Kuba (Galerie)

    • Kuba (Galerie)

      Ich musste feststellen, dass es noch keinen Beitrag zu Kuba gab.

      So will ich ein paar Bilder meiner kürzlichen Reise einstellen, beginnend mit Havanna.

      Das Hotel Sevilla und einige Ausblicke über die Stadt:

      Zufahrt zum Hotel vom Prado:



      Sockelbau mit Bettenturm von 1921 an der Ecke vom Prado:



      Eingang ins Hotel Sevilla:




      Restaurant im obersten Stockwerk des Bettenturms:





      Ausblicke Richtung Nordwest zum Meer:






      Blick über den 'Prado', die Prachtstraße:












      Weitere Fernblick aus dem obersten Stock des Hotels mit Parlament (Capitol):





      Blick zum Revolutionsmuseum, früher Präsedentenpalast:









      Impressionen vom 'Prado', einst eine wirkliche Prachtstraße mit wunderbaren Palästen, heute alles sehr heruntergekommen und nur noch ein Schatten seinr selbst:


























      Fantasievolle Nutzung vom Areal abgerissener Häuser:





      Das waren die ersten 20 Bilder, aufgenommen am 30.12.2016. Demnächst dann mehr aus der Altstadt,
    • Nun weitere Fotos von Havanna, später dann auch von den Orten Vinales und Trinidad.

      Der Platz Parque Central:




      GranTeatro am Parque Central:









      Plaza de San Francisco de Asis:






      ehemaliges Börsengebäude am Platz:





      weitere Häuser am Platz:












      Avenida del Porto:






      Die goldene Kuppel der Russisch-Orthodoxen Kirche, dahiner das Zollabfertigungsgebäude am Hafen für die Kreuzfahrtschiffe:






      Plaza Vieja:



      ausgeschlachtetes Gebäude, ehemals Kaufhaus, wird zum Hotel umgebaut:



















    • Es geht weiter mit der Gegend rund um das Parlament:







      Nun von Havanna Fotos von einigen Häusern, die ich so auf den Spaziergängen durch die Altstadt gemacht habe:





































      Am Ende der Reise habe ich 4 Nächte in dem kleinen rosa Haus gewohnt, als 'Loft' bezeichnet, sehr komfortable, auch nicht billig



      Das Gegenüber war dann schon weniger erbaulich, leider sieht es so und schlimmer an vielen Ecken der Altstadt aus, Sozialismus eben:
























      Morgens wurde man durch die kräftige Stimme eines Hahns geweckt, manchmal schon ab 4 Uhr, er verbarg sich mit seiner Hühnerschar auf diesem 'Dachgarten' gegenüber:






      Im Erdgeschoss wohnen Menschen!!!



      Das Frühstück wurde einige Häuser weiter auf einer Dachterrasse eingenommen:




      Blick von der Dachterrasse zur Bucht und Hafen von Havanna:




      Der Hafenzoll, man achte auf die Fensterhöhlen:

    • Nun mal etwas ganz anderes.


      Autos!!!

      Ich hätte vor Begeisterung nur dauernd den Fotoapparat betätigen können, denn diese Oldtimer begegnen einem auf Schritt und Tritt. Längst im Inneren verändert mit modernen Motoren meist japanischer Herkunft oder von Renault und für diese Riesenkisten viel zu schwach, deshalb schleichen die Dinger auch so daher - meistens - oder sie sind auf Kundenfang, denn sie sind fast ausschließlich Taxis.

























      Ist schließlich auch Architektur, irgendwie :D
    • Nun aber zurück zur wahren Architektur.

      Diesmal das Viertel im Zentrum, dass nördlich des Prado liegt.









      Vorbereitungen auf Sylvester 2016:




      Noch kann man nichts riechen, aber gucken darf man schon mal:






      Das bekannteste Privatrestaurant von Havanna (Paladar) ist das La Guarida in der Concordia Straße Nr. 418. In dem total heruntergekommenen Palast befindet es sich im 2. Stockwerk. Darunter scheint das Gebäude bald zusammenzufallen.









