Potsdam und seine historische Mitte

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    • Potsdamer Neuste Nachrichten hat sich am 31.08.2017 mit der Fachhochschule (FH) und Potsdams historische Mitte beschäftigt. Auf die Artikel von Christian Seidel und Sascha Krämer durften die Bürger antworten und ihre Meinung äußern. Wenn man sich diese Leserbriefe so anschaut dann stellen sich viele Bürger die Frage was die Linke eigentlich möchte und wofür diese überhaupt steht!

      pnn.de/potsdam/1212816/
      (Quelle: Potsdamer Neuste Nachrichten, 31.08.2017)
    • Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN) hat sich in ihrer Ausgabe vom 19.09.2017 mit der Grünanlage im Staudenhof beschäftigt und ich bin der Meinung hier ist ein Mitarbeiter in das Archiv gegangen um einen alten Artikel noch einmal rauszuholen. Kommt euch dieser Artikel zum Teil nicht auch bekannt vor?

      pnn.de/potsdam/1218666/
      (Potsdamer Neuste Nachrichten, 19.09.2017)
    • Die Aussagen in dem erwähnten Artikel sind mehr als befremdlich "...Unterdessen hat das sich vor allem aus dem linken Spektrum speisende Bündnis "Stadtmitte für alle" angesichts der Abrisspläne einen "heißen Herbst" angekündigt."

      Was soll das heißen? Autos abfackeln und Randale wie in Hamburg? Und warum lässt die Stadt so was zu? Was sind das bitte für Zustände in Potsdam?
      Stadtbild Deutschland e.V. - OV Frankfurt am Main: facebook.com/stadtbildfrankfurt/
    • Habe Auch mein Berliner-Trip benutzt, um mir Potsdam anzuschauen.
      Nun, obwohl ich Rekos mag, hinterlässt mir Potsdam ein seltsame Gefühl : es ist schön, aber Auch irgendwie künstlich, zu "sauber" und "neu", ein bisschen wie eine Kulisse, es fehlt irgendwie die Seele. Ich kann den "Disneyland" Vorwurf verstehen, es fehlen die Menschen und Ihre Geschichte.
      (Und die Umwandlung des holländisches Viertels in eine Touristen-Falle ist traurig, man kann noch die alten Schilder der ehemaligen Handwerker sehen, da wo jetzt Döner, H&M und andere stehen)
    • uhugreg schrieb:

      Nun, obwohl ich Rekos mag, hinterlässt mir Potsdam ein seltsame Gefühl : es ist schön, aber Auch irgendwie künstlich, zu "sauber" und "neu", ein bisschen wie eine Kulisse, es fehlt irgendwie die Seele. Ich kann den "Disneyland" Vorwurf verstehen, es fehlen die Menschen und Ihre Geschichte.
      Und was soll uns dieses sinnfreie Geschwafel im Geiste des linken Feuilletons jetzt sagen?? Hätte man den Status quo von 1990 bestehen lassen sollen? Warte doch lieber mal ein paar Jahre, dann kommt die Patina und die "Seele" von ganz allein zurück. eye:)
      Im übrigen stellte sich bei mir bei meinem letzten Besuch in Potsdam kein Gefühl von "Disney" am Alten Markt ein, ich war einfach nur begeistert.
    • Kralle, ich würde dich bitten meine Meinung zu respektieren, ich habe lediglich auf höflicherweise meine Empfindungen weitergegeben (es sei denn man darf es nicht), also Bitte nicht diesen arroganten, beleidigend und abfälligen Ton mit mir.....
      Toleranz ist gut, denn genau diese Fehlende Toleranz und ideologische Blindheit hat zu viele SED-Zerstörungen geführt. Genau aus diesem Grund hätte ich mir von dir eine andere Reaktion erwünscht.
    • uhugreg hat recht. Baulich ist das Quartier fertig, aber inhaltlich fehlt es noch. Auf der anderen Seite kann ich Kralle ach verstehen, denn wir alle wissen, dass die Gebäude neu sind. Da sollte es klar sein, dass sie nicht aussehen können wie die vorhandenen Gebäude. Letztendlich leiden sie aber auch unter der unstrukturierten Umgebung und den Baustellen

      Das Areal ist noch lange nicht fertig, es wird wohl noch mindestens 10, 20 Jahre dauern. Eine handvoll Wohnungen für Gutverdienende, ein Restaurant, Büros, St.Nikolai und der Landtag machen noch kein lebendiges Stadtquartier.
      Es gibt eine Architektur, die zur Landschaft gehört, sowie eine andere, die sie zerstört.
    • Fertig ist da noch lange nichts.

      Erstens muss man darauf hinweisen, dass der Alte Markt ungleich größer ist, als die Fläche südlich der Nikolaikirche. Die kirche steht in der Mitte des Platzes und begrenzt diesen nicht im Norden. Im Süden fehlt vor allem die Schließung der Brauerstraße.

