschutz!"
    • Schicken wir den Miesepeter mal zurück in die Besenkammer.

      Der Neumarkt wird weltweit gefeiert und beachtet. Im SSC liest man fast ausschließlich anerkennende Kommentare aus aller Welt.

      Aber knabbert euch gern selbst durch 224 Seiten und staunt! :cool: skyscrapercity.com/showthread.php?t=250017