Bad Kreuznach

    • Liebe Frau “BauSolitaer“,

      zuerst einmal herzlich willkommen in unserem Forum für neue traditionelle Architektur. Vielen Dank, dass Sie mich positiv erwähnt haben ;) Ja ich sehe das heute noch so, dass Ihr Neubau sich sehr gut in die bestehende Häuserreihe einfügt. Ich war damals sehr erstaunt, dass sowas auch bei uns im Südwesten machbar ist, wo leider solche Projekte sehr rar sind, fast schon einmalig! Und meinem Respekt verdienen Sie auch wieviel Herzblut Sie in dieses elegante Projekt gesteckt haben :daumenoben:
      Unser Mitglied Riegel ist selber Architekt und daher betrachtet er auch sehr kritisch einzelne Bauprojekte, weil er ein Fachmann ist!

      Liebe Grüße

      Fachwerkliebhaber
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    • Ich bleibe vollumfänglich bei meiner Meinung, die ich in meinen drei Beiträgen vom 31.10.2016 und 1.11.2016 ausführlich dargelegt habe, auch wenn mir die baulichen Widrigkeiten, die sie erleben mussten, leid tun.

      BauSolitaer schrieb:

      weil dieses Mitglied die Sachlage völlig falsch einschätzt.

      Die "Erker", von denen dieses Mitglied spricht, werden im Übrigen nicht aufgemalt, sie werden aus Stuckelementen hergestellt

      Riegel schrieb:

      Die beiden Erker am 2. Obergeschoss sind keine richtigen Erker (vergleiche mit dem Rohbau), sondern werden wohl nur aufgemalt.

      Riegel schrieb:

      Die oberpeinlich aufgemalten Scheinerker?
      Was ist es dann, wenn es keine Erker sind? Es sind Scheinerker, oder illusionistische Erker. Und ich hatte mich vorsichtig ausgedrückt, indem ich zuerst "wohl nur aufgemalt" schrieb.


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      BauSolitaer schrieb:

      Und auch das Gaubenfenster wird von dem Mitglied "Riegel" völlig falsch interpretiert - es ist ein sehr schönes, zweiflügeliges Holzfenster ohne Trennbalken
      Hier sieht man überigens das sehr schöne zweiflügelige Holzfenster ohne Trennbalken:
      Ein brutal breiter Trennbalken in der Mitte des Rundbogens, mit einem deplazierten Kapitell, das richtigerweise an den je zwei Pilastern links und rechts davon aufgesetzt sein müsste!
      Zur Rekapitilation:

      Riegel schrieb:

      Der durch einen Wohnungstrennwand-Abschluss (nehme ich mal an) halbierte, und dadurch in seiner Breite gestreckte Halbkreis zuoberst in der Mitte?


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      BauSolitaer schrieb:

      ich bin Diplom-Betriebswirtin und keine Bauingenieurin
      Da hätten Sie sich wirklich von einem Architekten für die Überarbeitung der Fassade beraten lassen müssen. Nicht alle Architekten sind modernistisch veranlagt.


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      BauSolitaer schrieb:

      Alle Außenwände der beiden Neubaugebäude
      Ich sehe nur ein Gebäude, nicht zwei. Auch die Bauplane ist überschrieben mit "anspruchsvoller Stadtvilla" und "Der Solitär" in Singular. Also verbergen sich hinter der Fassade doch zwei Gebäude oder Gebäudeteile (richtigerweise Reihenhäuser), wie ich dies vermutete? Dann sollte man dies auch an der Fassade so zeigen.

      Und: ein Solitär steht doch allein, und nicht zusammengebaut mit zwei Nachbarhäusern. Auch eine Villa steht im allgemeinen allein da, so wie eben ein Solitär. Ich sehe aber nur ein Reihenhaus oder Blockrandbau.
    • Ich hätte mich von einem Architekten beraten lassen sollen??? Dieser Entwurf ist von einem Architekten!!!