      Zweitens wird der Markt ja noch nicht bespielt. Die beiden Museen bringen zwar Frequenz, jedoch fehlt noch die Gastronomie, um hier Leben zu schaffen. Vor dem Hintergrund der kommenden Bauarbeiten im Bereich der ehem. FH wird das auch noch dauern.

      Drittens jedoch wird der Markt schon als zentraler Platz angenommen und hat seine ersten Demonstrationen schon wieder gesehen, die vorher auf dem Luisenplatz stattfanden. Das Stadtschloß wird immer kleinteiliger (durch die Figuren) und ggf. sollte man im Landtag überlegen in der sog. Schloßwache doch noch Gastronomie unterzubringen. Das würde dem Platz guttun. Langfristig sollte man die TG-Einfahrt in der Humboldtstraße schliessen und hier einen KfZ-Fahrstuhl einbauen, um das enorme Lock zu schliessen. Die Einfahrt entwertet den herrlichen Palst Pompei doch erheblich und die TG ist ja ausschliesslich für Mitarbeiter des Parlamentes und nicht für Gäste.

      Viertens kommen jetzt Stück für Stück die Märkte zurück auf den Platz.
      „Wer sich der Vergangenheit nicht erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana (1863-1952), US-amerikanischer Philosoph spanischer Herkunft
    • Es muss auch noch hingewiesen werden, das die Bebauung des Alten Marktes noch nicht abgeschlossen ist. Wenn das neue Quartier als Ersatz für die Fachhochschule steht, dann wird der Alte Markt wieder sein Gesicht verändern. Wenn der Staudenhof verschwunden und die Brauerstraße erweitert wird wird sich wieder das Gesicht verändern. Das neben und hinter dem Alten Markt DDR- Plattenbauten stehen, wird sich auf die nächsten Jahrzehnte nicht ändern lassen.

      Schaut euch Luftbilder des Alten Markt vor dem Kriegsende mal an, dann sieht man das der Alte Markt ein zusammenhängendes mit dem Stadtschloss und Ringerkolonnade abschließendes Gebilde war. Der Alte Markt mit dem Stadtschloss war und ist wieder Potsdam bzw. Potsdams Mitte.

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    • Vor geraumer Zeit hat die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ) zum Talk über die Zukunft der Potsdamer Mitte eingeladen. Jetzt wird es eine ähnliche Veranstaltung geben, allerdings wird dieses Mal der Veranstalter Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN) sein. Wieder einmal wird die Frage gestellt: Welchen Wert haben die (noch) erhaltenen DDR-Gebäude wie die Fachhochschule? Auch wird darüber diskutiert, wie Potsdam sich als Ort des Tourismus und der Wirtschaft von Berlin abgrenzt oder wie der öffentliche Stadtraum für die Einwohner „weiterhin lebens- und liebenswert bleibt“.

      Veranstaltungsort: Hotel Mercure, 09.10.2017, Uhrzeit: 19:00 Uhr

      Übrigens, Vertreter von Potsdamer Mitte - neu denken, ist dieses Mal nicht Herr Tomczak sondern der Architekt Steffen Pfrogner.

      pnn.de/potsdam/1223127/
      (Quelle: Potsdamer Neuste Nachrichten, 05.10.2017)

      Ich kann nur hoffen, es ist dann die letzte Veranstaltung zu dem Projekt "Potsdamer Mitte", denn ich bin der Meinung es sind alle Argumente ausgetauscht.
    • Ich muss feststellen, dass mittlerweile eine allgemeine Diskussionsmüdigkeit eingekehrt ist, einfach weil sich alles wiederholt. Man merkt es im APH, man merkt es im DAF. Es ist einfach alles zum Thema gesagt, eigentlich will jeder nur noch, dass es endlich zu Ende geht.

      Einzig die lokalen Medien versuchen das immer weiter zu befeuern, weil seien wir ehlich, Potsdam ist nicht Berlin oder New York, die Ereignisse ansonsten sind doch eher überschaubar, gerade jene, wo man Konflikte konstruieren und Schlagzeilen mit erstellen kann, somit wird das Pferd weiter geritten, auch wenn es seit Monanten eigentlich tot ist.

      Selbst ich bin ja für jede Diskussion zu haben, aber auch bei mir macht sich eine "Nicht schon wieder" Mentalität breit, weil alles, wirklich alles, schon erzählt oder zig mal diskutiert wurde. Das Ganze ist zu einem sich ständig wiederholendem Film in der Endlosschleife geworden, der glaube ich alle Betieligten langsam zermürbt.

      Ich hoffe, dass man jetzt endlich Tatsachen schafft und mit dem FH-Abriss und dem Wiederaufbau der Ganisonkirche beginnt. 25 Jahre reden sind echt genug, es wird Zeit, dass endlich Resultate folgen.
      APH - am Puls der Zeit
    • Beide Lokalzeitungen reiten aber auch auf dem Thema herum, als sei noch irgendwas zu entscheiden. Dabei sind die Abrißbagger bestellt. Viel wichtiger wäre eine Diskussion um die Neugestaltung der über 30 Parzellen - der verweigern sich aber beide Blätter. Zum Schluß ist die jammerei wieder groß, wenn auch da alles entschieden ist.

