Sonstige ausländische Meldungen

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    • Wiederbelebung von Mexico City

      http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,544093,00.html\r
      www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1 ... 93,00.html


      "Was ist los mit uns?", fragt er sich heute. "Ich würde sagen, es ist das Fehlen eines Nationalismus, ein Fehlen der Liebe zur Stadt. Wenn du die Geschichte nicht kennst, und nicht das historische Zentrum deines Landes, dann kannst du es auch nicht lieben. Denn Liebe entsteht durch Wissen."

      Ihre Verbundenheit zu den Wurzeln haben die Mexikaner in den vergangenen Jahrzehnten nicht sonderlich deutlich zum Ausdruck gebracht. Es war regelrecht ein Abenteuer, in das historische Zentrum zu gehen
    • "marc!" schrieb:

      scheint ja niemanden zu interessieren...


      Doch, doch dieses Neubauprojekt ist sehr wohl interessant, ich bin mir aber nicht so sicher, was man davon halten soll.:?
      Auf der einen Seite ist die Bauweise dieser Villen schon wirklich erstaunlich, da wird noch mit Ziegeln ordentlich gemauert und kein schneller Betonmist hochgezogen (wie so oft in Deutschland und anderswo). Die Ornamentik ist auch sehr hübsch und der Innenausbau wirkte auch (bis auf den "Waffenschrank") passend.
      Aber,
      auf der anderen Seite bin ich mir nicht so sicher, was diese Gebäude da sollen. Da viele dieser Villen ja irgendwelche Kopienmixe aus Zentraleuropa darstellen sollen, passen die irgendwie nicht nach St. Petersburg. Da feht m.M. nach der regionale Bezug.
      Wenn ich mir dann auch noch die "Hausherren" anschaue, die da einziehen, bin ich doch enttäuscht. :kopfschuetteln:

      Was soll man nun davon halten? :keine ahnung:
      Labor omnia vincit
      (Vergil)
    • In England werden Nominierungen für den Carbuncle Cup gesucht. Im Oktober erhält dann die übelste Architektur Englands den begehrten Pokal.

      bdonline.co.uk/story.asp?secti…&encCode=00000000017e7e8e

      Unter anderem sind diese städtebaulichen Furunkeln schon nominiert worden:
      flickr.com/photos/potenzh/2727661229/
      paninishack.com/images/BridgewaterPlace.jpg

      Bitte hier melden: mailto:bdonline@cmpi.biz">bdonline@cmpi.biz
    • Als Bürgermeister der Stadt würde ich diese Herren den Fackeln und Heugabeln der Einwohner überlassen. Diese hässliche Pyramide passt keine Nanosekunde in das Stadtbild, in die skyline, in die Seele der Stadt. Der Eiffelturm muss einfach Paris' prägendster Blickfang sein, welcher aber durch diese stark auffallende Pyramide gefährdet ist. Absolut hässliches Projekt.

      Ähnlich: Tokyo und die mal geplante Shimizu-Wolkenkratzerpyramide. Unterschied: Das hätte zur Seele und Architektur der Stadt gepasst oder hätte sie ergänzt. Tokyo besteht eh nur aus solch kalten, monotonen Betonbauten. Diese Pyramide hätte mit dem allem toll harmoniert und den Eiffelturm der Stadt, den Tokyo Tower, auch nicht gestört, da er wie eh alles dort diesen industriellen Charakter der zweiten Hälfte des 20 Jhdts hat. Ausserdem ist der Tokyo Tower noch rot und bleibt im Einheitslicht der Stadt ein Solitär. Die mögliche Parispyramide würde mit ihrem grellen weiss dem Eiffelturm lichttechnisch überstrahlen.

      Bescheuerte Architekten, aber die Elbphilharmonie hat bisschen was gewagtes und das Pekinger Olympiastadion sieht nachts beleuchtet auch gut aus. Ja, mir gefällt die Formensprache, die die visuelle Dachkante im Innenraum beschreibt, schön geschwungen, die breite Fläche als Videowand und als damals noch die Fackel dran hing... Schick. Nur solches Zeug darf nicht an sensibler Stelle stehen und Paris ist generell der falsche Ort für sowas.
    • Im Wiener Donaupark wird heute eine Bronzebüste zu Ehren von Che Guevara enthüllt. Total verückt!

      [...] Ernesto „Che“ Guevara. Revolutionär. Heute, Donnerstag, wird Ches Bronzebüste – „naturalistisch“ geformt von der Wiener Künstlerin Gerda Fassel – feierlich enthüllt. Der 9. Oktober ist Ches Todestag: Vor 41 Jahren wurde er in Bolivien erschossen. Sein Versuch, die sozialistische Revolution nach kubanischem Vorbild in andere Länder Lateinamerikas zu tragen, war gescheitert. [...] Initiiert hat das Revolutionärsdenkmal ein Personenkomittee der Österreichisch-Kubanischen Gesellschaft (Vorsitzender ist, wenig verwunderlich, Karl Blecha), das in den vergangenen Monaten eine Finanzierungskampagne für die 28.000-Euro-teure Büste veranstaltet hat. [...] Für die einen ist Che heute eine entideologisierte Popikone, für die anderen ein sozialistischer Massenmörder – Kritiker beschuldigen Che, Regimegegner ermordet und das erste Arbeitslager Kubas errichtet zu haben. [...]