      Und ich habe mitgeteilt, dass ein Entwurf nicht dem entsprechen muss, was man letztendlich daraus macht - bei mir gibt es weder einen Trennbalken noch ein Kapitell im mittleren des Fensters, wie das folgende Foto belegt, da ich sehr wohl Geschmack habe.

      @ Foto:

      Leider lässt sich die Antwort nicht versenden, wenn ich das Foto einpflege - ich musste es wieder rauslöschen. Ich versuche es in einer zweiten Nachricht ohne Text einzupflegen, vielleicht klappt es dann.

      Bei dem Gebäude wurden viele planerische Fehler gemacht, die ich als Fachfremder so gut es geht auszumerzen versuche. Wie gesagt, anstatt an einem Entwurf herumzunörgeln sollte man lieber abwarten bis das Gebäude fertig ist.

      Auch verbergen sich hinter der Fassade keine zwei Gebäude. Das Grundstück ist sehr tief, und es sind zwei getrennte Projekte - ein privates Haus im hinteren Grundstücksteil und vorne das große Gebäude.

      Es gibt hier auch baurordnungsrechtliche Vorschriften/Vorgaben, so dass man zum einem wieder eine geschlossene Bebauung, die Sie als Block- oder Reihenbebauung bezeichnen, herstellen musste und zum anderen das Einhalten der vorherigen Höhe. Ich hätte nicht einfach mittig auf dem Grundstück bauen können, zumal ein Teil meiner Gebäudeaußenwand auch noch ein denkmalgeschütztes Nebengebäude stützt. Als Fachmann sollte Ihnen das bekannt sein, dass man sich auch an Vorgaben halten mus.

      Der Begriff Solitär ist entstanden, weil direkt in der Nachbarschaft das Insel Carrée gebaut wurde, während bei mir ein Gebäude mit Eigentumswohnungen anstatt mehrerer Gebäude gebaut wurde. Die Namensdefinition versteht somit jemand, der von hier ist.
    • BauSolitaer schrieb:

      Wie gesagt, anstatt an einem Entwurf herumzunörgeln sollte man lieber abwarten bis das Gebäude fertig ist.
      Gut, ich werde mich nun bis auf weiteres der eigentlichen Architekturkritik enthalten, bis das Haus fertig abgerüstet da steht.


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      BauSolitaer schrieb:

      Dieser Entwurf ist von einem Architekten!!!
      Auf der Bauplane steht aber was anderes geschrieben:
      "Ideen und Entwurf: Bauherrin Christina Elena Müller"

      BauSolitaer schrieb:

      ich bin Diplom-Betriebswirtin


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      BauSolitaer schrieb:

      dass ein Entwurf nicht dem entsprechen muss, was man letztendlich daraus macht
      Sollte dann auf der Bauplane nicht das bewilligte Bauprojekt gezeigt werden, anstatt eines Entwurfs???


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      BauSolitaer schrieb:

      Der Begriff Solitär ist entstanden, weil direkt in der Nachbarschaft das Insel Carrée gebaut wurde, während bei mir ein Gebäude mit Eigentumswohnungen anstatt mehrerer Gebäude gebaut wurde. Die Namensdefinition versteht somit jemand, der von hier ist.
      Eigenartige Definition... stehen Sie doch einfach dazu, dass das weder ein Solitär noch eine Stadtvilla ist, sondern ein normales, städtisches Reihenhaus mit Etagenwohnungen. Alles andere ist doch Irreführung.


