Angepasste Neubauten in Süddeutschland (Galerie)

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    • Angepasste Neubauten in Süddeutschland (Galerie)

      Diese Galerie hat mir schon seit langem vorgeschwebt. Sie soll einige mehr oder weniger angepasste Neubauten in Baden-Württemberg und Bayern zeigen. Kurz, nachdem mir die Diskussion über ein Haus in Colmar vor kurzem den letzten Anlass gegeben hat, die Galerie jetzt doch anzufangen, diese Galerie zu erstellen, hat sich auch in der Galerie von Aalen eine Diskussion dieses Inhalts entwickelt.

      Unter den angepassten Neubauten sind mehrere Gruppen zu beobachten.

      Es gibt vor allem in Baden-Württemberg eine Bauweise, die bemerkenswert ist und dort nicht selten als altstadtadäquate Bebauung auftritt, obwohl ich sagen muss, dass sie oft nicht altstadtgerecht ist, sondern lediglich interessante und bemerkenswerte Bauten hervorbringt. Diese Bauweise bezeichne ich zunächst mit dem Arbeitstitel "BW-Architektur". Ein Beispiel ist die Bebauung an der Südseite der Herrenkellergasse in Ulm.

      Daneben gibt es aber auch eine m. E. wesentlich bessere Bauweise, deren in meinen Augen beste Beispiele in Augsburg stehen. Als ein sehr gutes Beispiel für einen Neubau der letzten Jahrzehnten betrachte ich ja, wie schon mehrfach erwähnt, Äußeres Pfaffengäßchen 10, 12 u. 14. Ein anderes Beispiel: stadtbild-deutschland.org/foru…e/photo-4471-3082d3dc.jpg

      Andererseits hat sich in den letzten ca. 10 Jahren auch ein anderer Typus herausentwickelt, für den glatte Fassaden, nicht selten große Fenstern und steile Dächer typisch sind. Man sieht ihn gehäuft in Ulm, ansonsten vorwiegend in Mittel- und Großstädten, was wohl auch daran liegt, dass er in Kleinstädten bis dato abgelehnt wird. Wenn dieser Typ sich auch ums Einfügen bemüht, so sagt er mir kaum zu, besitzt er doch eine kalte, abweisende Atmosphäre. Der Neubau in Ulm in der Baurengasse gehört zu dieser Kategorie.

      Als Titel für den Strang habe ich zunächst mal "Angepasste Neubauten in Süddeutschland" gewählt, was insofern nicht ganz zutreffend ist, als so manche Neubauten in unseren Augen wohl nicht als angepasst bezeichnet werden können. Für mich ist klar, dass es hier nur um Gebäude in Altstädten und deren unmittelbarer Umgebung gehen kann, denn darauf konzentriert sich selbstredend das Interesse.
    • Wertheim, Gerbergasse


      Das erste Beispiel ist ein bemerkenswertes Beispiel der BW-Architektur. Der Neubau von 2003 schließt an den Spitzen Turm an, der der nördlichste Punkt in einer Altstadt von Baden-Württemberg ist. Das Gebäude lehnt sich an seiner Westseite an die erhaltenen Teile der Stadtmauer an.


      Bild 4945

      :anbeten: Welch erstklassige Szenerie! Atemberaubend!

      Bild 4946


      Bild 4947


      Bild 4948


      Bild 4949



      alemannia-judaica.de/wertheim_synagoge.htm
      alemannia-judaica.de/images/Im…heim%20Synagoge%20151.jpg
      alemannia-judaica.de/images/Im…heim%20Synagoge%20803.jpg

      tripadvisor.de/Attraction_Revi…temberg.html#LIGHTBOXVIEW

      alemannia-judaica.de/images/Im…heim%20Synagoge%20001.jpg


      Würdigung:
      Interessante Lösung auf großem Grundstück. Die Farbe entspricht der der Stadtmauer und des Spitzen Turmes (Spessart'scher Buntsandstein). Auch als nicht direkt an Stadtmauer und Spitzen Turm angebaut, sondern Zwischenräume lassend, sehr bemerkenswert. In summa aber nicht uneingeschränkt als vorbildlich zu bezeichnen.
    • Wertheim, Neuplatz 1

