Nürnberg (Galerie, Bilder teilweise gelöscht)

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    • Nürnberg (Galerie, Bilder teilweise gelöscht)

      Für Nürnberg gab es noch keine Galerie, daher beginne ich sie hiermit.

      Allerdings nichts Spektakuläres, sondern nur der ganz normale Eindruck dieser Stadt, auch durchschnittliche Anblicke, wie sie sich gerade auch außerhalb der Mauern bieten, erlaube ich mir zu posten.

      Es folgen auf einer Fahrt durch die Stadt entstandene Aufnahmen.

      Ecke Bucher-/Kressenstraße, eine typische Stelle aus Nürnberg.





      Diese traditionsreiche Dönerbude weicht bald einem U-Bahn-Eingang (da wäre es doch angebracht, ein Fassadenprogramm aufzulegen und den Bereich zum Sanierungsgebiet zu erklären, um den Hausbesitzern steuergünstig die Ersetzung der Fenster zu ermöglichen).



      Hauseingang Archivstr. 3



      Die Pilotystraße bietet einen schönen Blick auf die Burg.



      Gleich in der Nähe findet sich dieses Kleinod im Hinterhof eines 80er-Jahre-Ungetüms:




      Weiter geht es durch die Pirckheimerstraße

      Neorenaissance:



      Nürnberger Stil im Abendlicht:


      Durchschnitts-Gründerzeitler


      Fortsetzung folgt!
      http://www.baukunst-nuernberg.de/ - Architektur in Nürnberg vom Mittelalter bis zur Gegenwart
      Nürnberger Bauernhausfreunde e. V.
    • Teil 2: In die Altstadt

      Tiergärtnertorturm:



      Am Hallertor:



      Hauptmarkt, klassischer Blick:



      Der Rest der ganzen Pracht:



      Renoviertes Giebelfeld der Frauenkirche:



      Das denkmalgeschützte Rathaus von Kurt Schneckendorf aus der Nachkriegszeit (1954/55) steht Hauptmarkt-Rekonstruktionsbestrebungen im Weg:



      Hier würde ich gerne wohnen: die Füll



      Die Erker der Lammsgasse weisen auf schöne Höfe hin:



      Voll phetter Geschützturm grünes K (Neutorturm):



      Neutormauer, Blick zum Tiergärtnertorplatz (im Bild das Pilatushaus von 1489)



      Zwischendrin immer mal was antikes:



      Schöner Erker an häßlicher Fassade:



      Neutormauer südwärts:

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    • Teil 3 - Zu Fuß unterwegs

      Geiersberg 17 (rechts) und 15. Ein mögliches Rekoprojekt für die Zukunft: das Objekt Geiersberg 13 wurde, soweit ich weiß, vor einiger Zeit den Altstadtfreunden geschenkt.



      Gaststätte Geiersberg 11 mit charakteristischem Krüppelwalmdach:



      Geiersberg 2-4 ...



      ... hier nochmal im Gegenlicht, aber leider mit 50er-Jahre-Kulisse.



      Buchbinderei in historischem Gebäude:



      Blick durch die Irrerstraße zum Weinmarkt:



      Andere Straßenseite, nur ein Neubau dazwischen:



      Mittelalterliches Monstergebäude neben Neubarock



      Die Kriegsruine vom Merkur-Haus wurde leider bis auf das Portal abgetragen. Die Altstadtfreunde haben das Hauszeichen kürzlich wieder anbringen lassen:



      Endlich geht's in die Weißgerbergasse. Ohne Worte ...













      Unten kommt man am Maxplatz raus, und wenn man nicht durchs Hallertürlein entschwindet, ...



      ... kann man vor der Pegnitzüberquerung noch was trinken gehen.

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    • Letzter Teil: Vom Kettensteg stadteinwärts

      Der Kettensteg, älteste Stahlhängebrücke Deutschlands von 1824. Der Verein "Baulust Nürnberg" möchte sie wieder zum Schwingen bringen, da 1930 Joche eingezogen wurden.



      Schöne Aussicht vom Kettensteg auf die Lorenzkirche:



      Etwas versiffter Mauerdurchgang beim grünen E.



      Alte Kästen an der Unteren Kreuzgasse:



      Wohl das häufigste Nürnberger Postkartenmotiv: Weinstadel, Wasserturm, Henkersteg. Heute ausnahmsweise mal im Hochformat.



