Schwandorf

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      Im oberpfälzischen Schwandorf wird mithilfe des EU-Förderprojekts "LEADER" das um 1833 erbaute Türmerhaus neben dem Blasturm unter der Aufsicht des Oberpfälzer Waldvereins saniert.

      Jetzt gibt es für den OWV vor Ort viel zu tun: Von der Bodenplatte bis zum Dachstuhl müsse alles saniert werden, sagte Mayer. Ein Ringanker wird künftig das Mauerwerk stabilisieren. Nach der Fertigstellung soll alles wieder so aussehen wie vor knapp 200 Jahren. „Wir wollen das 19. Jahrhundert wiederbeleben“, betonte Mayer. Die Fertigstellung ist für 2018 geplant. Dass die geplante Pilger- und Wanderstation, die direkt am Jakobsweg, dem Sautreiberweg, dem Oberpfälzer Seenweg und dem Schwandorfer Panoramaweg liegt, einmal zum beliebten Treffpunkt wird, steht für den OWV-Vorsitzenden außer Frage. Schon jetzt sei das Interesse sehr groß, ständig kämen Besucher vorbei, sowohl Touristen als auch Pilger.

      Türmerhaus: Startschuss für Sanierung

      Ansicht des Ensembles Blasturm / Türmerhaus
      In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

      Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.
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      Bemerkenswert am Blasturm ist darüber hinaus, dass Konrad Max Kunz, der Komponist der Bayernhymne, 1812 als Sohn des Schwandorfer "Türmers" Franz Michael Kunz geboren und dadurch sehr früh musikalisch erzogen wurde.
      "Wenn wir die ehemalige Schönheit der Stadt mit der heutigen Gemeinheit verrechnen, kommen wir, so die Bilanz, aufs direkteste in den Schwachsinn." (E.H.)