Die Pirnaische Vorstadt

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    • Neues von der Erweiterung des Dynamo-Stadions.

      tag24.de/nachrichten/dresden-d…-tribuenen-209337#article

      Die erste Machbarkeitsstudie ist durch. Für 25Mio € soll es mithilfe von mehreren Oberängen auf ca 45000 Plätze erweitert werden. Durch eine spezielle Methode wird es aber kaum breiter. Es sollen auch nur die Süd-, West- und Nirdtribünen erweitert werden. Die Tribüne mit Glasfassade zur Lennéstraße bleibt dabei unberührt.

      Grundsätzlich können sich alle Beteiligten eine Erweiterung vorstellen, nur muss die Mietkosten Frage geklärt werden. Vorallem bei einem möglichen Abstieg in die 3. Liga

      Bilder der Studie(Quelle: Tag24):
      Draufsicht


      Innenansicht


      Schnitt

    • Dynamo-Stadion

      sz-online.de/nachrichten/kommt…nach-dresden-3599678.html

      sz-online.de/sachsen/so-koennt…8574.html?StoryId=3599678

      Die SZ hat noch ein paar bessere Visualisierungen und wird etwas konkreter.

      Die Projektgesellschaft zielt darauf, dass sich Dresden mit um die EM2024 bewirbt. Allerdings muss die Stadt dazu bis zum 17. Februar unverbindlich Interesse bekunden. So gibt es bestimmt auch noch eine Förderung vom DFB.
      Hat man damals ja beim Stadion-Neubau nicht genutzt als es um die WM2006 ging.

      Stadt und Verein werden die ganze Zeit in die Planungen mit eingebunden, aber letzendlich hat der Verein als Mieter nichts zu sagen, wenn die Projektgesellschaft ausbauen will.
      Denn die Projektgesellschaft will dadurch auch mehr Events, Konzerte, etc. gewinnen, um mehr Einnahmen zu generieren.
      Die erste positive Nachricht ist, dass die Miete für Dynamo sich nicht ändern soll. Die ist ja eh schon jetzt zu teuer.
      Die Projektgesellschaft weiß auch von dem Risiko, wenn Dynamo wieder absteigt und sagt dass das Stadion finanzierbar bleiben muss.
      Sie geht aber nicht davon aus. Sie geht eher vom Gegenteil aus.

      Außerdem würde die Projektgesellschaft befürworten, dass ein anderer Investor ein Hotel hinter der Westtribüne errichtet. Dafür müsste aber der Kunstrasenplatz weichen.

      Damit steht auch die grobe Bauzeit fest.
      Beginn fühestens nach Fertigstellung des neuen Trainingsgeländes im Ostragehege und zur EM2024 muss spätestens alles fertig sein.
    • Eine derartige Erweiterung wäre in meinen Augen wenig erfreulich, da so die klare Architektur des Stations verloren ginge.
      Abgesehen davon kann ich aufgrund der Tatsache, dass sich kein erklärter Fan der SGD bin, kaum einschätzen, ob Dynamo als Hauptnutzer des Stadions unbedingt eine Kapazitätserweiterung benötigt. Nur für eine potentielle EM sollte man den Bau jedenfalls nicht verändern.
      Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe
    • Im neuen Newsletter der GHND ist davon die Rede, das Palais Kaskel
      Oppenheim im Lingnerviertel wiederaufzubauen. Ein GHND-Mitglied hat
      Peter Kulka (den ähhmmm "Star-Architekten" aus Berlin, nicht mit Torsten
      Kulke zu verwechseln ) darum gebeten.

      neumarkt-dresden.de/neumarkt-newsletter-januar-2017/

      Es ist natürlich furchtbar naiv, das zu tun, aber ich bitte euch alle
      (!) , diese Forderung mit Leserbriefen an Zeitungen, Stadträte,
      Bürgermeister, Kulka und Heckmann (Stadtplanungsamt) zu unterstützen. Patschen wir ein bisschen die Wellen auf!
    • Robotron-Kantine

      Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau beschloss in seiner Sitzung am 01.02.2017, die Robotron-Kantine zunächst zu erhalten. Die Linke, Grüne und die SPD votierten für diese Option. Nun soll bis August 2017 nach einer möglichen Nutzung für das Gebäude gesucht werden. Sollte man diese nicht finden, erfolgt der bisher geplante Abriss.
      Ich denke, dass man mit diesem Kompromiss leben kann und hoffe auf den Misserfolg des Unternehmens. Für die Orangerie in der Herzogin Garten hat man immerhin auch keine öffentliche Nutzung finden können - was natürlich auch am Preis gelegen haben kann.
      Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe
    • Wieso Kompromiss? Es gibt bereits eine Abrissgenehmigung. Auch interessant, dass die Grünen dieses schwachsinnige Ostalgie Anliegen entgegen ihrer Umweltbürgermeisterin unterstützen. Plötzlich sind Grünflächen nicht mehr so wichtig, hier geht es schließlich um eine DDR-Baracke, die es aus ideologischen Gründen zu erhalten gilt. Macht ja nichts, dann werden die Grünflächen halt beim nächsten Wohnbauprojekt forciert.
      Und 2019 schreiben sich unsere linken Freunde dann wieder den Wohnungsbau auf die Plakate.
    • Ich gehe davon aus das die Baracke am 01. September fällt.
      Es wird sich wohl kaum bis dahin ein Investor finden, außer dieser ostrückschrittliche Verein investiert mal selber Geld.
      Außerdem, finde mal eine innerstädtische Ersatzausgleichsfläche für die Lingnerstadt.
      Sobald etwas davon nicht erfüllt wird, fällt der Bau.
      Also nur aufgeschoben...
    • Die Pläne für die Lingnerstadt werden vorgestellt: Sächsische Zeitung vom 09.05.2017

      Am Freitag 12.05.2017 im Rathaussaal 17-20 Uhr werden die Pläne zur Lingnerstadt vom Baubürgermeister, den Architekten und dem Investor vorgestellt.
      Rege Teilnahme von Seiten des Bürgers sollte eigentlich nicht extra eingefordert werden - ich würds beinahe erwarten. Zur Diskussion steht auch sicher noch das Palais Kaskel-Oppenheim - welches man bei genügend Unterstützern im Saal ja durchaus nochmal zur Sprache bringen und Willen zur Rekonstruktion artikulieren kann.
    • Frisch aus dem Saal. Wenig besucht, Interesse an der Lingnerstadt scheint wohl nicht so ausgeprägt zu sein, wie ich mir zuletzt gewünscht hätte. Aber sei es drum.

      Von den 3 Architekten des Projektes waren nur 2 anwesend. Kulka und Kister - da ist am Ende drin, was drauf steht - Mäckler war nicht dabei - ich sehe das schon als etwas bezeichnend.
      Tja, was kann man von dem Abend sagen: eigentlich nichts neues. Man beweihräucherte sich in der Genialität des Ganzen, indem man immer wieder herausstellt, wie grandios es doch ist, dass man zum Schema der alten europäischen Stadt zurückkehrt (nachdem man es die letzten knapp 80 Jahre torpediert hat). Dass die Wohnungen und das Lebensumfeld gerade das Beste vom Besten sind und man 55% geförderten Wohnraum schaffen will.

      Das die Stadtraumplanung die beste der eingereichten Entwürfe war, darin besteht glaube ich Konsens. Das hätte man nicht betonen müssen. Wir alle wissen: es ist ein Glück, dass man sich wieder auf die Wertigkeit der Struktur der europäischen Stadt besinnt.



      Kleiner Abriss in die Architektur fand statt. Man bearbeite derzeit nur einen Block - den gegenüber des Rathauses Lingnerallee/Ecke St.Petersburger Straße. Da kommt es, wie einige schon andachten: die Architekturen, die öffentlich bei Kulka und auf der Stadtseite zu sehen waren, werden auch jene sein, die man umsetzt. Wenigstens der Block an der Lingnerallee, wie ihn Bilderbuch schon mal gepostet hatte.