      Ehemaliges Zeitungsverlagshaus am Unschlittplatz:



      Aufzugserker sind immer noch präsent:



      Eines der wenigen Barock-/Rokokohäuser in Nürnberg (immer noch Unschlittplatz).



      Auch Unschlittplatz:



      180 Grad nach Süden vom gleichen Standort: für Nürnberg ungewöhnliches Schmuckfachwerk (Obere Wörthstraße)



      Am Unschlitthaus: Brunnenmaske des Hieserleins, einer alten Wasserleitung.



      Wer hat's gewußt? Dieser verputzte Stahlbau, 1883 von Cramer-Klett (MAN-Gründer) errichtet, hat am Trödelmarkt überlebt:



      Augustinerhof, eines der großen städtebaulichen Fragezeichen in Nürnberg. Für mich lieber malerisch vergammelnder zentraler Parkplatz als von Investoren vergewaltigt. Hier Augustinerstraße 11 mit dem Rückgebäude Rümleinshof, im Erdgeschoß renaissancezeitliche Hauskapelle.



      Augustinerstraße 11, Vorderhaus:



      Augustinerstraße 7/9. In Nr. 9 ist ein Lokal namens "die bar". Fraglich, was die zahlreichen englisch sprechenden Touristen davon halten. Ein tödliches Vergnügen ist jedenfalls der Blick auf die gegenüberliegende Straßenseite, wo ein potthäßliches Betonparkhaus steht.



      So, das war's bis auf weiteres, danke fürs Zusehen.
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    • Danke für die Bilder!

      Wahnsinn, Nürnberg ist ja wirklich in weiten Teilen noch mehr als sehenswert! Ich war zwar schon drei, viermal dort, aber zu Zeiten, als ich für Architektur noch nicht so ein richtiges Auge hatte (zuletzt 1993 :schockiert: !)...

      Jedenfalls bestätigen diese Bilder meinen Eindruck vom eigentlich recht gelungenen Wiederaufbau, denn auch die Nachkriegsbauten, die auf den Bildern zu sehen sind, sind annehmbar. Dachform, Proportionen, alles kein Vergleich etwa zu Frankfurt....
    • @Rene
      Du bist ja zurück.....
      Ûbrigens hattest du ein paar Bilder von Mühlhausen?

      @Schlossgespennst
      Die Bilder täuschen ein bisschen..grossen teilen von Nürnbergs einmal riesige Altstadt besteht heute aus ziemlich stumpfsinnige Bauten von 1950 und so weiter.....Lorenzerstrasse, Hans-Sachs Platz, innere Laufer-Strasse - diese ziemliche schmucklose Gebäuden sind manchmal gemalt, manchmal ist die Heiligen daauf....
    • Gern geschehen, ich habe noch zahllose Bilder von Nürnberg. Demnächst werde ich mal ein paar ältere Schwarzweißaufnahmen aus den 80er/90er-Jahren bringen, wenn ich dazu komme (natürlich nur, wenns euch interessiert).
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    • Ich fand diese Kirche (im Gegensatz zur Sebaldschwester) stimmungsmäßig traumhaft !
      Eine einzigartige Atmosphäre, wie sie auf den Bildern kaum wahrnehmbar ist - kann einen Besuch nur empfehlen!
      Auch das umliegende Viertel habe ich von der gesamten Innenstadt mit am sympathischsten erlebt. (bis zum Bahnhof)
      Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
      Jesus ist mein Herr und Retter!
    • Dann will ich auch mal einen kleinen Bilder-Rundgang anbieten, und zwar durch St. Johannis.

      Wir starten am Pilatushaus am Tiergärtnertor
      ,

      verlassen hier die Altstadt, überqueren den Altstadtring und laufen die Burgschmietstraße entlang. Auf unserem Weg zum Johannisfriedhof kommen wir an den Kreuzwegstationen des Adam Kraft vorbei (Kopien, Originale in der Kartäuserkirche im GNM). Eine Station soll hier exemplarisch gezeigt werden.


      Dann machen wir einen kleinen Abstecher in eine Seitenstraße und finden dort in einem Hinterhof die Reste des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Pilgerspitals Heilig Kreuz.