      Bild 4950


      Das hier ist ein typisches Beispiel für die gute angepasste Bauweise. Im Nachhinein kommt mir sogar der Gedanke, dass es vielleicht gar kein Neubau ist, wie man anhand von pecherdaecher.de/FIRMEN_1/firmen_1.HTM meinen könnte. Aber das ist ja gerade der Witz an den wirklich guten Neubauten, dass man sie von Altbauten kaum unterscheiden kann.
    • Wertheim, Lindenstraße

      Bild 4952


      Ebenfalls bemerkenswert gut dieses in äußerlich mehrere Teile gegliederte Hotelgebäude. Man beachte auch die Abschrägung des Daches, das dieses zu einem Krüppelwalmdach macht. Diese Dachform ist typisch für die Gegend; das Gebäude besitzt also auch damit eine ortstypische Gestaltung. Das Hinweisschild "Zur historischen Altstadt" im Vordergrund ist richtig, da hier die Altstadt anfängt und die abgebildeten Gebäude außerhalb der Altstadt stehen. Unser Standort befindet sich im Verlauf der (hier nicht mehr erhaltenen) Stadtmauer.
    • Vielen Dank für diesen längst überfälligen Strang! Auf dem Forum wird ja viel herumgejammert und -gewettert, aber es gibt sehr viele gelungene Neubauten in Altstädten. Besonders die Baden-Württembergische Architektur hat mich immer wieder beeindruckt. Gut, dass das endlich ausreichend gewürdigt wird.

      Zu dem Wertheimer Bildern: Die ersten zwei Gebäude sind toll, bei den letzten zwei stört mich das Fachwerk - modernes Fachwerk sieht (außer man führt es traditionell aus) leider einfach nicht so gut aus, überhaupt ist es bei den gezeigten Beispielen einfach etwas zu viel. Es ist bei diesen Häusern ja nicht so, dass die vortäuschen sollten, historisch zu sein. Trotzdem sind alle vier insgesamt recht gelungen

      Ich nehme an, dass es sich hierbei um einen offenen Strang handelt und ich auch einige Bilder dazu beitragen darf...
      Ich möchte euch dieses geniale Gebäude aus Freiburg nicht vorenthalten. Ich war wirklich beeindruckt, als ich davor stand. Es ist sehr modern, fügt sich aber gleichzeitig in die historische Bebauung ein. (Verzeiht bitte die schlechte Fotoqualität)







    • -Tobias- schrieb:

      Ich möchte euch dieses geniale Gebäude aus Freiburg nicht vorenthalten.

      Das scheint der Breuninger zu sein. Obwohl ich Freiburg nicht kenne, ist mir dieses Gebäude als ein großartiger Neubau bekannt, der seinesgleichen sucht. Dass wir das so sehen, liegt wohl auch daran, dass wir schon zuviel geschundene Stadtbilder, vor allem mit großen Glasflächen, haben ansehen müssen. Zum Beispiel den Breuninger inmitten der Altstadt von Nürnberg: vh-online.de/uploads/tx_m1projekte/V_H_N-Breuninger02_01.jpg.

