Bremen

    • Der Gründerzeitler wirkt ganz verloren und verlassen zwischen all den hässlichen Nachkriegs-Hochhäusern... Ein schönes Haus - sozusagen die letzte Perle inmitten dieser hässlichen und kalten Gegend. Es scheint aber (noch) bewohnt zu sein aufgrund der Gardinen und dem Rollo vor den Fenstern und der bunten Windräder in den Blumenkästen.

      Die niedrigeren "Exemplare" an Betonklötzen scheinen (jetzt 50-60 Jahre alt) mittlerweile aber schon sehr in die Jahre gekommen zu sein. Da sieht man es mal wieder als ein gutes Musterbeispiel, dass ein ca. 120 Jahre alter Gründerzeitler, in Würde gealtert, irgendwie immer noch top aussieht und einen gewissen Zauber und schönes, nostalgisches Flair hat, während die Betonklötze, in der Tat weniger als halb so alt, einfach nur hässlich und reif für den Schrottplatz sind...

      Sie sehen wirklich schäbig aus und werden hoffentlich bald abgerissen. Die Hochhaus-Riesen wird man zeitnah wohl noch nicht abreißen, jedoch einige Gründerzeit-Rekos an der Stelle der verfallenen Klötze täten dieser trostlosen Gegend sicherlich ein wenig gut.