      Eingang:






      Treppenhaus:
















      Belvedere im 1. OG






      Treppengeländer:






      Wendeltreppe im Hof:






      Korridor:








      Leider sehr viel Verfall im Viertel:



    • Danke für die Bildserie aus Havanna. Die Oldtimer gibt es also noch. Aber als modernisierte Taxis, wie du schreibst. Fahren denn noch Privatleute mit den Originalen umher?
      Konntest du auffällige Sanierungen (außer Deinem Loft) entdecken? Gibt es private Initiativen für touristische Zwecke?
      Was ein riesiges Sanierungspotential und was ein Schatz!
      In vielen bei uns wegen Einsturzgefahr gesperrten Häusern leben offenbar noch Menschen. Das rettet die Häuser vor dem endgültigen Verfall bis zu einer in den Sternen stehenden Sanierung. Aber was ein Bestätigungsfeld für junge Leute, für Projekte und ein lohnendes Ziel für internationale Stiftungen und Aufbauprogramme!
    • SchortschiBähr schrieb:

      Aber was ein Bestätigungsfeld für junge Leute, für Projekte und ein lohnendes Ziel für internationale Stiftungen und Aufbauprogramme!
      Welche jungen Leute sollen denn im Rahmen des kubanischen Regimes Initiative zur Rettung dieser Gebäude übernehmen? Dazu fehlen Geld, Materialien, womöglich mittlerweile Kenntnisse und Motivation. Es müsste erst einmal deutliche marktwirtschaftliche Reformen geben, damit überhaupt die Voraussetzungen für solche Eigeninitiative entstehen. Ähnlich sieht es mit den "internationalen Stiftungen" aus. Es steht natürlich jedem Multimilliardär frei, sein Geld in Havanna zu verballern und es dem dortigen System zu schenken. Aber was wäre das dann eigentlich noch für ein Regime? Eine Kommunismus-Spielwiese, die von reichen Leuten aus lauter Spaß finanziert und am Leben gehalten wird?
    • Es hat bereits gewisse wirtschaftliche Lockerungen gegeben. (Für die "Frankfurter Rundschau" gehen diese am weitesten) Diese reichen aber bei weitem nicht aus, solche Projekte, wie einen Sanierungsstau von 60 Jahren zu beheben. Von politischen Reformen natürlich ganz abgesehen (Opposition = 0 Prozent).

      zeit.de/wirtschaft/2011-04/kuba-reform-sozialismus

      spiegel.de/wirtschaft/soziales…-beim-staat-a-805464.html

      fr.de/panorama/reformen-in-kub…-kuba-angekommen-a-448971

      Ich zitiere der Einfachheit halber mal zum Städtebau aus dem Wikipedia-Artikel zur Wirtschaft Kubas:

      "Nach der Revolution war es eines der ersten Maßnahmen der Revolutionäre, die Wohnungsmiete für die kubanische Bevölkerung zu halbieren. Später mussten nur noch symbolische Mietzahlungen geleistet werden. Die wahren Kosten waren Teil des sogenannten Soziallohns. Die Wohnraumverteilung erfolgte in der Theorie nach Bedürftigkeit und nicht mehr nach Zahlungsfähigkeit. In der Praxis wurde dies jedoch durch die Bürokratie häufig konterkariert. Auch wurde Wohnraum im sozialistischen Kuba, wie auch in anderen sozialistischen Ländern, zur Mangelware. (...) gelten insbesondere in der Hauptstadt Havanna zahlreiche Wohnungen als hoffnungslos überbelegt. (...) Wie in anderen sozialistischen Ländern zu beobachten war, konzentrierte sich auch in Kuba die staatliche Bekämpfung der Wohnungsnot fast ausschließlich auf den Wohnungsneubau. Der Erhalt des Bestandes wurde dagegen stark vernachlässigt. Demzufolge gibt es am Rand einer jeden Stadt Neubausiedlungen in standardisierter Plattenbauweise, während in den Zentren der Städte die Wohnhäuser zerfallen. (...) Grund und Boden sind und bleiben in der Regel in Staatsbesitz. Seitens des Staates wird ein Nutzungsrecht zu vergleichsweise niedrigen Preisen verkauft, der sich nach der Lage des Gebäudes/Grundstücks richtet. Wurde der Wohnungsbau früher ausschließlich zentral über das Bauministerium geregelt, fanden in den 1990er Jahren zahlreiche Dezentralisierungen statt. Die Zuteilung von subventioniertem Baumaterial, welches für Pesos cubanos erworben werden kann, erfolgt über die Vivienda."
    • Ein auf Kuba lebender Berliner hat mir berichtet, dass alle Bürger ihre Wohnungen kaufen können, der Betrag sei sehr gering, so um 180 $, aber selbst das können sich viele nicht leisten. Aber es gibt ja mittlerweile eine Parallelgesellschaft, nämlich die, die ständig an CUC (Konvertible Währung) im Tourismus heran kommen und die anderen, die sich mit dem CUP (Interne Währung) herumschlagen müssen.