      Bei solchen Alternativen wird deutlich, wie grandios der Freiburger Breuninger doch ist: upload.wikimedia.org/wikipedia…1/Breuninger_Freiburg.jpg :trommeln:
    • Ich finde das Ding hässlich wie die Nacht! Ohne die verlogenen Ziegeldächer wäre es ein typischer Betonbunker aus den Späten Siebzigern. Die Architektur in Deutschland muss wirklich auf dem Hund sein, wenn man sowas als positives Beispiel heranzieht. Will jetzt hier niemand angreifen, aber da muss doch mehr drin sein, oder?
      Dieses hier in Mainz ist ein gut angepasster Neubau:
      static.panoramio.com/photos/large/21775694.jpg
      Der deutsche Pfad der Tugend ist immer noch der Dienstweg.
    • Die Frage ist, ob man nicht zwischen einem historisierenden Neubau wie dem Mainzer Beispiel und einem angepassten Nachkriegsbau wie dem Freiburger Breuninger-Haus unterscheiden sollte. Über das Freiburger Gebäude, das ehemalige Kaufhaus Schneider, wurde schon früher irgendwo in unserem Forum gestritten. Man muss dieses Gebäude auch aus seiner Zeit heraus verstehen. Dafür dass der Architekt Heinz Mohl mit diesem und anderen Kaufhausbauten in den Siebziger Jahren die Formensprache der Moderne erweitern und altstadtverträglich machen wollte, wurde er damals von seinen Architektenkollegen auf übelste beschimpft. Wenige erkannten, dass diese Betonfassade mit ihrer originellen Gliederung und den markanten Dachschrägen etwas von der urtümlichen Schwere gewachsener Altstädte mit modernen Materialien und Formen zu verbinden suchte. Wenn man sich solche baugeschichtliche Einbindung klarmacht, wird man nicht so schnell das Kriterium persönlichen Gefallens oder Missfallens anlegen. - Übrigens ist (oder war?) dieses Kaufhaus auch im Inneren bemerkenswert, indem es bewusst die kommerzorientierte Einfalt damaliger Kaufhaus-Interieurs vermied und überall Kassettendecken aus Sichtbeton und Betonsäulen erhielt.
    • Ich wollte mich ja mit meiner (höchst negativen) Kritik noch zurückhalten, aber wenn der Fälzer Bui da schon loslegt, kann ich mich nicht mehr halten. Beim Breuninger kommt halt hinzu, dass er das intakte Ensemble Münsterplatz entstellt und schon allein deshalb aus Gründen der baulichen Hygiene ein schleunigst zu Beseitigendes sein müsste. Hier, gerade hier, wäre Platz für Zenos so geliebte "Anpassungsarchitektur", die sich allerdings unauffällig gerieren müsste.
      Gute Anpassungsarchitektur ist nicht leicht zu kreiieren und erfordert ein hohes Ausmaß an geschmacklichem Können. Am Bremer Hauptmarkt etwa gibt es einiges an Anschauungsmaterial (ich meine jetzt nicht das Haus der Bürgerschaft), gerade aber in BW gehen derartige Versuche zumeist in die Hose.
      Alle bisherigen Beispiele Zenos finde ich schlicht gesagt zum Kotzen. Da lob ich mir das Ulmer Bibliotheksgebäude umso mehr.
      Ich halte Zenos Beispiele für eine wahre Pest. Sie sind um nichts gefälliger als brutalistische Neubauten, die ja gerade aufgrund ihres Brutalismus eine eigene (zugegebenermaßen bescheidene) Qualität bekommen. Diese Bauten sind nur billig, abgeschmackt, geistig niedrig. Sie entstellen die altehrwürdigen Stadtbilder ebenso wie ihre modernistischen Pendants. Ich weigere mich, zwischen Abstufungen von Scheibe zu differenzieren, weigere, mich dazu zu äußern oder auch nur Gedanken darüber zu verlieren, welche Ohrfeige mir besser gefällt. Und um Schläge gegen den guten Geschmack handelt es sich in jenem Fall.
      Vielleicht bringe ich noch einige abstoßende Landshuter Beispiele, aus einer Stadt also, die sich darauf zu spezialisieren scheint, ihre Altstadt durch derlei billigen Ramsch zu substituieren. Auch Landsberg am Lech wäre da zu nennen.
      Glücklicherweise ist Österreich von derartigen Phänomenen weitgehend verschont. Zwar fallen auch bei uns viele Altbauten, dennoch besteht nicht die Tendenz, sie durch derlei Ramsch zu ersetzen. Das ist auch gut so, selbst wenn das Stadtbild in den meisten Fällen nichts davon hat: denn seien wir uns ehrlich: die Schule, nicht genau hinzusehen, ist eine schlimme Schule. Die Beispiele Zenos verrohen den allgemeinen Geschmack, und es kann kein Zweifel darüber bestehen, dass er selbst dieser heimtückischen Krankheit bereits auch schon zum Opfer gefallen ist. Dadurch erhöhen sie in weiterer Folge die Akzeptanz für noch mehr Abrisse. Wieder ist Landshut das beste Beispiel - eine unzerstörte Stadt, die so schon wohl ein Viertel ihrer Substanz eingebüßt hat.
      @P:B:
      Das Meenzer Beispiel gilt in der Tat nicht. Das ist kein a.Nb, sondern eine etwas postmodern angehauchte Reko.
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ursus carpaticus ()