      Zurück in der Burgschmietstraße gehen wir weiter nach Westen und machen dann einen weiteren Abstecher, dieses mal zum Palmplatz. Dort steht die evangelische Pfarrkirche von St. Johannis, die Friedenskirchevon German Bestelmeyer (1925-28 erbaut).


      Im Inneren der 1944 zerstörten und 1950-52 wiederaufgebauten Kirche befinden sich einige Ausstattungsstücke der Kirche des Pilgerspitals. An erster Stelle ist hier der Peringsdörferaltar zu nennen.


      Bei den vorletzten Stadt(ver)führungen gab es die Möglichkeit, den Turm zu besteigen. Leider hat ein Kran den Blick auf Burg und Altstadt ein wenig gestört.




      Jetzt kehren wir wieder zu unserem ursprünglichen Weg zurück und sind hier inzwischen am Ende der Burgschmietstraße in der Johannisstraße angelangt. Dieser widmen wir uns aber auf dem Rückweg. Jetzt begeben wir uns erst mal auf das Friedhofsgelände.
      Charakteristisch für den Johannisfriedhof (wie auch den Rochusfriedhof) sind die liegenden Grabsteine mit Bronzeepitaphien. Die Auflistung der Epitaphien in „Bayerische Kunstdenkmale – Die Stadt Nürnberg – Kurzinventar“ nimmt 42 zweispaltig dicht beschriebene Seiten in Anspruch – dabei sind hier bei weitem nicht alle Epitaphien aufgelistet, sondern nur Denkmale in Sinne des Denkmalschutzgesetzes.
      Im Friedhof steht die Johanniskirche, bis zum Bau der Friedenskirche und zwischen deren Zerstörung und Wiederaufbau auch die Pfarrkirche von St. Johannis. Als einzige Kirche in inneren Stadtgebiet hat sie den Krieg heil überstanden.


      Auf dem Friedhof wurden zahlreiche bekannte Personen begraben, z. B. Albrecht Dürer
      ,

      Veit Stoß


      und Ludwig Feuerbach
      .

      Wir verlassen jetzt den Friedhof und betreten von Süden (sozusagen der Rückseite) die Hesperidengärten. Rund um die Altstadt gab es zahlreiche Gegenden, in denen reiche Nürnberger Gärten hatten. Teilweise ist das noch in den Namen von Stadtteilen erkennbar (Gärten hinter der Veste, Gärten bei Wöhrd). Auch in Johannis gab es viele Gärten und es ist der einzige Stadtteil, in dem Reste davon erhalten geblieben sind. Die drei Gärten, in denen wir uns hier befinden, wurden erst in den 1980ern wiederhergestellt, allerdings nicht als originale Rekonstruktion, sondern nur als Annäherung, wie sie ausgesehen haben könnten.








      Nach Norden zur Johannisstraße hin standen (und stehen noch heute) die Haupthäuser der Anwesen. Zum Garten hin hatten sie einen kleinen Innenhof, der vom eigentlichen Garten abgetrennt war (beispielsweise durch eine Balustrade). In einem der drei Gärten ist dies auch heute noch so (auf dem ersten Bild im Hintergrund vielleicht noch erkennbar). Hier befindet sich ein Café, das im Sommer den Innenhof bewirtschaftet. Die anderen beiden Gärten haben heute nichts mehr mit den Häusern zu tun und sind davon völlig getrennt (im Hintergrund des dritten Bildes erkennbar). Durch den Durchgang des Cafés gelangen wir wieder auf die Johannisstraße, an der gerade in diesem Abschnitt noch einige historische Häuser erhalten geblieben sind.


      Wir gehen jetzt nach Osten


      ,

      wo aber nach kurzer Zeit die typische Bebauung zentrumsnaher Stadtgebiete triumphiert und nur ab und zu Überreste aus früherer Zeit überdauert haben.


      Hinter diesem Haus (Johannisstraße 13)


      befindet sich auch ein kleiner Barockgarten, der schon in den 1960ern wiederangelegt wurde.

      Von hier aus ist es nur noch ein Katzensprung bis zum Neutor
      ,

      durch das wir wieder die Altstadt betreten.
    • Hinter diesem Haus (Johannisstraße 13)



      befindet sich auch ein kleiner Barockgarten, der schon in den 1960ern wiederangelegt wurde.


