Umbau Kulturpalast (im Bau)

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    • Die SZ hat mir heute den Tag gerettet:

      Zufahrt für Tiefgarage wird gebaut
      Die Sachsenbau Chemnitz will unter dem Altmarkt 540 Stellplätze schaffen. Im Sommer sollen schon die Einfahrten entstehen.
      Von Bettina Klemm

      Dieter Füsslein, Chef der Firma Sachsenbau Chemnitz, hält beharrlich an seinem Ziel fest, eine Tiefgarage unter dem Altmarkt zu bauen. Jetzt hat er offensichtlich mit der Q-Park, die auch die Tiefgarage am Neumarkt betreibt, einen kompetenten Betreiber gefunden. „Für den Umbau des Postplatzes muss die Wilsdruffer Straße gesperrt werden. Wir wollen die Zeit nutzen und zwischen Juli und November gleich die Zufahrten für die Tiefgarage errichten“, sagt Füsslein.

      Sowohl aus Richtung Postplatz als auch vom Pirnaischen Platz aus, soll man später ein- und ausfahren können. Die Tiefgarage hat 540 Plätze und kostet rund 16 Millionen Euro. Etwa ein Drittel der Summe wird für die Zufahrten benötigt. „Weil zum Stadtjubiläum zahlreiche Veranstaltungen auf dem Altmarkt stattfinden, wollen wir mit dem eigentlichen Tiefgaragenbau erst nach dem Zapfenstreich im Oktober 2006 beginnen. Im Oktober 2007 soll sie fertig sein“, sagt er. Aufgrund der idealen Lage macht sich Füsslein keine Sorgen um eine künftige Auslastung der Tiefgarage. Die Preise sollen etwas günstiger als oberhalb sein. Für Anwohner sei ein Sonderangebot geplant.

      Nach dem Bau der Tiefgarage werde der Platz darüber gestaltet. Der Stadtrat hat sich 2001 für die Pläne des Architekten Hinnerk Wehberg entschieden. Dieser setzt auf eine schlichte Gestaltung und einen haushohen Flutlichtmasten als Akzent. Füsslein denkt pragmatisch: „Wir werden zugleich etwa 60 Elektranten errichten.“ Das seien 40 mal 40 mal 80 Zentimeter große versenkbare Kästen mit Wasser-, Strom- und Telefonanschlüssen für die Markthändler. Nach dem Umbau könne der Altmarkt besser für Veranstaltungen genutzt werden.

      Stadtentwicklungsbürgermeister Herbert Feßenmayr (CDU) begrüßt die Pläne. „Wir sind dabei, die vertraglichen Voraussetzungen und eine Vorlage für den Stadtrat zu erarbeiten“, sagt er. Noch läge aber kein Bauantrag vor.

      Füsslein lässt auch bei den Plänen zum Kulturpalast-Anbau nicht locker. Nach nunmehr 17 Varianten hofft er bis Herbst auf Klarheit.

      Dieser Mann ist absolut genial :!:
      Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
      Jesus ist mein Herr und Retter!
    • Wie gewonnen, so zerronnen...

      Wird das der Stadt nicht langsam peinlich, der Sachsenbau immer wieder dermaßen die Füße in den Weg zu stellen...
      - oder ist das Taktik?

      :boese:

      Hat jemand den ganzen Artikel aus der SZ ?
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    • @Harmonica:

      Welche Zeile meinst Du?


      @Oliver:

      Das wäre echt geil, wenn man da ne Asbestverseuchung nachweisen könnte...
      Leider scheinen sie ausgerechnet bei diesem Teil der Zwillingsreihe (KulturPALASTderRepublik&Co)
      auf dieses (für uns nun) wertvolle Baumaterial verzichtet zu haben.
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    • "youngwoerth" schrieb:

      @Harmonica:
      Welche Zeile meinst Du?


      Ich bezog mich auf die von dir fettgedruckte Zeile zum Kulturpalast-Anbau. Außer dieser Nachricht, dass die Sachsenbau noch immer am Ball ist, seien die von der Stadt mutwillig in den Weg gelegten Steine (oder Betonklötze) auch noch so groß, gab es in den letzten Wochen keine Neuigkeiten zum Kulturpalast.
    • Alles klar. :)
      Ich hatte heute in der Online-SZ gelesen, dass die Stadt den neuen Tiefgaragenplänen
      (die ja bisher immer im Zusammenhang mit dem Kulturpalastumbau geplant war
      und unterirdisch auch mit diesem neuen Komplex verbunden werden sollte) zumindest für dieses Jahr eine Absage erteilt hat.
      Darauf bezog sich dann auch mein Posting.
      Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
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    • "youngwoerth" schrieb:

      Alles klar. :)
      Ich hatte heute in der Online-SZ gelesen, dass die Stadt den neuen Tiefgaragenplänen
      (die ja bisher immer im Zusammenhang mit dem Kulturpalastumbau geplant war
      und unterirdisch auch mit diesem neuen Komplex verbunden werden sollte) zumindest für dieses Jahr eine Absage erteilt hat.
      Darauf bezog sich dann auch mein Posting.