    • Das Beispiel von Mainz ist in Mainz, Kaiserslautern oder Mannheim möglicherweise ein guter Neubau. In den mir bekannten und vertrauten Klein- und Mittelstädten Süddeutschlands, denen solche überdimensionierte Neubarockgebäude fremd sind, würde so ein Koloss nur gewaltig stören und eine Bausünde darstellen. Es kommt nämlich immer darauf an, dass die Neubauten den bisherigen Gebäuden und dem Typ der Nachbargebäude ähnlich sind. Nur so kann ein harmonisches Stadtbild bewahrt werden. Was die modernen Architekten, die Denkmalschützer und scheinbar auch Ursus wollen, ist ein deutlicher Kontrast. Aber genau der zerstört das Gefüge. Diese angeblich "spannenden", in Wahrheit nervenden Kontraste wollen die Leute aber nicht. Sie wollen das Stadtbild in der Form, wie sie es seit ihrer Kindheit erfahren haben. Veränderungen werden toleriert, aber man legt Wert darauf, dass sich jeder Neubau in das überkommene Gefüge einfügt. So kenne ich es seit Kindheitszeiten. Da ist nicht die Rede davon, dass dieser oder jener Neubau belanglos wäre. Nein, ja ähnlicher zum Vorgängerbau (wenn dieser gut war), desto besser.
    • Der Breuninger ist nicht schön aber interessant. Er hat eigentlich genau das, was wir bei vielen Neubauten heutzutage vermissen, gegliederte Fassade, angepasste Dachform etc.. Ich würde ihn gerne noch länger an dieser Stelle sehen.

      Die von Zeno gezeigten Gebäude sind alle nicht der große Wurf, wobei die älteren Exemplare doch auch ihren eigenen "Stil" zeigen. Die jüngeren Gebäude hingegen kennzeichnen sich durch Abwesenheit jeglicher Fassadengestaltungselemente. Die modernen Fachwerkgebäude haben alle das Problem dass der Holzanteil bzw. die Unterteilung in einzelne Gefache zu gering Ausfällt.
    • In erhaltenen Altstädten sind "angepaßte Neubauten" ein Krebsgeschwür. Ich beobachte seit meiner Kindheit, daß in Baden-Württembergs Altstädten fortwährend historische Bauten abgerissen werden zugunsten von mal mehr, mal weniger angepaßtem Schrott, der ohne Liebe und ohne handwerkliche Sorgfalt hochgezogen wird. Wenn man auf beiden Augen minus 10 Dioptrien aufweist und die Brille zuhause läßt, dann sehen die Altstädte vielleicht noch so aus wie früher - doch wer sehen kann, der durchschaut den plumpen Betrug. Etliche Altstädte Baden-Württembergs sind ernsthaft in ihrer Existenz bedroht; sie verlieren ihre geschichtliche Tiefe. Und dafür ist gerade die Haltung, daß "angepaßte" Neubauten akzeptabel sind, wenn alles ungefähr so aussieht wie früher, eine Hauptursache.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tübinger ()

    • Wenn aber jedesmal nach einem Abbruch ein Glaskasten zwischen die verbliebenen Nachbarhäuser gestellt wird, dann ist das Stadtbild in Nullkommanichts dahin.