      http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/421141/index.do?_vl_backlink=/home/index.do\r
      diepresse.com/home/panorama/oest ... e/index.do

      Jeder kann es heute wissen, ohne erst mühsam recherchieren zu müssen. Denn seit einigen Monaten gibt es auch ein deutsches Buch, das mit dem Mythos Che Guevara aufräumt und von ihm das übrig lässt, was der Realität entspricht: Einen eiskalten, sadistischen Massenmörder, einen “gnadenlosen Henker”, der Zigarren rauchte, während er Hinrichtungen zusah. In Wien will man von all dem nichts wissen: Zu Ehren des Massenmörders errichtete die österreichische Hauptstadt jetzt im Donaupark ein Denkmal. [...]


      http://www.pi-news.net/2008/10/wien-huldigt-dem-massenmoerder-che-guevara/\r
      www.pi-news.net/2008/10/wien-hul ... e-guevara/
      Wenn du ein Haus baust, denke an die Stadt (Luigi Snozzi)
    • Hab leider auch schon davon gelesen!

      "Wien ist anders" (steht auf einem Einfahrtsschild nach Wien auf der A1)

      Wien wird seit Jahrzehnten von einer sozialistischen Freunderlkombo regiert. Aber was ist die abseits jeglicher Zivilisation im Donaupark stehende Che-Büste gegen die Gedenktafel eines Herrn Josef Stalin auf der Schönbrunner Schlossstraße in Wien, die daran erinnert dass das größte Fäkalloch aller Zeiten hier um die Jahrhundertwende kurz hauste!? Alle Versuche diese Schandtafel zu entfernen sind leider bisher gescheitert - weil die Stadt Wien der Sowjetunion (und Nachfolger Russland) versichern musste, dass diese Tafel von den Wiener bis in alle Ewigkeit gepflegt wird. :boese:
      "Lieber Gott, schütze uns vor Dreck und Schmutz,
      vor Feuer, Krieg und Denkmalschutz!"
    • Ach naja, solange demokratische Politiker geehrt werden welche Diktatoren und Putsche in Südamerika unterstützt haben die wiederum wirtschaftliche Experimente zur Folge hatten die weite Teile der Bevölkerung in Armut stürzten, solange kann ich mich über ein Che- Denkmal nicht so recht aufregen. Nur weiß ich nicht was Wien damit zu tun hat.

      PS: sehr seltsame Nachrichtenquelle, dieses pi-news.net.
    • nochmal ausland, diesmal dubai

      dieser tower gefällt mir übrigens sehr, kein vergleich mit dem ausschuss von herzog&demeuré...

      http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,582887,00.html\r
      www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,582887,00.html
      http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-35949-3.html\r
      www.spiegel.de/fotostrecke/fotos ... 949-3.html
      http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-35949-4.html\r
      www.spiegel.de/fotostrecke/fotos ... 949-4.html
    • Norman Foster restauriert New Yorks Public Library

      New York (dpa) - Der Brite Norman Foster hat einen der wohl begehrtesten Architektenaufträge weltweit an Land gezogen: Er darf den berühmten Prachtbau von der Public Library an New Yorks Fifth Avenue restaurieren, wie US-Medien berichteten.

      Foster gilt als besonders talentiert, historische Gebäude mit einem zeitgenössisches Design zu bereichern. Seine Firma Foster & Partners hatte unter anderem das Britische Museum in London modernisiert. Allein die bauliche Renovierung des monumentalen Büchereigebäudes inmitten von Manhattan soll 250 Millionen Dollar (198 Millionen Euro) kosten. Für die geplante Umwandlung der Public Library in das größte öffentliche Büchereisystem der Welt seien insgesamt mehr als eine Milliarde Dollar veranschlagt, hieß es


      Quelle:ln-online.de

      Adios, xFlipx
    • Re: Periphere ausländische Meldungen

      hadid baut in innsbruck bergbahnhaltestellen um, mit designdächern auf sichtbetonunterbau...
      diese hadid ist ziemlich erfolgreich...warum nur? kritische grösse erreicht?

      http://www.sueddeutsche.de/immobilien/184/334035/text/" onclick="window.open(this.href);return false;\r
      www.sueddeutsche.de/immobilien/184/334035/text/
    • Re: Periphere ausländische Meldungen

      Naja, ich muss sagen, an so einer exponierten Stelle finde ich das Gebäude als solches jetzt nicht dramatisch und äußerlich in der Relation zu anderer moderner Architektur doch recht ansprechend. Dieses kahle Innere mit den Sichtbetonwänden ruft dann aber wieder ganz schnell den allergischen Schnupfen hervor, den ich gegen sowas habe. Sowas ist m. E. nicht Kunst, sondern schlicht und einfach unterlassene Innengestaltung.
    • Re: Periphere ausländische Meldungen

      Gefällt mir ganz gut. Ich freue mich immer, wenn es Modernisten ab und an gelingt, sich mit dem spezifischen Ort auseinanderzusetzen und Harmonie mit der Umgebung herzustellen. Mäandernde Dachgletscher in einer Alpenstadt finde ich jedenfalls deutlich besser als Schiefergrau + Glas im Backsteingebiet (Lübeck).
      Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
      Jesus ist mein Herr und Retter!