Köln - Domplatte und Dom

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    • Einige Luftbilder des Kölner Doms aus dem letzten Monat. (Zum besseren Betrachten einen Woltlab-Stil wählen).


      Bildquelle: Wikimedia, Urheber 'dronepicr', CC BY-SA 2.0


      Bildquelle: Wikimedia, Urheber 'dronepicr', CC BY-SA 2.0


      Bildquelle: Wikimedia, Urheber 'dronepicr', CC BY-SA 2.0
      Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
      (Immanuel Kant)
    • Auf dem letzten Bild fällt die geschätzt 200 m westlich des Doms gelegene, gartenartige Grünfläche mit drei kleineren Gebäuden auf: Diese Fläche zwischen An der Rechtschule und Burgmauer steht in großem Kontrast zu der dichten Bebauung drumherum, vor allem zu dem benachbarten WDR-Hochhaus, das quer über der Tunisstraße steht. Weiß jemand, was diese Fläche ist, wie es zu erklären ist, dass da so kleine freistehende Häuser im Grünen stehen, mitten im Zentrum der Millionenstadt? Hier scheint sich das Kloster St. Margareten befunden zu haben. Heißt diese Fläche evtl. "Mariengarten"?

      openstreetmap.org/?mlat=50.941…5#map=19/50.94103/6.95451
    • Das Baptisterium mit dem historischen Taufbecken an der Ostseite des Doms wird neu präsentiert. Dazu gibt es einige Berichte in den Lokalmedien. Einen ausführlichen Bericht mit bewegten Bildern auch vom Vorzustand gibt es bei der „WDR Lokalzeit“ (ca. 3,5 Minuten). Im anschließenden Interview (mit dem Dombaumeister, ca. 2 Min.) gibt es Informationen zu weiteren Gestaltungsplänen.
      Der Link ist zeitlich begrenzt aufrufbar.

      Link entfernt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von koelle () aus folgendem Grund: Veralteten Link entfernt (Diskussion hat sowieso direkt gewechselt), Text sonst unverändert.

    • Mal noch was zu den oben von Vulgow gezeigten Köln-Luftbildern:

      Entgegen dem allgemeinen Köln-Bashing hier muss ich sagen: Ich wünschte, Dresden hätte so eine eng und meist kleinteilig bebaute Innenstadt wie Köln.
      Selbst wenn DD einmal in 10-20 Jahren "fertig" sein wird, wird es niemals eine solche, halbwegs auf historischen Fundamenten stehende Innenstadt haben, die man zudem mit besseren Nachfolgebauten (siehe aktuell in Frankfurt/M.) immer wieder mal nachbessern kann (was auch in Köln m. E. langsam anfängt).

      Also: Das Glas Wasser ist auch in Köln halbvoll und nicht halbleer - finde ich....
      Hannover ist eine mittelmäßige Stadt, aber dort sind viele, die sich große Mühe geben, etwas Besonderes daraus zu machen.
      Dresden ist eine besondere Stadt, aber hier sind leider viele, die alles versuchen, etwas Mittelmäßiges daraus zu machen (M. Roth)
    • Oktavian schrieb:

      Ich wünschte, Dresden hätte so eine eng und meist kleinteilig bebaute Innenstadt wie Köln.
      Ich sehe auf dem Bild oben keine kleinteilige Bebauung, ausser in dem kleinen Areal am Rhein, daß in der Größenordnung etwa dem Dresdner Neumarkt und Umgebung entspricht. Der Rest der Innenstadt besteht in Köln aus wuchtigen Blöcken im Stil der 60er und 70er Jahre. Da muss man bei jedem Abriss in Zukunft am Besten immer sofort eine Bürgerinitiative starten, die so einen Block nach dem Vorbild des neuen Stadtquartiers auf dem Areal des Technischen Rathauses in Frankfurt am Main mit Dutzenden von Rekos ersetzen. Das ist aber ein mühsamer Prozess, da ja leider nicht alle fünf Jahre so ein Block wegkommt. Und ob wirklich alle zehn oder 20 jahre dann immer eine Bürgerinitiative bereit steht, ist bei dem heutigen Zeitgeist auch fraglich.
      " Dem Wahren, Schönen, Guten "
    • Na ja - also Rekos wird es in Köln dort sicherlich keine geben.
      Das meiste waren Gründerzeitbauten, die dort standen. Die wird, will und kann (Dokumentation!) keiner rekonstruieren.-...
      Hannover ist eine mittelmäßige Stadt, aber dort sind viele, die sich große Mühe geben, etwas Besonderes daraus zu machen.
      Dresden ist eine besondere Stadt, aber hier sind leider viele, die alles versuchen, etwas Mittelmäßiges daraus zu machen (M. Roth)
    • Oktavian schrieb:

      Die wird, will und kann (Dokumentation!) keiner rekonstruieren.-...
      Wird... vermutlich nicht, will... da wäre ich nicht so eindeutig negativ im Urteil, kann... auch da wäre ich nicht so sicher, gibt es für einige Gebäude doch sicherlich noch Bauzeichnungen und Fotografien. Also, der Wille und die Möglichkeit beständen teilweise schon, dennoch wird´s wohl leider nichts. Warum? Das Geld, die mangelnde Phantasie, der mangelnde Impuls "von oben" (BDA und Co.)...
    • Ich mag das Köln-Bashing hier auch nicht, weil ich finde, das Köln etwa hat. Dennoch ein Wort zu diesem Oktavianschen Beitrag, wenngleich er ein Jahr alt ist:

      oktavian schrieb:

      Ich wünschte, Dresden hätte so eine eng und meist kleinteilig bebaute Innenstadt wie Köln.
      Ich bin nicht dieser Meinung, finde, dass diese Kleinteiligkeit per se nix wert ist. Eine ahistorische, großzügig-großräumige Bebauung, welche das Erhaltene wirkungsvoll in Szene rückt, wäre mir viel lieber. Ich vermag einem beibehaltenen Straßennetz nix abzugewinnen, wenn die Bebauung aufgegeben worden ist bzw wenn auf die historische Bebauung als solche keinerlei Rücksicht genommen wurde. Da ist mir die DDR-Prager Straße viel lieber (auch die Wilsdruffer übrigens).
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • An ein verlorenes Straßennetz kann man nicht mehr neu anknüpfen, ob nun durch Rekonstruktion oder attraktive Neubebauung. Das erschwert auch eine Rückkehr jeglicher Urbanität, und der historische Organismus einer Stadt gerät in Vergessenheit. Genau das ist das Problem einer Stadt wie Dresden oder des Berliner Zentrums. Ohne eine Rückkehr zum historischen Grundriss sehe ich für diese Stadträume keine Chance, wieder zu ihrem einstigen - wenigstens strukturellen - Status zu finden. Von daher halte ich gar nichts von deinem Standpunkt, ursus. Was wäre Nürnberg ohne sein überliefertes Straßennetz? Ich stelle mir gerade Burg und Frauenkirche vor, in einem Zentrum aus Platten in Zeilenbauweise und überbreiten Straßen.

      Im Fall von Köln könnte man Wolf Jobst Siedler zitieren: Die Stadt hat über die Architektur gesiegt. In Dresden dagegen hat die DDR über die Stadt gesiegt, jedenfalls sobald man das kleine Neumarktparadies in südlicher, westlicher oder östlicher Richtung verlässt.
      In dubio pro reko

      Früher war nicht alles besser, aber die Architektur schon.

      Dieser Beitrag wurde bereits 16 mal editiert, zuletzt von Königsbau ()

    • Neu

      Saarbrücker Zeitung schrieb:

      Köln (dpa) - Nach mehr als 70 Jahren ist ein im Zweiten Weltkrieg verloren gegangenes Kunstwerk aus dem Kölner Dom wieder aufgetaucht. dpa

      [Bild]

      Der Kopf eines römischen Soldaten aus dem Michaelportal wurde in der vergangenen Woche von einer amerikanischen Kunstberaterin abgegeben, wie die Kölner Dombauhütte am Freitag in Köln mitteilte. Ein junger US-Soldat hatte das abgesprengte Fragment, das den Sturz aus sieben Metern unversehrt überstanden hatte, 1945 aus dem Schutt geborgen und mit nach Washington genommen.

      Nach seinem Tod fand sein Sohn das Köpfchen eingeschlossen in einem Schrank. „Glücklicherweise erinnerte er sich, dass sein Vater ihm das Fragment als Kind gezeigt und erwähnt hatte, dass er an der Einnahme der Stadt Köln beteiligt gewesen sei“, sagte der Dombaumeister Peter Füssenich. Der Sohn des US-Soldaten habe sich dann an eine Kunstberaterin gewandt.

      Inzwischen ist der Kopf gereinigt worden und soll in den nächsten Wochen an der alten Stelle eingesetzt werden. Die Skulpturen des Michaelportals wurden zwischen 1878 und 1881 gefertigt.
      Moderationshinweis (Riegel):
      Bild aus Urheberrechtsgründen gelöscht
    • Neu

      Königsbau schrieb:

      Im Fall von Köln könnte man Wolf Jobst Siedler zitieren: Die Stadt hat über die Architektur gesiegt. In Dresden dagegen hat die DDR über die Stadt gesiegt, jedenfalls sobald man das kleine Neumarktparadies in südlicher, westlicher oder östlicher Richtung verlässt.
      Genauso ist es!

      Ursus, ich kann Deine Ansichten in keinster Weise verstehen. Das meinst du doch nicht im Ernst??
      Hannover ist eine mittelmäßige Stadt, aber dort sind viele, die sich große Mühe geben, etwas Besonderes daraus zu machen.
      Dresden ist eine besondere Stadt, aber hier sind leider viele, die alles versuchen, etwas Mittelmäßiges daraus zu machen (M. Roth)