Istanbul (TR) (Galerie)

    • Istanbul (TR) (Galerie)

      Einige Bilder aus Istanbul, geknipst im letzten Jahr.

      1. Sultanahmet (Altstadt-Zentrum)
      Wir beginnen mit den Seitenstraßen, die ich teils schäbig und heruntergekommen empfand. Meist waren es schlichte Fassaden, dazwischen heruntergekommene "Gründerzeitler" (?). Ich zeigte die Bilder mehreren Bekannten und Verwandten, die darauf keinesfalls abfällig äußerten: "Sieht ja teilweise aus wie bei uns." Dann dachte ich: "Guten Abend, Deutschland."













      Eine in einer Seitenstraße zufällig entdeckte christliche Kirche.

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    • 2. Touristische Sehenswürdigkeiten

      A. Hippodrom (antike Pferderennbahn)




      B. Blaue Moschee



      C. Hagia Sophia (mit erhaltenen byzantinischen Fresken)









      Was bei uns ein Mausoleum, ist dort eine Türbe.



      D. Topkapi-Palast (hat mir sehr gut gefallen. Eine Mischung aus Orient und Westen, einerseits modern-schlicht wirkend, andererseits verspielter importierter Rokoko)

      Der erste Garten






      Blick auf den Bosporus









      Im Hintergrund ist der Galata-Turm zu sehen






      Das Harem-Areal





      Außerhalb des Palastes diese Altstadtgasse mit an Nordamerika erinnernden Holzhäusern.

    • 3. Außenbezirke

      A. Zwei Bilder aus Üsküdar auf der asiatischen Seite und ein Blick auf den europäischen Teil.








      B. Dann noch der westlich gelegene Stadtteil Fener. Nach der osmanischen Eroberung zog hierhin die griechische Oberschicht. In den letzten Jahrzehnten wurde es Heimstätte von Zuzüglern aus Anatolien und offenbar auch ein Zentrum des sunnitischen Islam. Davon bekam ich wenig mit. Vielmehr gibt es dort auch einige nette alternative Cafés und Antiquitäten-Läden. Eine im Vergleich zu Sultanahmet entspannte, durchaus romantische Atmosphäre. Nur leider sind viele Häuser extrem stark sanierungsbedürftig.















      Das war meine kleine Auswahl. Zuletzt eine Anmerkung. Istanbul ist eine interessante und spannende Stadt. Man muss allerdings nicht dort hinfahren. Das hat verschiedene Gründe. Die politische Lage ist nur einer davon, aber keinesfalls der bedeutendste. Wenn man es dennoch unbedingt machen möchte, sei gerade in Sultanahmet zur Vorsicht vor einer großen Zahl an aufdringlichen Händlern und Betrügern geraten. Ich rate zur weitgehenden Vermeidung von persönlichem Kontakt. Gelgentlich treffen einen als Westler auch feindselige Blicke, wenn man sensibel genug ist, das wahrzunehmen. Allerdings ist das ein Randphänomen. Es gibt auch hilfsbereite Leute, vor allem aber die Frauen. Am Taksim-Platz soll es nicht ganz ungefährlich sein. Eine in Deutschland lebende Türkin erzählte mir von dem berüchtigten Diebe-Viertel Talabasi westlich des Taksim-Platzes, in das man keinesfalls hineingehen sollte. Ich war dort aber auch nicht. Und ich las, dass hier wohl die türkische Stadtregierung massive Abrisse und Gentrifizierungsmaßnahmen plant. Das wäre in diesem Fall wohl zu begrüßen. Ob das schon umgesetzt ist, weiß ich nicht.