      Das 'Loft' in dem ich wohnte ist Teil einer restaurierten Wohnanlage mit etlichen Wohnungen, in denen bis auf zwei Appartements alles Kubaner leben, die diese Wohnungen gekauft haben.
    • Weiter geht es auf meiner Reise nach Trinidad. Er wurde von den Spaniern gegründet und ist im Wesentlichen erhalten geblieben. Der Ort steht ganz unter Denkmalschutz, entspricht aber im Großen und Ganzen dem, was ich in vielen Gegenden Südamerikas schon mal gesehen habe. Der Ibero-Amerikanische Stil.

      Mehr dazu in Wiki:

      Trinidad








      Dies ist das ehemaliges Kloster der Franziskaner, das im Bürgerkrieg um 1960 zerstört, später aber wieder aufgebaut wurde. Die Bilder vom Turm, bzw. begehbaren Dach sollen einen Überblick über den Ort verschaffen.












      Kirchvorplatz:






      Panoramen:



























      Der Ort wirkt gegenüber anderen recht gepflegt, allerdings ist er auch vom Tourismus voll eingenommen. Fast jedes Haus beherbergt eine private Unterkunft, einen Laden für touristische Artikel oder eine gastronomische Einrichtung, alles privat geführt. Da fließt dann auch Geld in den Unterhalt der Gebäude.


      Hier in Blick in die Gassen des Städtchens:















      Demnächst dann mehr.
    • @SchortschiBähr:

      Zur Frage, ob es auch private Oldtimer gibt:

      An den Nummernschildern kann man am ersten Zeichen, einem Buchstaben, in Kuba erkennen, ob es sich um Privatautos handelt, die andere Passagiere mitnehmen müssen, ob es Mietautos (Touristen), Taxen oder wirkliche Privatautos sind. Nach meiner Beobachtung waren die meisten Oldtimer in Havanna Taxen oder zur Mitnahme ihrer Mitbürger verpflichtet. Auf dem Lande sah man aber auch ganz private Oldtimer.

      An bestimmten Punkten an der Autobahn, besonders im Umkreis der Hauptstadt standen uniformierte Menschen, die solche Auto, die ihre Mitbürger mitnehmen müssen, anhielten und dann Wartende je nach Ziel verteilten.
    • Nun noch Fotos aus der Umgebung von Trinidad, von den bescheidenen Behausungen der Zuckerrohrbarone des 18. / 19. Jh. und von einem einfachen Dörfchen namens Casilda, wo ein Berliner eine kleine Pension betreibt und es recht urig zuging.

      Hazienda eines Zuckerrohrbarons:















      Aufseherturm nahe einer Zuckerrohrplantage mit Touristenverkauf (Stickereien):





      Herrenhausdetails:









      Origineller Turm an einer aufgegebenen Ferienanlage mit der Aufschrift 'Viva Kuba'







      Impressionen aus Casilda bei Trinidad:

















      Dorfkneipe:






      Pension Buena Vista von Frank Heindel aus Berlin:




      Casa Buena Vista


      In der Nähe von Casilda liegt einer der schönsten Karibikstrände Kubas Playa Ancon.
    • Hatte in Griechenland ganz vergessen, dass noch Viñales fehlt. Nun wieder in Berlin will ich noch den Rest nachschieben.


      Viñales ist weniger wegen der Architektur als vielmehr wegen der Landschaft berühmt, dennoch zum Schluss einige Impressionen.

      Mehr zu Viñales :

      Viñales

      Landschaft bei Viñales:




      Lage des Ortes:






      Herz-Jesu-Kirche am Parque Martí:







      Erinnerungstafel, wer hat das mitfinanziert:






      Häuser im Ort:





















      Hier macht einer auf 'Dicke Hose'






      Schönes Quartier oberhalb des Ortes mit Fernblick:






      Mural de la Prehistoria:





      Ein 120 m langes und 80 m hoches Wandgemälde das in bunten Farben die Evolution darstellen soll. Werk des cubanischen Wissenschaftlers und Lehrers Leovigildo Gonzáles.



      Das war's dann :D