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      Und

      BauSolitaer schrieb:

      da ich sehr wohl Geschmack habe.
      Eigenlob st....
    • Ich freue mich sehr, dass sich mit BauSolitaer endlich wieder ein Investor zu Wort meldet. Die Beweggründe und der Wille, trotz Rückschläge an der aufwändigen Lösung festzuhalten, finde ich jedenfalls sehr gut. Ich will auch erst einmal das Endergebnis abwarten. Von den Proportionen her geht es ja doch eher ein wenig in Richtung Postmoderne/90er-Jahre, aber es sieht definitiv besser aus als 95% von dem, was sonst überall so gebaut wird.
      Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
      Karl Kraus (1874-1936)
    • Sehr geehrter Herr "Riegel",


      okay, Sie haben Ihre Meinung, und Sie sehen mein Projekt negativ - das habe ich vernommen.


      Mich tangiert das aber nicht weiter, weil ich mein Ziel vor Augen habe, weil ich weiß, worauf es ankommt, und weil ich letztendlich das Beste aus der Situation machen muss, in die ich hier von Architekten, Bauingenieuren und sonstigen Bauchfachleuten reingerissen wurde.


      Nach allem, was ich hier erleben musste und erlebt habe, sehe ich die Dinge mit anderen Augen.


      Was hier passiert ist, das ist wirklich hart - man verlässt sich auf Baufachleute, und man ist verlassen, und man wird auch noch im Stich gelassen.


      Sie sprechen von "Eigenlob st ..." - und das in einer Zeit, wo "Eigenmarketing" bei vielen auf höchster Stelle steht. Insbesondere auch in der Baubranche. Wenn man äußert, dass man sehr wohl Geschmack hat, um noch gestalterische Feinheiten an einem Bauprojekt zu erfüllen, dann hat das nichts mit Eigenlob zu tun. Und immerhin waren Sie es, der auf den mittleren Balken des Gaubenfensters "herumgehackt" hat, der aber zeichnerisch falsch dargestellt wurde und vom Schreiner und mir abgeändert wurde.


      Und wenn es um "Eigenlob" geht, dies kann ich im Übrigen in meiner Situation schon an den Tag legen, weil das, was ich hier zwangsweise leisten musste und noch muss, eine starke Leistung ist, und weil es eine absolute Ausnahmesituation ist, in die ich reingerissen wurde.


      Ich wollte Sie mal an meiner Stelle erleben ...


      Da beauftragt man einen Architekten, einen Statiker, einen sehr guten Prüfingenieur und eine als renommiert geltende Bauunternehmung - macht als Bauherr in Prinzip alles richtig, und dann wird solch ein Schaden verursacht - beide Gebäude sind nicht dauerhaft standsicher. Hinzu kommt, dass die Wände nicht die Brandwandanforderung erfüllten, sie sind nicht dicht (Wasser kommt durch die Fugen) etc. Und keiner merkt, was abläuft - obwohl ich als Nicht-Fachmann Bedenken hatte und alle frühzeitig darauf aufmerksam gemacht habe. Stattdessen wurde ich als junge, fachfremde Frau nicht erhört, für nervig und "verrückt" erklärt ... man hat einfach weitergearbeitet... wenn sieben oder acht Bauingenieure anderer Meinung sind, dann kann ich nur falsch liegen. Und dann kommt am Ende heraus, dass ich doch Recht hatte - ein halbes Jahr nach der Fertigstellung gab es vom Prüfingenieur ein Protokoll, dass die Gebäude nicht dauerhaft standsicher sind, obwohl die Protokolle zuvor die Standsicherheit bestätigt haben.


      Und dann lässt man mich im Stich, weil der Schaden so hoch ist, und es "billiger" ist, wenn ich finanziell und nervlich am Ende bin. Die Bauunternehmung lässt mich "hängen" - im wahrsten Sinne des Wortes.