      Quelle: Kulka Architekten

      Bilderbuch schrieb unlängst dazu:

      bilderbuch schrieb:

      Hier wiederum handelt es sich mehr oder weniger um eine Baumassenstudie.
      Das stimmt so nicht - es ist genau der Entwurf, der am Ende für diesen Bereich als Kopfbau angedacht ist. So wird er aussehen. Allein die Materialität werden weiße Klinker mit weißen Fugen sein. Herr Kulka pries bei diesem Bau besonders die gestaltete Hofseite, dass der Bau von Generationen übergreifend berichtet, die innen leben werden und dass die Erdgeschone mit Geschäften gefüllt besonderes Leben dem Bau zugewinnen werden. Was man nicht sieht, sind die dreiachsigen Fenster, wie sie an jedem Plattenbau verbaut werden.

      Ein, wie ich finde, städtebaulich architektonischer Kardinalsfehler an dieser Position. Der Bau ist abgrenzend, abweisend und in keinster Weise als Kopfbau oder gar Repräsentant für das Areal dahinter zu erkennen oder zu verstehen. Man darf sich noch dazu äußern und Änderungen einfordern. Ich denke das sollte bei diesem Bau doch getan werden.

      Die restliche Bebauung geht meiner Meinung nach OK, auch wenn man etwas mehr hätte rausholen hätte können. An der Materialität steht und fällt wohl die ganze Qualität. Aber genau auf diesen Aspekt möchte man besonders Wert legen.




      Die Westseite, also zur St.Petersburger Straße ist für meine Begriffe in den Höhen viel zu undifferenziert und sollte dahingehend noch überarbeitet werden. Sonst ensteht da nur ein Block, bei dem sich vertikal die Fassaden etwas differenzieren lassen. Für die Ansicht aus westlicher Richtung wäre dann eigentlich kein Unterschied zum Vorzustand auszumachen.

      Alles in Allem der erste Bauabschnitt. Lingnerstadt Block A. Solide, aber noch viel Luft nach oben, sowie eine unbedingte Überarbeitung des nördlichen Kopfbaus und der Westseite in Richtung differenzierte Höhenausprägung.
    • Oh je wieder grau-weiße Würfel so weit das Auge reicht, kein Wunder wenn man sich Kulkas eigenen Albtraum von Wohnhaus anschaut. Könnte auch ein großer Block sein so ähnlich wie die einzelnen Fassaden in ihrer Eintönigkeit sind. Da retten ein oder zwei Klinkerfassaden (damit wäre dann die hochwertige Materialität abgehakt) auch nichts mehr. Enttäuschend.
    • Das ist die Ästhetik des westdeutschen Wiederaufbaus der 50er Jahre. Nicht so schlimm wie die mutwillige Zerstörung von Strukturen, die danach kam, aber gestalterisch ebenso ärmlich. Die Materialqualität kann noch so gut sein, diese Häuser bieten dem Auge einfach nichts. Der Flachdachzwang verhindert ein Aufbrechen der Monotonie zusätzlich. Schad Schade. Und der Kopbau ist nicht mal das, sondern einfach nur Platte pur. Wirklich enttäuschend.
    • Nein, Herr Kulka verwehrte sich ausnehmend, dass es KEINE Platte ist. Es ist schöne Architektur. (Er hat zwar 10 Minuten gebraucht, sie zu erläutern, aber das muss ja nichts heißen :whistling: )

      Einer der besten Sätze der Veranstaltung kam von ihm: "Wir sind gerne da. In der Stadt der Brüche. Wir lieben das." - und genau das ist das, was mit Dresden die letzten Jahre aus gewissen Kreisen propagiert, produziert und anvisiert worden ist. Da weiß man sofort welche Lehrmeinung von wo kommt.
    • Ein Weihnachtmann schenkt Geschenke. Ein Kommunist beseitigt Klassenunterschiede. Hr. Kulka ist beides, wenn man
      der Sächsischen Zeitung vom Wochenende glauben darf, in der er von "einer Stadt ind der Stadt" schwafelt "welche man den Dresdnern schenken möchte" und "wo arm und reich zusammenleben sollen".

      Ganz sicher wird dieses "Geschenk" nicht unentgeltlich erfolgen und daher auch keines sein. Dieser Auftritt dient lediglich (mal wieder) der Selbstinszenierung - dem eigentliche Problem moderner Architekten. Einfach mal seine Arbeit machen, wäre ja auch zu fade...

      PS.: Und welcher gesunde Geist liebt schon Brüche? Der Mensch ist von Natur aus der Harmonie zugetan.