      Dieser Garten sieht so aus:



      Vom Turm der Friedenskirche würde ich auch gerne mal die Aussicht genießen. Schöne Bilder!
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    • Blicke auf die Burg

      Es folgt eine kleine Sammlung verschiedener älterer Blicke auf die Burg (80er/90er Jahre), teils sehr ungeschminkt, mit Angabe des Fotostandorts.

      Von Norden:


      Erlanger Straße





      Marienbergstraße




      Von Südosten:

      Insel Schütt




      Von Süden:

      Schweinauer Buck:







      Spittlertorturm:



      Spittlertorgraben:



      Neutorgraben:




      Von Westen:

      Burgschmietstraße:



      Klinikum:

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    • Tolle Bilder habt ihr da eingestellt! Ich hab mal im alten Forum gekramt und noch einige von mir gefunden, die ich beisteuern kann.
      Wie schön Nürnberg trotz der Zerstörungen immer noch ist, wissen die meisten hier im Forum gar nicht, glaube ich.

      Hier die damalige Galerie, photographisch nicht ganz die Qualität, aber für einen weiteren Einblick von Nürnberg reichts... :zwinkern:


      Spittlertorturm


      Letzte erhaltene Scheune innerhalb der Altstadt, Zirkelschmiedsgasse, Projekt der AF


      Pfeifergasse, zwei Projekte der AF


      Pfeifergasse 9, Ansicht von unten


      Unschlitthaus



      Obere Wörthstrasse


      Lorenzkirche, mal eine andere Perspektive


      Weinstadel (Queformat, wie immer :zwinkern:)


      Apollobrunnen, Maxplatz


      Eckhaus an der Weissgerbergasse


      Weissgerbergasse - letzte (fast) komplette erhaltene Strasse Altnürnbergs


      Weissgerbergasse II


      Albrecht-Dürer-Strasse


      Tugendbrunnen


      Sebalduskirche


      Haus in der Oberen Krämersgasse


      Obere Krämersgasse, links die "Zentrale" der Altstadtfreunde Nürnberg


      Bergstrasse mit Tiergärtnertorplatz


      Albrecht-Dürer-Haus, 1945 durch nahe explodierende Luftmine durchgeschüttelt, Gefache herausgeblasen, ansonsten erhalten


      Pilatushaus, ausnahmsweise mal nicht das Dach..


      Tiergärtnertorturm, jahrhundertelang eine der wenigen Zugänge zum alten Nürnberg


      Burg, Blickrichtung von den Häusern "Am Ölberg" aus


      Burg II


      Burg III

      Grüße
    • Hallo Jürgen,

      vielen Dank für die Bilder, man kann nie genug davon sehen. Jeder hat eine andere Perspektive, und auf jedem Bild entdeckt man neue Details.

      Pfeifergasse, zwei Projekte der AF


      Das ist eine sehr schöne Gasse geworden. Man kann sich bei der Idylle gar nicht vorstellen, daß es sich um die Ausläufer des Rotlichtbezirks handelt ("Salambo-Bar" zwei Häuser weiter). Man sieht wieder einmal, wie die Sanierung von Altbausubstanz städtebauliche Verbesserungen bewirkt. Neubauten erreichen das, sage ich bewußt provokant, nie.

      Obere Wörthstrasse


      Super! Ein außergewöhnliches Fachwerkhaus für Nürnberg - ich frage mich, wie es dazu kam, daß diese 20 Zierkreuze zugelassen worden sind.

      Lorenzkirche, mal eine andere Perspektive


      Hier sieht man u. a. die alte Sonnenuhr, die eine Besonderheit darstellt, soweit ich als Nicht-Kenner gehört habe.

      Apollobrunnen, Maxplatz


      Es ist der Tritonbrunnen. Der Apollobrunnen ist im "Pellerhaus"-Hof :weinen:

      Eckhaus an der Weissgerbergasse


      Die Toreinfahrt gefällt mir immer besonders gut, weil Barockes in Nürnberg eher selten ist und daher schöne Akzente setzt.

      Albrecht-Dürer-Haus, 1945 durch nahe explodierende Luftmine durchgeschüttelt, Gefache herausgeblasen, ansonsten erhalten


      Woher hat die "Schranke" links eigentlich ihren Namen?
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