      Wir sollten aber wohl feststellen, dass die Altstädte mit jedem Verlust historischer Bausubstanz an geschichtlicher Tiefe verlieren. Bis dato scheint die Option des Erhaltens von Altbauten aber bei vielen Grundstückseigentümern und Bauherren nicht zur Debatte zu stehen. Jedenfalls ist das der Eindruck, den ich vom mittleren und nördlichen Württemberg habe. In Bayern ist's wohl nicht ganz so schlimm, aber die Grundtendenz ist dennoch unübersehbar.
    • Zeno schrieb:

      Wenn aber jedesmal nach einem Abbruch ein Glaskasten zwischen die verbliebenen Nachbarhäuser gestellt wird, dann ist das Stadtbild in Nullkommanichts dahin.

      Hätte man am Wertheimer Marktplatz einen "Glaskasten" durchsetzen können? Einen "angepaßten Neubau" wie diesen schon. Dieses Haus (im Bild rechts) stand dort vorher. Das ist doch eine Sauerei, oder nicht?

      Jörg Mauchen schrieb:

      Was Tübinger schreibt stimme ich vollkommen zu, wenn auch die letzte Aussage, die Haltung, daß "angepaßte" Neubauten akzeptabel sind, wenn alles ungefähr so aussieht wie früher, wohl kaum ursächlich ist für das Sterben der Altstädte.

      Ich behaupte nicht, daß diese Haltung die Ursache schlechthin ist; doch sie eine Ursache.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Tübinger ()

    • Tübinger schrieb:

      Hätte man am Wertheimer Marktplatz einen Glaskasten durchsetzen können? Einen "angepaßten Neubau" wie diesen schon. Dieses Haus (im Bild rechts) stand dort vorher. Das ist doch eine Sauerei, oder nicht?

      Es ist leider so, dass man nicht denkmalgeschützte Gebäude abbrechen darf, und zwar unabhängig davon, was man behauptet, hinterher an die Stelle zu bauen. Ob in diesem Fall der Vorgängerbau denkmalgeschützt war, weiß ich freilich nicht.

      Der Fall ist fraglos höchst unbefriedigend ("Sauerei"). Das jetzige Gebäude ist aber auch keines, von dem ich sagen würde, dass es sich gut einfügt. Das wäre eher von dem nördlichen (im Bild rechten) Nachbargebäude (habe irgendwie "Marktplatz 2" im Hinterkopf, dann könnte das gelbe Nr. 4 sein) zu sagen. Aber dieses Gebäude zeigt ja auch deutlich, dass es älter ist und die örtliche Bautradition aufgreift. Das gelbe (wo die Zeitung drin ist) dagegen zeigt keinerlei ortsspezifische Gestaltung.
    • Zeno schrieb:

      as Beispiel von Mainz ist in Mainz, Kaiserslautern oder Mannheim möglicherweise ein guter Neubau.
      Da verkennst Du leider die Lage. In Mannheim würde ich bei so was jubeln, KL ist eher mittelstädtisch. Die Stadt besaß vor dem Krieg keine nennenswerte City, die Altstadt war von wenigen Ausnahmen abgesehen eher niedrig gebaut. Man kann das Mainzer Beispiel durchaus als angepassten Neubau bezeichnen, da das Gebäude, dessen Ecke zitiert wird, schon vor dem Krieg nicht mehr stand. Weingeist weiß dazu sicher mehr. bis auf die Ecke wird hier ziemlich frei mit historischen Stilzitaten umgegangen, die sich durchaus auf MZ beziehen lassen.
      Der deutsche Pfad der Tugend ist immer noch der Dienstweg.