      Ich musste mich über zwei Jahre selber und ganz alleine in die Materie einarbeiten, und ich musste selber ein Sanierungskonzept erarbeiten, was alle bauordnungsrechtliche Anforderungen: Brandwand, Statik, Dichtigkeit, Wärme- und Schallschutz erfüllt. Ich musste ein Konzept für eine Maßname entwickeln, die für alle Neuland war - und die Sanierung hat funktioniert, wofür ich als Bauherrin meine freiberufliche Tätigkeit aufgeben musste und dafür jeden Tag 10 Stunden bei jedem Wetter auf der Baustelle stand. Wenn Not am Mann war, wir wettertechnisch unter Druck standen, dann habe ich Steine mit angereicht etc. Dazu muss man bereit. Ich musste statische Fehler feststellen, und diese beheben lassen. Insofern kann ich durchaus Stolz auf das sein, was ich hier erreicht habe - die Sanierung war erfolgreich, ich habe es als Nicht-Fachmann/Quereinsteiger geschafft, und das, obwohl man alles versucht hat, dass ich nicht weiterkomme. Man glaubt kaum, was man alles versucht, um einen zu blockieren - ich habe es aber alles erlebt ... von Versuchen, dass man mich nicht beliefert bzw. nicht für mich arbeitet bis hin zum Versuch die Berufsgenossenschaft und die Gewerbeaufsicht gegen mich aufzuhetzen, weil ich angeblich den Arbeitsschutz nicht einhalten würde.


      Es ist entsetzlich und schwer enttäuschend, was einem passieren kann, wenn man sich auf Baufachleute verlässt, und wenn diese noch nicht mal Rückgrat haben. Fehler passieren, dann muss man hierfür aber auch die Verantwortung übernehmen und diese Fehler beheben. Stattdessen musste ich diese Fehler beheben und ich werde dabei noch regelecht boykottiert - es ist ein Armutszeugnis.


      Die Sanierung habe ich geschafft, und das ist das, was zählt. Der Innenausbau läuft erfolgreich, weil ich jetzt persönlich voll und ganz für mein Bauprojekt da bin.


      Jetzt noch kurz zur Entwurfsthematik und Ihrem "Reihenhaus":


      Die Wohnungsgrundrisse wurden von mir geplant, da ich hier einige besondere Extras eingeplant habe, um attraktive, exklusive Wohnungen zu bauen, so wie ich auch die Fassadenansicht in Ahnlehnung an das alte, vorherige Gebäude geplant habe. Da ich aber als Nicht-Fachmann nicht bauvorlageberechtigt bin, habe ich einen Architekten mit der planerischen Umsetzung (Einreichung beim Bauamt, Werkplanung) beauftragt - deshalb steht im Übrigen auf dem Plakat auch noch "planerische Umsetzung" in Verbindung mit diesem Architekturbüro. Und hier wurden diverse Fehler gemacht, auch beim Zeichnen der Fassade.


      Meine Wohnungen in Verbindung mit der Fassade entsprechen sehr wohl einer Stadtvilla. Und der Solitär, in dessen Nachbarschaft das "Carrèe" steht, ergibt sich aus der Gesamtsituation, die lediglich Ortskundige verstehen. Das müssen Sie auch nicht verstehen, so wie ich nicht dazu stehen muss, dass es anders wäre ... zumal das ihre Meinung ist, der ich mich aber nicht anschließen werde.


      Ich habe meine eigene Meinung, zu der ich auch stehe ... und das ist der richtige Weg. Eins habe ich hier deutlich gelernt - man muss seine eigene Meinung vertreten und zu dieser stehen, und auf das vertrauen, was man selber für richtig hält. Man sieht ja, mir hat keiner geglaubt, obwohl ich früh Bedenken gegen die Ausführung hatte, und letztendlich kam heraus, dass die Ausführung extrem mangelhaft war, und keiner der Bauchfachleute/Bauingenieure hat es erkannt. Insofern bin ich froh - auch wenn es für mich sehr harte Jahre waren - dass ich es noch erkannt habe, um es dann vor dem Innenausbau noch in Ordnung bringen zu können.


      Und wenn man den Straßenzug nicht kennt - hier besteht eine geschlossene Bebauung, die auch erhalten bleiben muss. Bauordnungsrechtliche Vorgaben können auch Sie nicht umgehen ...