      Achso, dann kann ich dir mit folgendem Scan sicher eine Freude (oder auch nicht - dem Inhalt nach) bereiten:

    • Jo - vielen Dank für den Scan - echt cool von Dir 8)

      Der Inhalt ist nicht ganz so berauschend, stimmt...
      Aber ich bin ja schon mal froh, wenn man noch Hoffnung haben darf,
      und das scheint sowohl bei der Tiefgarage als auch beim Palastumbau noch der Fall zu sein.
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    • Diese Details könnte man ausbauen und in einem DDR-Museum wiedereinbauen, genau wie das Deckengemälde des Leipziger Gewandhauses. Dann hat man diese mehr oder weniger ideologische Kunst aus dem öffentlichen Raum verbannt und gleichzeitig durch die museale Nutzung in den Mittelpunkt gerückt.

      Quasi eine Win-Win-Situation, oder?
      Anstelle des großen Saals im Kulturpalast kann man ja den Barocksaal im Palais im großen Garten sowie die alte Philharmonie in der Nähe des jetzigen Landtags rekonstuieren.
      Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
      Karl Kraus (1874-1936)
    • Aus der heutigen SZ:

      Kulturpalast bleibt in jetziger Form erhalten

      "Der Stadtrat beschloss gestern am späten Abend, dass der Kulturpalast in seiner Form erhalten bleibt und nur behutsam saniert wird. Nördlich davon allerdings können die Flächen bebaut werden. Dazu wird ein kleiner Wettbewerb organisiert, um mehrere Varianten zur Entscheidung zu haben."


      Jetzt ist wohl der Sachsenbau-Entwurf komplett vom Tisch? :boese: Und was soll der Wettbewerb? Auch hierfür gibt es bereits ein Entwurf von der Sachsenbau, der andere Wettbewerbe, die sicher nur Glaskisten hervorbringen, überflüssig macht! Erst stimmt der Stadtrat für den Woba-Verkauf und jetzt wird durch diesen Beschluss die Innenstadtentwicklung auch noch nachhaltig geschädigt. Ich verstehe es nicht! :kopfwand:
    • Manchmal bin ich froh, dass ich nicht direkt in Dresden wohne, sonst würde ich wohl abundzu randalierend durch die Innenstadt ziehen! (natürlich nur durch die verschandelten Ecken)
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    • Manche Sachen kann man einfach nicht glauben, vor allem wenn man bedenkt, was das kosten wird.
      Welche Möglichkeiten gibt es für Nichtdresdner, dem Stadtrat mal seine Meinung zu sagen. Die Seite der Stadt hat, soviel ich weiß kein Gästebuch. Ich möchte einfach mal meinen Ärger an die richtigen Leute zum Besten geben! Gibt es eine E-Mail Adresse der Stadt?
    • Drähsdn, jädds soachsch dormma eens....

      Wie ich schon im GHND-Forum geschrieben habe - ich wende mich ab von Dresden und beobachte die Gesamtsituation nur noch sporadisch. Interessehalber betrachtet man den Baufortschritt um die Frauenkirche, aber berühren tut's einen nicht wirklich

      Wie man weiß, halte ich nach wie vor den Altmarkt und nicht den neumarkt für das Herz Dresdens. Dieser Platz wird sein bizarres, unbehaustes Erscheinungsbild noch viele, viele Jahrzehnte behalten und somit der ganzen Innenstadt seinen Stempel aufdrücken. Die kleine Neoaltstadt um die Young White Lady herum vermag an der Gesamtsituation wenig zu ändern, wenn die bestimmenden Straßen und Plätze dem für einen halben Tag zugereisten Besucher("Jo mei, des hätma jitza ah abk'hakt, geh") eine Mischung aus Murmansk, Essen und Jean Nouvel präsentieren.

      Dräsdn....mor sähn ons in zörga förddsch Joarn, gähsch moa daffon oas....
    • Was schlägst du denn für den Altmarkt vor? Ich könnte mir momentan als Verbesserung nur eine Rekonstruktion des Kaufhauses Renner und eine Reko bzw. an die Vorkriegssituation angelehnte Bebauung vor dem Kulturpalast vorstellen. Abgesehen davon sollte man eine Möglichkeit zur ebenerdigen Überquerung der Wilsdruffer Straße schaffen.
      Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
      Karl Kraus (1874-1936)
    • Mein Vorschlag wäre ja,
      zwischen Wilsdruffer Straße und Altmarkt noch eine Gebäudezeile einzufügen,mit Mansardendach und Arkaden nach der Platzseite.

      Dann hätte man einen immer noch großen Platz ohne Kulturpalast und ohne den Verkehr der Wilsdruffer Straße, stattdessen auf der Nordseite Geschäfte und Restaurants.



      (Foto vom 13.2.05 - deshalb die vielen Polizisten)

      (am Straßenbelag kann man noch die Vorkriegsdimensionen des Platzes erkennen, die durch so eine Maßnahme natürlich nicht wiederhergestellt werden würden. Aber warum immer nur am Vorgestern orientieren?)