      Am 19.10 ist Abgabeschluß für den südlichen FH-Block. Im November sollen die Entwürfe ausgestellt werden. Zu Ostern 2018 will man sich entscheiden. Der nördliche FH Block soll im Sommer 2019 ausgeschrieben werden.
      „Wer sich der Vergangenheit nicht erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana (1863-1952), US-amerikanischer Philosoph spanischer Herkunft
    • Mitteschön-Video "Potsdam - Eine Stadt zum Verlieben"

      Die BI "Mitteschön" hat mich beauftragt, das frisch überarbeitete o.g. Video hier nochmals einzustellen. Kleinere Fehler wurden korrigiert. Die erste Version wurde von mir im Auftrag von "Mitteschön" aus meinem Kanal gelöscht und durch diese neue Version ersetzt.
      Viel Spaß beim Anschauen.


      Produktion gutfilm Potsdam im Auftrag der BI "Mitteschön"
      ____________________
      Meine Video-Sammlung: https://www.youtube.com/user/MrPotsdamfan/videos
    • Potsdamer Stadtschlossverein und Mitteschön wünschen sich mehr Historisches im Block III. Die BI setzt sich für originalgetreue Fassadenrekonstruktionen in den Karrees auf dem FH-Areal ein. Der Sanierungsträger hält dagegen: Bislang seien beim Vergabeverfahren für Investoren ohnehin nur Nutzungskonzepte, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und eingereichte Referenzen bewertet worden – noch keine Rolle hätten Gestaltungsentwürfe gespielt.

      maz-online.de/Lokales/Potsdam/…Historisches-im-Block-III
      (Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung, 08.10.2017)

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    • Mitte muss „schön und gerecht“ sein

      "Baudezernent Bernd Rubelt will verhärtete Fronten im Streit um das historische Stadtzentrum aufbrechen. Die Diskussionsrunde der Naumann-Stiftung und der PNN zeigt, wie groß der Gesprächsbedarf zu diesem Thema ist." (PNN vom 11.10.17)

      Keine Auswertung meinerseits, allerdings ein Zitat. Nach dem Lesen muss man sich fragen, was muss man geraucht oder getrunken haben, um solche Ideen öffentlich zu äußern:


      "Hochhaus statt Garnisonkirche und Abriss des Landtagsschlosses?
      In den Arbeitsgruppen von Johannes Baron von der Osten-Sacken und Wolfram Meyerhöfer dagegen wurde es genereller: Was ist schön? Darf man Architektur nach Ideologie beurteilen?, waren bei ihnen die Leitfragen. Dabei vertrat wohl Wolfram Meyerhöfer die radikalste Position des Abends: Ein Hochhaus als Tagungszentrum statt der Garnisonkirche und den Abriss des Landtagsschlosses stellte er als Thesen in den Raum und stieß auf wenig Begeisterung." Gott sei Dank... :anbeten:
      ____________________
      Meine Video-Sammlung: https://www.youtube.com/user/MrPotsdamfan/videos
    • Hochhaus bauen und Stadtschloss sprengen?? Also diesen Herrn Meyerhöfer hätte der Genosse Spitzbart Ulbricht bestimmt gerne als Chef-Stadtplaner gehabt. Das ist dann wohl die Tragödie der zu späten Geburt für Herrn Meyerhöfer. Vor zwei Jahren haben wir übrigens schon einmal über den geistigen Dünnschiss dieses Irrlicht hier Forum berichtet, siehe hier.
    • @Konstantindegeer

      auf die Entwürfe bin ich schon extrem gespannt. Hast du schon Vorinfos was wir von den Entwürfen erwarten können bzw. was hast du für ein Gefühl was dabei heraus kommt?


      Wissen.de


      Also ich habe schon einen Entwurf für das südöstliche 8-Eckenhaus gesehen. Eine ziemlich vollständige Rekonstruktion - da bin ich schonmal etwas beruhigter. Allerdings auch ein völlig bizarres Modell. Ich denke, die 8-Ecken-Kreuzung wird das schwierigste, da die Aufweitung der Ebertstraße die einst intime und doppelsymmetrische Kreuzung zu einem ellipsoiden Ort verzerrt. Ob man da mit den Ecken noch eine Fassung hinbekommt?

      Das zweite Neuralgikum ist sicher die sog. "Fuge", d.h. das nur 3 Meter breite "Haus", dass zum Los des Plögerschen Gasthofes vulgo Kommandantur gehört. Hier haben die Ausschreibungsbedingungen nicht zur "zeitgenössiche Architektur" gefordert sondern auch "glänzende Materialien wie Glas oder Stahl" zugelassen. Ich befürchte da einen hinterleuchteten Störfall wie den "Verbinder" des Potsdam-Museums, das Windelbandsche Haus.
      „Wer sich der Vergangenheit nicht erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana (1863-1952), US-amerikanischer Philosoph spanischer Herkunft